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Deutsche Parashot

Viernes, 18 Marzo 2016 06:33

PARASCHÁH Nr. 24 WA’IQRÁ/UND ER RIEF

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 24
WA’IQRÁ/UND ER RIEF

9. DES DREIZEHNTEN MONATS (ADAR 2) DES JAHRES 5776
19. MÄRZ 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und er rief/„3.Mose” 1,1-5,26
Haftaráh: Ieschaiahu/Jesaja 43,21-44,23

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

PORCIÓN TORÁH: "Und ADONAI rief Moschéh, und redete zu ihm vom Zelt der Versammlung aus und sprach: Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: ‘Wenn jemand von euch ADONAI ein Opfer bringen will, so soll das Opfer, das er darbringet vom Vieh, von Rindern oder Schafen genommen sein‘".

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„EFFIZIENT BETEN“

Das dritte Buch der Toráh, Wa’iqrá/ויקרא/Und er rief/‘3.Mose‘ ist ein Buch, das fast ausschlieβlich von Mitzwót/Geboten handelt. Sein Hauptziel ist, die Opfer zu regulieren, welche die Kohaním/Priester im Mischkán/Stiftshütte (und später im Tempel/Miqdásch) opferten. Das entsprechende Gegenstück der Opfer ist das Gebet. So lesen wir in Hoschíah/Hosea 14,3 in der hebräischen Version: „… und nimm als (wären es) Farren die Dankopfer unserer Lippen.“

Beten ist unserer Meinung nach das ‘A und O‘ der Nevuáh/Prophetie. In der Nevuáh/Prophetie hört der Naví/Prophet die Stimme Elohims. Im Gebet ist es genau umgekehrt: Elohim hört auf unsere Stimme. Wir sollten uns jedoch auch bemühen, Seine Stimme zu hören. Anders ausgedrückt: das effiziente Gebet ist jenes, das zu einem Dialog (einer beidseitigen Unterhaltung) geworden ist: wir mit Elohim und Elohim mit uns (durch Ieschúa in uns). Dies ist die normale Definition von Dialog.

 

Jueves, 03 Marzo 2016 11:29

PARASCHÁH Nr. 22 WAIAQHÉL/UND VERSAMMELTE

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 22
WAIAQHÉL/UND VERSAMMELTE

25. DES ZWÖLFTEN MONATS DES JAHRES 5776
5. MÄRZ 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 35,1-40,38
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7:-51-8,21

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DEN RYTHMUS ELOHIMS ERLERNEN“

In unserem geistlichen Leben mit Elohim, (wie im mentalen und physischen), gibt es einen gewissen Rythmus, den wir erlernen und dem zu folgen wir beginnen sollten. Diesen Rythmus finden wir z.B.: in den sechs Tagen Arbeit und einem Tag Ruhe; in den Laufbahnen der Planeten; im Rythmus der Erde um die Sonne, der den Tag und die Nacht produziert; und in hunderten anderen Rythmen, die nicht so offensichtlich, aber ebenso real und gegenwärtig sind, wie etwa das Wachstum des Menschen vom Baby zum Greis, usw.

In dieser Parascháh zeigt Elohim uns diesen Rythmus in allem, was Er Moschéh (und Moschéh seinen Helfern, besonders dem Betzalél) aufträgt. So wird dem Bau des Mischkán/Stiftshütte eine Ordnung und ein Rythmus aufgedruckt, der das gesamte Universum durchdringt.

Dieser Rythmus ist, wenn auch unsichtbar, nicht nur in unserem physischen Leben gegenwärtig, sondern auch im geistlichen und mentalen. Es gibt Momente in unserem Leben, da Elohim uns drängt, vorwärtszugehen, und zwar mit Tempo. Und in anderen Momenten bleibt die ‘Wolke, die das Volk Israel am Tage leitete‘ über uns stehen, wie um uns zu verstehen zu geben: „Bleib stehen, bis Ich dir sage!“ Aber weil wir sie nicht wahrnehmen und nicht gewohnt sind, Seinem Willen zu gehorchen, beachten wir es nicht und gehen nach unserem eigenen Rythmus vorwärts, womit wir Probleme aller Art auf uns laden.

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 21
KI TISSÁ/WENN DU (DAS VOLK) ZÄHLST!

18. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR א) DES JAHRES 5776
27. FEBRUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 30,11-34,35
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7:40-50

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe

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Shemót/Namen/„2.Mose”…31:12-13: „Und ADONAI redete mit Mosheh und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich: ‘Meine Schabbatót sollt ihr beobachten! Denn ein Zeichen ist dies zwischen euch und Mir für alle eure Geschlechter, damit man (in aller Welt) wisse, dass ich ADONAI bin, der euch heiligt.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE ESSENZ DES SCHABAT“

Diese Parascháh berührt ein im Judentum bedeutendes Thema, das voller Symbolik ist: den Schabát.

Wir schreiben diesen Artikel als geistliche und mentale Anleitung für jene, die ihr Verständnis der Feier dieses Bundes - den Elohim mit dem jüdischen Volk (nach dem Blut und dem Glauben) geschlossen hat - vertiefen und erweitern möchten.

Der Buchstabe Sáin (z), der bildhaft für die Nummer 7 im Alef-Bet steht, repräsentiert das Geistliche und den Kampf, um jene Ebene im Universum zu erreichen.

Außerdem repräsentiert die 7 (laut dem Macharal von Prag) grafisch die sieben möglichen Richtungen: Norden, Süden, Osten, Westen, oben, unten und zusätzlich in der Mitte, unser inneres Sein. Dieses letzte (unser Sein) unterliegt unseren Wünschen, Kämpfen, Träumen, Werten, Ambitionen, Gefahren, Angriffen usw. Dieser 7. Punkt (unser Sein) ist das Zentrum all dieser Kräfte, die uns angreifen, gefangennehmen oder anziehen. Das Resultat davon, wie wir mit diesen zentrifugalen und zentripetalen Kräften umgehen, ist das Resultat unseres Lebens. Dies ist in der Nummer 7 (z) repräsentiert, welche die Form eines Dolches hat und deshalb den Kampf in unserem Leben repräsentiert.

Im Falle des Schabát jedoch: hat Elohim uns den Bund angeboten - aus diversen Gründen, u.A., um uns mehr als nur eine Lektion zu erteilen. Eine dieser Lektionen ist, dass der Schabát das Auge des Tornados sein soll, in dem totale Stille herrscht. Der Tornado an sich sind die restlichen 6 Tage der Woche, die wir kämpfend verbringen, in dem Versuch, unsere Ziele zu erreichen, um uns im Auge des Tornados zu bergen: dem einzigen Tag, den Elohim „gesegnet und geheiligt hat“.

 

Jueves, 18 Febrero 2016 08:50

PARASCHÁH Nr. 20: TETZAVÉH/DU SOLLST BEFEHLEN!

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PARASCHÁH Nr. 20: TETZAVÉH/DU SOLLST BEFEHLEN!

11. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR I) DES JAHRES 5776/20. FEBRUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 27:20-30:10  

Haftaráh: Esekíah 43:10-27

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Schemót/Namen/„2.Mose” 28,2-4: „Und du sollst dir für Aharon, deinen Bruder, heilige Kleidung machen, für Ehre und Glanz. Und du sollst reden mit allen, die eines weisen Herzens sind, die Ich mit dem Geist der Weisheit/Rúach Chachmáh erfüllt habe, dass sie Aharons Kleidung herstellen zu seiner Weihe, dass er Mein Priester/Kóhen sei. Das sind aber die Kleidungsstücke, die sie machen sollen: Brustschild/Chóschen/חשׁן,Schürze/Efód/אפוד, (blauer) Rock/Meíl/מעיל, (weißer) unterer Rock/Ketónet/ כתנתkariert eingefasst, Turban/Mitznéfet/מצנפתund Gürtel/Avnét/אבנט

„UNSERE GEISTLICHE KLEIDUNG“

Die Kleidung des Priesters/Kóhen (der sie anziehen sollte, sooft er den Heiligen Tempel in Jerusalem betrat) sind für uns ein Symbol der himmlischen Dinge (von Oben/mi le Málah). Nach Schemót/„2.Mose“ 19,6 hat Elohím uns berufen, „ein Reich von Priestern/Kohaním und Heiligen/Qeduschím“ zu sein. Und diese Kleidung symbolisiert unsere allgemeine Einstellung während wir hier auf dieser Erde leben, gerüstet für den Kampf, wie in Eph.6,13-17 steht. Hier werden uns sechs Kleidungsstücke gegeben. Die letzten beiden davon sind rein geistliche Kleidungsstücke, die jene vom jüdischen Volk, die nicht Propheten waren oder jene, die nicht an Ieschúa glauben, nicht haben können:

Legt euch darum (weil, laut Vers 12, unser Kampf nicht „gegen Fleisch und Blut“ ist) die ganze Waffenrüstung/panoplia Elohíms an, damit ihr standhalten könnt, wenn der böse Tag kommt, und dann, wenn ihr alles erledigt habt, noch steht. Steht also bereit: (1) die Hüften umgürtet mit der Wahrheit/Emét, (2) den Brustpanzer des Geraden Weges/Tzedaqáh angelegt, (3) unter die Füße gebunden die guten Nachrichten des Friedens/BessorótSchalóm. (4) Ergreift außerdem den Großschild des Glaubens/Emunáh, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt. (5) Setzt auch den Helm des Sieges [griechisch: Sōtērion, hebräisch: Schúa] auf und (6) nehmt den Dolch des Geistes/Rúach, das (für den Einzelnen) bestimmte Wort [griechisch: Rhēma, hebräisch: Davár pratí] Elohíms, in die Hand“.

Im Anschluss wollen wir von diesen sechs Kleidungsstücken reden, die Elohím uns auffordert, an diesem „bösen Tag“ (der auf uns zukommt) anzuziehen.

Viernes, 12 Febrero 2016 13:16

PARASCHÁH Nr. 19: TERUMÁH/(freiwilliges) HEBEOPFER

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PARASCHÁH Nr. 19: TERUMÁH/(freiwilliges) HEBEOPFER

4. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR 1) DES JAHRES 5776/13. FEBRUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 25,1-27,19
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 5,26-6,13

Von Julio Dam
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Schemót/Namen/„2.Mose” 25,8-9: „Und ihr sollt Mir ein Heiligtum machen, dass Ich unter/in ihnen wohne! Nach dem Vorbild der Wohnung/Mischkán und aller seiner Gerätschaften, die Ich dir zeigen werde sollt ihr es machen.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„DIE VIER WOHNUNGEN/MISCHKANÓT“

In dieser Parascháh beginnt Elohím einen Ort zu schaffen, an dem Er wohnen und von dem aus Er uns leiten kann (insgesamt vier, wie wir gleich sehen werden). Beachten wir, dass ADONÁI schon vor rund 4000 Jahren gesagt hat „dass Ich in IHNEN wohne“, Er hat nicht gesagt: „dass Ich in der Stiftshütte wohne“. Alle wollen wir IN IHM wohnen und Er will IN uns wohnen. Die „Stiftshütte“/Wohnung/Mischkán ist der Ort, wo wir Elohím Opfer bringen, der Ort, um Ihn zu preisen/segnen und um von Ihm gesegnet zu werden. Und es ist der Ort, um „Mich erkennen und verstehen zu lernen“ (Jer./Irmiáhu 9,24) ”השׂכל וידע אותי„

„Die „Stiftshütte“/Mischkán ist der Treffpunkt zwischen Mir und Meinen Kindern. Es ist der Ort, wo Meine Kinder lernen, und wo sie Offenbarung, Warnung, Zurechtweisung/Musár und Meinen Rat erhalten. Außerdem ist es auch der Ort, wo sie Meinen Segen/Bracháh erhalten“. Dies sagte ADONÁI zu mir in Prophetie, als ich  dabei war, diese Parascháh vorzubereiten.

Der Mischkán ist auch ein Symbol der vier Orte, in die Elohím einzieht, um dort zu wohnen: (1) unsere messianische Synagoge – der externe Mischkán; (2) unser Geist  – der interne Mischkán; (3) die Toráh – der geschriebene Mischkán; und (4) Ieschúa – der ultimative Mischkán überhaupt. Sehen wir uns nun jeden einzeln an, um unseren Verstand und unseren Geist/Rúach zu nähren.

Viernes, 05 Febrero 2016 02:11

PARASCHÁH Nr. 18: MISHPATÍM/RECHTE

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PARASCHÁH Nr. 18: MISHPATÍM/RECHTE

27. DES ELFTEN MONATS  (SHEVÁT) DES JAHRES 5776/06. FEBRUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 21,1-24,18

Haftaráh: Irmiáhu/Jer. 34,8-22; 33,25-26

Von Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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Schemót/t/mv/Namen/„2.Mose” 21,1: „Und dies sind die Rechte/משׁפטים/Mischpatím, die du ihnen vorlegen sollst.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„LERNEN, ZU LERNEN“

In diesem Toráh-Abschnitt wählt Elohim (wie immer) Seine Worte mit Bedacht: „die du ihnen vorlegen sollst.“ Warum hat Er zu Moschéh/Mose nicht einfach gesagt: „das sollst du ihnen sagen“? Wir sind der Überzeugung, dass Elohim wollte, dass Moschéh (wie auch wir) die Toráh bis zu einem Niveau verinnerlicht, wo keine Probleme mehr auftauchen. Wir sollen die Gebote so ‘vereinfachen‘, dass sie zu einem Teil von uns werden. Daher der permanente Schwerpunkt im jüdischen Leben, im Laufe der gesamten Geschichte, auf den Lehr-Lern-Prozess. Und das hohe kulturelle Niveau ist nur das logische Resultat davon. Um nur ein Beispiel zu nennen: im heutigen, modernen Israel spricht der ungebildete Mensch fließend drei Sprachen und es kommt nicht selten vor, dass jemand fünf oder mehr Sprachen beherrscht, was in jedem anderen Land äußerst unwahrscheinlich ist.

Lernen ist für Elohim und für uns, die wir bei Ihm sein möchten, fundamental. In Dvarím/Worte/„5.Mose“ 4,10 heißt es: „… versammle Mir das Volk, dass Ich sie hören lasse Meine Worte, die sie lernen sollen, Mich zu fürchten alle Tage ihres Lebens auf dieser Erden…“

UM MIT ELOHIM ZU WANDELN, IST LERNEN EIN GRUNDBEDÜRFNIS.

Viernes, 29 Enero 2016 02:00

PARASCHÁH Nr. 17: JITRÓ/JETRO

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PARASCHÁH Nr. 17: JITRÓ/JETRO

20. DES ELFTEN MONATS (SHEWÁT) DES JAHRES 5776 / 30. JANUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 18,1-20,23

Haftaráh: Ieschaiáhu/Jes. 6,1-7,6; 9,5-6

Von Julio Dam

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

   Schemót/t/mv/Worte/„2.Mose” 18,1: „Und Jitró, Priester/Kohen von Midian, der Schiegervater Moschéhs, hörte alles was Elohím für Moschéh und Israel, Sein Volk, getan hatte, dass ADONÁI Israel aus Ägypten/Mitzráim herausgeholt hatte.“

„DIE FEHLENDE BEKEHRUNG DER WELT ZUM JUDENTUM UND ZUM MESSIANISCH RENOVIERTEN JUDENTUM DES 1.JAHRHUNDERTS“

 

Jitró, der midianitische Priester/Kohen, dessen Name „Seine Hoheit“ bedeutet, ist ein Symbol, das die gesamten Menschheit repräsentiert, besonders aber jene davon, die Leiter und geistliche Autoritäten sind. Er ist aber nicht nur ein Symbol für die Menschheit, sondern auch ein Vorbild dafür, wie man im Geistlichen handeln sollte. Diesem Vorbild sind jedoch leider weder die Menschheit im Allgemeinen noch die geistlichen Leiter jemals gefolgt. Sie haben in Jitró nie die Hoheit wahrgenommen, die sein Name proklamiert.

Jitró war Priester einer Religion, die nicht dem wahren Elohím folgte, sondern einem Gott. Elohím gab ihm jedoch (mit der Ausrede, dass seine Tochter mit Moschéh verheiratet war) die Gelegenheit und das einzigartige Privileg, von den Wundern Elohíms für Sein Volk zu hören, wie Er es aus Ägypten/Mitzráim herausgeholt hatte. Jitró sollte darüber nachsinnen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen:  „Dies ist der wahre Elohím und nicht meiner. Und dies ist die geistliche Wahrheit, der ich folgen muss, und nicht meine, die ich von klein auf gelernt habe“. Wer ist so mutig, sich überhaupt dieser Frage zu stellen? Und wer ist so mutig, diese Frage positiv zu beantworten und seine Religion und seinen Gott zu wechseln gegen den Wahren und Einzigen Elohím? Dies ist um was es wirklich geht, der wahre Kern aller geistlichen Wahrheit.

Viernes, 22 Enero 2016 14:59

PARASCHÁH Nr. 16 BESCHALÁCH/ALS ER ZIEHEN LIESS

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PARASCHÁH Nr. 16: BESCHALÁCH/ALS ER ZIEHEN LIESS

13. des elften Monats (Schevát)des Jahres 5776/23. Januar 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 13,17-17,16

Haftaráh: Schoftím/Richter 4,4-5,31

Julio Dam

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KOMMENTAR DER PARASCHAH

    Schemót/t/mv/Worte/„2.Mose” 13,17-18: „Und es geschah, als Paróh/Pharaoh das (jüdische) Volk ziehen ließ, da führte Elohim sie nicht den Weg in das Land der Plischtím/Philister, der doch direkter war, denn Elohim sprach: ‚Damit das Volk nicht anderen Sinnes werde, wenn es den Krieg sieht, und zurückkehrt nach Mitzráim/Ägypten.‘ Deshalb ließ Elohim das Volk einen Umweg nehmen, durch die Wüste zum Schilfmeer/Iám Súf. Und die Israelis zogen bewaffnet/gerüstet aus dem Lande Mitzráim.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„WIR MÜSSEN ALLEZEIT WACHSAM SEIN“

Diese Parascháh beschreibt den Auszug des jüdischen Volkes aus der Sklaverei in Mitzráim/Ägypten und seine darauf folgende Reise durch die Wüste, (ein feindseliges Territorium voller Widerstände), zum verheißenen Land. Alles im von Elohim geschaffenen Universum hat eine bestimmte Bedeutung. Die Wüste macht da keine Ausnahme. Warum ist es „Wüste“? Weil da nichts wächst denken Sie vielleicht. Und damit haben Sie recht. Aber warum wächst da nichts? Weil es - aus irgendeinem Grund – von Elohim verflucht ist. Und genau da lassen sich, wie die Heilige Schrift sagt, die gefallenen geistlichen Wesen nieder. Dies macht die Wüste zum gefährlichsten Ort auf der Erde. Deshalb zogen die Israelis bewaffnet und wachsam aus, und dasselbe müssen auch wir tun.

Unser Leben ist eine Metapher dieses Auszuges durch die Wüste. Die meisten Menschen haben nicht den Segen, den wahren Elohim zu kennen. Und viele derer, die Ihn kennen, wählen bewusst, Ihn zu verlassen und sich einem anderen Gott zuzuwenden – als gäbe es mehr als einen zur Auswahl. Das Resultat dieses Entschlusses ist, dass sie so lange in der Wüste herumwandern, bis sie am Ende ihres Lebens sowohl physisch, als auch geistlich und mental sterben.

Wir, die wir mit dem Licht ‚von Oben/Mi le Málah gesegnet sind, haben eine größere Verantwortung: wir müssen unser Heil und unsere Entscheidung bewahren und unsere Kinder schützen, damit sie nicht vom Weg abweichen. Eine Art dies zu tun, abgesehen vom weisen und innigen Gebet ist (wie das jüdische Volk), bewaffnet durch die Wüste unseres Lebens auf dieser Erde zu ziehen.

Jueves, 14 Enero 2016 12:06

PARASCHÁH Nr. 15 BOH/GEH

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PARASCHÁH Nr. 15 BOH/GEH

6. des elften Monats (Shevát) des Jahres 5776 / 16. Januar 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 10,1-13,16

Haftaráh: Irmiáhu/Jeremiah 46,13-28 

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KOMMENTAR DER PARASCHAH

Schemót/Namen/„2.Mose”10,22-23 „Und Moschéh/Mose streckte seine Hand gen Himmel und es war eine dichte Finsternis im ganzen Land Ägypten/Mitzráim drei Tage lang. Einer sah den anderen nicht und keiner erhob sich von seiner Stelle drei Tage. Aber bei allen Kindern Israel war Licht in ihren Wohnsitzen.“

„IM LICHT ELOHIMS LEBEN“

In Psalm/Tehiláh 27,1 steht: „ADONAI ist mein Licht und meine Rettung/ADONAI Orí, ve Ischi. Vor wem sollte ich mich fürchten? ADONAI ist die Kraft meines Lebens/ADONAI Maós Chaiái. Vor wem sollte ich erschrecken?“

Der König David proklamiert diese Worte, und auch wir sollten sie zu einem Teil unseres Lebens machen, denn dies sind Worte, welche die Macht haben, unsere Gedanken und unseren Lebensstil zu verändern. Wenn wir fest darauf vertrauen und mit Sicherheit wissen, dass ADONAI immer LICHT in unserem Leben sein wird, dann ist das unsere RETTUNG. Aus diesem Grunde werden wir KEINE ANGST HABEN, vor nichts und niemandem. Wenn wir standhaft sind und fest glauben, DASS ER DIE KRAFT UNSERES LEBENS IST, dann beginnen wir, an Seiner Hand zu gehen, unter Seinem Schutz und mit Seiner Hilfe. Wenn Sie Elohim um Seine Hilfe dabei bitten, diese Worte auf Ihr Herz zu schreiben, dann werden alle Probleme, die Sie tagtäglich zu bewältigen haben, große Prüfungen und Herausforderungen sein, die geistliches Wachstum und große Veränderungen in allen Bereichen Ihres Lebens mit sich bringen.

In Psalm/Tehiláh 43,3 heißt es: „Sende Dein Licht und Deine Wahrheit. Diese werden uns leiten.“

Der nächste Schritt ist: Elohim um Sein LICHT und Seine WAHRHEIT zu bitten. Die Wahrheiten kennen zu lernen, die Elohim durch Sein Licht für unser Leben hat, ist unbezahlbar. Dies ist die Art und Weise, wie wir eine tiefere Beziehung zu Elohim bekommen. So können wir Ihn kennen und verstehen lernen, Seine Wahrheit, und Offenbarungen bekommen und all das verstehen lernen, was wir wissen müssen, um weiter in Seinen Wegen zu wandeln. Außerdem hilft es uns, uns selbst kennen und verstehen zu lernen. Nur durch Seine Wahrheit können wir jene Haltungen in uns identifizieren, die wir verändern sollten, denn nur wenn Sein Licht unser Leben beleuchtet, können wir sehen, was wir in unserem Leben wirklich erneuern müssen.

Jueves, 07 Enero 2016 14:35

PARASCHÁH Nr. 14 WAIERÁH/UND ICH ERSCHIEN

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PARASCHÁH Nr. 14 WAIERÁH/UND ICH ERSCHIEN

28. des Zehnten Monats (Tévet) des Jahres 5776 / 9. Januar 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 6,2-9,35

Haftaráh: Eseqíah 28,25-29,21 

Julio Dam

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Schemót/Namen/„2.Mose”6,9: „Und Moschéh/Mose redete also zu den Kindern Israel. Aber sie hörten nicht auf Moschéh vor gebrochenem Geist und vor schwerer Sklavenarbeit.“

KOMMENTAR DER PARASCHAH

SIE HÖRTEN NICHT

 Eine der im Menschen am häufigsten zu findenden Eigenschaft ist, besonders da, wo es um unsere Beziehung zu Elohim geht, nicht auf Ihn zu hören, und oft gerade da, wo es am nötigsten wäre!  

Jeder von uns ist einer beständigen inneren Bewegung unterworfen: entweder er wächst oder er schrumpft (Involition). Zu denken, wir blieben immer gleich, ist psychologischer Selbstbetrug. Jedes Jahr und jedes Jahrzehnt unseres Lebens sind wir anders. Selbst wenn wir im Grunde genommen dieselben bleiben, sind wir ganz allgemein oder geistlichen gewachsen oder geschrumpft.

Elohim hat auf jeden von uns Acht, selbst wenn wir das nicht merken oder nicht glauben können. Er will uns helfen, geistlich, mental und physisch zu wachsen, und das für uns vorgesehene Höchstmaß zu erreichen.

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