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Deutsche Parashot

Viernes, 16 Diciembre 2016 17:01

PARASCHAH WA‘ISCHLACH/UND ER SCHICKTE

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 8
WA‘ISCHLACH/UND ER SCHICKTE

17. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5777
17. Dezember 2016

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1. Mose” 32,4-36,43
Haftaráh: Hoschíah/Hosea 11,7-12,12

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

BeReshít/Am Anfang/„1.Mose” 32:25,28-29: “und blieb allein. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. … und er sprach: Wie heißt du? Er antwortete: Jaaqóv. Er sprach: Du sollst nicht mehr Jaaqóv heißen, sondern Israel; denn du hast mit Elohím … gekämpft und hast bestanden…”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"VON JAAQÓV SEIN ZU ISRAEL WERDEN…"

Unser Leben mit Elohím –wenn es geistlich gesehen erfolgreich ist- muss gekennzeichnet sein durch permanente Veränderung. Diese Veränderung spiegelt sich wider in der Namensänderung: von Jaaqóv (an der Ferse packen/anschmieren) in Israel (rechtschaffen in Elohím). 

Jetzt, nach vielen Jahren, hat Elohím uns geistliches Verstehen dafür gegeben, dass wir „erneuert“ verstehen sollen als „TAGTÄGLICH ERNEUERT“! Wir sollen uns nicht nur alle zwanzig Jahre erneuern, nicht einmal nur einmal im Jahr, sondern täglich, jederzeit, sollten wir den Heiligen Geist/Rúach haQódesch in unserem Geist/Rúach suchen und den Vater bitten, uns zu erneuern, sowohl mental, wie emotional, wie geistlich. 

In dieser Erneuerung sind zwei gut erkennbare Etappen auszumachen. Die erste ist wenn wir Ieschúa als Messias und Elohím annehmen und den Heiligen Geist/Rúach haQódesch bekommen (falls wir Ihn empfangen). In dieser ersten Etappe geschieht alles plötzlich und erfolgreich. Elohím kümmert sich darum, uns zu verändern, fast unbemerkt und ohne dass wir selber uns anstrengen müssten. Diese Etappe könnten wir „Verlobung“ mit Elohím nennen, und wir alle haben sie erlebt. Elohím sensibilisiert uns für alles Geistliche, wir sehen alles mit neuen Augen, als wären wir „von Oben“ geboren, und genau so ist es. Dies ist die Etappe des „Jaaqóv-wurde-verwandelt-in-Israel“. Eine übernatürliche Etappe, die leider vorübergeht. Wir jedoch bleiben. 

Viernes, 09 Diciembre 2016 10:27

PARASCHAH WA‘IETZÉ/UND ZOG AUS

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 7
WA‘IETZÉ/UND ZOG AUS

10. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5777
10. DICIEMBRE 2016

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1. Mose” 28,10-32,3
Haftaráh: Hoschíah/Hosea 12,13-14,10

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 28,10: „Und Jaaqóv zog aus/wa‘ietzé von Beer Shéba („sieben Brunnen“) und wanderte gen Charán. Und fand einen Ort, und übernachtete da; denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm von den Steinen jenes Ortes und machte sich ein Kopflager und legte sich an dem Ort nieder. Und er träumte; und siehe, eine Rampe/Sulám war auf die Erde gestellt, die rührte mit der Spitze bis an die Himmel. Und siehe, die Engel/Malachím Elohíms stiegen darauf auf und nieder. Und so stand ADONÁI bei ihm….“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"GEISTLICH AUFSTEIGEN"

In dieser Parascháh sehen wir einen Traum Jaaqóvs, in dem dieser eine Rampe/Sulám (in Form einer großen Wendeltreppe) sieht, auf der Engel/Malachím Elohíms hoch und runtersteigen. Eine Rampe besteht aus Ebenen, die geistliche und mentale Ebenen repräsentieren, die wir Tag für Tag und Jahr um Jahr zu erreichen anstreben sollen. Abgesehen davon, dass Engel/Malachím (einzahl: Málach) reale geistliche Wesen sind, repräsentieren sie die geistliche Hilfe, die Elohím Seinen Kindern gibt, damit sie die Rampe/Sulám hochsteigen und jene Höhen erreichen, zu der Elohím sie bestimmt hat. Außerdem beweisen sie uns, dass wir nicht allein sind, dass Elohím da ist, an unserer Seite, dass Er uns die Hand reicht, selbst wenn wir weder Ihn noch die Engel/Malachím sehen. Unser Leben mit Elohím ist jenes Emporsteigen auf der Rampe/Sulám. Ob wenig oder viel, das hängt von uns und von unseren geistlichen Ambitionen ab – was oben erwähnter geistlichen Bestimmung nicht widerspricht. 

Bei diesem geistlichen Emporsteigen gibt es zwei Hauptbereiche: das „Wie“ wir hochsteigen und „die Bereiche“, die wir täglich zu bewältigen haben. Beginnen wir mit dem wie, um dann einige der Bereiche zu beschreiben, die Verbesserung unsererseits benötigen.

Viernes, 02 Diciembre 2016 15:00

PARASCHAH TOLDÓT/GESCHLECHTSREGISTER

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PARASCHAH 6
TOLDÓT/GESCHLECHTSREGISTER

3. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5777
3. DEZEMBER 2016

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 25,19-28,9
Haftaráh: Malachíah 1,1-2,7

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 25,30-33: “Und Esáv sprach zu Jaaqóv: ‚Gib mir doch zu essen von der roten Suppe, denn ich bin matt‘, - daher nannte man ihn Edom (von adóm = rot). – Da sprach Jaaqóv: ‚Verkaufe mir heute dein Erstgeburtsrecht!‘ Und Esáv sprach: ‚Siehe, ich werde ja doch sterben. Was nützt mir da die Erstgeburt‘.“ So war Esáv damit einverstanden, seine Erstgeburt zu verkaufen. Und Jaaqóv gab ihm Brot und Linsensuppe. Und Esáv aß und trank und ging seiner Wege und verachtete so die Erstgeburt.”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"GEISTLICHE KURZSICHTIGKEIT: EINE MODERNE KRANKHEIT"

In dieser Parascháh stellt sich uns eine unter uns Menschen sehr häufige Frage: wollen wir die Welt mit Weisheit/Chachmáh anschauen, oder mit den Augen des Fleisches. Das Erste bringt sowohl uns, wie unseren Kindern, Enkeln und Urenkeln eine Sicht der Welt und unseres Lebens, die langfristig weitsichtiger ist und eine Reihe von Segnungen Elohims mit sich bringt. Das Zweite bringt uns geistliche Kurzsichtigkeit, ein oberflächliches und leeres, absolut fleischliches Leben, das auf lange Sicht (von der Ewigkeit her gesehen) zum Versagen verurteilt ist.

Diese beiden Positionen hat es immer gegeben, wo sich Menschen im Laufe der Geschichte gegenübergestanden sind. Einer siegte, während der andere begraben und vergessen wurde, sowohl geschichtlich, wie von seinen eigenen Familienangehörigen. Es ist nicht die Rede von den Avót/Patriarchen „Abrahám, Itzcháq/Isaak und Esáv“, sondern von „Abrahám, Itzcháq und Jaaqóv“, gerade weil Jaaqóv der Falle des Fleisches - „des Sofortigen und Fleischlichen“ –aus dem Weg zu gehen wusste und es gegen das Ewige und Geistliche eintauschte. Jaaqóv-Esáv sind, aus der Perspektive Elohims betrachtet, Archetypen von zwei Nationen: Israel, die geistliche Nation schlechthin  und Rom, die kriegerische und erobernde Nation par excellence. Israel ist dazu bestimmt, alle anderen zwanzig bis dreißig anderen Zivilisationen, die es im Laufe der gesamten Geschichte (laut dem jüdischen Historiker Max Diamant) gegeben hat, zu überleben. Rom hingegen ist dazu bestimmt, von Elohim zerstört zu werden. Bei dieser Gelegenheit wollen wir uns jedoch auf einen anderen Aspekt ihrer Gegensätzlichkeit konzentrieren: die entsprechenden Haltungen dem gegenüber, was Elohim ihnen vorsetzte.

Den fleischliche Menschen, dessen Prototyp Esáv ist, interessiert das „jetzt“ und „sofort“. Er „verliert keine Zeit“ mit Philosophien, noch mit „schwierigen“ Spekulationen wie: „wo komme ich hin, wenn ich sterbe?“ oder „wozu bin ich auf dieser Welt?“ Für Menschen wie Esáv sind dies keine Themen, über die es sich nachzudenken lohnt. Sein Barometer sind sein Magen und seine anderen Körperorgane, die Forderungen an ihn stellen: „Gib mir JETZT von dieser roten Suppe!“ und ähnliches. Die Esávs der westlichen Zivilisation (in der wir heute leben) arbeiten dreißig Jahre lang an einer Stelle und meinen, sie würden etwas verändern mit dem, was sie tun, nur um nach den dreißig Jahren harter Arbeit zu entdecken, dass sie abkömmlich sind. Sie werden entlassen und haben nichts mehr. Machen wir uns nichts vor, Esáv war kein Atheist. Es gab keine Atheisten bis vor drei bis vier Jahrhunderten, nirgends in der Geschichte. Und Esáv war keine Ausnahme. Er glaubte an den Elohim, an den sein Vater Itzcháq glaubte. Die Tatsache war, dass es für ihn „viel wichtigere  Dinge“ gab, nämlich alles Unmittelbare, alles Materielle. Gerade deshalb katalogisieren wir Esáv als Prototypen des XX. und XXI. Jahrhunderts: der Materialist par excellence. „Gib mir JETZT diese rote Suppe!“ ist die Forderung der materialistischen Welt, die uns umgibt - nicht morgen, nicht nächste Woche, sondern JETZT!

Viernes, 25 Noviembre 2016 11:07

PARASCHAH CHAIEI SARAH / DAS LEBEN SARAHS

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 5
CHAIEI SARAH / DAS LEBEN SARAHS

25. des achten Monats (Cheschván) des Jahres 5777
26. November 2016

Torahlesung: BeReschít / Im Anfang / „1.Mose" 18,1-
Haftaráh: Melachím Bét /„2. Könige“ 4,1-37

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DAS LEBEN IST WIE EINE SCHIFF-REISE

Der Abschnitt dieser Parascháh handelt von den letzten Lebenstagen unserer Matriarchin Sarah. Der Titel der Parascháh ist jedoch „das LEBEN Sarahs“. Warum?

Dies könnte man folgendermaßen erklären: Ein Schiff wird gewöhnlich vom Stapel gelassen, indem eine Patin eine Champagnerflasche an den Bug des Schiffes wirft. Wer würde jedoch Chanpagner werfen, wenn das Schiff alt und vergessen und zu nichts mehr nütze in einem Hafen vor Anker liegt, nachdem es ausgedient hat?

So ist unser Leben: Man feiert die Geburt und die Geburtstage wenn wir noch nichts wirklich Wertvolles geleistet haben und noch keiner weiss, wie wir enden werden. Niemand jedoch feiert unseren Tod, noch den anderer. Das Judentum und das messianische Judentum sollte dagegen das Leben und den Tod Saras und ihres Ehemannes Avrahám feiern, die ein Leben gelebt haben, das es wert ist, nachgeahmt zu werden und von ihnen zu lernen. Denn erst dann, wenn das Leben vorbei ist, kann man sehen was sie geleistet haben und von ihnen lernen. Und im Falle von Avrahám und Sarah ist dies sehr viel.

 

Viernes, 18 Noviembre 2016 12:06

PARASCHAH WA’IERÁ / UND ERSCHIEN!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 4
WA’IERÁ / ו׳רא / UND ERSCHIEN!

18. des achten Monats (Cheschván) des Jahres 5777
19. Oktober 2016

Torahlesung: BeReschít / Im Anfang / „1.Mose" 18,1- 22,24
Haftaráh: Melachím Bét /„2. Könige“ 4,1-37

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„GEBEN: DIE NATUR ELOHÍMS“

BeReschít/Im Anfang/“1.Mose” 18,1-22,24, unsere dieswöchige Parascháh, handelt davon, wie Avrahám sich bemüht, seine Gäste zu bewirten (was man in hebräisch „Hachnassát Orchím“/Gäste willkommen heißen nennt), obwohl er gerade erst beschnitten worden war – und das im Alter von 99 Jahren! (Autsch!).  

Woher hatte Avrahám diese bei ihm schon bekannte Charaktereigenschaft des Gebens? Von ADONÁI selbst natürlich! Wenn wir es recht bedenken, dann hatte Elohím (bevor Er das Universum schuf) niemanden, mit dem Er reden oder sich mitteilen konnte. Deshalb beschloss Er, das Universum zu schaffen, und in diesem, den Menschen - und im Besonderen: das jüdische Volk, um Seine Partnerin, Seine Ehefrau zu sein (Jer.3,14), um mit ihr zu teilen und ihr zu GEBEN. Zu teilen, Freundschaft, ist eines der Grundpfeiler einer guten Ehe. Es ist die feste Grundlage einer stabilen Ehe. Freundschaft besteht größtenteils aus Geben - was eine der herrausragendsten Eigenschaften Elohíms, wenn nicht DIE HERAUSRAGENDSTE ist.  

Da wir wissen, dass Avrahám ein Millionär war (wie wir es heute nennen würden), müssen wir uns doch die Frage stellen: Warum trug er nicht seinen Knechten auf, Essen für seine Gäste zu bereiten, statt alles selbst zu tun? Weil er etwas grundsätzliches gelernt hatte, nämlich: freigiebig zu sein. Geben verändert uns. Geben bringt uns dazu, an andere zu denken, statt ständig nur uns selbst zu befriedigen suchen. Geben macht uns mehr und mehr Elohím ähnlich, und das ist keine geringfügiges Ziel. Es gibt viele Dinge, die wir geben können. Und im messianisch-renovierten Judentum (JMR) lehren und ermutigen wir unsere Mitglieder, dies zu tun, weil Tzedaqáh (was unter Anderem „milde Gabe“ bedeutet, aber im Grunde genommen all das einschließt, wovon wir in dieser Parascháh schreiben) für jeden messianischen Juden fundamental ist. Außerdem bringt es jedem messianisch-renovierten Juden, der dies praktiziert, großen Segen.

Viernes, 11 Noviembre 2016 09:04

PARASCHAH LECH LECHÁ / ZIEH HIN

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PARASCHAH 3
LECH LECHÁ / ZIEH HIN

11. DES  ACHTEN MONATS DES JAHRES 5777
12. NOVEMBER 2016

Torahlesung: Bereschít/Am Anfang/„1.Mose” 12,1-22:24
Haftaráh:  2. Könige 4,1-37

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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BeReshít/Am Anfang/”1. Mose.” 12:1: “…Verlass deine Heimat und deine Verwandtschaft und das Haus deines Vaters und zieh hin in das Land, das Ich dir zeigen werde!”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
AVRAHÁMS UND UNSERE 4 GLAUBENS-PROBE

Avrahám wurde mindestens 4 Glaubens-Proben von Seiten Elohíms unterworfen. Diese bestanden in Veränderung. Diese Prüfungen nehmen wir oft gar nicht wahr, da unser Lesen der Schrift meist viel zu wenig Tiefe hat, aber sie sind da. Und auch wir haben oft ähnliche Prüfungen durchzumachen. Wie bestehen wir sie? Wie Avrahám oder mit größeren Schwierigkeiten? 

DIE 1. GLAUBENS-PROBE

Die 1. Glaubens-Probe ist oben genannte. Stellen Sie sich einmal vor, Elohím käme zu Ihnen und sagte zu Ihnen: „Verlass deine Heimat und dein Zuhause und zieh in ein Land das Ich dir zeigen werden!“ unsere normale Reaktion wäre doch ein automatisches „WAS?! Wie, ich soll alles verlassen?, Elohím. Und wer wird mich versorgen? Wovon soll ich leben?” und dann würden wir anfangen zu meckern “warum tust Du mir das an?, Elohím, was hab ich Dir denn angetan?“ 

Es ist gar nicht einfach, nicht einmal für Elohím, uns aus unserem gewohnten Lebensstil, sozialen Umfeld und Familienkreis herauszuholen, um uns in eine total unbekannte Umgebung mit einem so anderen Lebensstil und Familie zu versetzen (wie es Elohím mit Avrahám tat) - in den Lebensstil und die Umgebung Elohíms. 

Veränderung ist eines der schwierigsten Dinge, gar nicht zu sprechen von oben Erwähntem oder -‘Chas ve chaliláh!‘/möge es nie zutreffen!- ein Religionswechsel. Wir mögen nicht einmal von Veränderung reden, die uns aus unserer mentalen und emotionalen Umgebung herausreißt. 

Viernes, 04 Noviembre 2016 08:13

PARASCHAH NÓACH/RUHE

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PARASCHAH 2
NÓACH/RUHE

4. DES  ACHTEN MONATS DES JAHRES 5777
5. OCTUBER 2016

Torahlesung: Bereschít/Am Anfang/„1.Mose” 6,9-11,32
Haftaráh: Ieschaiáhu/”Is.” 55,1-54,5

Von Julio Dam
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BeReschít/Am Anfang/„1.Mose“ 6,20 „Und Nóach machte es so. Und er tat nach allem, was Elohím ihm geboten hatte“.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„UNSERE EIGENE ARCHE BAUEN“

In dieser Parascháh werden wir sehen, wie Elohím das Leben Nóachs organisierte, das sich weit entfernt von der Umgebung Elohíms befand. Außerdem werden wir sehen, wie Elohím Nóach und seine Familie rettete, indem Er ihnen Anweisungen gab, um aus der feindlichen Umgebung (in der sich die Welt damals befand) heraus und in die Umgebung Elohíms zu gelangen.

Vers 13 bis 16 lesen wir die detailierten Anweisungen, die Elohím Nóach gab, um die Arche zu bauen -aus Holz- und wie er sie herstellen sollte und Details wie das Fenster und die drei Stockwerke. In Vers 17 erfahren wir dann den Grund dafür: es kommt eine Sintflut/Mabúl, welche die gesamte bewohnte Erde überschwemmen wird und alle Menschen und Tiere werden sterben, außer denen, die sich in der Arche Nóachs befinden. 

Auch wir müssen unsere eigene Arche bauen. Diese Arche representiert die Sicherheit in unserem Leben. Und diese Sicherheit kommt aus dem Leben unter Elohím, Ihm untergeordnet und Seinen Anweisungen folgend. Wenn wir das nicht tun, erwischt uns die Sintflut/Mabúl, die den Rest der Menschheit überkommt. Außerdem kommt etwas Gegenteiliges als die Sintflut auf uns zu, und zwar nur in unserer Zeit (nicht vorher und nicht nachher): Feuer. Dies sind die letzten Zeiten/Iamím ha Qétz. Aus diesem Grunde sollten wir uns unter dem permanenten Schutz Elohíms aufhalten. 

Jueves, 20 Octubre 2016 19:20

PARASCHAH WESÓT HA BRACHÁH / UND DAS IST DER SEGEN

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 54
WESÓT HA BRACHÁH
UND DAS IST DER SEGEN 

20. des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5777
22. Oktober 2016

Torahlesung: Dwarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 33,1-34,12
Haftaráh: Iehoschúa /„Josua“ 1,1-18

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„MIT STARKER HAND UND GROSSER MACHT“

Moschéh, der größte Prophet, den die Welt je gesehen hat, hatte “starke Hand und große Macht”, den Kindern/Bnéi Israel zu helfen. Es handelt sich hier selbstverständlich um die Macht/Gvuráh Elohíms, die sich sowohl in Ägypten/Mitzráim zeigte (vor der Macht des Widersachers/ha satán im Pharóh), als auch in allen Macht-Taten, die Moschéh tun musste, um das Volk auf Anordnung von ADONAI Elohím zu führen. Viele von uns suchen die Macht/Gvuráh Elohíms, verstehen aber nicht, dass wir sie nicht bekommen werden, wenn wir nicht vorher gewisse Bedingungen erfüllen. Die Macht/Gvuráh Elohíms kommt nach einem langen Prozess als Jünger/Talmíd zu Füßen des „Größten aller Rabbis/Rabbí Rabaním“ Ieschúa haMaschíach. Eine der Vorbedingungen, um diese Macht/Gvuráh zu bekommen, ist: beständiges geistliches Wachstum. Diese Art von Wachstum kommt nicht ohne kontinuierliche Revision unseres Inneren und Äußeren, d.h.: unseres Charakters und Verhaltens (Inneres) und unserer Lehre/Doktrin (Äußeres).

Nachzusinnen, sowohl über begangene Fehler wie über unsere Erfolge, ist eine Technik, die nicht nur Moschéh benutzt hat, sondern auch der ehemalige Premierminister Israels, Ariel Sharon (der viele Jahren lang im Koma lag), als er Oberbefehlshaber des Israelische Heeres war.

In seiner Biografie „Sharon, der Krieger, eine Autobiografie“ (Seiten 94-96) ist zu lesen: „Ich habe versucht, die Idee zu vermitteln, dass es immer und in allem was wir tun Lektionen gibt, die wir lernen können. Das Hauptmittel dazu ist der Bericht nach der Aktion. Nach einer Patrouille oder einem Einsatz versammelten wir die Offiziere und Soldaten, um die Operation gemeinsam durchzugehen – alle zusammen, von den Jüngsten bis zu den Erfahrensten… Jeder sprach von seinen Befehlen, wie er sie durchgeführt hatte, welche Schwierigkeiten er gehabt und welche Lösungen er gefunden hatte. Ich bestand auf die Notwendigkeit absoluter Offenheit und Ehrlichkeit. Wir haben alle unsere Schwächen und Stärken, und ich wollte sie im Detail kennen. Ich wollte jedes Element verstehen, welches das Kampf-Verhalten beeinflusst, sowohl unseres, wie das des Feindes. Ich wollte nicht nur die Wahrheit, sondern die detaillierte Wahrheit. Das bedeutet, dass sowohl ich, wie auch die anderen Befehlshaber fähig sein sollten, die Erfahrungen der Männer zu analysieren und Schlüsse daraus zu ziehen. Es war eine konstante Entwicklung von einer Operation zur nächsten. Wir studierten jeden Aspekt des Verhaltens des Einzelnen, besonders die Krisenpunkte. Welches sind die entscheidenden Momente in der Erfahrung eines Soldaten, in der Erfahrung eines Offiziers, in der Beziehung zwischen ihnen? Wie sind die Schwierigkeiten zu bewältigen, die diese Krisen bedeuten? (Das Unterstrichene ist unser, zur Betonung).

Viernes, 14 Octubre 2016 05:36

PARASCHAH HA‘ASINU / HÖRET!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 53
HA‘ASINU / HÖRET!

13. des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5777
15. Oktober 2016

Torahlesung: Dvarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 32,1-52
Haftaráh: SchmúEl Bet /„2.Sam.“ 22,1-32

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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Dvarím/Worte/„5.Mose" 32,1-2 „Ha’asinu/Merket auf, ihr Himmel, denn ich will reden, und du Erde, vernimm die Rede meines Mundes! Meine Lehre triefe wie Regen, mein Gleichnis/Maschál fließe wie Tau, wie Regenschauer auf die Vegetation, und wie Regentropfen auf das Grüne“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„HA’ASINU / (HIMMEL), MERKT AUF“

Auf den ersten Blick scheint die Rede Moschéhs etwas methaphorisch. Wer beginnt schon eine Rede indem er sich an „die Himmel und die Erde“ richtet! Es ist jedoch nichts methaphorisches an dieser Rede Moschéhs. Ganz im Gegenteil! Es ist eine geistliche Rede, an die drei von Elohím geschaffenen Universe gerichtet - das (sichtbare) physische Universum, der erste Himmel; das außerhalb unseres Planeten liegende und aus Galaxien bestehende Universum, der zweite Himmel; und das geistliche Universum, der dritte Himmel. In letzterem leben Elohím und Sein himmlisches Heer von „Engeln“/Malachím und hier befinden sich auch die Seelen der verstorbenen Erretteten. Es schließt auch den Garten/Gan Éden (das Paradies) mit ein, welches der vorübergehende Ort für die verstorbenen Erretteten bis zum letzten Gericht ist; und den Scheól für die Nicht-Erretteten. Es gibt eine indirekte Andeutung der Existenz dieser Himmel in 2.Kor.12,2: „Ich kenne einen Menschen in Maschíach, der vor vierzehn Jahren - ob im Leibe, weiß ich nicht, oder ob außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; nur Elohím weiß es - bis in den dritten Himmel entrückt wurde“. 

Elohím hat, wie wir alle wissen, die drei Universe durch Sein Wort/Davár (das Ieschúa ist) geschaffen. Diese drei Universe sind ein Spiegelbild von Elohíms eigenen Sein, das aus drei Dimensionen besteht. Elohím hat auch den Menschen/Ben Ádam in drei Dimensionen geschaffen: Geist, Seele und Leib. Und Er schuf die Nationen mit denselben drei Dimensionen. So hat Israel, die Ehefrau Elohíms, einen Leib: das Land Israel; eine Seele: das Volk Israel; und einen Geist: die messianischen Juden des I. Jahrhunderts und die des XX. und XXI. Jahrhunderts. Selbst im rabbinischen Judentum kennt man die Existenz der „kollektiven Seele“ („Neschimót“), welche „Knésset Israel“/“Versammlung Israels“ genannt wird. Dies ist nur eine weitere Bestätigung dieser Offenbarung, die wir erhalten haben. 

Die Frage, die sich hier stellt ist: Warum richtete Moschéh dieses Gebet an die Himmel/“Schamáim“ (ein Wort, das im Original schon im Plural ist)? Weil er sich, wie schon gesagt, an die drei Himmel/Schamáim richtet. Dies ist, damit die drei Himmel/Schamáim zusammen mit den drei Erden/Artzót Zeugen seien von den drei (von fünf) Bünden, die Elohím mit Israel schloss: der erste Bund/Brít war mit dem Land/Éretz Israel, der Bund mit Abrahám; der zweite Bund/Brít war mit dem Bestandteil der Israel genannten kollektiven Frau, der Seele Israels; und der dritte Bund/Brít, der „Erneuerte Bund“ von Irmiáhu/Jeremíah 31,31-37 (NICHT der E.B./N.T.) wurde mit dem Haus Israel und dem Haus Jehudáh/Juda geschlossen und schließt sowohl die Juden nach dem Blut ein, die den Messias/Maschíach Ieschúa kennen, wie die Ex-Góim/ehemaligen Heiden, welche, wenn sie Ieschúa kennenlernen und als Messias/Maschíach annehmen, zu „Juden nach dem Glauben“ werden - wie es mindestens sechs Verse ganz klar ausdrücken, unter ihnen Phil.3,3. So werden die drei Himmel/Schamáim und die drei Erden/Artzót zu „Zeugen“ der drei Bünde, jeder von ihnen mit einer der drei Dimensionen der Israel genannten kollektiven Frau geschlossen. 

Domingo, 09 Octubre 2016 21:12

PARASCHAH 52 VAIELÉJ / UND ER GING

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 52
VAIELÉJ / UND ER GING

6. des siebten Monats (Tishri) des Jahres 5777
8. Oktober 2016

Torahlesung: Dwarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 31,1-30
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 55,6-56,8

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Dwarím/Worte/„5.Mose" 30,1-2: “Wenn nun über dich kommt dies alles, es sei der Segen oder der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, dann wirst du sie in deinem Herzen haben in allen Ländern, wohin dich ADONÁI, dein Elohím zerstreut, und wirst zu ADONÁI, deinem Elohím zurückkehren, und Seiner Stimme gehorchen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, in allem, was Ich dir heute gebiete, dir und deinen Kindern.“ (Unterstrichen von uns).

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„KI BÁH MOÉD / ES NÄHERN SICH DIE FESTE“

Wir befinden uns in einer ganz besonderen Zeit, die im Judentum bekannt ist als “Iamím ha Qétz“ (Dan.12), die Tage des Endes. Und in dieser Zeit selbst befinden wir uns in den besonderen Tagen der sogenannten „Iomím haNoraím“/schrecklichen Tage“ dieser sich nähernden Feste. Es gibt ein inspiriertes Lied, das vom chassidischen Rabbiner Shlómoh Carlebach gesungen wird, in dem es heißt: „Ki bá Moéd/Denn es nähern sich die Feste“ (des Monats Tischri). Elohím hat ein absolut geordnetes Universum geschaffen mit einem gewissen Maß an Chaos, das erst vor ein paar Jahrzehnten entdeckt worden ist. Dies ist die neueste Wissenschaft, neuer noch als die der Biogenetik und der Fraktale (1975). 

Dass es bisher nur so wenig erforscht worden ist zeigt, dass das Chaos eine „geordnete Unordnung“ ist – was absolut logisch ist, da es von Elohím selbst geschaffen und geordnet ist. Genau so erlangt in den HolyWood-Filmen am Ende alles wieder seine Ordnung: der Junge und das Mädchen finden zueinander, der Böse und seine Spießgesellen sterben in einer Explosion, und Polizei und Krankenwagen, die nicht erschienen sind, als man sie brauchte, kommen jetzt und sammeln die Reste auf. Zusammenfassend, das Chaos wird am Ende zu einem „geordneten Chaos“ – in diesem Fall natürlich nicht von Elohím, sondern von den Drehbuchschreibern des Films. Ein Happy End befriedigt uns, weil wir ein inneres Bedürfnis danach haben, dass alles nach ein und halb Stunden Chaos und Aktion wieder seine Ordnung findet. Wir haben Spaß gehabt, aber etwas in uns sehnt sich danach, dass alles seinen geordneten Platz findet, und HolyWood tut uns den Gefallen, weil das ihre Absicht ist: uns zu unterhalten! Würden die Dinge am Schluss schlecht ausgehen, oder der Böse überleben, oder das Hauptdarstellerpaar nicht zueinander finden, wären wir enttäuscht. Das wäre als hätten wir einen schlechten Film gesehen, oder einen, bei dem am Schluss die Ansage erscheint: „Fortsetzung folgt“. Wir wollen keine Fortsetzung, wir wollen Ordnung, wie es sich gehört. 

Dieses Gefühl ist offensichtlich von Elohím selbst in unsere Psyche und unsere Sinne gelegt worden: der Wunsch nach Ordnung nach all dem geordneten Chaos. Und genau das ist es, was Elohím Moschéh voraussagt: „Du wirst zu ADONAÍ, deinem Elohím zurückkehren“. Und genau das ist es, was sich vor unseren Augen erfüllt. Dieses „Zurückkehren“ ist nicht einfach nur ein Umkehren unserer Füße. Es ist ein Umkehren unserer geistlichen und mentalen und zuletzt unserer physischen Füße.

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