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Deutsche Parashot

Viernes, 20 Noviembre 2015 15:00

PARASCHÁH Nr. 7 WAIETZÉ/UND ZOG AUS

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 7 WAIETZÉ/UND ZOG AUS

9. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5776 / 21. NOVEMBER 2015

Torahlesung: Bereschít/Am Anfang/„1.Mose”28,10-32,3

Haftaráh: Hoschíah/Hosea 12,13-14,10

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright 2015 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website www.beitshalom.org im Internet zu besuchen. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

Be Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 28,10: „Und Jaakób zog aus/waietzé von Beer Shéba („sieben Brunnen“) und wanderte gen Charán. Und fand einen Ort, und übernachtete da; denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen von den Steinen jenes Ortes und machte ihn zu seinem Kopflager und legte sich an dem Ort nieder. Und er träumte; und siehe, eine Rampe/Sulám war auf die Erde gestellt, die rührte mit der Spitze bis an den Himmel. Und siehe, die Engel/Malachím Elohíms stiegen daran auf und nieder. Und so stand ADONÁI bei ihm….“

KOMMENTAR DER PARASCHAH

“GEISTLICH AUFSTEIGEN“

In dieser Parascháh sehen wir einen Traum Jaakóbs, in dem dieser eine Rampe/Sulám (in Form einer großen Wendeltreppe) sieht, auf der Engel/Malachím Elohíms hoch und runtersteigen. Eine Rampe besteht aus Ebenen, die geistliche und mentale Ebenen repräsentieren, die wir Tag für Tag und Jahr um Jahr zu erreichen anstreben sollen. Abgesehen davon, dass Engel/Malachím (einzahl: Málach) reale geistliche Wesen sind, repräsentieren sie die geistliche Hilfe, die Elohím Seinen Kindern gibt, damit sie die Rampe/Sulám hochsteigen und jene Höhen erreichen, zu der Elohím sie bestimmt hat. Außerdem beweisen sie uns, dass wir nicht allein sind, dass Elohím da ist, an unserer Seite, dass Er uns die Hand reicht, selbst wenn wir weder Ihn noch die Engel/Malachím sehen. Unser Leben mit Elohím ist jenes Hochsteigen auf der Rampe/Sulám. Ob wenig oder viel, das hängt von uns und von unseren geistlichen Ambitionen ab – was oben erwähnter geistlichen Bestimmung nicht widerspricht.

Bei diesem geistlichen Hochsteigen gibt es zwei Hauptbereiche: das „Wie“ wir hochsteigen und „die Bereiche“, die wir täglich zu bewältigen haben. Beginnen wir mit dem wie, um dann einige der Bereiche zu beschreiben, die Verbesserung unsererseits benötigen.

Viernes, 13 Noviembre 2015 18:14

PARASCHÁH Nr. 6 TOLDÓT/GESCHLECHTSREGISTER

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 6 TOLDÓT/GESCHLECHTSREGISTER

2. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5776/14. NOVEMBER 2015

Torahlesung: Bereschít/Am Anfang/„1.Mose”25,19-28,9

Haftaráh: Malachíah:1,1-2,7

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Be Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 25,30-33: „Und Esáv sprach zu Jaaqób: ‚Gib mir doch zu essen von der roten Suppe, denn ich bin matt‘, - daher nannte man ihn Edóm (von Adóm = Rot). – Da sprach Jaaqób: ‚Verkaufe mir heute dein Erstgeburtsrecht!‘ Und Esáv sprach: ‚Siehe, ich werde ja doch sterben. Was nützt mir da die Erstgeburt‘.“ So war Esáv damit einverstanden, seine Erstgeburt zu verkaufen. Und Jaaqób gab ihm Brot und Linsensuppe. Und Esáv aß und trank und ging seiner Wege und verachtete so die Erstgeburt.“

KOMMENTAR DER PARASCHAH

“RELIGIÖS ODER GEISTLICH“

Unser Thema in dieser Woche handelt von den verschiedenen Haltungen Jaaqóbs und Esávs gegenüber Elohím und ihre jeweilige Beziehung zu Ihm und zu den verschiedenen alltäglichen Dingen.

Eines der Hauptprobleme unseres geistlichen Lebens liegt darin, dass manche von uns (je nach unserem Charakter) viel mehr auf das Äußere als auf das Innere achten. Wir achten mehr auf das, was wir sehen, als auf das, was nur Elohím und sonst niemand sieht. Das Resultat ist oft viel Religiösität (damit es alle merken) und wenig Geistlichkeit. Die ist nämlich vollkommen intern und für alle anderen außer uns selbst und Elohím unsichtbar.

Dies ist der Fall bei Esáv. Im rabbinischen Judentum representiert Esáv den Leib, und äußerlich Rom und das Christentum und die Westliche Welt. Esáv verkaufte Sein Recht, der erstgeborene Sohn zu sein für einen Teller voll Kichererbsen. So gab er seinen drängenden, primitiven Impulsen nach, ohne seinem Verstand überhaupt die Möglichkeit zu geben, ihm bei der Entscheidung zu helfen, was besser für ihn wäre, und seinem Geist schon gar nicht, denn der war in tiefstem Schlaf versunken und von seinen Gefühlen, Wünschen und fleischlichen Sinnen übermannt.

Viernes, 06 Noviembre 2015 17:27

Parascháh Nr. 5 CHAIERE SARAH / DAS LEBEN SARAHS!

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Parascháh Nr. 5 CHAIERE SARAH / DAS LEBEN SARAHS!

25. des achten Monats (Cheschván) des Jahres 5776/ 7. November 2015

Torahlesung: BeReschít / Im Anfang / „1.Mose" 18,1-

Haftarahlesung: Melachím Bét /„2. Könige“ 4,1-37

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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BeReschít/Im Anfang/„1.Mose" 24,4: "sondern in mein Vaterland und zu meiner Verwandtschaft sollst du ziehen und meinem Sohn Itzcháq eine Ehefrau nehmen".

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„IN DER EHE ERFOLGREICH SEIN“

Alles im von Elohim erschaffenen Universum ist ein Vergleich/Maschál der in der geistlichen Realität in den Himmeln/ba Schamaim existierenden Dinge. Jedes Detail, jede Schöpfung Elohims ist Hinweis auf eine höhere, geistliche Realität, die eine höhere, geistliche Bedeutung hat. Jeder Gegenstand, jedes Phänomen gibt uns die Gelegenheit, etwas über die kommende Welt/Olám ha Bah zu lernen. Im 20. Jahrhundert war der österreichische Jude Sigmund Freud (Schöpfer der Psychoanalyse) der erste, der den äußeren Menschen durch seine Sprache studierte, um den inneren, den psychischen Menschen, zu verstehen. Ebenso lädt Elohim jene von uns, die wir eine Passion für Wahrheit und Weisheit haben, ein, das äußere Universum zu studieren, um das geistliche und mentale uns umgebende Universum besser zu verstehen, auch wenn dieses für die meisten Gläubigen unsichtbar ist.

Und genauso ist es mit der Ehe. Die menschliche Ehe ist eine Maschál, ein Vergleich, ein Ebenbild der Ehe Elohims mit Israel (was wir schon oft erwähnt haben). In dieser Parascháh beziehen wir uns jedoch nicht auf diesen Aspekt der Ehe, sondern wollen die Qualitäten einer erfolgreichen, glücklichen Ehe ergründen. Dies wird uns gleichzeitig die Eigenschaften einer erfolgreichen und glücklichen Einheit mit Elohim liefern, da diese, wie gesagt, eng miteinander verbunden sind. Im Judentum sagt man treffenderweise, dass Elohim uns die Möglichkeit gegeben hat, den Riss im Universum entweder zu vergrößern oder aber den Riss zwischen dem Universum und Elohim zu reparieren (Reparatur/Tikun). Wir könnten noch hinzufügen dass (wie der Wissenschafter Konrad Lorentz vom M.I.T. in Kalifornien entdeckt hat) kleine Änderungen an einem Ort große Veränderungen an einem anderen verursachen können - der sogenannte „Lorentz-Schmetterling-Effekt“. Lorentz sagt in seinem berühmten Zitat dazu: „Der Flügelschlag eines Schmetterlings in China kann einen Sturm in New York verursachen“. Hier können wir wieder einmal  sehen, wie eine Wissenschaft wie das Chaos (das erst in den sechziger Jahren entdeckt wurde) ein geistliches Phänomen durch ein physisches veranschaulichen kann.

Viernes, 30 Octubre 2015 15:38

PARASCHAH Nr. 4: WAIERÁ/ UND ES ERSCHIEN

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PARASCHAH Nr. 4: WAIERÁ/ UND ES ERSCHIEN

18. DES  ACHTEN MONATS DES JAHRES 5776/31. OCTUBRE 2015

Torahlesung: Bereschít/Am Anfang/„1.Mose” 18:1-22:24

Haftaráh: 2. Könige 1,1-31

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Be Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 21,2-3: „Und Saráh empfing und gebar dem Avrahámeinen Sohn in seinem Alter, zur bestimmten Zeit, wie ihm Elohím (durch den Engel/Málach) versprochen hatte. Und Avrahámnannte seinen Sohn, der ihm geboren ward, den ihm Saráh gebar, Itzcháq/יצחק (er lachte)“.

Mischléi/Sprüche 22,6 „Gewöhnt man einen Knaben an den Weg, den er gehen soll/Chanóch le Naár al Pí Darko, so lässt er nicht davon, wenn er alt wird!“  

CHINÚCH: UNSERE KINDER UND ENKEL TRAINIEREN, WIE SIE WERDEN SOLLEN“

Im Tanách sehen wir, wie Avrahám (Patriarch der Nation Israel) die ihn Umgebenden mit seinem Vorbild dazu trainierte, zu sein, wer sie sein und was sie tun sollten, von seinen Kindern und Enkeln bis zu seiner Ehefrau.

Chinúch“ bedeutet „Erziehung“, „Training“ und „Einweihung“. Nichts ist so wichtig wie die Phase der Einweihung. Diese ist eine Richtschnur, nach der sich alles weitere richtet. Es ist die Landkarte, die uns die Richtung angibt. Im Leben eines messianisch-jüdischen Kindes oder Jugendlichen ist Chinúch die Einführung für unsere Kinder und Enkel zu einem messianisch-jüdischen Leben.

Vom Chinúch aus erlebt das messianisch-jüdische Kind seinen Eintritt in alles, was das messianisch-jüdische Leben ausmacht. Alle Werte und Ideale eines messianischen Juden, wie beispielsweise das Vertrauen auf Elohím, das Studium der Toráh und des Erneuerten Bundes und die nötigen positiven Charaktermerkmale werden in den zartesten und einprägbarsten Jahren seines Lebens in die Seele des messianischen Juden geprägt: in der Kindheit.

Viernes, 23 Octubre 2015 17:06

Parascháh Nr. 3 LECH LECHÁ / ZIEH HIN!

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Parascháh Nr. 3 LECH LECHÁ / ZIEH HIN!

11. des achten Monats (Cheschván) des Jahres 5776/ 24. November 2015

Torahlesung: BeReschít / Im Anfang / „1.Mose" 12,1-17,27

Haftarahlesung: Ieschaiahu /„Jesaja“ 40,27-41,16

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„EINEN GESUNDEN VERSTAND HABEN“

Wenn wir das Verhalten Abrahams aufmerksam betrachten, sehen wir, dass er nicht protestierte, und ADONAI nicht um Erklärungen zu dessen Anordnungen bat. Nichts in der Torah deutet darauf hin, dass er nervös wurde oder aus der Haut fuhr im Angesicht des Auftrags ADONAIs. Wenn wir bedenken, oder besser noch, „wenn wir uns in seine Sandalen stellen“, dann sehen wir, dass Abraham einen absolut gesunden Verstand gehabt haben muss, um all das zu tun. Stellen wir uns einmal vor, in seiner Situation zu sein. Plötzlich, von einem Tag auf den anderen, bittet Elohim uns, umzuziehen (im Alter von 75 Jahren, vergessen wir dieses „kleine“ Detail nicht!). Elohim trägt uns auf, unsere Familie zu verlassen, und in ein fremdes, unbekanntes Land zu ziehen, von dem wir noch nie vorher etwas gehört haben! Wenn wir darüber nachdenken, kommen wir zu dem Schluss, dass Abraham einen SEHR gesunden Verstand gehabt haben muss, dass er mental SEHR gesund gewesen sein muss.

Ein gesunder Verstand ist ein schwer zu findender Schatz, besonders heutzutage, wo alles immer hektischer wird und alle immer „weniger Zeit haben“ und sich immer mehr Sorgen machen. Mancher schiebt (von den falschen Lehren des Christentums unserer Vergangenheit beeinflusst) alle Schuld dem Teufel in die Schuhe („Satan hat mich dazu getrieben, das zu tun“). Wir behaupten nicht, dass der Widersacher/ha satán uns nicht angreift. Wir selbst lehren in unseren Seminaren, wie man sich gegen ihn zur Wehr setzt. Wir sind jedoch dagegen, ihm die Schuld für das zu geben, wofür wir allein verantwortlich sind. Und einen gesunden Verstand zu haben ist Teil dieser Verantwortung, die wir tragen. Ich denke, es ist an der Zeit, aufmerksamer zu sein und diesen Bereich genauer unter die Lupe zu nehmen, denn in unserem Kopf (Verstand/Gedanken) finden die heftigsten und schwierigsten Probleme unseres Lebens statt.

Viernes, 16 Octubre 2015 15:04

PARASCHAH Nr. 2 NÓACH/RUHE

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PARASCHAH Nr. 2

4. DES  ACHTEN MONATS DES JAHRES 5776/17. OCTUBER 2015

PARASCHÁH NÓACH/RUHE

Torahlesung: Bereschít/Am Anfang/„1.Mose” 6,9-11,32

Haftaráh: Ieschaiáhu/”Is.” 55,1-54,5

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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BeReschít/Am Anfang/„1.Mose“ 6,20 „Und Nóach machte es so. Und er tat nach allem, was Elohím ihm geboten hatte“.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„UNSERE EIGENE ARCHE BAUEN“

In dieser Parascháh werden wir sehen, wie Elohím das Leben Nóachs organisierte, das sich weit entfernt von der Umgebung Elohíms befand. Außerdem werden wir sehen, wie Elohím Nóach und seine Familie rettete, indem Er ihnen gebot, wie sie aus der feindlichen Umgebung (in der sich die Welt damals befand) heraus und in die Umgebung Elohíms gelangen sollten.

Vers 13 bis 16 lesen wir die detailierten Anweisungen, die Elohím Nóach gab, um die Arche zu bauen -aus Holz- und wie er sie herstellen sollte und Details wie das Fenster und die drei Stockwerke. In Vers 17 erfahren wir dann den Grund dafür: es kommt eine Sintflut/Mabúl, welche die gesamte bewohnte Erde überschwemmen wird und alle Menschen und Tiere werden sterben, außer denen, die sich in der Arche Nóachs befinden.

Auch wir müssen unsere eigene Arche bauen. Diese Arche representiert die Sicherheit in unserem Leben. Und diese Sicherheit kommt aus dem Leben Unter Elohím, Ihm untergeordnet und Seinen Anweisungen folgend. Wenn wir das nicht tun, erwischt uns die Sintflut/Mabúl, die den Rest der Menschheit überkommt. Außerdem kommt etwas Gegenteiliges als die Sintflut auf uns zu, und zwar nur in unserer Zeit (nicht vorher und nicht nachher): Feuer. Dies sind die letzten Zeiten/Iamím ha Qétz. Aus diesem Grunde sollten wir uns unter dem permanenten Schutz Elohíms aufhalten.

Viernes, 09 Octubre 2015 12:04

PARASCHAH Nr.1 AM ANFANG/ BERESCHÍT

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PARASCHAH Nr.1  AM ANFANG/ BERESCHÍT

27. Tag des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5776/10. Oktober 2015

Torahlesung: Dvarím / Angelegenheiten / „1.Mose" 1,1-6,8

Haftarahlesung: Ieschaiáhu /„Jesaja“ 42,5-43,11

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 2,18: “Und es sprach ADONAI, Elohim: ‘Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. Ich will ihm eine Gehilfin, ein Gegenüber für ihn‘ machen/eeséhlo Esrá kenégedló“.

„DAS GEHEIMNIS EINER GLÜCKLICHEN EHE”

DIE VERVOLLSTÄNDIGUNG ZWEI GEGENSÄTZLICHER MENSCHEN

Es gibt drei Entscheidungen, welche die wichtigsten unseres Lebens sind: 1) den Elohim Israels, Ieschúa, als unseren HERRn und Retter kennenzulernen; 2) eine Karriere und einen guten und erfolgreichen Beruf zu haben; und 3) unseren künftigen Ehepartner kennenzulernen. Lasst uns nicht vergessen, dass die Menschheit mit der Ehe von Adám und Chaváh/Eva begann, und dass das triumphale Ende der Geschichte, das uns erwartet, die Vermählung Ieschúas mit Seiner jüdischen Verlobten, den messianischen Juden in aller Welt (sowohl nach Herkunft, wie nach Glauben) ist.

Die Ehe ist eines der perfektesten und klarsten Symbole unserer Beziehung zu Elohim. Elohim vermählte sich mit Israel (Hes.16). Er schloss mit ihr einen Heiratsvertrag, eine Ketubáh: den TANACH („A.T.“). Und Ieschúa wird sich sehr bald mit Seiner jüdischen Braut vermählen (Jer.31,31-37), mit der auch Er eine Ketubáh abgeschlossen hat: den Erneuerten Bund („N.T.“). Im „realen“ Leben ist eine erfolgreiche Ehe jedoch nicht selbstverständlich, sondern das Zusammenspiel mehrerer Faktoren.

Einer dieser Faktoren hat mit den Bünden zu tun. Die effiziente und dauerhafte Ehe ist eine Ehe, die sich auf einen Bund/Pakt/Brit gründet, genauso wie der Bund des Vaters mit Israel und der Bund Ieschúas mit den messianischen Juden nach dem Blut und/oder dem Glauben. Dieser Bund muss sowohl zwischen den Ehepartnern untereinander, wie mit Elohím geschlossen werden.

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Parascháh Nr. 54 WESÓT HA BRACHÁH / UND DAS IST DER SEGEN

20. des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5776/ 3. Oktober 2015

Torahlesung: Dvarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 33,1-34,12

Haftarahlesung: Iehoschúa /„Josua“ 1,1-18

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„DIE UNERSÄTTLICHKEIT DES MENSCHEN NACH EINHEIT/ACHDÚT“

Der Mensch hat in seinem Innersten, durch Elohím selbst dort hineingelegt, ein unersättliches Sehnen nach Ordnung, nach einem Sinn im Leben, nach einem Grund zu leben. Untergründig (geistlich gesehen) sind dies einfach nur materielle und mentale Äußerungen einer geistlichen Sehnsucht: die Sehnsucht, mit Elohím eins/echád zu werden. Daher rühren alle Art von Ersatz für Nicht-Gläubige in aller Welt: der Drang nach Macht, Geld, einem guten gesellschaftlichen Stand und „meinem Platz in dieser Welt“, die Suche nach der Wahrheit in der Wissenschaft, der Kunst, der Literatur, usw. Im Grunde genommen hat jedoch alles seinen Ursprung in diesem (fast primitiven) unerfüllten Sehnen, den Schöpfer der Welt zu finden und mit Ihm eins/echád zu werden. Es ist jedoch Elohím selbst, Der dieses Sehnen in unsere Seele und in unseren Geist gelegt hat, und dies ist möglicherweise der einzige Abschnitt des gigantischen Labyrinths unseres Lebens, der uns zu Ihm führen kann. Und wir sagen „kann“, denn die große Mehrheit erfährt nie, wer dieser Schöpfer wirklich ist – sondern meint es nur zu wissen.

Diese Einheit/Achdút mit Elohím dürfen wir aber nicht verwechseln mit  der Einheit mit unserem Nächsten (das ist eine Verbindung), und auch nicht mit Gleichheit. Verbindung heißt, dass man sich zeit- und versuchsweise (in diesem Fall mit Menschen) annähert, mit einem egoistischen Ziel. Sobald dieses Ziel erreicht ist oder Zwistigkeiten stärker waren als der illusorische Drang nach „Einheit“, ist es damit vorbei und der Normalzustand kehrt wieder ein: Spaltung und Ablehnung nehmen wieder ihren Platz ein. Gleichheit ist das utopische Ziel mancher Menschen und Ideologien, die so mit rein menschlichen Methoden erreichen wollen, was nur erreicht werden kann in inniger Gemeinschaft mit Elohím, unserem Schöpfer und unserem Vater, von wo wir ausgegangen sind und zu Dem wir zurückkehren werden.

Selbst in der Wissenschaft können wir heutzutage Zeugen dieser unersättlichen Suche nach Einheit werden, dieses Hungers, der mit nichts zu stillen ist. In letzter Zeit ist Edward O. Wilson, Biologe aus Harvard, mit seinem Buch „Consilience, the Unity of Knowledge“ („Consilience, die Einheit des Wissens“) in Mode gekommen. Wie er selbst erklärt, hat das Wort Consilience (wörtlich: Übereinstimmung) ein Alter von sage und schreibe 160 Jahren. Es ist ein alter Traum, Wissenschaften wie die Physik und die Biologie in ihren gemeinsamen Gesetzlichkeiten zu vereinen. Und Sie können mir glauben, es ist erreichbar, wie Wilson erklärt. „Consilience/Übereinstimmung“ besteht darin, die Grunderkenntnisse in den Grundschichten aller Wissenschaften zu verbinden. Dabei können wir erkennen, dass die Grundlagen der Wissenschaften sich sehr ähnlich sind, selbst bei so unterschiedlichen Wissenschaften wie den erwähnten, erklärt Wilson. Wilson erläutert dies als eine Verbindung zwischen dem schwedischen Botaniker Linneus, der die biologische Klassiffizierung erfunden hat, und dem „Ursprung der Spezies“ des Briten Charles Darwin. Von Zellen ging Wilson weiter und dachte an ganze Wälder und an die Erde als ganzes in dem, was er den „Ionischen Zauber“ nennt. Dies ist eine Definition des Historikers Gerald Holton, der sich auf den Philosophen Thales von Milet in Ionia aus dem 6. Jh.v.M. gründet. Es bedeutet: den Glauben an die Einheit der Wissenschaften, eine innige Überzeugung, dass die Welt eine interne Ordnung hat und dass diese durch eine Reihe von Gesetzen erklärt werden kann.

Viernes, 25 Septiembre 2015 08:14

Parascháh Nr. 53 HA‘ASINU / HÖRET!

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Parascháh Nr. 53 HA‘ASINU / HÖRET!

13. des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5776/ 26. September 2015

Torahlesung: Dvarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 32,1-52

Haftarahlesung: SchmúEl Bet /„2.Sam.“ 22,1-32

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„ES IST ZEIT, CHESCHBÓN HA NÉFESCH / BUCHHALTUNG UNSERER SEELE ZU MACHEN“

Diese Parascháh beinhaltet eine für uns wichtige Lektion, wie alle Lehren der Toráh. Genau das ist es, was „Toráh“  bedeutet : „Lehre“ - und nicht in erster Linie „Gesetz“, wie meist gelehrt wird.

In dieser Parascháh stoßen wir auf etwas ironisches, wenn wir ein wenig darüber nachdenken. Die ganze Zeit sehen wir, wie das Volk Israel wegen Diesem oder Jenem über Elohím und Seinen Gesandten, Moschéh, meckert. Als Elohím jedoch beschließt, Moschéh wegzunehmen, da erinnern sie sich plötzlich an ihn und betteln vor Elohím darum, ihn nicht wegzunehmen!

Viernes, 18 Septiembre 2015 07:25

Paraschót Nr. 52 VAIELÉJ / UND ER GING

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

Paraschót Nr. 52 VAIELÉJ / UND ER GING

6. des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5776/ 19. September 2015

Torahlesung: Dvarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 31,1-30

Haftarahlesung: Ieshaiáhu /„Jes.“ 55,6-56,8

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

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Dvarím/Worte/„5.Mose" 30,1-2: “Wenn nun über dich kommt dies alles, es sei der Segen oder der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, dann wirst du sie in deinem Herzen haben in allen Ländern, wohin dich ADONÁI, dein Elohím zerstreut, und wirst zu ADONÁI, deinem Elohím zurückkehren, und Seiner Stimme gehorchen von ganzem Herzen und von ganzer Seele, in allem, was Ich dir heute gebiete, dir und deinen Kindern.“(Unterstrichen von uns zum Herausheben).

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„KI BÁH MOÉD / ES NÄHERN SICH DIE FESTE“

Wir befinden uns in einer ganz besonderen Zeit, die im Judentum bekannt ist als “Iamím ha Kétz“ (Dan.12), die Tage des Endes. Und in dieser Zeit selbst befinden wir uns in den besonderen Tagen der sogenannten „Iomím ha Noraím“/„schrecklichen Tage“ dieser sich nähernden Feste. Es gibt ein inspiriertes Lied, das vom chassidischen Rabbiner Schlomóh Carlebach gesungen wird, in dem es heißt: „Ki váh Moéd/Denn es nähern sich die Feste“ (des Monats Tischri). Elohím hat ein absolut geordnetes Universum geschaffen… mit einem gewissen Maß an Chaos, das erst vor ein paar Jahrzehnten entdeckt worden ist. Dies ist die neueste Wissenschaft, neuer noch als die der Biogenetik und der Fraktale (1975).

Dass es bisher nur so wenig erforscht worden ist zeigt, dass das Chaos eine „geordnete Unordnung“ ist – was absolut logisch ist, da es von Elohím selbst geschaffen und geordnet ist. Genau so erlangt in den HolyWood-Filmen am Ende alles wieder seine Ordnung: der Junge und das Mädchen finden zueinander, der Böse und seine Spießgesellen sterben in einer Explosion, und Polizei und Krankenwagen, die nicht erschienen sind, als man sie brauchte, kommen jetzt und sammeln die Reste auf. Zusammenfassend, das Chaos wird am Ende zu einem „geordneten Chaos“ – in dem Fall natürlich nicht durch Elohím, sondern durch die Drehbuchschreiber des Films. Ein Happy End befriedigt uns, weil wir ein inneres Bedürfnis danach haben, dass alles nach ein und halb Stunden Chaos und Aktion wieder seine Ordnung findet. Wir haben Spaß gehabt, aber etwas in uns sehnt sich danach, dass alles wieder seinen Platz findet. Und HolyWood tut uns diesen Gefallen, weil das ihre Absicht ist: uns zu unterhalten! Würden die Dinge am Schluss schlecht ausgehen, oder der Böse überleben, oder das Hauptdarstellerpaar nicht zueinander finden, wären wir enttäuscht, als hätten wir einen schlechten Film gesehen, oder einen, bei dem am Schluss die Ansage erscheint: „Fortsetzung folgt“. Wir wollen keine Fortsetzung, wir wollen Ordnung, wie es sich gehört.

Dieses Gefühl ist offensichtlich von Elohím selbst in unsere Psyche und unsere Sinne gelegt worden: der Wunsch nach Ordnung nach all dem geordneten Chaos. Und genau das ist es, was Elohím Moschéh voraussagt: „Du wirst zu ADONAÍ, deinem Elohím zurückkehren“. Und genau dies ist es, was sich vor unseren Augen erfüllt. Dieses „Zurückkehren“ ist nicht einfach nur ein Umkehren unserer Füße. Es ist ein Umkehren unserer geistlichen und mentalen und zuletzt unserer physischen Füße.

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