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Deutsche Parashot

Viernes, 05 Agosto 2016 05:53

PARASCHAH MATTOT / STÄMME

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 42-43
MATTOT / STÄMME

2. des füften Monats des Jahres 5777
6. August 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 30,2-32,42
Haftaráh: Irmijahu/Richter 1,1-2,3

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

BaMidbar/In der Wüste/„4.Mose" 31,21: Und Eliasár, der Priester/Kóhen, sprach zu den Soldaten, die in den Kampf gezogen waren: Dies ist die Vorschrift der Toráh, welche IHWH dem Moshéh geboten hat: Gold, Silber, Erz, Eisen, Zinn und Blei und alles, was auf dem Feuer benutzt wird, sollt ihr durchs Feuer gehen lassen (um es von jeglichem unreinen/lo kaschér Rest von Nahrung zu reinigen) und so wird es rein; es muss aber in einer Miqwéh/Reinigungsbad untergetaucht werden…

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"DIE NOTWENDIGKEIT, UNS VON DER WELT FERN ZU HALTEN"

In dieser Parascháh eröffnet sich uns ein scheinbar belangloses Thema: der (jüdische) Priester/Kóhen Eliasár gibt den Soldaten Anweisungen, wie mit dem während dem Militäteinsatz gegen Midian benutzten Essensgerätschaften zu verfahren ist. Was soll damit gemacht werden? Mit Feuer soll es gereinigt werden und danach soll es durch eine Miqwéh, das heißt, durch ein rituelles Reinigungsbad gehen. Übertreibt es Eliasár nicht ein wenig? Wenn er aber nicht übertreibt, was können wir dann für uns heute (die wir NICHT in den Krieg ziehen, weder gegen Midian noch sonst jemanden) für eine Lehre daraus ziehen?

Die Lehre handelt von Reinheit: uns ‘heilig‘/fern halten. Das Wort ‘heilig‘ ist so falsch verwendet worden, dass wir die ursprüngliche, jüdische Absicht des Begriffes aus den Augen verloren haben - zu unserem eigenen Nachteil! Es war nicht das erste Mal, dass Israel gegen andere Völker in Knáan in den Krieg zog. Sie hatten schon gegen Feinde gekämpft, die sie vernichten wollten. Aber Moáv/Moab war kein solches Volk. Wie wir in „Pinchás“ gesehen haben, wollte Moáv sich Israel anschließen, indem sie ihre Frauen schickten, mit den jüdischen Männer zu schlafen. Und so iniziierten sie eine fleischliche, mentale und geistliche Verunreinigung, die bis heute angedauerte hätte. Doch Elohím, der die „Erziehung“ Seiner Ehefrau (Israel) überwachte, ließ das nicht zu. Dies war nämlich eine Falle des Feindes/ha satáns, um das moralische und geistliche DNA Israels von Anfang an zu verderben. Darum die Anweisung, die Gerätschaften in eine Miqwéh, ein rituelles Reinigungsbad zu tauchen.

Im Laufe der Geschichte der Westlichen Welt hat man uns Juden von allem, was man sich vorstellen kann, beschuldigt. Angefangen mit „Satansdiener“ zu sein, über „das Blut christlicher Kinder zur Péssachfeier trinken“, bis hin dazu, Hexerei zu betreiben und im Mittelalter die Ursache der Schwarzen Pest zu sein, die (wie wir heute wissen) von einer Sorte von Rattenflöhen übertragen wird. Abgesehen von den geistlichen Ursachen (da der Feind/ha satán Elohím nicht angreifen kann, greift er Dessen Kinder, die Juden, an), gibt es Gründe, die dazu beitragen, diese Angriffe zu rechtfertigen, z.B. die Tendenz der Juden, sich von ihren heidnischen/götzendienerischen/góim Nachbarn fern zu halten. In dieser Parascháh haben wir nun vielleicht zum ersten Mal einen der Gründe, warum das jüdische Volk sich immer von anderen Völkern entfernt hat: WEIL ELOHÍM ES SO ANGEORDNET HAT! Warum? Um sie fern zu halten von der fleischlichen, geistlichen und mentalen Verunreinigung, welche die Góim/Heiden mit sich tragen.

 

Viernes, 22 Julio 2016 08:06

PARASCHAH BALAK

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 40
BALAK

18. der vierten Monats des Jahres 5777
23. Juli 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 22,2-25,9
Haftaráh: Schoftím/Richter 13,2-25

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"WER WIR NACH DEM WILLEN ELOHÍMS SEIN SOLLEN"

Wie sollte die Welt sein? Wie sollten unsere Leiter sein? Wie sollten wir selbst, ein jeder von uns, sein? Seit dem Fall Adáms bis heute gehen die Meinungen darüber weit auseinander. Auf der einen Seite ist die Welt mit ihrer Sicht der Dinge/Haschkafáh. Auf der anderen Seite ist Elohím mit Seinen Kindern/Baním mit der Seinen. Und diese beiden stimmen nie überein. Wir denken jedoch selten darüber nach. Deshalb bauen wir uns schlussendlich eine Welt nach ‘ihrer‘ Perspektive/Haschkafáh auf, statt ausschließlich nach der Perspektive Elohíms, dem wir dienen. Ich glaube nicht, dass wir dies bewusst oder absichtlich tun. Unter anderem ist der Druck der Welt und ihrer Ideen und Meinungen, und der Einfluss des Zeitgeistes sehr groß und wir geben dem nach und begnügen uns mit der Welt, passen uns ihr an, statt Ieschúa ha Maschíach/dem Messias zu erlauben, Form in uns anzunehmen. Wir bekehren uns zum ‘Spiegelbild und zur Ähnlichkeit/Tzélem we Demút‘ der Welt, statt uns zum Spiegelbild und zur Ähnlichkeit Elohíms zu bekehren. Gerade dazu ist Ieschúa aber gekommen, um (unter anderem) unter uns zu leben und für uns zu sterben, aber wir gleichen jeden Tag mehr der Welt, bis kein Unterschied mehr zu erkennen ist.

Die Welt lügt, um etwas zu ergattern. - Wir auch! Die Welt stiehlt, weil es ihr nicht zum Überleben reicht. - Wir auch! Die Welt glaubt, alles unabhängig von Elohím tun zu können. – Wir im Grunde genommen auch, obwohl wir mit unserem Mund behaupten, dass wir an Ihn glauben, Ihn brauchen, und von Ihm abhängig sind. Aber wir leben nicht so. Wir entscheiden selbst über uns. Wir sind unsere eigenen Götter, leben unser eigenes Leben und bestimmen unser Schicksal selbst. Vielleicht sollten wir beginnen, uns wie die Hindus zu begrüßen: die Hände aneinander legen und einander ehren und ‘den Gott im Anderen‘ grüßen. Denn so benehmen wir uns, wie Götter, selbst die Atheisten.

Aber wie sollten wir sein? Oder besser gesagt, was erwartet Elohím, dass wir seien? Welche Art von Leitern wünscht Elohím uns? Dies ist keine belanglose Frage, denn wie der Leiter ist, so wird die Synagoge sein, so werden wir (generell gesehen) werden – obwohl es manche nicht kümmert, was dieser oder jener sagt oder tut oder lehrt, aber das sind die Ausnahmen, nicht die Regel.

Martes, 12 Julio 2016 20:04

PARASCHAH CHUKAT / SATZUNG

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PARASCHAH 39
CHUKAT / SATZUNG

10. des vierten Monats des Jahres 5777
16. Juli 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 19,1-22,1
Haftaráh: Schoftím/Richter 11,1-33

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DER WERT DER EINSTELLUNG“

In BaMidbar/‘4.Mose‘ 21,5 heißt es: „Und das Volk redete gegen Elohím und gegen Moshéh: Warum hast du uns aus Ägypten/Mitzráim geführt, dass wir in dieser Wüste sterben? Denn hier ist weder Brot noch Wasser, und unsre Seele hat einen Ekel an dieser mageren Speise (dem „Man hú“)./

וידבר העם באלהים ובמשׁה למה העליתנו ממצרים למות במדבר כי אין לחם ואין מים ונפשׁנו קצה בלחם הקלקל׃

Das Thema unserer dieswöchigen Parascháh ist die Haltung der Kinder/Bnéi Israel. Die Haltungen der Kinder/Bnéi Israel und unsere sollten uns kümmern, denn sie bestimmen in nicht geringem Maß unser vergangenes, gegenwärtiges und zukünftiges Leben.

Was heißt Haltung? Haltung ist die Einstellung, die Position, die wir gegenüber einer Situation oder Person einnehmen. Wo kommt unsere Haltung her? Jeder hat seinen Ausgangspunkt (bewusst oder unbewusst) in seinem sogenannten Vorstellungs-Gebilde. Dies umschließt nicht nur die religiösen Glaubens-überzeugungen, sondern alle Arten von Überzeugungen. Man mag seine Überzeugungen von anderen übernommen oder zuhause erlernt haben, oder sie mögen aus der Kultur des Landes oder den persönlichen Erfahrungen entsprungen sein. Einige von uns halten sich beispielsweise für unnütz, während andere überzeugt davon sind, dass sie alles, was sie sich vornehmen, schaffen können. Dies sind oft nicht erwiesene sondern als Kind erlernte und ‘eingekapselte‘ Überzeugungen, die (recht oder schlecht) unseren Wandel bestimmen.

Miércoles, 06 Julio 2016 17:59

PARASCHAH Korach / QÓRACH

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PARASCHAH 38
Korach / QÓRACH

4. des vierten Monats des Jahres 5777
9. Juli 2016

Torahlesung: BaMidbár / In der Wüste / ‘4.Mose‘ 16,1-18,32
Haftaráh:
1. SchmúEl 11,14-12,22

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 6,22-27: “Und ADONÁI redete zu Moshéh und sprach: ‘Sage Aharón und seinen Söhnen und sprich: Also sollt ihr zu den Kindern/Bnéi Israel sagen, wenn ihr sie segnen wollt: >ADONÁI segne dich/iebarechecháh ADONÁI und behüte dich! ADONÁI erleuchte über dir Sein Angesicht und lasse dich Gnade finden bei anderen! ADONÁI hebe Sein Antlitz dir zu und gebe dir Frieden/Schalóm!< Also sollen sie Meinen Namen auf die Kinder/Bnéi Israel legen, und Ich werde sie segnen.”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DAS HERZ MOSCHÉHS UND DAS HERZ QÓRACHS“

Diese Parascháh handelt von den zwei gegensätzlichen Herzarten, die es in der Welt zu finden gibt: ein Herz wie das von Moschéh (Mose) und ein Herz wie das von Qórach/Korach.

Dass Moschéh und sein Bruder Aharon niederknieten und zu Elohím schrien, statt den leichteren Weg zu gehen, den Qórach und seine Komplizen in der angezettelten Rebellion gegen die Autorität Moschéhs, und somit gegen die Autorität ADONAIs genommen haben (kritisieren, brüllen, streiten, endlose Wortgefechte vom Zaun reißen), offenbart ihren Charakter.

DEMUT, UNTERORDNUNG, BARMHERZIGKEIT UND EINEN GEIST DER ‘FURCHT VOR ADONAI / IR’AT ADONAI‘

Diese Haltung und Entschluss Moschéhs zeigt uns die vier herausragenden Grund-Merkmale, die ihn charakterisierten, und wegen denen er von ADONAI dafür auserwählt wurde, sein Volk zu führen: (1) seine äußerste Demut, (2) seine Unterordnung unter den Willen ADONAIs, (3) seine Barmherzigkeit und Mitgefühl anderen gegenüber, und (4) sein Geist der Furcht vor Adonái / Rúach Ir’at ADONAI. Diese vier Charaktereigenschaften zeigen, was für ein Herz Moschéh hatte. Und diese Art von Herz müssen wir uns aneignen, wenn wir Adonái als treue anbetende Sklaven / Ovdím dienen wollen, denn das ist es, was wir Ihm sein sollen, wie Römer 1,1 beginnt: „Schaul, anbetender Sklave / Ovéd Elohíms …“

Demut öffnet uns die Augen dafür, wer wir vor dem Schöpfer des Universums sind: Nichts, Staub (‘Adamáh‘, woher der Name ‘Adám‘ kommt). Und das Ende desselben ist derselbe Staub der Erde, aus dem wir ursprünglich gekommen sind. Demut ist nicht dasselbe wie ‘Minderwertigkeitskomplex‘. Ein Minderwertigkeitskomplex entsteht in Bezug zu anderen und ist schädlich und bedarf der Heilung. Demut bezieht sich auf unser Selbstverständnis gegenüber Elohím und es ist von Vorteil, sie zu haben).

 

Jueves, 30 Junio 2016 06:58

PARASCHAH 37 SCHLACH LEJÁ / SCHICKE!

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PARASCHAH 37
SCHLACH LEJÁ / SCHICKE!

26. des dritten Monats (Siwán) des Jahres 5777
2. Juli 2016

Torahlesung: BaMidbar / In der Wüste / ‘4.Mose‘ 13,1-15,41
Haftaráh: Iehoschúa / ‘Josua‘ 2,1-24

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„WELCHE HALTUNG LEGEN WIR VOR ELOHIM AN DEN TAG?“

Moschéh warnt die Israeliten davor, auf eigene Faust loszuziehen, um das Land einzunehmen: „Warum übertretet ihr den Befehl ADONAIs? Ihr werdet keinen Erfolg haben. Zieht nicht hinauf, denn ADONAI ist nicht in eurer Mitte, dass ihr nicht geschlagen werdet von euren Feinden“ (BaMidbar/ In der Wüste/‘4.Mose‘ 14,41-42). Doch die Israeliten hörten nicht auf den Rat ihres Führers: ‘sie stiegen auf den Gipfel des Berges‘ (‚4.Mose‘ 14,44).

Daraus sollten wir lernen, und zwar etwas sehr Wichtiges, was in dem Moment, wo wir etwas VON Elohim brauchen, sehr wertvoll ist: Welches ist unsere Haltung Ihm gegenüber? Welches ist allgemein unsere Haltung (oder Einstellung)?

Was bedeutet ‘Haltung‘? Haltung könnten wir definieren als mentale und emotionale Einstellung gegenüber einer Situation oder Person. Es schließt sowohl unsere Überzeugungen, wie unsere Werte mit ein und den Willen, auf eine bestimmte Art und Weise in der Situation oder gegenüber diesem oder jenem zu handeln. Ihre Einstellung ist die Summe Ihrer Ideen, ihrer (automatischen) Normen und der Tendenz ihrer Gedanken.

Ihre Haltung ist: wie Sie auf Ihre Umgebung reagieren, sei es auf eine Situation, ein Problem oder eine Person oder was diese sagt oder tut. Wichtiger noch ist, wie wir auf das, was uns passiert, reagieren. Denn wie unsere Leser, die uns Woche für Woche begleiten, wissen, gibt es NICHTS, was uns ‘rein zufällig‘ passiert. Alles ist von Elohim geschickt oder genehmigt, um uns etwas zu zeigen und zu lehren.

Jueves, 23 Junio 2016 11:55

PARASCHAH Be Achalotéicha/Wenn du anzündest

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PARASCHAH 36
Be Achalotéicha/Wenn du anzündest

19. des dritten Monats (Siván) des Jahres 5777
25. Juni 2016

Torahlesung: Bamidbar/In der Wüste/‘4.Mose‘ 8,1-12,16
Haftaráh: Sachariah 2,14-4,7

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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Ba Midbar/In der Wüste/‘4.Mose‘ 11,4: “Wer wird uns Fleisch zu essen geben? Wir erinnern uns der Fische, die wir kostenlos aßen in Mitzráim/Ägypten, der Gurken, der Melonen, des Lauchs, der Zwiebeln und des Knoblauchs.”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DER LANGE WEG UNSERES LEBENS”

Diese Parascháh beschreibt die lange Reise des jüdischen Volkes von der Sklaverei in Mitzráim zur Freiheit in Israel, dem Verheißenen Land. Dies ist, abgesehen von der Reise eines ganz bestimmten Volkes, auch ein Bild unseres Lebens, des Lebens jedes einzelnen Menschen, der in tiefster Finsternis geboren wird. Diese Finsternis ist sowohl geistlicher, wie mentaler und fleischlicher Art: an Mitzráim gebunden, versklavt, gebunden an Süchte, Materialismus und das Fleisch mit seinen selbstsüchtigen und wechselnden Wünschen.

Es ist eine physische Reise, die einer mentalen und geistlichen Reise vergleichbar ist, die jedem Menschen offen steht. Wir werden in der Nacht der Seele und des Geistes geboren. Wir werden verloren und ‘ohne Hoffnung in der Welt‘ (Eph.2,12) geboren, Sklaven Nimrods mit seiner Vielgötterei und götzendienerischen Religion, mit Tausenden von Göttern, voller Lügen und Betrügereien, mit dem Trost ‘des Fleisches, der Gurken, der Melonen, des Lauches, der Zwiebeln und des Knoblauchs‘, die wir Erbärmlichen so vermissen, wenn wir sie nicht haben. Elohim bietet uns Man (Manna) (von mah = was?) an. Dieses Man repräsentiert unser geistliches Leben, die Nahrung, die von Oben/mi leMálah, kommt. Aber wir trauern dem Fleisch und den Zwiebeln nach. 

Die Fragen unseres Lebens sind: Um was wollen wir bitten, Fleisch oder Man?, und: Wie lange werden wir noch das Fleisch und den Knoblauch vermissen?

Viernes, 17 Junio 2016 18:56

PARASCHAH NASSÓ / ERHEBE

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PARASCHAH 35
NASSÓ / ERHEBE

12. Tag des dritten Monats (Siwán) des Jahres 5777
18. Juni 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 4,21-7,89
Haftaráh: Schoftím/Richter 13,2-25

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Messianisch Renovierter Rebbe
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BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 6,22-27: “Und ADONÁI redete zu Moshéh und sprach: ‘Sage Aharón und seinen Söhnen und sprich: Also sollt ihr zu den Kindern/Bnéi Israel sagen, wenn ihr sie segnen wollt: >ADONÁI segne dich/iebarechecháh ADONÁI und behüte dich! ADONÁI erleuchte über dir Sein Angesicht und lasse dich Gnade finden bei anderen! ADONÁI hebe Sein Antlitz dir zu und gebe dir Frieden/Schalóm!< Also sollen sie Meinen Namen auf die Kinder/Bnéi Israel legen, und Ich werde sie segnen.”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"DIE ESSENZ DES SEGENS/BRACHÁH"

Ohne den Segen/Bracháh Elohíms können wir in diesem kurzen und schweren Leben nichts tun. Unser Leben als messianische Juden (nach dem Blut oder Glauben) ist ein Leben voller Kampf, voller Schlachten, die wir gegen den Feind gewonnen haben. Der Feind versucht uns zu besiegen und so zu beweisen, dass die Bnéi Israel nichts Wert sind, und dass dies die Wertlosigkeit des Elohíms Israels und des Maschíach/Messias Israels widerspiegelt. Man benötigt eine sehr starke geistliche Konstitution, um erfolgreich die Tausend-und-eine Fallen zu überwinden, die der Feind/ha satán uns täglich in den Weg stellt, um uns den Mut zu nehmen und uns psychologisch fertig zu machen, denn dies ist der Bereich, in dem wir am anfälligsten sind. Wenn der Feind/ha satán es schafft, uns mutlos zu machen und dass wir aufgeben, dann hat er den Kampf gewonnen. Das dürfen wir NIEMALS zulassen. 

Um uns zu helfen, dass wir nicht besiegt zu Boden sinken, hat Elohím uns viele geistliche Waffen gegeben. Darunter befindet sich eine sehr mächtige Waffe: die Macht, zu segnen - unsere Freunde, Kinder, Eltern, geistliche Schafe, uns selbst, …und unsere Feinde-, um nicht in geistliche Gefangenschaft zu geraten. 

Obiger Segen beginnt mit: „ADONÁI segne dich und behüte dich!“

Viernes, 10 Junio 2016 15:31

SPEZIELPARASCHAH FÜR SCHAVUÓT

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SPEZIELPARASCHAH FÜR SCHAVUÓT

5. Tag des DRITTEN Monats (Siván) des Jahres 5777
11. Juni 2016

Von Julio Dam
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE ESSENZ VON SCHAVUÓT:
DAS SEHNEN NACH DEM GEISTLICHEN

Wir alle haben ein inneres Sehnen nach einem besseren Leben, das heißt im Grunde genommen: nach geistlichem Leben. Im tiefsten Innern unserer Seele und Persönlichkeit hat Elohím einen leeren Raum geschaffen, der gefüllt werden soll. So wandern wir von Ort zu Ort, von Beziehung zu Beziehung, von Religion zu Religion auf der Suche nach der „Wahrheit“. Aber die Wahrheit ist nicht da! Die geistliche Wahrheit befindet sich darin, dass der Heilige Geistes/Rúach haQódesch sich in uns bewegt. 

Weil der fleischliche (ungeistliche) Mensch nicht weiß, wie er zu diesem „besseren Leben“ kommen kann, ersetzt er es durch Reichtum, Macht, Reisen, Süchte, und dergleichen. Dies alles sind sinnlose Versuche, die geistliche Leere in seinem Innern zu füllen, die nur der Heilige Geist/Rúach haQódesch füllen kann. Da aber der fleischliche Mensch diese Dinge nicht versteht (1.Kor.2), versucht er es durch „Indianerspiegelein“ (Fälschungen kostbarer Dinge, d.h.: des geistlichen Lebens) zu ersetzen.

Elohím hat uns jedoch die richtigen Feste in der richtigen Reihenfolge gegeben, damit wir Ihn finden. 

Viernes, 03 Junio 2016 18:58

PARASCHÁH BAMIDBAR/IN DER WÜSTE

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PARASCHÁH Nr. 34
BAMIDBAR/IN DER WÜSTE

27. Tag des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5777
4. Juni 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste oder Steppe/„4.Mose” 1,1-4,20
Haftaráh: Hoschíah/Hosea 2,1-22

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE WAHRE ABSICHT DER GEBOTE / MITZWÓT ELOHIMS“

In diesem Toráh-Abschnitt/Parascháh spricht Elohim von der Volkszählung der Bnéi/Kinder Israel.

Einer der wichtigsten Gründe der Zählung ist für Elohim, Sein Volk vorzubereiten, um Ihm zu dienen. Dieses Elohim-Dienen bedeutet, eine ewige Beziehung zum Schöpfer herzustellen, die einem nichts als Segen/Bracháh einbringt – wenn man Ihm gehorcht. 

Außerdem erwähnt Elohim zwei mögliche Ziele für Israel: entweder die geschichtliche Größe, zu der sie bestimmt war, oder die Zerstörung. Entweder sie haben Erfolg darin, das Land zu erobern, oder  sie werden bei dem Versuch es zu erobern besiegt werden - wenn sie versagen, Elohim zu folgen, Ihm nicht gehorchen.

Wie wir wissen, bewies das Volk Israel, dass es noch nicht bereit war, Elohim zu gehorchen und jene Generation wurde, mit Ausnahme eines Restes, verworfen. Es zeigte sich, dass die Einladung Elohims eine Vorhersage dessen war, was kommen würde. 

Zusammen mit der Verheißung künftiger Größe - für den Elohim gehorsamen Rest - kommt auch die Verantwortung. Je größer die Verheißung, desto größer die Verantwortung. 

Bleibt die Frage: Wozu dann die Gebote/Mitzwót? Wozu hat Elohim sie gegeben? Und welche Lehre können wir aus der Antwort ziehen?

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 32-33
BE HAR - BE CHUKOTÁI /AUF DEM BERG (SINAI) - IN MEINEN SATZUNGEN

20. des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5777
28. Mai 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 25,1-27,34
Haftaráh: Irmijahu /„Jeremiah“ 16,19-17,14 + 32,6-27

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Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 25,21 „Ich werden Meinen Segen/Bracháh senden im sechsten Jahr und die Ernte wird für drei Jahre reichen“.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„FINANZIELLEN SEGEN VON ELOHIM ERHALTEN“

In diesem Torah-Abschnitt/Paraschah spricht Elohim über Seinen Segen/Bracháh. In unserer modernen Ära nennen wir dies: „finanziellen“ Segen.

Wozu sollte man in einer Paraschah über finanzielle Themen schreiben? Erstens, weil dies das Thema der Woche ist. Und zweitens, weil Finanzen eine Art Stopper/Mitzraim ist, wie auch jede andere Blockade (wie etwa: psychische, geistliche, familiäre Probleme). Der Elohim Israels ist NICHT gegen finanzielle Stabilität. Im Gegenteil! Er gibt sie Seinen Kindern, jenen, die zu Ihm halten und Ihm folgen. Wogegen Er ist, ist die ‘Liebe zum Geld‘. Das ist etwas ganz anderes! Wir müssen auf Elohim ausgerichtet sein. Das bedeutet nicht, dass wir zu arbeiten aufhören und unsere Familie nicht mehr versorgen. Und, um unsere Familie zu versorgen, müssen wir wissen, wie wir unsere Familie auf einem Niveau halten, das sie gewöhnt sind. Und das können nicht alle. Wir sind uns bewusst, dass diese Paraschah in ganz Lateinamerika, einigen Orten der USA und an anderen Orten gelesen wird, wo diese jüdische Sichtweise des Themas auch notwendig ist. Traditionell und geschichtlich ist das jüdische Volk in diesem Sinne ein von Elohim gesegnetes Volk. Gleichzeitig ist es ein Volk, das die Geheimnisse finanziellen Erfolges kennengelernt hat. 

Wenn wir in einem Satz sagen sollten, welches diese Geheimnisse sind – wie ein Heide/Goi den Rabbiner Hillel bat, er solle ihm alle Gebote aufsagen, während er, der Goi, auf einem Bein vor ihm stehe, - würden wir sagen: „die Geheimnisse sind zwei: das erste Geheimnis ist: sich jüdisches Denken aneignen; das zweite ist: einige Regeln mit diesem Denken einsetzen“.

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