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Deutsche Parashot

Jueves, 18 Febrero 2016 08:50

PARASCHÁH Nr. 20: TETZAVÉH/DU SOLLST BEFEHLEN!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 20: TETZAVÉH/DU SOLLST BEFEHLEN!

11. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR I) DES JAHRES 5776/20. FEBRUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 27:20-30:10  

Haftaráh: Esekíah 43:10-27

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Schemót/Namen/„2.Mose” 28,2-4: „Und du sollst dir für Aharon, deinen Bruder, heilige Kleidung machen, für Ehre und Glanz. Und du sollst reden mit allen, die eines weisen Herzens sind, die Ich mit dem Geist der Weisheit/Rúach Chachmáh erfüllt habe, dass sie Aharons Kleidung herstellen zu seiner Weihe, dass er Mein Priester/Kóhen sei. Das sind aber die Kleidungsstücke, die sie machen sollen: Brustschild/Chóschen/חשׁן,Schürze/Efód/אפוד, (blauer) Rock/Meíl/מעיל, (weißer) unterer Rock/Ketónet/ כתנתkariert eingefasst, Turban/Mitznéfet/מצנפתund Gürtel/Avnét/אבנט

„UNSERE GEISTLICHE KLEIDUNG“

Die Kleidung des Priesters/Kóhen (der sie anziehen sollte, sooft er den Heiligen Tempel in Jerusalem betrat) sind für uns ein Symbol der himmlischen Dinge (von Oben/mi le Málah). Nach Schemót/„2.Mose“ 19,6 hat Elohím uns berufen, „ein Reich von Priestern/Kohaním und Heiligen/Qeduschím“ zu sein. Und diese Kleidung symbolisiert unsere allgemeine Einstellung während wir hier auf dieser Erde leben, gerüstet für den Kampf, wie in Eph.6,13-17 steht. Hier werden uns sechs Kleidungsstücke gegeben. Die letzten beiden davon sind rein geistliche Kleidungsstücke, die jene vom jüdischen Volk, die nicht Propheten waren oder jene, die nicht an Ieschúa glauben, nicht haben können:

Legt euch darum (weil, laut Vers 12, unser Kampf nicht „gegen Fleisch und Blut“ ist) die ganze Waffenrüstung/panoplia Elohíms an, damit ihr standhalten könnt, wenn der böse Tag kommt, und dann, wenn ihr alles erledigt habt, noch steht. Steht also bereit: (1) die Hüften umgürtet mit der Wahrheit/Emét, (2) den Brustpanzer des Geraden Weges/Tzedaqáh angelegt, (3) unter die Füße gebunden die guten Nachrichten des Friedens/BessorótSchalóm. (4) Ergreift außerdem den Großschild des Glaubens/Emunáh, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt. (5) Setzt auch den Helm des Sieges [griechisch: Sōtērion, hebräisch: Schúa] auf und (6) nehmt den Dolch des Geistes/Rúach, das (für den Einzelnen) bestimmte Wort [griechisch: Rhēma, hebräisch: Davár pratí] Elohíms, in die Hand“.

Im Anschluss wollen wir von diesen sechs Kleidungsstücken reden, die Elohím uns auffordert, an diesem „bösen Tag“ (der auf uns zukommt) anzuziehen.

Viernes, 12 Febrero 2016 13:16

PARASCHÁH Nr. 19: TERUMÁH/(freiwilliges) HEBEOPFER

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PARASCHÁH Nr. 19: TERUMÁH/(freiwilliges) HEBEOPFER

4. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR 1) DES JAHRES 5776/13. FEBRUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 25,1-27,19
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 5,26-6,13

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Schemót/Namen/„2.Mose” 25,8-9: „Und ihr sollt Mir ein Heiligtum machen, dass Ich unter/in ihnen wohne! Nach dem Vorbild der Wohnung/Mischkán und aller seiner Gerätschaften, die Ich dir zeigen werde sollt ihr es machen.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„DIE VIER WOHNUNGEN/MISCHKANÓT“

In dieser Parascháh beginnt Elohím einen Ort zu schaffen, an dem Er wohnen und von dem aus Er uns leiten kann (insgesamt vier, wie wir gleich sehen werden). Beachten wir, dass ADONÁI schon vor rund 4000 Jahren gesagt hat „dass Ich in IHNEN wohne“, Er hat nicht gesagt: „dass Ich in der Stiftshütte wohne“. Alle wollen wir IN IHM wohnen und Er will IN uns wohnen. Die „Stiftshütte“/Wohnung/Mischkán ist der Ort, wo wir Elohím Opfer bringen, der Ort, um Ihn zu preisen/segnen und um von Ihm gesegnet zu werden. Und es ist der Ort, um „Mich erkennen und verstehen zu lernen“ (Jer./Irmiáhu 9,24) ”השׂכל וידע אותי„

„Die „Stiftshütte“/Mischkán ist der Treffpunkt zwischen Mir und Meinen Kindern. Es ist der Ort, wo Meine Kinder lernen, und wo sie Offenbarung, Warnung, Zurechtweisung/Musár und Meinen Rat erhalten. Außerdem ist es auch der Ort, wo sie Meinen Segen/Bracháh erhalten“. Dies sagte ADONÁI zu mir in Prophetie, als ich  dabei war, diese Parascháh vorzubereiten.

Der Mischkán ist auch ein Symbol der vier Orte, in die Elohím einzieht, um dort zu wohnen: (1) unsere messianische Synagoge – der externe Mischkán; (2) unser Geist  – der interne Mischkán; (3) die Toráh – der geschriebene Mischkán; und (4) Ieschúa – der ultimative Mischkán überhaupt. Sehen wir uns nun jeden einzeln an, um unseren Verstand und unseren Geist/Rúach zu nähren.

Viernes, 05 Febrero 2016 02:11

PARASCHÁH Nr. 18: MISHPATÍM/RECHTE

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PARASCHÁH Nr. 18: MISHPATÍM/RECHTE

27. DES ELFTEN MONATS  (SHEVÁT) DES JAHRES 5776/06. FEBRUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 21,1-24,18

Haftaráh: Irmiáhu/Jer. 34,8-22; 33,25-26

Von Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Schemót/t/mv/Namen/„2.Mose” 21,1: „Und dies sind die Rechte/משׁפטים/Mischpatím, die du ihnen vorlegen sollst.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„LERNEN, ZU LERNEN“

In diesem Toráh-Abschnitt wählt Elohim (wie immer) Seine Worte mit Bedacht: „die du ihnen vorlegen sollst.“ Warum hat Er zu Moschéh/Mose nicht einfach gesagt: „das sollst du ihnen sagen“? Wir sind der Überzeugung, dass Elohim wollte, dass Moschéh (wie auch wir) die Toráh bis zu einem Niveau verinnerlicht, wo keine Probleme mehr auftauchen. Wir sollen die Gebote so ‘vereinfachen‘, dass sie zu einem Teil von uns werden. Daher der permanente Schwerpunkt im jüdischen Leben, im Laufe der gesamten Geschichte, auf den Lehr-Lern-Prozess. Und das hohe kulturelle Niveau ist nur das logische Resultat davon. Um nur ein Beispiel zu nennen: im heutigen, modernen Israel spricht der ungebildete Mensch fließend drei Sprachen und es kommt nicht selten vor, dass jemand fünf oder mehr Sprachen beherrscht, was in jedem anderen Land äußerst unwahrscheinlich ist.

Lernen ist für Elohim und für uns, die wir bei Ihm sein möchten, fundamental. In Dvarím/Worte/„5.Mose“ 4,10 heißt es: „… versammle Mir das Volk, dass Ich sie hören lasse Meine Worte, die sie lernen sollen, Mich zu fürchten alle Tage ihres Lebens auf dieser Erden…“

UM MIT ELOHIM ZU WANDELN, IST LERNEN EIN GRUNDBEDÜRFNIS.

Viernes, 29 Enero 2016 02:00

PARASCHÁH Nr. 17: JITRÓ/JETRO

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PARASCHÁH Nr. 17: JITRÓ/JETRO

20. DES ELFTEN MONATS (SHEWÁT) DES JAHRES 5776 / 30. JANUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 18,1-20,23

Haftaráh: Ieschaiáhu/Jes. 6,1-7,6; 9,5-6

Von Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

   Schemót/t/mv/Worte/„2.Mose” 18,1: „Und Jitró, Priester/Kohen von Midian, der Schiegervater Moschéhs, hörte alles was Elohím für Moschéh und Israel, Sein Volk, getan hatte, dass ADONÁI Israel aus Ägypten/Mitzráim herausgeholt hatte.“

„DIE FEHLENDE BEKEHRUNG DER WELT ZUM JUDENTUM UND ZUM MESSIANISCH RENOVIERTEN JUDENTUM DES 1.JAHRHUNDERTS“

 

Jitró, der midianitische Priester/Kohen, dessen Name „Seine Hoheit“ bedeutet, ist ein Symbol, das die gesamten Menschheit repräsentiert, besonders aber jene davon, die Leiter und geistliche Autoritäten sind. Er ist aber nicht nur ein Symbol für die Menschheit, sondern auch ein Vorbild dafür, wie man im Geistlichen handeln sollte. Diesem Vorbild sind jedoch leider weder die Menschheit im Allgemeinen noch die geistlichen Leiter jemals gefolgt. Sie haben in Jitró nie die Hoheit wahrgenommen, die sein Name proklamiert.

Jitró war Priester einer Religion, die nicht dem wahren Elohím folgte, sondern einem Gott. Elohím gab ihm jedoch (mit der Ausrede, dass seine Tochter mit Moschéh verheiratet war) die Gelegenheit und das einzigartige Privileg, von den Wundern Elohíms für Sein Volk zu hören, wie Er es aus Ägypten/Mitzráim herausgeholt hatte. Jitró sollte darüber nachsinnen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen:  „Dies ist der wahre Elohím und nicht meiner. Und dies ist die geistliche Wahrheit, der ich folgen muss, und nicht meine, die ich von klein auf gelernt habe“. Wer ist so mutig, sich überhaupt dieser Frage zu stellen? Und wer ist so mutig, diese Frage positiv zu beantworten und seine Religion und seinen Gott zu wechseln gegen den Wahren und Einzigen Elohím? Dies ist um was es wirklich geht, der wahre Kern aller geistlichen Wahrheit.

Viernes, 22 Enero 2016 14:59

PARASCHÁH Nr. 16 BESCHALÁCH/ALS ER ZIEHEN LIESS

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PARASCHÁH Nr. 16: BESCHALÁCH/ALS ER ZIEHEN LIESS

13. des elften Monats (Schevát)des Jahres 5776/23. Januar 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 13,17-17,16

Haftaráh: Schoftím/Richter 4,4-5,31

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHAH

    Schemót/t/mv/Worte/„2.Mose” 13,17-18: „Und es geschah, als Paróh/Pharaoh das (jüdische) Volk ziehen ließ, da führte Elohim sie nicht den Weg in das Land der Plischtím/Philister, der doch direkter war, denn Elohim sprach: ‚Damit das Volk nicht anderen Sinnes werde, wenn es den Krieg sieht, und zurückkehrt nach Mitzráim/Ägypten.‘ Deshalb ließ Elohim das Volk einen Umweg nehmen, durch die Wüste zum Schilfmeer/Iám Súf. Und die Israelis zogen bewaffnet/gerüstet aus dem Lande Mitzráim.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„WIR MÜSSEN ALLEZEIT WACHSAM SEIN“

Diese Parascháh beschreibt den Auszug des jüdischen Volkes aus der Sklaverei in Mitzráim/Ägypten und seine darauf folgende Reise durch die Wüste, (ein feindseliges Territorium voller Widerstände), zum verheißenen Land. Alles im von Elohim geschaffenen Universum hat eine bestimmte Bedeutung. Die Wüste macht da keine Ausnahme. Warum ist es „Wüste“? Weil da nichts wächst denken Sie vielleicht. Und damit haben Sie recht. Aber warum wächst da nichts? Weil es - aus irgendeinem Grund – von Elohim verflucht ist. Und genau da lassen sich, wie die Heilige Schrift sagt, die gefallenen geistlichen Wesen nieder. Dies macht die Wüste zum gefährlichsten Ort auf der Erde. Deshalb zogen die Israelis bewaffnet und wachsam aus, und dasselbe müssen auch wir tun.

Unser Leben ist eine Metapher dieses Auszuges durch die Wüste. Die meisten Menschen haben nicht den Segen, den wahren Elohim zu kennen. Und viele derer, die Ihn kennen, wählen bewusst, Ihn zu verlassen und sich einem anderen Gott zuzuwenden – als gäbe es mehr als einen zur Auswahl. Das Resultat dieses Entschlusses ist, dass sie so lange in der Wüste herumwandern, bis sie am Ende ihres Lebens sowohl physisch, als auch geistlich und mental sterben.

Wir, die wir mit dem Licht ‚von Oben/Mi le Málah gesegnet sind, haben eine größere Verantwortung: wir müssen unser Heil und unsere Entscheidung bewahren und unsere Kinder schützen, damit sie nicht vom Weg abweichen. Eine Art dies zu tun, abgesehen vom weisen und innigen Gebet ist (wie das jüdische Volk), bewaffnet durch die Wüste unseres Lebens auf dieser Erde zu ziehen.

Jueves, 14 Enero 2016 12:06

PARASCHÁH Nr. 15 BOH/GEH

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PARASCHÁH Nr. 15 BOH/GEH

6. des elften Monats (Shevát) des Jahres 5776 / 16. Januar 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 10,1-13,16

Haftaráh: Irmiáhu/Jeremiah 46,13-28 

Julio Dam

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KOMMENTAR DER PARASCHAH

Schemót/Namen/„2.Mose”10,22-23 „Und Moschéh/Mose streckte seine Hand gen Himmel und es war eine dichte Finsternis im ganzen Land Ägypten/Mitzráim drei Tage lang. Einer sah den anderen nicht und keiner erhob sich von seiner Stelle drei Tage. Aber bei allen Kindern Israel war Licht in ihren Wohnsitzen.“

„IM LICHT ELOHIMS LEBEN“

In Psalm/Tehiláh 27,1 steht: „ADONAI ist mein Licht und meine Rettung/ADONAI Orí, ve Ischi. Vor wem sollte ich mich fürchten? ADONAI ist die Kraft meines Lebens/ADONAI Maós Chaiái. Vor wem sollte ich erschrecken?“

Der König David proklamiert diese Worte, und auch wir sollten sie zu einem Teil unseres Lebens machen, denn dies sind Worte, welche die Macht haben, unsere Gedanken und unseren Lebensstil zu verändern. Wenn wir fest darauf vertrauen und mit Sicherheit wissen, dass ADONAI immer LICHT in unserem Leben sein wird, dann ist das unsere RETTUNG. Aus diesem Grunde werden wir KEINE ANGST HABEN, vor nichts und niemandem. Wenn wir standhaft sind und fest glauben, DASS ER DIE KRAFT UNSERES LEBENS IST, dann beginnen wir, an Seiner Hand zu gehen, unter Seinem Schutz und mit Seiner Hilfe. Wenn Sie Elohim um Seine Hilfe dabei bitten, diese Worte auf Ihr Herz zu schreiben, dann werden alle Probleme, die Sie tagtäglich zu bewältigen haben, große Prüfungen und Herausforderungen sein, die geistliches Wachstum und große Veränderungen in allen Bereichen Ihres Lebens mit sich bringen.

In Psalm/Tehiláh 43,3 heißt es: „Sende Dein Licht und Deine Wahrheit. Diese werden uns leiten.“

Der nächste Schritt ist: Elohim um Sein LICHT und Seine WAHRHEIT zu bitten. Die Wahrheiten kennen zu lernen, die Elohim durch Sein Licht für unser Leben hat, ist unbezahlbar. Dies ist die Art und Weise, wie wir eine tiefere Beziehung zu Elohim bekommen. So können wir Ihn kennen und verstehen lernen, Seine Wahrheit, und Offenbarungen bekommen und all das verstehen lernen, was wir wissen müssen, um weiter in Seinen Wegen zu wandeln. Außerdem hilft es uns, uns selbst kennen und verstehen zu lernen. Nur durch Seine Wahrheit können wir jene Haltungen in uns identifizieren, die wir verändern sollten, denn nur wenn Sein Licht unser Leben beleuchtet, können wir sehen, was wir in unserem Leben wirklich erneuern müssen.

Jueves, 07 Enero 2016 14:35

PARASCHÁH Nr. 14 WAIERÁH/UND ICH ERSCHIEN

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PARASCHÁH Nr. 14 WAIERÁH/UND ICH ERSCHIEN

28. des Zehnten Monats (Tévet) des Jahres 5776 / 9. Januar 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 6,2-9,35

Haftaráh: Eseqíah 28,25-29,21 

Julio Dam

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Schemót/Namen/„2.Mose”6,9: „Und Moschéh/Mose redete also zu den Kindern Israel. Aber sie hörten nicht auf Moschéh vor gebrochenem Geist und vor schwerer Sklavenarbeit.“

KOMMENTAR DER PARASCHAH

SIE HÖRTEN NICHT

 Eine der im Menschen am häufigsten zu findenden Eigenschaft ist, besonders da, wo es um unsere Beziehung zu Elohim geht, nicht auf Ihn zu hören, und oft gerade da, wo es am nötigsten wäre!  

Jeder von uns ist einer beständigen inneren Bewegung unterworfen: entweder er wächst oder er schrumpft (Involition). Zu denken, wir blieben immer gleich, ist psychologischer Selbstbetrug. Jedes Jahr und jedes Jahrzehnt unseres Lebens sind wir anders. Selbst wenn wir im Grunde genommen dieselben bleiben, sind wir ganz allgemein oder geistlichen gewachsen oder geschrumpft.

Elohim hat auf jeden von uns Acht, selbst wenn wir das nicht merken oder nicht glauben können. Er will uns helfen, geistlich, mental und physisch zu wachsen, und das für uns vorgesehene Höchstmaß zu erreichen.

Viernes, 01 Enero 2016 15:47

PARASCHÁH Nr. 13 SCHEMÓT/NAMEN

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PARASCHÁH Nr. 13 SCHEMÓT/NAMEN

21. DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET) DES JAHRES 5776 / 2. JANUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 1,1-6,1

Haftaráh: Ieschaiahu/Jes. 27,6-28,13; 29,22-23 

Julio Dam

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KOMMENTAR DER PARASCHAH

„ELOHÍM RUFT UNS AUF, AUS MITZRÁIM AUSZUZIEHEN, ÄUSSERLICH UND INNERLICH”

Wir leben in einer Welt, in der die Kultur der Persönlichkeit herrscht, statt dass man die Moral und Ethik des Menschen wertachtet. Der Ausdruck „Persönlichkeit“ kommt aus dem Latein „Persona“ und bedeutet unter anderem: „Maske“ - da die Schauspieler der griechischen Tragikomödien sich Masken aufsetzten, um eine bestimmte Person darzustellten. Wir in dieser modernen Welt lebenden Menschen tragen ähnliche Masken, oft um vor anderen etwas zu sein vorzugeben. Die Marktwirtschaft bestimmt die vorherrschende Kultur, und diese schreibt vor, was man zu tun und/oder zu lassen hat, wie man sich hervortun oder mit anderen klarzukommen hat und wie eine angenehme Persönlichkeit, d.h., eine gute Maske aussieht. Für die „Welt“ (und oft auch für uns selbst) ist unsere Persönlichkeit das was zählt, statt einem moralischen und ethischen Charakter, wie Elohím es für uns wünscht.

Unsere Persönlichkeit ist nichts weiter als eine Rolle, die wir zu spielen versuchen, um Erfolg zu haben, im Leben, bei der Arbeit und sogar in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Eine „bessere Persönlichkeit“ bedeutet (in der Praxis) eine bessere Rolle im Theater des modernen Lebens. Die Persönlichkeit ist also die Summe der wechselnden Rollen, der verschiedenen Identitäten, die wir im täglichen Leben annehmen, um die Wünsche anderer zu befriedigen und um nicht anzuecken.

Der moralische und ethische Charakter dagegen ist das, was wir im Innern SIND, unser Ich, das sich manchmal fürchtet, an die Oberfläche zu kommen, weil es nicht der „Mode“ entspricht. Jede Kultur und sogar jedes Land innerhalb eines Kulturkreises hat „Star-Persönlichkeiten“, die es nachzuahmen drängt. Und wir versuchen dann wie Schäfchen, den Anforderungen der jewiligen Kultur gerecht zu werden. In der lateinamerikanische Kultur ist beispielsweise bei einem Mann ein Lächeln „nicht angebracht“. Ein Mann muss ein „Machogesicht“ aufsetzen und möglichst einen Schnurrbart haben. DAS ist „Persönlichkeit“ – für DIESE Kultur. Für eine andere dagegen nicht!

Jueves, 24 Diciembre 2015 12:41

PARASCHAH Nr. 12 WAJECHI/ UND ER LEBTE

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PARASCHAH Nr. 12 WAJECHI/ UND ER LEBTE

14. DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET) DES JAHRES 5776 / 26. DEZEMBER 2015

Torahlesung: BeReschit/Am Anfang/„1.Mose” 47:,28-50,26

Haftarah: Melachim Alef/1.Könige 2,1-12

Julio Dam

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KOMMENTAR DER PARASCHAH

„WAS UNS DAS LEBEN ABRAHÁMS UND SEINER NACHKOMMEN LEHREN KANN”

Mit dieser Parascháh endet das Buch BeReschít/„1.Mose“. Hier in BeReschít treffen wir auf eine der ersten Persönlichkeiten, die uns große Lektionen lehren können, Abrahám, und auch seine Nachkommen. Es gibt vieles, was wir von ihm und seinen Kindern lernen sollten. Eines dieser Dinge ist, dass von ihm als dem „Freund Elohíms“ gesprochen wird in Jaaqób/Jakobus 2,23. Wir haben ein Buch mit dem Titel „Cómo ser Amigo de Elohím“ („ein Freund Elohíms werden“ nur in spanisch und englisch erhältlich) geschrieben, das von diesem faszinierenden Thema handelt: ein Freund von niemand Geringerem als dem einzigen Elohím zu werden, denn Götter gibt es Millionen. Ein Freund Elohíms zu werden gibt uns eine einzigartige Vision Seines Charakters, Seines großen Sinnes für Humor (von dem, soweit wir wissen, niemand jemals gesprochen hat) und wie wir Ihn mehr und mehr kennenlernen können durch eine tägliche und beständige Beziehung mit Ihm, die zu einer ewigen Beziehung mit Ihm in den Himmeln und in Seiner Gegenwart wird.  

(1) Eine große Qualität Abraháms von der wir in „1.Mose“/BeReschít 12 lesen ist sein Gehorsam. Als er von Elohím gerufen wurde, alles was er hatte und war hinter sich zu lassen, da protestierte er nicht, stellte keine Fragen, und stellte auch Elohím nicht in Frage. Sondern er ließ still aber entschlossen alles was er bis zu seinen damals 75 Jahren aufgebaut hatte zurück (BeR.12,4) und befolgte haargenau die Anweisungen Elohíms. Genau dies sollten auch wir lernen: handeln wie Abrahám es tat: ohne Diskusion, ohne mit der Wimper zu zucken, ohne Widerspruch.

Unser Gehorsam Elohím gegenüber ist ein äußerst wichtiger Schlüssel in unserer Beziehung zu Ihm. Was nützt es Elohím, jemanden zu haben, der angeblich Sein Nachfolger ist, Ihm aber nicht gehorcht, sondern seinen eigenen Willen tut und seinen eigenen Weg geht? Elohím in Ieschúa gekleidet hat es ca. 2000 Jahre später nochmals unterstrichen als Er sagte: „Meine Mutter und Meine Brüder sind jene, die den Willen Meines Himmlischen Vaters/Avínu sche baSchamáim tun“, das heißt: die Ihm gehorchen. In unserer Beziehung mit Elohím haben Diskusionen, Ausreden und „Aber“ keinen Platz. Entweder man gehorcht oder man gehorcht! Das ist der einzige erfolgreiche Weg mit Ihm.

Viernes, 18 Diciembre 2015 18:44

PARASCHÁH Nr. 11 WAIGÁSCH / UND NÄHERTE SICH

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PARASCHÁH Nr. 11 WAIGÁSCH / UND NÄHERTE SICH

7. DES ZEHNTEN MONATS (TÉVET) DES JAHRES 5776 / 19. DEZEMBER 2015

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 44,18-47,27

Haftaráh: Heseqiáh 37,15-28 

Julio Dam

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BeReschít/Am Anfang/„1.Mose“ 46,2 „Und es redete Elohím zu Israel in Vision in der Nacht und sprach: »Jaaqób! Jaaqób!« und dieser antwortete: »Hinéni/Hier bin ich«“.

KOMMENTAR DER PARASCHAH

„DIE WAHRHEIT ÜBER PROPHETIE / hawbn

Es gibt nichts höheres und ermutigenderes und kräftigenderes in dieser Welt für unseren Geist/Rúach und unser Vertrauen/Bitachón in Elohím als den Segen, die Stimme ADONÁIs zu hören indem wir Ieschúa in uns haben. Jaaqób hatte offensichtlich nicht dieses Geschenk/„Gabe“/Matanáh der Prophetie/Nevuáh/hawbn. Das zeigt sich darin, dass Elohím im Traum zu ihm sprechen musste, eine weitere Art und Weise, wie Elohím zu uns spricht. Elohím hat mit Abrahám, dem Großvater Jaaqóbs durch Prophetie gesprochen und natürlich mit allen Propheten/Neviím des TANÁCH. Er hat durch dieses wunderbare Geschenk/Matanáh direkt gesprochen mit Adám, Moschéh und dessen Nachfolger Iehoschúa (Josua) und mit allen großen Juden des TANÁCH. Dieses Geschenk/Matanáh der Prophetie (die Stimme Elohíms hören) war bis zum 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung nur den auserwählten Propheten -einem pro Generation- vorbehalten, aber seit dann steht es allen an den Messias/Maschíach Ieschúa Gläubigen und auch uns, den messianischen und messianisch renovierten Juden zur Verfügung.

Wichtig ist, dass wir, messianische Juden, dieses Geschenk/Matanáh Elohíms nutzen und verstehen, welch ein Segen/Bracháh es ist. NICHTS baut unser Vertrauen/Bitachón in Elohím so auf, wie Seine Stimme zu hören und Seinen Rat und Seinen Atem. Wer dies nicht hat, weiß nicht was er verpasst. Viele haben dem Glauben abgesagt, sind zurückgekehrt zum Christentum oder haben gar Ieschúa verlassen und sind zum rabinischen Judentum abgewandert, weil sie keine persönliche Beziehung hatten (indem sie Seine Stimme hörten), sondern nur eine Religion, die sie gegen eine andere eingetauscht haben. Hätten sie die Stimme Elohíms hören können, hätten alle Zweifel sich verflüchtigt.

Was ist Prophetie/Nevuáh? Wie kann ich wissen, ob das, was ich höre, eine Prophetie/Nevuáh von Elohím ist? Lassen Sie mich eine Definition von Nevuáh anbieten, die sich auf das Erleben und nicht auf den Intelekt stützt.

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