Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)
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Elohím schenkt uns große Segnungen/Brachót und tut Wunder zugunstenen jener, die wir Seine Gegenwart in unserem Leben haben, wie Er es mit Josef getan hat. Als der Pharóh von Ägypten/Mitzráim die Haltung und das Verhalten Josefs gegenüber seinen Bedürfnissen und sein Verhalten sah, da gefiel er ihm, und als Folge davon hatte Josef ein erfolgreiches Leben im Dienst am Monarchen Ägyptens/Mitzráim als zweitmächtigster Mann im Reich.
Die Haltung Josefs (die wir in Be‘R./„1.Mose“ 41,15-16 sehen) zeigt uns, zum einen, das Herz Josefs - willig, zu helfen und nützlich zu sein - und zum anderen, stellte er Elohím als den Geber von allem vor und nicht sich selbst als Josef, der Mann der Lösungen.
Unsere Haltung zeigt wer wir sind und macht uns erfolgreich (oder erfolglos) in unserer Beziehung zu Elohím und unseren Mitmenschen.
In manchen Gesellschaften der Geschichte (und auch heute) ist Wissen und Können der Schlüssel zum Erfolg. Wenn man etwas kann hat man´s in der Hand. In anderen Gesellschaften ist der Schlüssel, die richtigen Leute zu kennen (Kontakte zu haben) nicht das Können. Doch es gibt einen Schlüsselfaktor, der den Erfolg dauerhaft macht, nicht nur der Schlüssel, der die Tür zu einer erfolgreichen Laufbahn oder einer fruchtbaren Beziehung öffnet. Dieser Schlüsselfaktor ist die Haltung. Alles beginnt mit einem Gedanken. Der Gedanke bringt die Emotionen und die Folge ist eine bestimmte Haltung, die sich zuletzt im Verhalten äußert. Gedanke-Emotionen-Haltung-Verhalten. Es ist unsere Haltung die bestimmt, ob wir erfologreich oder erfolglos, besorgt oder getrost sind, und es liegt in unserer Hand, jeden Schritt dieses Prozesses zu kontrollierren.
Die erste Haltung Josefs war: zu helfen und Elohím alle Ehre/Kavód zu geben.
Die zweite Haltung Josefs war: das Verhalten, das er hatte als seine Brüder vor ihm erschienen (Be’R./„1.Mose“ 42,7-8). Obwohl er sie erkannte, sie ihn jedoch nicht, redetet er zuerst hart zu ihnen und fragte sie, woher sie kämen. Später, in Vers 24 sehen wir dass Josef sich zurückzieht und weint und beschließt ihre Säcke mit Korn zu füllen und jedem sein Geld zurückzugeben. Und er gab ihnen Nahrung mit auf den Weg. Diese Haltung, als Mensch und in schweren Situationen, steckt tief in uns. Ebenso die Interpretation der Brüder, die wir in Vers 28 sehen, wo diese mit Jaaqóv reden und ihm sagen, dass sie hart und als Spione behandelt worden sind. Das waren Josefs Worte.
Diese Haltungen beginnen, wie wir oben schon sagten, mit unserer Art zu denken, dann mit unseren Emotionen, was zu den unterschiedlichen Haltungen und Verhaltensweisen führt.
Elohím berät uns jedoch, damit wir gesunde Haltungen für uns und andere erlangen. Diese finden wir u.a. in 1.Thess.5,16-18 „Seid allezeit fröhlich! Betet ohne Unterlass! Seid für alles dankbar; denn das ist der Wille Elohíms für euch, in Ieschúa ha‘Maschíach“.
Zu verstehen, was in Römer 8,28 steht ist sehr wichtig, um all das zu verstehen, was uns passiert. „Wir wissen aber, dass denen, die Elohím lieben, alle Dinge zu ihrem Besten dienen, das heißt, jenen, die nach Seinem Vorsatz berufen sind“.
Den nächste Punkt finden wir in Jer./Irmeiáhu 29,11 „Denn Ich weiß, was für Gedanken Ich über euch habe, spricht ADONÁI, Gedanken des Friedens/Schalóm und nicht des Leides, euch den Ausgang zu geben, den ihr erhofft“.
In Jes./Ieschaiáhu 55,8-9 finden wir das Wort, das wir immer vor uns haben sollten, weil es unseren Glauben/Emunáh und unsere Treue zu Elohím erhalten wird. „Denn Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht Meine Wege, spricht ADONÁI; sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch Meine Wege höher denn eure Wege und Meine Gedanken als eure Gedanken“.
Und ein weiterer Rat, den wir immer beachten sollten ist Ps./Teh.34,13-15+20 (12-14+19): „Wer ist der Mann, der Leben begehrt, und Tage möchte, um das Gute/Tov zu sehen? Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, dass sie nicht Trug reden, weiche vom Bösen und tue Gutes/Tov, suche Frieden/Schalóm und jage ihm nach!“ „Der Gerechte hat viel zu leiden; aber ADONÁI rettet ihn aus dem allem“.
Dies ist nur eine Zusammenfassung von all dem, was wir tagtäglich einüben sollten, um uns, wie Josef, eine gute Haltung zu bewahren, und wie er den Segen/Bracháh Elohíms in unserem Leben zu haben. Beginnen wir doch einfach damit, diese Haltungen einzuüben und daran zu arbeiten: