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Deutsche Parashot

Jueves, 24 Diciembre 2015 12:41

PARASCHAH Nr. 12 WAJECHI/ UND ER LEBTE

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM FÜR GANZ LATEINAMERIKA, DIE U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH Nr. 12 WAJECHI/ UND ER LEBTE

14. DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET) DES JAHRES 5776 / 26. DEZEMBER 2015

Torahlesung: BeReschit/Am Anfang/„1.Mose” 47:,28-50,26

Haftarah: Melachim Alef/1.Könige 2,1-12

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright 2015 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website www.beitshalom.org im Internet zu besuchen. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHAH

„WAS UNS DAS LEBEN ABRAHÁMS UND SEINER NACHKOMMEN LEHREN KANN”

Mit dieser Parascháh endet das Buch BeReschít/„1.Mose“. Hier in BeReschít treffen wir auf eine der ersten Persönlichkeiten, die uns große Lektionen lehren können, Abrahám, und auch seine Nachkommen. Es gibt vieles, was wir von ihm und seinen Kindern lernen sollten. Eines dieser Dinge ist, dass von ihm als dem „Freund Elohíms“ gesprochen wird in Jaaqób/Jakobus 2,23. Wir haben ein Buch mit dem Titel „Cómo ser Amigo de Elohím“ („ein Freund Elohíms werden“ nur in spanisch und englisch erhältlich) geschrieben, das von diesem faszinierenden Thema handelt: ein Freund von niemand Geringerem als dem einzigen Elohím zu werden, denn Götter gibt es Millionen. Ein Freund Elohíms zu werden gibt uns eine einzigartige Vision Seines Charakters, Seines großen Sinnes für Humor (von dem, soweit wir wissen, niemand jemals gesprochen hat) und wie wir Ihn mehr und mehr kennenlernen können durch eine tägliche und beständige Beziehung mit Ihm, die zu einer ewigen Beziehung mit Ihm in den Himmeln und in Seiner Gegenwart wird.  

(1) Eine große Qualität Abraháms von der wir in „1.Mose“/BeReschít 12 lesen ist sein Gehorsam. Als er von Elohím gerufen wurde, alles was er hatte und war hinter sich zu lassen, da protestierte er nicht, stellte keine Fragen, und stellte auch Elohím nicht in Frage. Sondern er ließ still aber entschlossen alles was er bis zu seinen damals 75 Jahren aufgebaut hatte zurück (BeR.12,4) und befolgte haargenau die Anweisungen Elohíms. Genau dies sollten auch wir lernen: handeln wie Abrahám es tat: ohne Diskusion, ohne mit der Wimper zu zucken, ohne Widerspruch.

Unser Gehorsam Elohím gegenüber ist ein äußerst wichtiger Schlüssel in unserer Beziehung zu Ihm. Was nützt es Elohím, jemanden zu haben, der angeblich Sein Nachfolger ist, Ihm aber nicht gehorcht, sondern seinen eigenen Willen tut und seinen eigenen Weg geht? Elohím in Ieschúa gekleidet hat es ca. 2000 Jahre später nochmals unterstrichen als Er sagte: „Meine Mutter und Meine Brüder sind jene, die den Willen Meines Himmlischen Vaters/Avínu sche baSchamáim tun“, das heißt: die Ihm gehorchen. In unserer Beziehung mit Elohím haben Diskusionen, Ausreden und „Aber“ keinen Platz. Entweder man gehorcht oder man gehorcht! Das ist der einzige erfolgreiche Weg mit Ihm.

Viernes, 18 Diciembre 2015 18:44

PARASCHÁH Nr. 11 WAIGÁSCH / UND NÄHERTE SICH

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 11 WAIGÁSCH / UND NÄHERTE SICH

7. DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET) DES JAHRES 5776 / 19. DEZEMBER 2015

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 44,18-47,27

Haftaráh: Heseqiáh 37,15-28 

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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BeReschít/Am Anfang/„1.Mose“ 46,2 „Und es redete Elohím zu Israel in Vision in der Nacht und sprach: »Jaaqób! Jaaqób!« und dieser antwortete: »Hinéni/Hier bin ich«“.

KOMMENTAR DER PARASCHAH

„DIE WAHRHEIT ÜBER PROPHETIE / hawbn

Es gibt nichts höheres und ermutigenderes und kräftigenderes in dieser Welt für unseren Geist/Rúach und unser Vertrauen/Bitachón in Elohím als den Segen, die Stimme ADONÁIs zu hören indem wir Ieschúa in uns haben. Jaaqób hatte offensichtlich nicht dieses Geschenk/„Gabe“/Matanáh der Prophetie/Nevuáh/hawbn. Das zeigt sich darin, dass Elohím im Traum zu ihm sprechen musste, eine weitere Art und Weise, wie Elohím zu uns spricht. Elohím hat mit Abrahám, dem Großvater Jaaqóbs durch Prophetie gesprochen und natürlich mit allen Propheten/Neviím des TANÁCH. Er hat durch dieses wunderbare Geschenk/Matanáh direkt gesprochen mit Adám, Moschéh und dessen Nachfolger Iehoschúa (Josua) und mit allen großen Juden des TANÁCH. Dieses Geschenk/Matanáh der Prophetie (die Stimme Elohíms hören) war bis zum 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung nur den auserwählten Propheten -einem pro Generation- vorbehalten, aber seit dann steht es allen an den Messias/Maschíach Ieschúa Gläubigen und auch uns, den messianischen und messianisch renovierten Juden zur Verfügung.

Wichtig ist, dass wir, messianische Juden, dieses Geschenk/Matanáh Elohíms nutzen und verstehen, welch ein Segen/Bracháh es ist. NICHTS baut unser Vertrauen/Bitachón in Elohím so auf, wie Seine Stimme zu hören und Seinen Rat und Seinen Atem. Wer dies nicht hat, weiß nicht was er verpasst. Viele haben dem Glauben abgesagt, sind zurückgekehrt zum Christentum oder haben gar Ieschúa verlassen und sind zum rabinischen Judentum abgewandert, weil sie keine persönliche Beziehung hatten (indem sie Seine Stimme hörten), sondern nur eine Religion, die sie gegen eine andere eingetauscht haben. Hätten sie die Stimme Elohíms hören können, hätten alle Zweifel sich verflüchtigt.

Was ist Prophetie/Nevuáh? Wie kann ich wissen, ob das, was ich höre, eine Prophetie/Nevuáh von Elohím ist? Lassen Sie mich eine Definition von Nevuáh anbieten, die sich auf das Erleben und nicht auf den Intelekt stützt.

Jueves, 10 Diciembre 2015 18:04

PARASCHÁH Nr. 10 MI QETZ/NACH ABLAUF

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PARASCHÁH Nr. 10 MI QETZ/NACH ABLAUF

30. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5776 / 12. DEZEMBER 2015

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 41,1-44,17

Haftaráh: Melajím Álef/1.Könige  3,15-4,1 

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Bereschít/Am Anfang/„1.Mose”41,1-2:“Und es geschah, nach Ablauf/Mi Qétz von zwei vollen Jahren, dass Paróh/Pharaoh träumte, und siehe, er stand (am Ufer des „Nil“-) Flusses. Und siehe, aus dem Fluss stiegen 7 Kühe, schön und fett, und weideten am Ufer“.

KOMMENTAR DER PARASCHAH

“WIE SICH EIN DIENER ELOHIMS ZU BENEHMEN HAT“

In dieser Parascháh sehen wir, wie sich Josef, als guter Diener Elohims, bewegte, und wie sich viele Führungskräfte bewegen. Erstens sehen wir, dass er nicht Selbstmord beging oder sonst etwas in der Art tat, als Paróh/Pharaoh ihn zwei Jahre lang im Gefängnis ließ. Er war sich bewusst, dass er in der Hand seines Schöpfers war und dass alles, was Dieser mit ihm tun wollte, gut war. Und er blieb in Gefangenschaft, bis er in die Gegenwart des höchsten irdischen Machthabers jener Zeit gebracht wurde, und wurde dann in das Amt des Zweitmächtigsten im Reich erhoben. Gefangen zu sein war „gut“, und zweitmächtigster Mann im Reich zu sein war auch gut. Das nennt man Bitachón/Vertrauen, Glauben an Elohim und daran, dass Er weiss, was für uns von Vorteil ist - für heute, für dieses Jahr, für unser Leben. Die meisten von uns verhalten sich nicht so. Wir WOLLEN dies oder jenes. Wir VERLANGEN von Elohim, dass Er uns dies oder jenes gibt oder vermittelt, sei es einen Ehepartner oder etwa eine Arbeitsstelle. Der weise Diener kann warten, selbst unter den wiedrigsten Umständen. Und wenn der rechte Moment gekommen ist, dann tut er, was er tun muss, ohne zu zögern, ohne falsche Bescheidenheit und ohne Zeit zu verlieren. Josef nahm seine Verantwortung wahr, in allem was der Paróh/Pharaoh ihm vorlegte, und antwortete, ohne eine Gegenleistung zu verlangen, ohne sich vor Stolz aufzuplüstern, aber auch ohne vor Furcht vor dem mächtigsten Mann seiner Zeit den Kopf einzuziehen.

Dies kommt nicht von allein. Es ist eine demütige Einstellung nötig, ein vorher von Elohim gebrochen worden sein. Wer nicht gebrochen worden ist, hat Hoffnung, Stolz, eigene Pläne und Ambitionen. Wer gebrochen worden ist, hat die Hoffnung Elohims, die Pläne Elohims, die Ambitionen Elohims. Und dies sind die einzigen, die man haben darf.

Und wenn der Moment kommt, etwas für Elohim zu tun, tut er es, ohne es sich selbst zugute zu schreiben, wie Josef, der nicht mit seinem Können oder mit seiner Macht „angab“. Er sagte einfach nur, dass Elohim ihm, wenn Er es wollte, offenbaren würde, was der Paróh/Pharaoh wissen wollte. Diese Bescheidenheit und dieses fehlende Geltungsbedürfnis ist eine weitere Art, wie ein wahrer Diener Elohims sich verhält. Er schreibt sich selbst keine Macht oder Weisheit zu, sondern bekennt klar, dass alles von Elohim kommt. Dies ist ein Verhalten totaler Unterordnung und Bescheidenheit, die wenige von uns an den Tag legen, möglicherweise, weil wir sie nicht haben. Im Grunde genommen wollen wir doch alle HERAUSRAGEN, wir wollen SEIN, wir wollen… Der wahre Diener dient einfach nur. Wer will ein Diener Elohims sein? (Hat jemand dem mental zugestimmt?)

Viernes, 04 Diciembre 2015 15:45

PARASCHÁH Nr. 9 WAIESCHÉW/UND WOHNTE

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PARASCHÁH Nr. 9 WAIESCHÉW/UND WOHNTE

23. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5776 / 5. DEZEMBER 2015

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1.Mose”37,1 - 40,23

Haftaráh: Amós 2,6 - 3,8 

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 37,4: „Und als seine Brüder erkannten, dass sein Vater ihn mehr liebte als alle anderen, begannen sie ihn zu hassen und konnten nicht mehr in Frieden zu ihm reden“.

KOMMENTAR DER PARASCHAH

“CHÁNUKAH UND FEHLENDES LICHT“

In diesen Tagen feiert das Judentum das Chánukah-Fest. Dieses Fest/Moed feiert das Wunder des Leuchters/Menoráh von Chánukah, dessen Licht acht Tage lang brannte, obwohl nur Öl für einen Tag da war. Chánukah ist eingebettet in die Rebellion des jüdischen Volkes im Jahre 175 v.I (vor Ieschúa), angeleitet von Matitiáhu dem Chasmonäer und seinem Sohn Iehudáh ha Makabi (der Hammer), gegen den syrischen Unterdrücker, dessen Führer Antiochus VI,  der König des Seleusidischen Imperiums war. Als der König Antiochus einen Schweinekopf in den Tempel Iruschaláims brachte, um den Gehorsam des jüdischen Volkes gegenüber Elohím durch die Toráh und das Anhängen des Judentums an den EINEN und einzigen Elohím, ADONÁI, zu brechen. Das griechische Denken (wie auch das jedes anderen Imperiums daher und danach) erträgt dies nämlich nicht. Es lohnt sich zu unterstreichen, dass sie den Tempel nicht zerstörten, sondern „nur“ entweihten durch einen Schweinekopf. Ihre Absicht war nicht, zu zerstören, sondern zu verunreinigen, in den Dreck zu ziehen. Das griechische Denken, zu dem unsere aktuelle Westliche Zivilisation gehört, gründet sich auf die Freiheit, UM zu tun was mir in den Sinn kommt. Das Judentum glaubt nicht an eine Freiheit, UM…, sondern an eine Freiheit VON dem Feind/ha satán und an ein AN Elohím gebunden sein. Daher der Konflikt, der in die Rebellion der Makabäer mündete.

Auf der anderen Seite konzentriert sich die dieswöchige Parascháh „zufällig“ auf ein Schlüsselproblem: den NEID der Brüder Josephs gegen ihn. Dies war der Grund, weshalb Joseph gefangen genommen und für viele Jahre von seiner Familie getrennt wurde.

Viernes, 27 Noviembre 2015 16:13

PARASCHÁH Nr. 8 WAISCHLACH/UND ER SCHICKTE

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 8 WAISCHLACH/UND ER SCHICKTE

16. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5776 / 28. NOVEMBER 2015

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1. Mose”32,4-36,43

Haftaráh: Hoschíah/Hosea 11,7-12,12 

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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Be Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 32,10: „Und dann sprach Jaaqob: Elohím meines Vaters Abrahám und Elohím meines Vaters Itzcháq, ADONÁI….“

KOMMENTAR DER PARASCHAH

“REGELN, UM ERFOLGREICHER ZU BETEN“

Das Gebet scheint uns messianischen Juden ein gut bekanntes Thema zu sein. In unserer christlichen Vergangenheit haben wir uns ausgiebig damit befasst. Doch obwohl das Thema sehr umfassend ist und nicht nur einen Artikel wie diesen rechtfertigt sondern ganze Bücher, werden wir hier versuchen, uns auf das zu konzentrieren, was man uns höchstwahrscheinlich noch NICHT beigebracht hat. Meiner Meinung nach hätte das Gebet immer schon ein inniger Dialog mit ADONÁI (durch Ieschúa und mit dem Heiligen Geist/Rúach ha Qódesch in uns) sein sollen, eine Unterhaltung wie unter besten Freunden. Das ist es jedoch fast nie. Was man uns dagegen beigebracht hat ist ein Monolog - was ich persönlich gern „die Einkaufsliste“ nenne, d.h., wir bitten und bitten und bitten, als wäre Elohím ein Verkäufer in einem Laden. Ich sage hier nicht, dass es falsch ist, Elohím zu bitten. Der ERNEUERTE BUND („N.T.“) sagt uns nämlich das Gegenteil. Was ich hier betonen möchte ist, dass es etwas viel, viel besseres gibt, eine viel bessere Art, das Gebet zu sehen als nur ein Herunterleiern unserer Interessen und Wünsche. Viel besser ist, das Gebet als einen Dialog mit dem Schöpfer des Universums zu verstehen, DER LIEBEND GERNE MIT UNS REDET und der möchte, dass wir ebenso gerne mit Ihm reden. Wenn wir diesen Satz aufmerksam und mit dem Herzen, statt nur mit dem Verstand gelesen haben, dann haben wir uns sicherlich auf die ESSENZ des Gebets konzentriert (den Dialog), statt auf das Äußere, den ANSCHEIN (den Wunschzettel-Monolog).

Beten sollte das allmorgendliche Gespräch zwischen Freunden sein (ist es jedoch leider nicht!), in der Ruhe und Intimität unseres Geistes mit dem Geist/Rúach Elohíms. Wenn auch nur ein Leser dieser Parascháh diese Ebene erreicht (bei dem dies noch nicht der Fall ist), dann reicht das, mich darüber zu freuen, sie geschrieben zu haben, und Elohím ganz sicher auch. (Dieses Thema behandeln wir ausführlicher in unserem Buch „Cómo ser amigo de Elohím“ / “Elohíms Freund werden“.

Der Monolog dagegen, den wir „Gebet“ nennen, ist wie eine Ehe in der einer der Ehepartner redet und redet und in 50 Jahren Ehe vom anderen nie auch nur ein Wort zur Antwort bekommt! Was für eine Ehe ist das?! Und dieser Vergleich ist absolut gültig für unsere Beziehung zu Elohím-Vater. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass wir als messianische Juden (weil wir Ieschúa als Elohím angenommen haben) das große Vorrecht haben, den Heiligen Geist/Rúach ha Qódesch in uns zu haben. Dadurch KÖNNEN wir diesen Dialog haben und beginnen, dieses GROSSE Vorrecht und diesen Segen/Bracháh, den Elohím uns gibt, wertzuschätzen. Viele von uns nutzen dies jedoch nicht, sei es aus Unwissenheit oder Trägheit oder aus sonstigen Gründen.

Viernes, 20 Noviembre 2015 15:00

PARASCHÁH Nr. 7 WAIETZÉ/UND ZOG AUS

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PARASCHÁH Nr. 7 WAIETZÉ/UND ZOG AUS

9. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5776 / 21. NOVEMBER 2015

Torahlesung: Bereschít/Am Anfang/„1.Mose”28,10-32,3

Haftaráh: Hoschíah/Hosea 12,13-14,10

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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Be Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 28,10: „Und Jaakób zog aus/waietzé von Beer Shéba („sieben Brunnen“) und wanderte gen Charán. Und fand einen Ort, und übernachtete da; denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen von den Steinen jenes Ortes und machte ihn zu seinem Kopflager und legte sich an dem Ort nieder. Und er träumte; und siehe, eine Rampe/Sulám war auf die Erde gestellt, die rührte mit der Spitze bis an den Himmel. Und siehe, die Engel/Malachím Elohíms stiegen daran auf und nieder. Und so stand ADONÁI bei ihm….“

KOMMENTAR DER PARASCHAH

“GEISTLICH AUFSTEIGEN“

In dieser Parascháh sehen wir einen Traum Jaakóbs, in dem dieser eine Rampe/Sulám (in Form einer großen Wendeltreppe) sieht, auf der Engel/Malachím Elohíms hoch und runtersteigen. Eine Rampe besteht aus Ebenen, die geistliche und mentale Ebenen repräsentieren, die wir Tag für Tag und Jahr um Jahr zu erreichen anstreben sollen. Abgesehen davon, dass Engel/Malachím (einzahl: Málach) reale geistliche Wesen sind, repräsentieren sie die geistliche Hilfe, die Elohím Seinen Kindern gibt, damit sie die Rampe/Sulám hochsteigen und jene Höhen erreichen, zu der Elohím sie bestimmt hat. Außerdem beweisen sie uns, dass wir nicht allein sind, dass Elohím da ist, an unserer Seite, dass Er uns die Hand reicht, selbst wenn wir weder Ihn noch die Engel/Malachím sehen. Unser Leben mit Elohím ist jenes Hochsteigen auf der Rampe/Sulám. Ob wenig oder viel, das hängt von uns und von unseren geistlichen Ambitionen ab – was oben erwähnter geistlichen Bestimmung nicht widerspricht.

Bei diesem geistlichen Hochsteigen gibt es zwei Hauptbereiche: das „Wie“ wir hochsteigen und „die Bereiche“, die wir täglich zu bewältigen haben. Beginnen wir mit dem wie, um dann einige der Bereiche zu beschreiben, die Verbesserung unsererseits benötigen.

Viernes, 13 Noviembre 2015 18:14

PARASCHÁH Nr. 6 TOLDÓT/GESCHLECHTSREGISTER

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PARASCHÁH Nr. 6 TOLDÓT/GESCHLECHTSREGISTER

2. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5776/14. NOVEMBER 2015

Torahlesung: Bereschít/Am Anfang/„1.Mose”25,19-28,9

Haftaráh: Malachíah:1,1-2,7

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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Be Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 25,30-33: „Und Esáv sprach zu Jaaqób: ‚Gib mir doch zu essen von der roten Suppe, denn ich bin matt‘, - daher nannte man ihn Edóm (von Adóm = Rot). – Da sprach Jaaqób: ‚Verkaufe mir heute dein Erstgeburtsrecht!‘ Und Esáv sprach: ‚Siehe, ich werde ja doch sterben. Was nützt mir da die Erstgeburt‘.“ So war Esáv damit einverstanden, seine Erstgeburt zu verkaufen. Und Jaaqób gab ihm Brot und Linsensuppe. Und Esáv aß und trank und ging seiner Wege und verachtete so die Erstgeburt.“

KOMMENTAR DER PARASCHAH

“RELIGIÖS ODER GEISTLICH“

Unser Thema in dieser Woche handelt von den verschiedenen Haltungen Jaaqóbs und Esávs gegenüber Elohím und ihre jeweilige Beziehung zu Ihm und zu den verschiedenen alltäglichen Dingen.

Eines der Hauptprobleme unseres geistlichen Lebens liegt darin, dass manche von uns (je nach unserem Charakter) viel mehr auf das Äußere als auf das Innere achten. Wir achten mehr auf das, was wir sehen, als auf das, was nur Elohím und sonst niemand sieht. Das Resultat ist oft viel Religiösität (damit es alle merken) und wenig Geistlichkeit. Die ist nämlich vollkommen intern und für alle anderen außer uns selbst und Elohím unsichtbar.

Dies ist der Fall bei Esáv. Im rabbinischen Judentum representiert Esáv den Leib, und äußerlich Rom und das Christentum und die Westliche Welt. Esáv verkaufte Sein Recht, der erstgeborene Sohn zu sein für einen Teller voll Kichererbsen. So gab er seinen drängenden, primitiven Impulsen nach, ohne seinem Verstand überhaupt die Möglichkeit zu geben, ihm bei der Entscheidung zu helfen, was besser für ihn wäre, und seinem Geist schon gar nicht, denn der war in tiefstem Schlaf versunken und von seinen Gefühlen, Wünschen und fleischlichen Sinnen übermannt.

Viernes, 06 Noviembre 2015 17:27

Parascháh Nr. 5 CHAIERE SARAH / DAS LEBEN SARAHS!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

Parascháh Nr. 5 CHAIERE SARAH / DAS LEBEN SARAHS!

25. des achten Monats (Cheschván) des Jahres 5776/ 7. November 2015

Torahlesung: BeReschít / Im Anfang / „1.Mose" 18,1-

Haftarahlesung: Melachím Bét /„2. Könige“ 4,1-37

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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BeReschít/Im Anfang/„1.Mose" 24,4: "sondern in mein Vaterland und zu meiner Verwandtschaft sollst du ziehen und meinem Sohn Itzcháq eine Ehefrau nehmen".

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„IN DER EHE ERFOLGREICH SEIN“

Alles im von Elohim erschaffenen Universum ist ein Vergleich/Maschál der in der geistlichen Realität in den Himmeln/ba Schamaim existierenden Dinge. Jedes Detail, jede Schöpfung Elohims ist Hinweis auf eine höhere, geistliche Realität, die eine höhere, geistliche Bedeutung hat. Jeder Gegenstand, jedes Phänomen gibt uns die Gelegenheit, etwas über die kommende Welt/Olám ha Bah zu lernen. Im 20. Jahrhundert war der österreichische Jude Sigmund Freud (Schöpfer der Psychoanalyse) der erste, der den äußeren Menschen durch seine Sprache studierte, um den inneren, den psychischen Menschen, zu verstehen. Ebenso lädt Elohim jene von uns, die wir eine Passion für Wahrheit und Weisheit haben, ein, das äußere Universum zu studieren, um das geistliche und mentale uns umgebende Universum besser zu verstehen, auch wenn dieses für die meisten Gläubigen unsichtbar ist.

Und genauso ist es mit der Ehe. Die menschliche Ehe ist eine Maschál, ein Vergleich, ein Ebenbild der Ehe Elohims mit Israel (was wir schon oft erwähnt haben). In dieser Parascháh beziehen wir uns jedoch nicht auf diesen Aspekt der Ehe, sondern wollen die Qualitäten einer erfolgreichen, glücklichen Ehe ergründen. Dies wird uns gleichzeitig die Eigenschaften einer erfolgreichen und glücklichen Einheit mit Elohim liefern, da diese, wie gesagt, eng miteinander verbunden sind. Im Judentum sagt man treffenderweise, dass Elohim uns die Möglichkeit gegeben hat, den Riss im Universum entweder zu vergrößern oder aber den Riss zwischen dem Universum und Elohim zu reparieren (Reparatur/Tikun). Wir könnten noch hinzufügen dass (wie der Wissenschafter Konrad Lorentz vom M.I.T. in Kalifornien entdeckt hat) kleine Änderungen an einem Ort große Veränderungen an einem anderen verursachen können - der sogenannte „Lorentz-Schmetterling-Effekt“. Lorentz sagt in seinem berühmten Zitat dazu: „Der Flügelschlag eines Schmetterlings in China kann einen Sturm in New York verursachen“. Hier können wir wieder einmal  sehen, wie eine Wissenschaft wie das Chaos (das erst in den sechziger Jahren entdeckt wurde) ein geistliches Phänomen durch ein physisches veranschaulichen kann.

Viernes, 30 Octubre 2015 15:38

PARASCHAH Nr. 4: WAIERÁ/ UND ES ERSCHIEN

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH Nr. 4: WAIERÁ/ UND ES ERSCHIEN

18. DES  ACHTEN MONATS DES JAHRES 5776/31. OCTUBRE 2015

Torahlesung: Bereschít/Am Anfang/„1.Mose” 18:1-22:24

Haftaráh: 2. Könige 1,1-31

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Be Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 21,2-3: „Und Saráh empfing und gebar dem Avrahámeinen Sohn in seinem Alter, zur bestimmten Zeit, wie ihm Elohím (durch den Engel/Málach) versprochen hatte. Und Avrahámnannte seinen Sohn, der ihm geboren ward, den ihm Saráh gebar, Itzcháq/יצחק (er lachte)“.

Mischléi/Sprüche 22,6 „Gewöhnt man einen Knaben an den Weg, den er gehen soll/Chanóch le Naár al Pí Darko, so lässt er nicht davon, wenn er alt wird!“  

CHINÚCH: UNSERE KINDER UND ENKEL TRAINIEREN, WIE SIE WERDEN SOLLEN“

Im Tanách sehen wir, wie Avrahám (Patriarch der Nation Israel) die ihn Umgebenden mit seinem Vorbild dazu trainierte, zu sein, wer sie sein und was sie tun sollten, von seinen Kindern und Enkeln bis zu seiner Ehefrau.

Chinúch“ bedeutet „Erziehung“, „Training“ und „Einweihung“. Nichts ist so wichtig wie die Phase der Einweihung. Diese ist eine Richtschnur, nach der sich alles weitere richtet. Es ist die Landkarte, die uns die Richtung angibt. Im Leben eines messianisch-jüdischen Kindes oder Jugendlichen ist Chinúch die Einführung für unsere Kinder und Enkel zu einem messianisch-jüdischen Leben.

Vom Chinúch aus erlebt das messianisch-jüdische Kind seinen Eintritt in alles, was das messianisch-jüdische Leben ausmacht. Alle Werte und Ideale eines messianischen Juden, wie beispielsweise das Vertrauen auf Elohím, das Studium der Toráh und des Erneuerten Bundes und die nötigen positiven Charaktermerkmale werden in den zartesten und einprägbarsten Jahren seines Lebens in die Seele des messianischen Juden geprägt: in der Kindheit.

Viernes, 23 Octubre 2015 17:06

Parascháh Nr. 3 LECH LECHÁ / ZIEH HIN!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

Parascháh Nr. 3 LECH LECHÁ / ZIEH HIN!

11. des achten Monats (Cheschván) des Jahres 5776/ 24. November 2015

Torahlesung: BeReschít / Im Anfang / „1.Mose" 12,1-17,27

Haftarahlesung: Ieschaiahu /„Jesaja“ 40,27-41,16

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„EINEN GESUNDEN VERSTAND HABEN“

Wenn wir das Verhalten Abrahams aufmerksam betrachten, sehen wir, dass er nicht protestierte, und ADONAI nicht um Erklärungen zu dessen Anordnungen bat. Nichts in der Torah deutet darauf hin, dass er nervös wurde oder aus der Haut fuhr im Angesicht des Auftrags ADONAIs. Wenn wir bedenken, oder besser noch, „wenn wir uns in seine Sandalen stellen“, dann sehen wir, dass Abraham einen absolut gesunden Verstand gehabt haben muss, um all das zu tun. Stellen wir uns einmal vor, in seiner Situation zu sein. Plötzlich, von einem Tag auf den anderen, bittet Elohim uns, umzuziehen (im Alter von 75 Jahren, vergessen wir dieses „kleine“ Detail nicht!). Elohim trägt uns auf, unsere Familie zu verlassen, und in ein fremdes, unbekanntes Land zu ziehen, von dem wir noch nie vorher etwas gehört haben! Wenn wir darüber nachdenken, kommen wir zu dem Schluss, dass Abraham einen SEHR gesunden Verstand gehabt haben muss, dass er mental SEHR gesund gewesen sein muss.

Ein gesunder Verstand ist ein schwer zu findender Schatz, besonders heutzutage, wo alles immer hektischer wird und alle immer „weniger Zeit haben“ und sich immer mehr Sorgen machen. Mancher schiebt (von den falschen Lehren des Christentums unserer Vergangenheit beeinflusst) alle Schuld dem Teufel in die Schuhe („Satan hat mich dazu getrieben, das zu tun“). Wir behaupten nicht, dass der Widersacher/ha satán uns nicht angreift. Wir selbst lehren in unseren Seminaren, wie man sich gegen ihn zur Wehr setzt. Wir sind jedoch dagegen, ihm die Schuld für das zu geben, wofür wir allein verantwortlich sind. Und einen gesunden Verstand zu haben ist Teil dieser Verantwortung, die wir tragen. Ich denke, es ist an der Zeit, aufmerksamer zu sein und diesen Bereich genauer unter die Lupe zu nehmen, denn in unserem Kopf (Verstand/Gedanken) finden die heftigsten und schwierigsten Probleme unseres Lebens statt.

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