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Deutsche Parashot

Viernes, 30 Septiembre 2016 04:01

PARASCHAH NITZAVÍM / IHR STEHT

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 51
NITZAVÍM / IHR STEHT

28. des sechsten Monats (Elúl) des Jahres 5777
1. Oktober 2016

Torahlesung: Dvarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 29,9-30,20
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 61,10-63,9

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

Dvarím/Worte/„5.Mose" 30,9 “„Und ADONÁI, dein Elohím, wird dir Überfluss geben in allem Werk deiner Hände, an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Viehes, an der Frucht deines Landes zu deinem Besten; denn ADONÁI wird sich wieder über dich freuen, zu deinem Besten, wie Er sich über deine Väter gefreut hat”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DER WOHLSTAND, DER DURCH DIE HAND ELOHÍMS KOMMT“

Es gibt zwei Arten von Wohlstand: der Wohlstand, der von Elohím kommt und der Wohlstand, der nicht von Elohím kommt. Der Wohlstand, der nicht von Elohím kommt ist wie ein Traum, der schnell zum Alptraum wird, weil er uns von den Wegen Elohíms wegführt, weil wir meinen, unsere eigene Intelligenz habe uns reich und wohlhabend gemacht. Und deshalb vertrauen wir dann natürlich mehr und mehr unserer eigenen Intelligenz… für alles. Und genau da ist es, wo früher oder später die Dinge beginnen, falsch zu laufen, und wir uns nicht mehr erholen können, weil der Ursprung unseres Wohlstands nicht auf den Felsen gegründet war, sondern auf den Matsch und Schlamm unseres eigenen Stolzes und unserer eigenen Einschätzung der Dinge. Diese Einschätzung ist aber, auf lange Sicht, nicht viel wert, selbst wenn wir, kurzsichtig wie wir sind, zu wissen meinen, was wir tun und was wir denken. 

Wenn wir auf der Seite Elohíms sind, dann wird Er vermeiden, dass wir Wohlstand erhalten bevor wir mental und geistlich bereit für dessen Empfang sind. Der Grund dafür ist, dass wir uns darauf etwas einbilden oder das Geld für unrechte Dinge verwenden, oder zu Workaholikern werden. Um all dies zu vermeiden, verhindert Elohím, dass wir empangen, was uns schaden würde. Erst wenn wir soweit sind, Wohlstand zu empfangen, wird Er ihn uns geben. 

Deshalb steht in Dvarím 8,11-17: „Hüte dich, dass du ADONÁI, deinen Elohím, nicht vergisst, … dass, wenn du nun gegessen hast und satt geworden bist, und schöne Häuser erbaust und darin wohnst, und deine Rinder und Schafe, Silber und Gold, und alles, was du hast, sich mehren, dein Herz sich alsdann nicht erhebe und du ADONÁI, deinen Elohím vergessest … und dass du nicht in deinem Herzen sagest: Meine eigene Kraft und meine fleißigen Hände haben mir diesen Reichtum verschafft.“. 

Viernes, 23 Septiembre 2016 12:14

PARASCHAH KI TAVÓ/WENN DU KOMMST

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 50
KI TAVÓ/כי־תבוא/WENN DU KOMMST

21. des sechsten Monats (Elul) des Jahres 5777
24. September 2016

Torahlesung: Dwarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 26,1-29,8
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 60,1-22

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„REICHEN SEGEN/BRACHÁH ERHALTEN VON ELOHÍM?“

Diese Parascháh beinhaltet eine wichtige Lektion für uns. Sie lehrt uns, wie wir perfekten Segen/Bracháh schlemáh von Elohím bekommen können, und wie wir  KEINEN Segen, sondern Seinen Fluch auf uns bringen (oder zumindest keinen vollständigen, perfekten Segen). Es gibt wahrhaftig eine Art und Weise, vollständigen, perfekten Segen/Bracháh schlemáh von Elohím zu erhalten, so dass der Segen ein ums andere Mal zu uns zurückkehrt, immer wieder, fast unser ganzes Leben lang. Es gibt aber auch eine Art und Weise, ihn falsch zu bekommen. Und so besteht die Möglichkeit, dass wir aufhören, ihn zu bekommen, weil wir ihn nicht vervollständigt, sondern unterwegs verdorben haben. Und dann besteht noch die Möglichkeit, uns Fluch von Elohím einzuhandeln.

Es gibt einen perfekten, vollständigen Prozess, den ein Segen/Bracháh durchlaufen muss. Und es gibt viele defekte, nicht perfekte Prozesse, die wir vermeiden sollten. Fangen wir jedoch noch einmal vorne an: Was ist eine Bracháh? Das Wort hat verschiedene Konnotationen (Untertöne). Nach dem, wie es im hebräischen Original geschrieben wird, sehen wir folgendes: Bét (ב) bedeutet „Dualität“, „zwei“ - wie das Universum aus gut und böse besteht, aus dunkel und hell, männlich und weiblich, positiv und negativ, die beiden Gesetzestafeln/Luchót und natürlich Segen/Bracháh und Fluch.  Bét (ב) ist der erste Buchstabe in der Toráh: „BeReschít…“ Das Wort „Bracháh“ kommt von „Knie“/“Bérech“ und von niederknieen (sich demütigen) vor ADONÁI. Dies ist der erste Schlüssel des Prozesses: wir, Seine Geschöpfe, Seine Schöpfung, sollen niederknieen und uns vor unserem Schöpfer demütigen. Damit beginnt der Prozess des perfekten Segens/Bracháh schlemáh. Sehen wir uns nun die sieben Schritte dahin an.

Viernes, 16 Septiembre 2016 00:02

PARASCHAH KI TETZÉH / WENN DU ZIEHST

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PARASCHAH 49
KI TETZÉH / WENN DU ZIEHST

14. Tag des Monats (Elúl) des Jahres 5777
17. September 2016

Torahlesung: Dvarím/Angelegenheiten/„5.Mose” 21,10-25,19
Haftaráh: Ieshaíahu/„Jes.” 54,1-10

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Dvarím/Worte „5.Mose“ „Wenn du gegen deine Feinde in den Krieg ziehst, und ADONÁI, dein Elohím/Elohéicha, sie in deine Hand gibt, dass du unter ihnen Gefangene machst…“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DER KRIEG GEGEN DIE FEINDE IN UNSEREM INNERN“

Die Toráh hat mehrere Schichten des Verstehens, die wir im Akrostichon „PaRDeS“ („Garten“) finden. Diese Schichten sind: „Paschút“/„wörtlich, simpel“; „Rémetz“/„Anspielung, Andeutung“; „Drásch“/„Erklärung, Auslegung“; und „Sod“/„Geheimnis“. Eine dieser Schichten ist jene, die Elohím benutzt, um uns durch die menschlichen Geschehnisse in der Geschichte des jüdischen Volkes Neues zu lehren, wie z.B. die Kriege gegen die äußeren Feinde, welche ein Vergleich/Gleichnis/Maschál des Krieges sind, den wir gegen die Feinde in unserem Innern zu kämpfen haben. Durch die Maschál/Gleichnis/Vergleich projiziert Elohím eine Geschichte (die Israels gegen seine Feinde) auf ein Konzept (Begriff), das Er uns vermitteln möchte, wodurch das Konzept an Reichweite gewinnt. Der US-amerikanische Neurowissenschaftler Gerald Edelmann nennt dies „überlagerte Räume“. Edelmann behauptet, dass unsere Gedanken nicht etwas in unserem Hirn festes sind, sondern mentale Karten, deren Konfiguration kontinuierlich losschnellen und sich verändern.

Die Parascháh dieser Woche kann somit mindestens in diesen beiden Schichten gelesen werden: als historisches Ereignis, d.h. als wahre Geschichte des jüdischen Volkes; aber auch als Maschál/Gleichnis/Vergleich zum Krieg, den wir gegen die Feinde in unserem Innern kämpfen müssen (denn um unsere äußeren Feinde (die Menschen) kümmert sich Elohím – das steht fest!). Wie kann die Mehrheit der Gläubigen in aller Welt behaupten, wir müssten die Toráh nicht halten? Sie haben die im Christentum verbreitete Irrlehre des Antinomianismus (gegen die Toráh Elohíms) - eine Verwandte der „Sola Fides“ Martin Luthers (die dasselbe beinhaltet) - noch nicht hinter sich gelassen. Ein Teil dieses Krieges gegen die Feinde in unserem Innern gewinnt man gerade durch das Halten der Toráh Elohíms.

Viernes, 09 Septiembre 2016 10:06

PARASCHAH SCHOFTIM / RICHTER

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PARASCHAH 48
SCHOFTIM / RICHTER

7. Tag des sechsten Monats (Elúl) des Jahres 5777
10. September 2016

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 16,18 – 21,17
Haftaráh: Ieschaiáhu/ „Jes.“ 51,12 – 52,12

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„TAMÍM / RECHTSCHAFFEN SEIN"

Dieser Torahabschnitt/Paraschah handelt davon, wie Israel – aus der Perspektive Elohims betrachtet – richtig regiert werden sollte und im Land korrekt Recht gesprochen werden sollte. Der Schlüsselbegriff in dieser Paraschah ist „tamím/ rechtschaffen“. Das Wort „tamím“ kann unterschiedlich übersetzt werden und uns so dem näher bringen, was Elohim darunter versteht: ehrlich, mit moralischen Prinzipien, rein, perfekt, vollkommen (dem nichts fehlt), mutig, ohne zu zögern“. Dies ist jedoch eine unvollständige und flache Definition. Wir sollten tiefer graben und durch Offenbarung/Hitgalút zum höchstmöglichen Niveau gelangen. 

Die Paraschah gibt sich nicht damit zufrieden, zu lehren, wie ein Land verwaltet werden sollte, sondern auch und besonders, wie wir uns selber und unsere Familie verwalten sollten. Dies ist auch auf unsere Synagoge übertragbar. 

Sowohl Nóach/Noah, als auch Abram/Avrám werden „tamím“ genannt. So veränderte Elohim den Namen von Avrám (אברם) später in AvraHám (אברהם). Er fügte dem Namen Avrám/ אברם ein „Hei“ (ה) hinzu, womit Er sagen wollte, dass Avraham/ אברהם nun etwas von Elohim hatte: er war nun tamím/untadelig, mutig. Diese letzte Bezeichnung, „mutig“, trifft auf beide zu, sowohl auf Nóach, als auch auf Avraham. Beide taten, was sie tun sollten, unabhängig von dem, was andere taten. Sie sagten, was sie sagen mussten, unabhängig von den Reaktionen anderer und dem, was andere hören wollten oder zu hören erwarteten. Sie dachten, was sie denken sollten, das, was Elohim von ihnen wollte, unabhängig von der Meinung anderer. Das erfordert Mut! Es ist nicht leicht, zu denken, zu reden oder zu tun, was Elohim will, dass wir denken, reden oder tun, wenn sich deshalb alle gegen uns stellen. Wir stellen gern alle anderen zufrieden, nicht aber Elohim. Wir wollen lieber vor anderen „gut dastehen“. Darum denken, reden oder tun wir Dinge, die Elohim nicht gefallen, oder die Er hasst, die aber bei unseren Mitmenschen gut ankommen. Und wir tun es, weil es bequemer ist, Menschen zufrieden zu stellen, und dass diese mit uns und unseren Ideen einig sind.

Jueves, 01 Septiembre 2016 20:14

PARASCHAH REÉH / SIEHE!

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PARASCHAH 47
REÉH / SIEHE!

30. Tag des füften Monats (Av) des Jahres 5777
3. September 2016

Torahlesung: Dvarím/Reden/„5.Mose” 11,26-16,17
Haftaráh: Ieshaiáhu/„Jes.” 54,11-55,5

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Dvarím/Worte/„5.Mose” 11,26: „Siehe, Ich lege heute vor euch den Segen/Bracháh und den Fluch/Qlaláh”.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„SEGEN UND FLUCH“

In dieser Parascháh behandeln wir ein für das gute Funktionieren unseres Lebens sehr wichtiges Thema, sowohl auf lange Sicht, wie für das tägliche Leben: es geht nicht mehr und nicht minder darum, ob wir unter dem Segen/Bracháh oder unter dem Fluch/Qlaláh Elohíms leben wollen. In obigem Vers sehen wir glasklar, dass wir ein Leben mit Segen/Bracháh haben können… aber auch, dass wir ein Leben mit Fluch/Qlaláh haben können, je nach dem, ob wir beschließen, uns an die Gebote/Mitzwót Elohíms zu halten oder nicht zu halten. Elohím verspricht, Segnungen/Brachót über unser Leben zu bringen, wenn wir auf dem geraden Weg/Tzedaqáh (fälschlich durchweg als „Gerechtigkeit“ übersetzt) wandeln. Natürlich wollen wir alle im Segen/Bracháh Elohíms wandeln und nicht in Seinem Fluch/Qlaláh.

Wozu hat Elohím uns die Toráh, und besonders die Gebote/Mitzwót gegeben? Um ein Segen/Bracháh für unser Leben und das unserer Nachkommen zu sein. Schon nur die Toráh und die Gebote/Mitzwót zu haben ist ein Segen/Bracháh, denn wenn wir versuchen, uns an sie zu halten, wird alles besser, sowohl für uns, wie für unsere ganze Familie. Viele sehen die Gebote als eine lästige Verpflichtung oder als „Gesetzlichkeit“ (wie man uns beigebracht hat). Mitnichten! Natürlich es es eine Pflicht… aber zu unserem Wohl, nicht um uns zugrunde zu richten. Es ist ein Lebensstil, den Elohím für Seine Kinder, für Sein jüdisches Volk (den Juden nach dem Blut und den Juden nach dem Glauben, d.h.: jene, die in das jüdische Volk einpflanzen werden wollen) wünscht. Dies ist die richtige Perspektive, um die Toráh und die Gebote/Mitzwót zu sehen und zu studieren.

Leider gibt es unwissentlich in vielen Familien vererbte Generationen-Flüche/Qlalót, die von einer Generation zur anderen weitergegeben werden, ohne dass die Betroffenen selbst es bemerken. Wir sollten unsere Familienangehörigen nach Charaktereigenschaften, von Generation zu Generation vererbten Krankheiten, sporadisch auftauchenden Problemen, usw. untersuchen und/oder befragen, denn es könnte ein vererbter Fluch/Qlaláh vorliegen.

Viernes, 26 Agosto 2016 02:23

PARASCHAH EKEV / SOBALD

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PARASCHAH 46
EKEV / SOBALD

23. des fünften Monats (Av) des Jahres 5777
27. August 2016

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 7,12-11,25
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 49,14-51,3

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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”Dvarím/Worte/„5.Mose” 7,12: „Sobald ihr diese Rede hört (und gehorcht) und haltet sie und tut danach, so wird ADONÁI, dein Elohím, auch halten diesen Bund und die Barmherzigkeit/Chésed, die er deinen Vätern gezeigt hat.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„HINAUFZIEHEN ZUM BERG TZION: 
SIEBEN SCHRITTE, UM SICH ELOHÍM ZU NÄHERN“

Das Buch Dvarím/Reden handelt, im Gegensatz zu den vier anderen Büchern der Toráh, fast ausschließlich von den Lehren Moschéhs/Moses vor seinem Tod. Das Buch verläuft vom 1. des 3. Monats des Jahres 2488 (nach der Schöpfung – jetzt sind wir im Jahre 5777) bis zum 7. des 12. Monats desselben Jahres (2488), dem Todestag Moschéhs. Seine Absicht ist, wie bei den anderen vier, die Ehefrau Elohíms zu formen und zu erziehen, um psychische und geistliche Einheit mit Ihm zu erreichen. Sicher überrascht es viele unserer Leser, zu erfahren, dass 80% der ganzen Toráh (der 5 Bücher oder Schriftrollen/Sfarím) nur einen Zeitraum von drei von den fünfhundert Jahren Leben und Geschichte des Volkes Israel behandeln, abgesehen vom Schöpfungsabschnitt in BeReschít/„1.Mose“. Dies zeigt uns, wie wichtig für Elohím diese Lehre über Einheit ist. Diese Absicht, das ganzen jüdischen Volk (nach Blut und Glauben) Einheit zu lehren, setzte sich mit dem ersten Kommen des Rébbe Ieschúa, des Messias und leiblicher Teil Elohíms, fort, und in einigen der Lehren des Erneuerten Bundes, wie wir im Anschluss sehen werden. Man könnte sagen, dass es sieben Schritte zur Einheit mit Elohím sind:

  1. Ieschúa -die leibliche Dimension Elohíms- für jene von uns, die nicht im Orthodoxen Judentum geboren sind, kennenzulernen und zu empfangen,
  2. Das Halten der Gebote /Schmirát ha Mitzwót,
  3. Das Studium der Toráh/Talmúd Toráh -das für uns den Erneuerten Bund in einer wenigstens annehmbaren Übersetzung einschließt-,
  4. Ahavát Elohím/es schaffen, Elohím zu lieben,
  5. Die Befreiung von Geist und Seele,
  6. Das Gebet/Tefiláh, und
  7. Die Vereinigung mit Elohím /Iechidút.

Wir werden in dieser Parascháh versuchen, kurz etwas über jeden dieser sieben Schritte zu lehren. Wir werden das Thema ausführlicher in unseren Büchern behandeln, besonders den letzten Punkt.

Jueves, 18 Agosto 2016 15:26

PARASCHAH WA‘ETCHANÁN / UN ICH FLEHTE

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PARASCHAH 45
WA‘ETCHANÁN / UN ICH FLEHTE

16. des fünften Monats (Av) des Jahres 5777
20. August 2016

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 3,23-7:11
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 40:1-26

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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Dvarím/Worte/„5.Mose” 4,19-20: „dass du nicht deine Augen gen Himmel hebest und ansehest die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen. ADONÁI, dein Elohím hat sie allen (anderen) Völkern unter dem ganzen Himmel zugeordnet. Euch aber hat ADONÁI angenommen und aus dem eisernen Ofen, nämlich aus Mitzráim (Ägypten), geführt, damit ihr Sein Erb-Volk sein sollt, wie es an diesem Tag ist“.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DAS EINZIGE VON ELOHÍM RECHTMÄSSIGE UND BERECHTIGTE VOLK“

Diese Parasháh behandelt schlüssig und ohne Umschweife ein für alle an „Gott“, den Elohím Israels Gläubigen äußerst wichtiges Thema: die Rechtmäßigkeit des Jüdischen Volkes, sowohl nach der Herkunft wie nach dem Glauben, als einziges Volk, das „Erbe“ Elohíms ist.

In obigen zwei Versen sehen wir, wie Elohím schon allen nicht-jüdischen Völkern ihre Bestimmung zugeordnet hat, weil Er wusste, dass sie die Essenz eines Höchsten Wesens gegen den Anschein eintauschen würden. Mit andern Worten, Er wusste schon im Voraus, dass sie die Himmelskörper und die Tiere und andere Teile Seiner Schöpfung anstelle des Schöpfer selbst anbeten würden. Wer oder was wird in all den Millionen Religionen in aller Welt angebetet? Der Anschein, die Schöpfung, (im Besonderen) die Sonne und der Mond und jegliches Tier oder Baum, die man sich vorstellen mag, wird verehrt, ihnen werden Opfer gebracht, um vor ihnen beschützt zu werden oder um von ihnen all das zu erhalten, was der Mensch sich wünscht, in erster Linie das „tägliche Brot“ und Schutz vor Feinden.

Elohím in Seiner unergründlichen Weisheit/Chachmáh wusste schon, dass dies alles geschehen würde, deshalb gab und bestimmte Er die Menschheit –abgesehen vom jüdischen Volk, Seinem „Erbe“- diesen Greueln (aus geistlicher Sicht), wo Dämonen mit dem Anschein von Himmelskörpern wie Sonne und Mond angebetet werden. Außer Seiner Weisheit/Chachmáh ist da jedoch auch Seine Barmherzigkeit/Rachmanút. Deshalb ließ Er die Tür offen, damit jeder -aus welcher Rasse oder welchem Volk auch immer- in den jüdischen Baum eingepfropft werden kann und so zu einem Teil des Erbes Elohíms, Teil Seines einzigen Volkes werden kann (wie es in Römer 11,17-19 heißt). Dies ist ein relativ neues Verständnis, das wir uns in unsere Herzen und Sinne gravieren sollten: Es gibt nicht nur Juden nach dem Blut (der Herkunft), sondern auch Juden nach dem Glauben - wie die große Mehrheit unserer Leser, welche die absolute Wahrheit im Judentum und in dessen geistlicher Fortsetzung, dem Messianischen Judentum mit Ieschúa als Messias/Maschíach und leibichem Körper Elohíms (Iochanán/Joh.1,14), erkannt haben. Beide Bewegungen gehören untrennbar zusammen, wenn die Wahrheit erhalten bleiben soll. Wer das Judentum vom Messianismus trennt, trennt auf schmerzhafte Weise die Wahrheit von Elohím. Und ebenso tut es, wer im Messianismus Ieschúa als Dimension Elohims trennt und ablehnt und nur das Judentum behält.

Jueves, 11 Agosto 2016 10:10

PARASCHAH DVARÍM/ REDEN

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 44
DVARÍM/ REDEN

9. des füften Monats (Av) des Jahres 5777
18. August 2016

Torahlesung: Dvarím/Reden/„5.Mose” 1,1-3,22
Haftaráh: Ieshaiáhu/„Jes.” 1,1 - 27

Von Julio Dam
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(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DVARÍM / ANGELEGENHEITEN
„LERNEN, IN EINHEIT ZU LEBEN“

In dieser Parascháh beginnen wir das letzte der Bücher des „Pentateuchs“/Júmaschs. Die fünf Bücher des Júmasch bilden eine Einheit. Sie sind ein Fortschreiten, von den Patriarchen (Abrahám. Itzchák und Jaaqóv) zur Bildung, zuerst eines Volkes, dann einer Nation, und im Buch Dvarím, das wir diese Woche beginnen, einer Nation in EINHEIT mit Elohím und untereinander. Deshalb ist das Gesamt-Thema des Buches diese Einheit mit Elohím, aber auch mit unseresgleichen/Reaím.

Was ist unser Leben? Wozu sind wir geboren? Dies sind grundsätzliche Fragen, die uns den Schlüssel zu vielen unserer Unruhen und Zweifel liefern, und für welche die meinsten von uns nie eine Antwort finden.

Die wichtigste Antwort auf diese beiden Fragen ist: UM UNS MIT DEM EINZIGEN WAHREN ELOHÍM (denn „Götter“ gibt es viele) DURCH SEINEN MESSIAS/MASCHÍACH IESCHÚA BEN JÓSEF ZU VEREINIGEN, und durch Ihn durch den Glauben zu Juden/Iehudím zu werden, eingepflanzt in den jüdischen Baum von Römer 11,17 -  und für die Ehrgeizigeren: UM MIT IESCHÚA BEN DAVID IM MILLENIUM (Tausendjährigen Reich), DAS SCHON SEHR NAHE IST, ZU HERRSCHEN.

Viernes, 05 Agosto 2016 05:53

PARASCHAH MATTOT / STÄMME

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 42-43
MATTOT / STÄMME

2. des füften Monats des Jahres 5777
6. August 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 30,2-32,42
Haftaráh: Irmijahu/Richter 1,1-2,3

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BaMidbar/In der Wüste/„4.Mose" 31,21: Und Eliasár, der Priester/Kóhen, sprach zu den Soldaten, die in den Kampf gezogen waren: Dies ist die Vorschrift der Toráh, welche IHWH dem Moshéh geboten hat: Gold, Silber, Erz, Eisen, Zinn und Blei und alles, was auf dem Feuer benutzt wird, sollt ihr durchs Feuer gehen lassen (um es von jeglichem unreinen/lo kaschér Rest von Nahrung zu reinigen) und so wird es rein; es muss aber in einer Miqwéh/Reinigungsbad untergetaucht werden…

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"DIE NOTWENDIGKEIT, UNS VON DER WELT FERN ZU HALTEN"

In dieser Parascháh eröffnet sich uns ein scheinbar belangloses Thema: der (jüdische) Priester/Kóhen Eliasár gibt den Soldaten Anweisungen, wie mit dem während dem Militäteinsatz gegen Midian benutzten Essensgerätschaften zu verfahren ist. Was soll damit gemacht werden? Mit Feuer soll es gereinigt werden und danach soll es durch eine Miqwéh, das heißt, durch ein rituelles Reinigungsbad gehen. Übertreibt es Eliasár nicht ein wenig? Wenn er aber nicht übertreibt, was können wir dann für uns heute (die wir NICHT in den Krieg ziehen, weder gegen Midian noch sonst jemanden) für eine Lehre daraus ziehen?

Die Lehre handelt von Reinheit: uns ‘heilig‘/fern halten. Das Wort ‘heilig‘ ist so falsch verwendet worden, dass wir die ursprüngliche, jüdische Absicht des Begriffes aus den Augen verloren haben - zu unserem eigenen Nachteil! Es war nicht das erste Mal, dass Israel gegen andere Völker in Knáan in den Krieg zog. Sie hatten schon gegen Feinde gekämpft, die sie vernichten wollten. Aber Moáv/Moab war kein solches Volk. Wie wir in „Pinchás“ gesehen haben, wollte Moáv sich Israel anschließen, indem sie ihre Frauen schickten, mit den jüdischen Männer zu schlafen. Und so iniziierten sie eine fleischliche, mentale und geistliche Verunreinigung, die bis heute angedauerte hätte. Doch Elohím, der die „Erziehung“ Seiner Ehefrau (Israel) überwachte, ließ das nicht zu. Dies war nämlich eine Falle des Feindes/ha satáns, um das moralische und geistliche DNA Israels von Anfang an zu verderben. Darum die Anweisung, die Gerätschaften in eine Miqwéh, ein rituelles Reinigungsbad zu tauchen.

Im Laufe der Geschichte der Westlichen Welt hat man uns Juden von allem, was man sich vorstellen kann, beschuldigt. Angefangen mit „Satansdiener“ zu sein, über „das Blut christlicher Kinder zur Péssachfeier trinken“, bis hin dazu, Hexerei zu betreiben und im Mittelalter die Ursache der Schwarzen Pest zu sein, die (wie wir heute wissen) von einer Sorte von Rattenflöhen übertragen wird. Abgesehen von den geistlichen Ursachen (da der Feind/ha satán Elohím nicht angreifen kann, greift er Dessen Kinder, die Juden, an), gibt es Gründe, die dazu beitragen, diese Angriffe zu rechtfertigen, z.B. die Tendenz der Juden, sich von ihren heidnischen/götzendienerischen/góim Nachbarn fern zu halten. In dieser Parascháh haben wir nun vielleicht zum ersten Mal einen der Gründe, warum das jüdische Volk sich immer von anderen Völkern entfernt hat: WEIL ELOHÍM ES SO ANGEORDNET HAT! Warum? Um sie fern zu halten von der fleischlichen, geistlichen und mentalen Verunreinigung, welche die Góim/Heiden mit sich tragen.

 

Viernes, 22 Julio 2016 08:06

PARASCHAH BALAK

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 40
BALAK

18. der vierten Monats des Jahres 5777
23. Juli 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste/„4.Mose” 22,2-25,9
Haftaráh: Schoftím/Richter 13,2-25

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"WER WIR NACH DEM WILLEN ELOHÍMS SEIN SOLLEN"

Wie sollte die Welt sein? Wie sollten unsere Leiter sein? Wie sollten wir selbst, ein jeder von uns, sein? Seit dem Fall Adáms bis heute gehen die Meinungen darüber weit auseinander. Auf der einen Seite ist die Welt mit ihrer Sicht der Dinge/Haschkafáh. Auf der anderen Seite ist Elohím mit Seinen Kindern/Baním mit der Seinen. Und diese beiden stimmen nie überein. Wir denken jedoch selten darüber nach. Deshalb bauen wir uns schlussendlich eine Welt nach ‘ihrer‘ Perspektive/Haschkafáh auf, statt ausschließlich nach der Perspektive Elohíms, dem wir dienen. Ich glaube nicht, dass wir dies bewusst oder absichtlich tun. Unter anderem ist der Druck der Welt und ihrer Ideen und Meinungen, und der Einfluss des Zeitgeistes sehr groß und wir geben dem nach und begnügen uns mit der Welt, passen uns ihr an, statt Ieschúa ha Maschíach/dem Messias zu erlauben, Form in uns anzunehmen. Wir bekehren uns zum ‘Spiegelbild und zur Ähnlichkeit/Tzélem we Demút‘ der Welt, statt uns zum Spiegelbild und zur Ähnlichkeit Elohíms zu bekehren. Gerade dazu ist Ieschúa aber gekommen, um (unter anderem) unter uns zu leben und für uns zu sterben, aber wir gleichen jeden Tag mehr der Welt, bis kein Unterschied mehr zu erkennen ist.

Die Welt lügt, um etwas zu ergattern. - Wir auch! Die Welt stiehlt, weil es ihr nicht zum Überleben reicht. - Wir auch! Die Welt glaubt, alles unabhängig von Elohím tun zu können. – Wir im Grunde genommen auch, obwohl wir mit unserem Mund behaupten, dass wir an Ihn glauben, Ihn brauchen, und von Ihm abhängig sind. Aber wir leben nicht so. Wir entscheiden selbst über uns. Wir sind unsere eigenen Götter, leben unser eigenes Leben und bestimmen unser Schicksal selbst. Vielleicht sollten wir beginnen, uns wie die Hindus zu begrüßen: die Hände aneinander legen und einander ehren und ‘den Gott im Anderen‘ grüßen. Denn so benehmen wir uns, wie Götter, selbst die Atheisten.

Aber wie sollten wir sein? Oder besser gesagt, was erwartet Elohím, dass wir seien? Welche Art von Leitern wünscht Elohím uns? Dies ist keine belanglose Frage, denn wie der Leiter ist, so wird die Synagoge sein, so werden wir (generell gesehen) werden – obwohl es manche nicht kümmert, was dieser oder jener sagt oder tut oder lehrt, aber das sind die Ausnahmen, nicht die Regel.

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