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Deutsche Parashot

Jueves, 20 Octubre 2016 19:20

PARASCHAH WESÓT HA BRACHÁH / UND DAS IST DER SEGEN

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 54
WESÓT HA BRACHÁH
UND DAS IST DER SEGEN 

20. des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5777
22. Oktober 2016

Torahlesung: Dwarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 33,1-34,12
Haftaráh: Iehoschúa /„Josua“ 1,1-18

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„MIT STARKER HAND UND GROSSER MACHT“

Moschéh, der größte Prophet, den die Welt je gesehen hat, hatte “starke Hand und große Macht”, den Kindern/Bnéi Israel zu helfen. Es handelt sich hier selbstverständlich um die Macht/Gvuráh Elohíms, die sich sowohl in Ägypten/Mitzráim zeigte (vor der Macht des Widersachers/ha satán im Pharóh), als auch in allen Macht-Taten, die Moschéh tun musste, um das Volk auf Anordnung von ADONAI Elohím zu führen. Viele von uns suchen die Macht/Gvuráh Elohíms, verstehen aber nicht, dass wir sie nicht bekommen werden, wenn wir nicht vorher gewisse Bedingungen erfüllen. Die Macht/Gvuráh Elohíms kommt nach einem langen Prozess als Jünger/Talmíd zu Füßen des „Größten aller Rabbis/Rabbí Rabaním“ Ieschúa haMaschíach. Eine der Vorbedingungen, um diese Macht/Gvuráh zu bekommen, ist: beständiges geistliches Wachstum. Diese Art von Wachstum kommt nicht ohne kontinuierliche Revision unseres Inneren und Äußeren, d.h.: unseres Charakters und Verhaltens (Inneres) und unserer Lehre/Doktrin (Äußeres).

Nachzusinnen, sowohl über begangene Fehler wie über unsere Erfolge, ist eine Technik, die nicht nur Moschéh benutzt hat, sondern auch der ehemalige Premierminister Israels, Ariel Sharon (der viele Jahren lang im Koma lag), als er Oberbefehlshaber des Israelische Heeres war.

In seiner Biografie „Sharon, der Krieger, eine Autobiografie“ (Seiten 94-96) ist zu lesen: „Ich habe versucht, die Idee zu vermitteln, dass es immer und in allem was wir tun Lektionen gibt, die wir lernen können. Das Hauptmittel dazu ist der Bericht nach der Aktion. Nach einer Patrouille oder einem Einsatz versammelten wir die Offiziere und Soldaten, um die Operation gemeinsam durchzugehen – alle zusammen, von den Jüngsten bis zu den Erfahrensten… Jeder sprach von seinen Befehlen, wie er sie durchgeführt hatte, welche Schwierigkeiten er gehabt und welche Lösungen er gefunden hatte. Ich bestand auf die Notwendigkeit absoluter Offenheit und Ehrlichkeit. Wir haben alle unsere Schwächen und Stärken, und ich wollte sie im Detail kennen. Ich wollte jedes Element verstehen, welches das Kampf-Verhalten beeinflusst, sowohl unseres, wie das des Feindes. Ich wollte nicht nur die Wahrheit, sondern die detaillierte Wahrheit. Das bedeutet, dass sowohl ich, wie auch die anderen Befehlshaber fähig sein sollten, die Erfahrungen der Männer zu analysieren und Schlüsse daraus zu ziehen. Es war eine konstante Entwicklung von einer Operation zur nächsten. Wir studierten jeden Aspekt des Verhaltens des Einzelnen, besonders die Krisenpunkte. Welches sind die entscheidenden Momente in der Erfahrung eines Soldaten, in der Erfahrung eines Offiziers, in der Beziehung zwischen ihnen? Wie sind die Schwierigkeiten zu bewältigen, die diese Krisen bedeuten? (Das Unterstrichene ist unser, zur Betonung).

Viernes, 14 Octubre 2016 05:36

PARASCHAH HA‘ASINU / HÖRET!

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 53
HA‘ASINU / HÖRET!

13. des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5777
15. Oktober 2016

Torahlesung: Dvarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 32,1-52
Haftaráh: SchmúEl Bet /„2.Sam.“ 22,1-32

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Dvarím/Worte/„5.Mose" 32,1-2 „Ha’asinu/Merket auf, ihr Himmel, denn ich will reden, und du Erde, vernimm die Rede meines Mundes! Meine Lehre triefe wie Regen, mein Gleichnis/Maschál fließe wie Tau, wie Regenschauer auf die Vegetation, und wie Regentropfen auf das Grüne“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„HA’ASINU / (HIMMEL), MERKT AUF“

Auf den ersten Blick scheint die Rede Moschéhs etwas methaphorisch. Wer beginnt schon eine Rede indem er sich an „die Himmel und die Erde“ richtet! Es ist jedoch nichts methaphorisches an dieser Rede Moschéhs. Ganz im Gegenteil! Es ist eine geistliche Rede, an die drei von Elohím geschaffenen Universe gerichtet - das (sichtbare) physische Universum, der erste Himmel; das außerhalb unseres Planeten liegende und aus Galaxien bestehende Universum, der zweite Himmel; und das geistliche Universum, der dritte Himmel. In letzterem leben Elohím und Sein himmlisches Heer von „Engeln“/Malachím und hier befinden sich auch die Seelen der verstorbenen Erretteten. Es schließt auch den Garten/Gan Éden (das Paradies) mit ein, welches der vorübergehende Ort für die verstorbenen Erretteten bis zum letzten Gericht ist; und den Scheól für die Nicht-Erretteten. Es gibt eine indirekte Andeutung der Existenz dieser Himmel in 2.Kor.12,2: „Ich kenne einen Menschen in Maschíach, der vor vierzehn Jahren - ob im Leibe, weiß ich nicht, oder ob außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; nur Elohím weiß es - bis in den dritten Himmel entrückt wurde“. 

Elohím hat, wie wir alle wissen, die drei Universe durch Sein Wort/Davár (das Ieschúa ist) geschaffen. Diese drei Universe sind ein Spiegelbild von Elohíms eigenen Sein, das aus drei Dimensionen besteht. Elohím hat auch den Menschen/Ben Ádam in drei Dimensionen geschaffen: Geist, Seele und Leib. Und Er schuf die Nationen mit denselben drei Dimensionen. So hat Israel, die Ehefrau Elohíms, einen Leib: das Land Israel; eine Seele: das Volk Israel; und einen Geist: die messianischen Juden des I. Jahrhunderts und die des XX. und XXI. Jahrhunderts. Selbst im rabbinischen Judentum kennt man die Existenz der „kollektiven Seele“ („Neschimót“), welche „Knésset Israel“/“Versammlung Israels“ genannt wird. Dies ist nur eine weitere Bestätigung dieser Offenbarung, die wir erhalten haben. 

Die Frage, die sich hier stellt ist: Warum richtete Moschéh dieses Gebet an die Himmel/“Schamáim“ (ein Wort, das im Original schon im Plural ist)? Weil er sich, wie schon gesagt, an die drei Himmel/Schamáim richtet. Dies ist, damit die drei Himmel/Schamáim zusammen mit den drei Erden/Artzót Zeugen seien von den drei (von fünf) Bünden, die Elohím mit Israel schloss: der erste Bund/Brít war mit dem Land/Éretz Israel, der Bund mit Abrahám; der zweite Bund/Brít war mit dem Bestandteil der Israel genannten kollektiven Frau, der Seele Israels; und der dritte Bund/Brít, der „Erneuerte Bund“ von Irmiáhu/Jeremíah 31,31-37 (NICHT der E.B./N.T.) wurde mit dem Haus Israel und dem Haus Jehudáh/Juda geschlossen und schließt sowohl die Juden nach dem Blut ein, die den Messias/Maschíach Ieschúa kennen, wie die Ex-Góim/ehemaligen Heiden, welche, wenn sie Ieschúa kennenlernen und als Messias/Maschíach annehmen, zu „Juden nach dem Glauben“ werden - wie es mindestens sechs Verse ganz klar ausdrücken, unter ihnen Phil.3,3. So werden die drei Himmel/Schamáim und die drei Erden/Artzót zu „Zeugen“ der drei Bünde, jeder von ihnen mit einer der drei Dimensionen der Israel genannten kollektiven Frau geschlossen. 

Domingo, 09 Octubre 2016 21:12

PARASCHAH 52 VAIELÉJ / UND ER GING

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 52
VAIELÉJ / UND ER GING

6. des siebten Monats (Tishri) des Jahres 5777
8. Oktober 2016

Torahlesung: Dwarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 31,1-30
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 55,6-56,8

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Dwarím/Worte/„5.Mose" 30,1-2: “Wenn nun über dich kommt dies alles, es sei der Segen oder der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, dann wirst du sie in deinem Herzen haben in allen Ländern, wohin dich ADONÁI, dein Elohím zerstreut, und wirst zu ADONÁI, deinem Elohím zurückkehren, und Seiner Stimme gehorchen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, in allem, was Ich dir heute gebiete, dir und deinen Kindern.“ (Unterstrichen von uns).

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„KI BÁH MOÉD / ES NÄHERN SICH DIE FESTE“

Wir befinden uns in einer ganz besonderen Zeit, die im Judentum bekannt ist als “Iamím ha Qétz“ (Dan.12), die Tage des Endes. Und in dieser Zeit selbst befinden wir uns in den besonderen Tagen der sogenannten „Iomím haNoraím“/schrecklichen Tage“ dieser sich nähernden Feste. Es gibt ein inspiriertes Lied, das vom chassidischen Rabbiner Shlómoh Carlebach gesungen wird, in dem es heißt: „Ki bá Moéd/Denn es nähern sich die Feste“ (des Monats Tischri). Elohím hat ein absolut geordnetes Universum geschaffen mit einem gewissen Maß an Chaos, das erst vor ein paar Jahrzehnten entdeckt worden ist. Dies ist die neueste Wissenschaft, neuer noch als die der Biogenetik und der Fraktale (1975). 

Dass es bisher nur so wenig erforscht worden ist zeigt, dass das Chaos eine „geordnete Unordnung“ ist – was absolut logisch ist, da es von Elohím selbst geschaffen und geordnet ist. Genau so erlangt in den HolyWood-Filmen am Ende alles wieder seine Ordnung: der Junge und das Mädchen finden zueinander, der Böse und seine Spießgesellen sterben in einer Explosion, und Polizei und Krankenwagen, die nicht erschienen sind, als man sie brauchte, kommen jetzt und sammeln die Reste auf. Zusammenfassend, das Chaos wird am Ende zu einem „geordneten Chaos“ – in diesem Fall natürlich nicht von Elohím, sondern von den Drehbuchschreibern des Films. Ein Happy End befriedigt uns, weil wir ein inneres Bedürfnis danach haben, dass alles nach ein und halb Stunden Chaos und Aktion wieder seine Ordnung findet. Wir haben Spaß gehabt, aber etwas in uns sehnt sich danach, dass alles seinen geordneten Platz findet, und HolyWood tut uns den Gefallen, weil das ihre Absicht ist: uns zu unterhalten! Würden die Dinge am Schluss schlecht ausgehen, oder der Böse überleben, oder das Hauptdarstellerpaar nicht zueinander finden, wären wir enttäuscht. Das wäre als hätten wir einen schlechten Film gesehen, oder einen, bei dem am Schluss die Ansage erscheint: „Fortsetzung folgt“. Wir wollen keine Fortsetzung, wir wollen Ordnung, wie es sich gehört. 

Dieses Gefühl ist offensichtlich von Elohím selbst in unsere Psyche und unsere Sinne gelegt worden: der Wunsch nach Ordnung nach all dem geordneten Chaos. Und genau das ist es, was Elohím Moschéh voraussagt: „Du wirst zu ADONAÍ, deinem Elohím zurückkehren“. Und genau das ist es, was sich vor unseren Augen erfüllt. Dieses „Zurückkehren“ ist nicht einfach nur ein Umkehren unserer Füße. Es ist ein Umkehren unserer geistlichen und mentalen und zuletzt unserer physischen Füße.

Viernes, 30 Septiembre 2016 04:01

PARASCHAH NITZAVÍM / IHR STEHT

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 51
NITZAVÍM / IHR STEHT

28. des sechsten Monats (Elúl) des Jahres 5777
1. Oktober 2016

Torahlesung: Dvarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 29,9-30,20
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 61,10-63,9

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Dvarím/Worte/„5.Mose" 30,9 “„Und ADONÁI, dein Elohím, wird dir Überfluss geben in allem Werk deiner Hände, an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Viehes, an der Frucht deines Landes zu deinem Besten; denn ADONÁI wird sich wieder über dich freuen, zu deinem Besten, wie Er sich über deine Väter gefreut hat”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DER WOHLSTAND, DER DURCH DIE HAND ELOHÍMS KOMMT“

Es gibt zwei Arten von Wohlstand: der Wohlstand, der von Elohím kommt und der Wohlstand, der nicht von Elohím kommt. Der Wohlstand, der nicht von Elohím kommt ist wie ein Traum, der schnell zum Alptraum wird, weil er uns von den Wegen Elohíms wegführt, weil wir meinen, unsere eigene Intelligenz habe uns reich und wohlhabend gemacht. Und deshalb vertrauen wir dann natürlich mehr und mehr unserer eigenen Intelligenz… für alles. Und genau da ist es, wo früher oder später die Dinge beginnen, falsch zu laufen, und wir uns nicht mehr erholen können, weil der Ursprung unseres Wohlstands nicht auf den Felsen gegründet war, sondern auf den Matsch und Schlamm unseres eigenen Stolzes und unserer eigenen Einschätzung der Dinge. Diese Einschätzung ist aber, auf lange Sicht, nicht viel wert, selbst wenn wir, kurzsichtig wie wir sind, zu wissen meinen, was wir tun und was wir denken. 

Wenn wir auf der Seite Elohíms sind, dann wird Er vermeiden, dass wir Wohlstand erhalten bevor wir mental und geistlich bereit für dessen Empfang sind. Der Grund dafür ist, dass wir uns darauf etwas einbilden oder das Geld für unrechte Dinge verwenden, oder zu Workaholikern werden. Um all dies zu vermeiden, verhindert Elohím, dass wir empangen, was uns schaden würde. Erst wenn wir soweit sind, Wohlstand zu empfangen, wird Er ihn uns geben. 

Deshalb steht in Dvarím 8,11-17: „Hüte dich, dass du ADONÁI, deinen Elohím, nicht vergisst, … dass, wenn du nun gegessen hast und satt geworden bist, und schöne Häuser erbaust und darin wohnst, und deine Rinder und Schafe, Silber und Gold, und alles, was du hast, sich mehren, dein Herz sich alsdann nicht erhebe und du ADONÁI, deinen Elohím vergessest … und dass du nicht in deinem Herzen sagest: Meine eigene Kraft und meine fleißigen Hände haben mir diesen Reichtum verschafft.“. 

Viernes, 23 Septiembre 2016 12:14

PARASCHAH KI TAVÓ/WENN DU KOMMST

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PARASCHAH 50
KI TAVÓ/כי־תבוא/WENN DU KOMMST

21. des sechsten Monats (Elul) des Jahres 5777
24. September 2016

Torahlesung: Dwarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 26,1-29,8
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 60,1-22

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„REICHEN SEGEN/BRACHÁH ERHALTEN VON ELOHÍM?“

Diese Parascháh beinhaltet eine wichtige Lektion für uns. Sie lehrt uns, wie wir perfekten Segen/Bracháh schlemáh von Elohím bekommen können, und wie wir  KEINEN Segen, sondern Seinen Fluch auf uns bringen (oder zumindest keinen vollständigen, perfekten Segen). Es gibt wahrhaftig eine Art und Weise, vollständigen, perfekten Segen/Bracháh schlemáh von Elohím zu erhalten, so dass der Segen ein ums andere Mal zu uns zurückkehrt, immer wieder, fast unser ganzes Leben lang. Es gibt aber auch eine Art und Weise, ihn falsch zu bekommen. Und so besteht die Möglichkeit, dass wir aufhören, ihn zu bekommen, weil wir ihn nicht vervollständigt, sondern unterwegs verdorben haben. Und dann besteht noch die Möglichkeit, uns Fluch von Elohím einzuhandeln.

Es gibt einen perfekten, vollständigen Prozess, den ein Segen/Bracháh durchlaufen muss. Und es gibt viele defekte, nicht perfekte Prozesse, die wir vermeiden sollten. Fangen wir jedoch noch einmal vorne an: Was ist eine Bracháh? Das Wort hat verschiedene Konnotationen (Untertöne). Nach dem, wie es im hebräischen Original geschrieben wird, sehen wir folgendes: Bét (ב) bedeutet „Dualität“, „zwei“ - wie das Universum aus gut und böse besteht, aus dunkel und hell, männlich und weiblich, positiv und negativ, die beiden Gesetzestafeln/Luchót und natürlich Segen/Bracháh und Fluch.  Bét (ב) ist der erste Buchstabe in der Toráh: „BeReschít…“ Das Wort „Bracháh“ kommt von „Knie“/“Bérech“ und von niederknieen (sich demütigen) vor ADONÁI. Dies ist der erste Schlüssel des Prozesses: wir, Seine Geschöpfe, Seine Schöpfung, sollen niederknieen und uns vor unserem Schöpfer demütigen. Damit beginnt der Prozess des perfekten Segens/Bracháh schlemáh. Sehen wir uns nun die sieben Schritte dahin an.

Viernes, 16 Septiembre 2016 00:02

PARASCHAH KI TETZÉH / WENN DU ZIEHST

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PARASCHAH 49
KI TETZÉH / WENN DU ZIEHST

14. Tag des Monats (Elúl) des Jahres 5777
17. September 2016

Torahlesung: Dvarím/Angelegenheiten/„5.Mose” 21,10-25,19
Haftaráh: Ieshaíahu/„Jes.” 54,1-10

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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Dvarím/Worte „5.Mose“ „Wenn du gegen deine Feinde in den Krieg ziehst, und ADONÁI, dein Elohím/Elohéicha, sie in deine Hand gibt, dass du unter ihnen Gefangene machst…“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DER KRIEG GEGEN DIE FEINDE IN UNSEREM INNERN“

Die Toráh hat mehrere Schichten des Verstehens, die wir im Akrostichon „PaRDeS“ („Garten“) finden. Diese Schichten sind: „Paschút“/„wörtlich, simpel“; „Rémetz“/„Anspielung, Andeutung“; „Drásch“/„Erklärung, Auslegung“; und „Sod“/„Geheimnis“. Eine dieser Schichten ist jene, die Elohím benutzt, um uns durch die menschlichen Geschehnisse in der Geschichte des jüdischen Volkes Neues zu lehren, wie z.B. die Kriege gegen die äußeren Feinde, welche ein Vergleich/Gleichnis/Maschál des Krieges sind, den wir gegen die Feinde in unserem Innern zu kämpfen haben. Durch die Maschál/Gleichnis/Vergleich projiziert Elohím eine Geschichte (die Israels gegen seine Feinde) auf ein Konzept (Begriff), das Er uns vermitteln möchte, wodurch das Konzept an Reichweite gewinnt. Der US-amerikanische Neurowissenschaftler Gerald Edelmann nennt dies „überlagerte Räume“. Edelmann behauptet, dass unsere Gedanken nicht etwas in unserem Hirn festes sind, sondern mentale Karten, deren Konfiguration kontinuierlich losschnellen und sich verändern.

Die Parascháh dieser Woche kann somit mindestens in diesen beiden Schichten gelesen werden: als historisches Ereignis, d.h. als wahre Geschichte des jüdischen Volkes; aber auch als Maschál/Gleichnis/Vergleich zum Krieg, den wir gegen die Feinde in unserem Innern kämpfen müssen (denn um unsere äußeren Feinde (die Menschen) kümmert sich Elohím – das steht fest!). Wie kann die Mehrheit der Gläubigen in aller Welt behaupten, wir müssten die Toráh nicht halten? Sie haben die im Christentum verbreitete Irrlehre des Antinomianismus (gegen die Toráh Elohíms) - eine Verwandte der „Sola Fides“ Martin Luthers (die dasselbe beinhaltet) - noch nicht hinter sich gelassen. Ein Teil dieses Krieges gegen die Feinde in unserem Innern gewinnt man gerade durch das Halten der Toráh Elohíms.

Viernes, 09 Septiembre 2016 10:06

PARASCHAH SCHOFTIM / RICHTER

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PARASCHAH 48
SCHOFTIM / RICHTER

7. Tag des sechsten Monats (Elúl) des Jahres 5777
10. September 2016

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 16,18 – 21,17
Haftaráh: Ieschaiáhu/ „Jes.“ 51,12 – 52,12

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„TAMÍM / RECHTSCHAFFEN SEIN"

Dieser Torahabschnitt/Paraschah handelt davon, wie Israel – aus der Perspektive Elohims betrachtet – richtig regiert werden sollte und im Land korrekt Recht gesprochen werden sollte. Der Schlüsselbegriff in dieser Paraschah ist „tamím/ rechtschaffen“. Das Wort „tamím“ kann unterschiedlich übersetzt werden und uns so dem näher bringen, was Elohim darunter versteht: ehrlich, mit moralischen Prinzipien, rein, perfekt, vollkommen (dem nichts fehlt), mutig, ohne zu zögern“. Dies ist jedoch eine unvollständige und flache Definition. Wir sollten tiefer graben und durch Offenbarung/Hitgalút zum höchstmöglichen Niveau gelangen. 

Die Paraschah gibt sich nicht damit zufrieden, zu lehren, wie ein Land verwaltet werden sollte, sondern auch und besonders, wie wir uns selber und unsere Familie verwalten sollten. Dies ist auch auf unsere Synagoge übertragbar. 

Sowohl Nóach/Noah, als auch Abram/Avrám werden „tamím“ genannt. So veränderte Elohim den Namen von Avrám (אברם) später in AvraHám (אברהם). Er fügte dem Namen Avrám/ אברם ein „Hei“ (ה) hinzu, womit Er sagen wollte, dass Avraham/ אברהם nun etwas von Elohim hatte: er war nun tamím/untadelig, mutig. Diese letzte Bezeichnung, „mutig“, trifft auf beide zu, sowohl auf Nóach, als auch auf Avraham. Beide taten, was sie tun sollten, unabhängig von dem, was andere taten. Sie sagten, was sie sagen mussten, unabhängig von den Reaktionen anderer und dem, was andere hören wollten oder zu hören erwarteten. Sie dachten, was sie denken sollten, das, was Elohim von ihnen wollte, unabhängig von der Meinung anderer. Das erfordert Mut! Es ist nicht leicht, zu denken, zu reden oder zu tun, was Elohim will, dass wir denken, reden oder tun, wenn sich deshalb alle gegen uns stellen. Wir stellen gern alle anderen zufrieden, nicht aber Elohim. Wir wollen lieber vor anderen „gut dastehen“. Darum denken, reden oder tun wir Dinge, die Elohim nicht gefallen, oder die Er hasst, die aber bei unseren Mitmenschen gut ankommen. Und wir tun es, weil es bequemer ist, Menschen zufrieden zu stellen, und dass diese mit uns und unseren Ideen einig sind.

Jueves, 01 Septiembre 2016 20:14

PARASCHAH REÉH / SIEHE!

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PARASCHAH 47
REÉH / SIEHE!

30. Tag des füften Monats (Av) des Jahres 5777
3. September 2016

Torahlesung: Dvarím/Reden/„5.Mose” 11,26-16,17
Haftaráh: Ieshaiáhu/„Jes.” 54,11-55,5

Von Julio Dam
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Dvarím/Worte/„5.Mose” 11,26: „Siehe, Ich lege heute vor euch den Segen/Bracháh und den Fluch/Qlaláh”.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„SEGEN UND FLUCH“

In dieser Parascháh behandeln wir ein für das gute Funktionieren unseres Lebens sehr wichtiges Thema, sowohl auf lange Sicht, wie für das tägliche Leben: es geht nicht mehr und nicht minder darum, ob wir unter dem Segen/Bracháh oder unter dem Fluch/Qlaláh Elohíms leben wollen. In obigem Vers sehen wir glasklar, dass wir ein Leben mit Segen/Bracháh haben können… aber auch, dass wir ein Leben mit Fluch/Qlaláh haben können, je nach dem, ob wir beschließen, uns an die Gebote/Mitzwót Elohíms zu halten oder nicht zu halten. Elohím verspricht, Segnungen/Brachót über unser Leben zu bringen, wenn wir auf dem geraden Weg/Tzedaqáh (fälschlich durchweg als „Gerechtigkeit“ übersetzt) wandeln. Natürlich wollen wir alle im Segen/Bracháh Elohíms wandeln und nicht in Seinem Fluch/Qlaláh.

Wozu hat Elohím uns die Toráh, und besonders die Gebote/Mitzwót gegeben? Um ein Segen/Bracháh für unser Leben und das unserer Nachkommen zu sein. Schon nur die Toráh und die Gebote/Mitzwót zu haben ist ein Segen/Bracháh, denn wenn wir versuchen, uns an sie zu halten, wird alles besser, sowohl für uns, wie für unsere ganze Familie. Viele sehen die Gebote als eine lästige Verpflichtung oder als „Gesetzlichkeit“ (wie man uns beigebracht hat). Mitnichten! Natürlich es es eine Pflicht… aber zu unserem Wohl, nicht um uns zugrunde zu richten. Es ist ein Lebensstil, den Elohím für Seine Kinder, für Sein jüdisches Volk (den Juden nach dem Blut und den Juden nach dem Glauben, d.h.: jene, die in das jüdische Volk einpflanzen werden wollen) wünscht. Dies ist die richtige Perspektive, um die Toráh und die Gebote/Mitzwót zu sehen und zu studieren.

Leider gibt es unwissentlich in vielen Familien vererbte Generationen-Flüche/Qlalót, die von einer Generation zur anderen weitergegeben werden, ohne dass die Betroffenen selbst es bemerken. Wir sollten unsere Familienangehörigen nach Charaktereigenschaften, von Generation zu Generation vererbten Krankheiten, sporadisch auftauchenden Problemen, usw. untersuchen und/oder befragen, denn es könnte ein vererbter Fluch/Qlaláh vorliegen.

Viernes, 26 Agosto 2016 02:23

PARASCHAH EKEV / SOBALD

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 46
EKEV / SOBALD

23. des fünften Monats (Av) des Jahres 5777
27. August 2016

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 7,12-11,25
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 49,14-51,3

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

”Dvarím/Worte/„5.Mose” 7,12: „Sobald ihr diese Rede hört (und gehorcht) und haltet sie und tut danach, so wird ADONÁI, dein Elohím, auch halten diesen Bund und die Barmherzigkeit/Chésed, die er deinen Vätern gezeigt hat.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„HINAUFZIEHEN ZUM BERG TZION: 
SIEBEN SCHRITTE, UM SICH ELOHÍM ZU NÄHERN“

Das Buch Dvarím/Reden handelt, im Gegensatz zu den vier anderen Büchern der Toráh, fast ausschließlich von den Lehren Moschéhs/Moses vor seinem Tod. Das Buch verläuft vom 1. des 3. Monats des Jahres 2488 (nach der Schöpfung – jetzt sind wir im Jahre 5777) bis zum 7. des 12. Monats desselben Jahres (2488), dem Todestag Moschéhs. Seine Absicht ist, wie bei den anderen vier, die Ehefrau Elohíms zu formen und zu erziehen, um psychische und geistliche Einheit mit Ihm zu erreichen. Sicher überrascht es viele unserer Leser, zu erfahren, dass 80% der ganzen Toráh (der 5 Bücher oder Schriftrollen/Sfarím) nur einen Zeitraum von drei von den fünfhundert Jahren Leben und Geschichte des Volkes Israel behandeln, abgesehen vom Schöpfungsabschnitt in BeReschít/„1.Mose“. Dies zeigt uns, wie wichtig für Elohím diese Lehre über Einheit ist. Diese Absicht, das ganzen jüdischen Volk (nach Blut und Glauben) Einheit zu lehren, setzte sich mit dem ersten Kommen des Rébbe Ieschúa, des Messias und leiblicher Teil Elohíms, fort, und in einigen der Lehren des Erneuerten Bundes, wie wir im Anschluss sehen werden. Man könnte sagen, dass es sieben Schritte zur Einheit mit Elohím sind:

  1. Ieschúa -die leibliche Dimension Elohíms- für jene von uns, die nicht im Orthodoxen Judentum geboren sind, kennenzulernen und zu empfangen,
  2. Das Halten der Gebote /Schmirát ha Mitzwót,
  3. Das Studium der Toráh/Talmúd Toráh -das für uns den Erneuerten Bund in einer wenigstens annehmbaren Übersetzung einschließt-,
  4. Ahavát Elohím/es schaffen, Elohím zu lieben,
  5. Die Befreiung von Geist und Seele,
  6. Das Gebet/Tefiláh, und
  7. Die Vereinigung mit Elohím /Iechidút.

Wir werden in dieser Parascháh versuchen, kurz etwas über jeden dieser sieben Schritte zu lehren. Wir werden das Thema ausführlicher in unseren Büchern behandeln, besonders den letzten Punkt.

Jueves, 18 Agosto 2016 15:26

PARASCHAH WA‘ETCHANÁN / UN ICH FLEHTE

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 45
WA‘ETCHANÁN / UN ICH FLEHTE

16. des fünften Monats (Av) des Jahres 5777
20. August 2016

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 3,23-7:11
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 40:1-26

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

Dvarím/Worte/„5.Mose” 4,19-20: „dass du nicht deine Augen gen Himmel hebest und ansehest die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen. ADONÁI, dein Elohím hat sie allen (anderen) Völkern unter dem ganzen Himmel zugeordnet. Euch aber hat ADONÁI angenommen und aus dem eisernen Ofen, nämlich aus Mitzráim (Ägypten), geführt, damit ihr Sein Erb-Volk sein sollt, wie es an diesem Tag ist“.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DAS EINZIGE VON ELOHÍM RECHTMÄSSIGE UND BERECHTIGTE VOLK“

Diese Parasháh behandelt schlüssig und ohne Umschweife ein für alle an „Gott“, den Elohím Israels Gläubigen äußerst wichtiges Thema: die Rechtmäßigkeit des Jüdischen Volkes, sowohl nach der Herkunft wie nach dem Glauben, als einziges Volk, das „Erbe“ Elohíms ist.

In obigen zwei Versen sehen wir, wie Elohím schon allen nicht-jüdischen Völkern ihre Bestimmung zugeordnet hat, weil Er wusste, dass sie die Essenz eines Höchsten Wesens gegen den Anschein eintauschen würden. Mit andern Worten, Er wusste schon im Voraus, dass sie die Himmelskörper und die Tiere und andere Teile Seiner Schöpfung anstelle des Schöpfer selbst anbeten würden. Wer oder was wird in all den Millionen Religionen in aller Welt angebetet? Der Anschein, die Schöpfung, (im Besonderen) die Sonne und der Mond und jegliches Tier oder Baum, die man sich vorstellen mag, wird verehrt, ihnen werden Opfer gebracht, um vor ihnen beschützt zu werden oder um von ihnen all das zu erhalten, was der Mensch sich wünscht, in erster Linie das „tägliche Brot“ und Schutz vor Feinden.

Elohím in Seiner unergründlichen Weisheit/Chachmáh wusste schon, dass dies alles geschehen würde, deshalb gab und bestimmte Er die Menschheit –abgesehen vom jüdischen Volk, Seinem „Erbe“- diesen Greueln (aus geistlicher Sicht), wo Dämonen mit dem Anschein von Himmelskörpern wie Sonne und Mond angebetet werden. Außer Seiner Weisheit/Chachmáh ist da jedoch auch Seine Barmherzigkeit/Rachmanút. Deshalb ließ Er die Tür offen, damit jeder -aus welcher Rasse oder welchem Volk auch immer- in den jüdischen Baum eingepfropft werden kann und so zu einem Teil des Erbes Elohíms, Teil Seines einzigen Volkes werden kann (wie es in Römer 11,17-19 heißt). Dies ist ein relativ neues Verständnis, das wir uns in unsere Herzen und Sinne gravieren sollten: Es gibt nicht nur Juden nach dem Blut (der Herkunft), sondern auch Juden nach dem Glauben - wie die große Mehrheit unserer Leser, welche die absolute Wahrheit im Judentum und in dessen geistlicher Fortsetzung, dem Messianischen Judentum mit Ieschúa als Messias/Maschíach und leibichem Körper Elohíms (Iochanán/Joh.1,14), erkannt haben. Beide Bewegungen gehören untrennbar zusammen, wenn die Wahrheit erhalten bleiben soll. Wer das Judentum vom Messianismus trennt, trennt auf schmerzhafte Weise die Wahrheit von Elohím. Und ebenso tut es, wer im Messianismus Ieschúa als Dimension Elohims trennt und ablehnt und nur das Judentum behält.

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