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Deutsche Parashot

Viernes, 24 Noviembre 2017 07:02

PARASCHAH WA‘IETZÉ / UND ZOG AUS

Escrito por

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 7
WA‘IETZÉ / UND ZOG AUS

29. des neuten Monats (Kislev) des Jahres 5778
25. November 2017

Torahlesung: Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 28,10-32,3
Haftaráh: Hoschíah/Hosea 12,13-14,10

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2017 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 28,10-12: „Und Jaaqóv zog aus/wa‘ietzé von Beer Shéba („sieben Brunnen“) und wanderte gen Charán. Und kam an einen Ort, und übernachtete da; denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen von den Steinen jenes Ortes und machte ihn zu seinem Kopflager und legte sich an dem Ort nieder. Und er träumte; und siehe, eine Rampe/Sulám war auf die Erde gestellt, die rührte mit der Spitze bis an die Himmel. Und siehe, die Engel/Malachím Elohíms stiegen darauf hoch und runter. Und so stand ADONÁI bei ihm….“ 

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
STEIGEN WIR DEN TURM VON BABEL HOCH ODER DIE RAMPE ELOHÍMS?

In Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose” Kapitel 11 ist die Rede vom Turm in Babél (von „Bilbúl“=Vermischung/Durcheinander). Nimrod, der falsche-Retter („Antichrist“) bringt seine Nachfolger dazu, einen Turm zu bauen mit vom Menschen fabrizierten Backsteinen. Diese sind ein klares Bild der permanenten Versuche des Menschen (und hinter diesem: des Feindes/ha‘satáns), Elohím vom Thron zu stoßen, um selber zu regieren - und seine eigene Sprache zu sprechen, nicht die Elohíms (hebräisch). Dieser Versuch des ersten menschlichen Rebellen (der erste geistliche Rebell war ha‘satán) ist was man heutzutage als Gog kennt. Und dieser ist schon aktiv am Wirken, jedoch verdeckt, so dass niemand erfasst, von wem die Rede ist. 

Im Kontrast dazu erscheint in dieser Parascháh ein Traum Jaaqóvs, in dem dieser eine Rampe/Sulám (in Form einer Wendeltreppe) sieht, auf der Engel/Malachím Elohíms hoch und runtersteigen. Die Rampe/Sulám ist, im absoluten Gegensatz zum Turm von Babél, von Elohím gebaut, um Seinen Kindern Zugang zu Ihm zu geben, wie Jaaqóv/Israel es treffend ausdrückt: „Haus Elohíms und Tür zu den Himmeln“.

Im Leben des messianischen Juden bietet sich uns permanent (Tag für Tag und Minute für Minute) diese Alternative: unseren eigenen Turm von Babél zu errichten, mit von Menschen hergestellten Backsteinen, oder Elohím um Rat und Offenbarung zu bitten, indem wir Seine Rampe/Sulám hochsteigen, und auf diese Art und Weise eine innige Beziehung, ein Teté-a-Teté mit Ihm leben. 

Viernes, 17 Noviembre 2017 07:20

PARASCHAH TOLDÓT / GESCHLECHTSREGISTER

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 6
TOLDÓT / GESCHLECHTSREGISTER

29. des achten Monats (Cheshván) des Jahres 5778
18. November 2017

Torahlesung: Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 25,19-28,9
Haftaráh: Malachíah 1,1-2,7

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 28,2: “Mache dich auf und ziehe nach Padán Arám, in das Haus Betuels, des Vaters deiner Mutter, und nimm dir von dort eine Ehefrau von den Töchtern Laváns, des Bruders deiner Mutter.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
UNSERE VON ELOHÍM VORHERBESTIMMTE BESTIMMUNG

So wie mit Jakob/Iaaqóv hat Elohím für einen jeden von uns ein Lebens-Projekt, eine Arbeit, einen Weg. Er hat eine Bestimmung für uns. Er hat unsere Zukunft geplant, Ihre und meine, und Er hat uns eine gute Bestimmung zugedacht, einen Ort der Freude und des Wohlseins. 

In Matth.7,11 heißt es: „Wenn sogar ihr, die ihr arg seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird euer Vater in den Himmeln denen Gutes geben, die Ihn bitten!“

Und in Jakob/Iaaqóv 1,17: „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk ist von Oben und kommt vom Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist, und kein Schatten von Wechsel“

Unsere vorherbestimmte Bestimmung (oder Schicksal) zu entdecken (im Zusammenwirken mit unserem freien Willen), erlaubt uns, die absolut bestmögliche Art von Leben zu leben. Folglich haben wir die Herrschaft und Macht nur, wenn wir die Bestimmung Elohíms für unser Leben akzeptieren und in ihr wandeln. Wahre Freude und Friede und geistlicher und materieller Wohlstand besteht darin, zu wissen, wer Sie in Elohím sind. Die Bestimmung ruft jeden von uns unterschiedlich, weil wir alle verschieden sind. Manche haben den Drang, etwas zu beginnen oder an entfernte Orte zu reisen oder immer weiter zu studieren oder ihr Leben ganz Elohím zu widmen. Dies sind nur ein paar Beispiele, wie Elohím uns an die uns von Ihm gewählte Bestimmung bringt. Doch die Frage ist: werden Sie auf Seinen Ruf antworten?

Viernes, 10 Noviembre 2017 10:33

PARASCHAH CHAIEI SARAH / DAS LEBEN SARAHS

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PARASCHAH 5
CHAIEI SARAH / DAS LEBEN SARAHS

22. des achten Monats (Cheshván) des Jahres 5778
11. November 2017

Torahlesung: Be‘Reschít / Im Anfang / „1.Mose" 18,1
Haftaráh: Melachím Bét /„2. Könige“ 4,1-37

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DAS LEBEN IST WIE EINE SCHIFF-REISE

Der Abschnitt dieser Parascháh handelt von den letzten Lebenstagen unserer Matriarchin Sarah. Der Titel der Parascháh ist jedoch ’das LEBEN Sarahs“. Warum? 

Dies könnte man folgendermaßen erklären: Ein Schiff wird gewöhnlich vom Stapel gelassen, indem eine Patin eine Champagnerflasche an den Bug des Schiffes wirft. Wer würde jedoch Chanpagner werfen, wenn das Schiff alt und vergessen und zu nichts mehr nütze in einem Hafen vor Anker liegt, nachdem es ausgedient hat? 

So ist unser Leben: Man feiert die Geburt und die Geburtstage wenn wir noch nichts wirklich Wertvolles geleistet haben und noch keiner weiss, wie wir enden werden. Niemand jedoch feiert unseren Tod, noch den anderer. Das Judentum und das messianische Judentum sollte dagegen das Leben und den Tod Saras und ihres Ehemannes Avrahám feiern, die ein Leben gelebt haben, das es wert ist, nachgeahmt zu werden und von ihnen zu lernen. Denn erst dann, wenn das Leben vorbei ist, kann man sehen was sie geleistet haben und von ihnen lernen. Und im Falle von Avrahám und Sarah ist dies sehr viel. 

Jueves, 02 Noviembre 2017 21:41

PARASCHAH WA’IERÁ / UND ES ERSCHIEN

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PARASCHAH 4
WA’IERÁ / וירא / UND ES ERSCHIEN

15. des achten Monats (Cheshván) des Jahres 5778
4. November 2017

Torahlesung: Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 18:1-22:24
Haftaráh: 2. Könige 1,1-31

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 21,2-3: „Und Saráh empfing und gebar dem Avrahám einen Sohn in seinem Alter, zur bestimmten Zeit, wie ihm Elohím (durch den Engel/Málach) versprochen hatte. Und Avrahám nannte seinen Sohn, der ihm geboren ward, den ihm Saráh gebar, Itzcháq/יצחק (er lachte)“.

Mischléi/Sprüche 22,6 „Gewöhnt man einen Knaben an den Weg, den er gehen soll/Chanóch le‘Naár al-Pí Darko, so lässt er nicht davon, wenn er alt wird!“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
CHINÚCH: UNSERE KINDER UND ENKEL TRAINIEREN, WIE SIE WERDEN SOLLEN

Im Tanách sehen wir, wie Avrahám (Patriarch der Nation Israel) die ihn Umgebenden mit seinem Vorbild dazu trainierte, zu sein, wer sie sein und was sie tun sollten, von seinen Kindern und Enkeln bis zu seiner Ehefrau.

„Chinúch“ bedeutet „Erziehung“, „Training“ und „Einweihung“. Nichts ist so wichtig wie die Phase der Einweihung. Diese ist eine Richtschnur, nach der sich alles weitere richtet. Es ist die Landkarte, die uns die Richtung angibt. Im Leben eines messianisch-jüdischen Kindes oder Jugendlichen ist Chinúch die Einführung für unsere Kinder und Enkel zu einem messianisch-jüdischen Leben. 

Vom Chinúch aus erlebt das messianisch-jüdische Kind seinen Eintritt in alles, was das messianisch-jüdische Leben ausmacht. Alle Werte und Ideale eines messianischen Juden, wie beispielsweise das Vertrauen auf Elohím, das Studium der Toráh und des Erneuerten Bundes und die nötigen positiven Charaktermerkmale werden in den zartesten und einprägsamsten Jahren seines Lebens in die Seele des messianischen Juden geprägt: in der Kindheit. 

Viernes, 20 Octubre 2017 07:28

PARASCHAH NÓACH / IN RUHE

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 2
NÓACH / IN RUHE

1. des achten Monats (Cheshván) des Jahres 5778
21. Oktober 2017

Torahlesung: Be‘Reschít / Im Anfang / „1.Mose" 6,9-11,32
Haftaráh: Ieschaiahu /„Jesaja“ 54,1-55,5

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Be‘Reschít/”1.Mose” 6,4: “Die Nefilím/Gefallenen waren auf Erden in jenen Tagen, und auch später. Die Söhne Elohíms kamen und hatten Geschlechtsverkehr mit den Frauen, und diese gebaren ihnen Kinder. Diese (Nefilím) waren die Giborím/Starken, die von alters her berühmt gewesen sind, die Berühmten”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DER KAMPF DER DREI WELTEN

In dieser Woche untersuchen wir etwas, was perfekt in unsere Zeit passt: wie die drei von Elohím geschaffenen Welten (die physisch-materielle, die mentale und die geistliche) in der Zeit Nóachs und des Turmbaus zu Bavél  anfingen, gegeneinander zu wetteifern, und bis heute geht der Wettkampf weiter. Und er wird auch nicht aufhören, bis eine der drei die anderen zwei besiegt und die messianische Ära, das Millenium, anfängt.

Elohím hat das Universum „zu Seinem Schatten und Ebenbild“ geschaffen, in drei Teilen oder Dimensionen, genau wie Er selbst sie hat: Körper/Gúf, Psyche/Seele/Néfesch und Geist/Rúach. Diese drei Teile reproduzierten sich in den drei Söhnen Nóachs (der Name Nóach bedeutet „innerer Friede“, „Ruhe“, „angenehm“). Die drei Söhne Nóachs bilden zusammen die Menschheit, wie wir sie heute kennen. Schém/Sem symbolisiert den geistlich gesinnten Menschen und deren Nachkommen, das Volk Israel. Iafét/Jafet symbolisiert den mental, seelisch gesinnten Menschen und deren Nachkommen, die sich von ihrer Psyche, hauptsächlich durch eine Ideologie leiten lassen. Und Chám/Kam symbolisiert den fleischlich gesinnten Menschen und deren Nachkommen, die sich leiten lassen von ihren Instinkten und fleischlichen Lüsten oder Trieben. Gemeinsam bilden sie die 192 Nationen unserer bedeutungsvollen Welt des XXI. Jahrhunderts.

Im ersten Kapitel dieser Parascháh, in 1.Mose/Be’Reschít 6, werden zwei Arten von Mensch genannt: der fleischliche und der geistliche. In „1.Mose“/Be’Reschít 6,1-5 werden zum ersten Mal die niedrigsten aller Menschengeschöpfe genannt, Produkt der sexuellen Vereinigung der Gefallenen/Nefilím mit den „Menschentöchtern“. Nefilím wird meist falsch übersetzt als „Riesen“. Die richtige Übersetzung ist: „Gefallene“, (von nafál=gefallen). Die Toráh bezieht sich hier auf die Engel/Malachím, die sich dem Widersacher/ha‘satán anschlossen, und so aus dem Garten/Gan Éden herausgeworfen wurden, weshalb Elohím sie „Gefallene/Nefilím“ nennt. Heutzutage nennen wir sie Dämonen/Scheidím. Das natürliche Resultat der Vereinigung dieser Nefilím mit den menschlichen Frauen war die Korruption, die von den „Starken/Giborím“ herkommt. Diese Giborím sind die Starken, die sich gegen Elohím erheben, die gottlos sind, ohne jede Moral, pervers und den fleischlichen Lüsten verfallen, total verdorben und sittenlos. Deshalb beschloss Elohím, sie zu verderben und neu anzufangen mit dem einzigen „Tzádiq/der gerade geht“: Nóach.

Viernes, 13 Octubre 2017 08:14

PARASCHAH AM ANFANG / BERESHÍT

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PARASCHAH 1
AM ANFANG / BERESHÍT

24. Tag des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5778
14. Oktober 2017

Torahlesung: Be‘Reschít / Am Anfang / „1.Mose" 1,1-6,8
Haftaráh: Ieschaiáhu /„Jesaja“ 42,5-43,11

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 2,18: “Und es sprach ADONAI, Elohim: ‘Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. Ich will ihm eine Gehilfin, ein Gegenüber für ihn‘ machen/eeséhlo Esrá kenégedló“.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DAS GEHEIMNIS EINER GLÜCKLICHEN EHE

DIE VERVOLLSTÄNDIGUNG ZWEI GEGENSÄTZLICHER MENSCHEN

Es gibt drei Entscheidungen, welche die wichtigsten unseres Lebens sind: 1) den Elohim Israels, in Ieschúa, als unseren HERRn und Retter kennenlernen; 2) eine Karriere und einen guten und erfolgreichen Beruf haben; und 3) unseren künftigen Ehepartner kennenlernen. Lasst uns nicht vergessen, dass die Menschheit mit der Ehe von Adám und Chaváh/Eva begann, und dass das triumphale Ende der Geschichte, das uns erwartet, die Vermählung Ieschúas mit Seiner jüdischen Verlobten (Kaláh), den messianischen Juden in aller Welt (sowohl nach Herkunft, wie nach Glauben) ist.

Die Ehe ist eines der perfektesten und klarsten Symbole unserer Beziehung zu Elohim. Elohim vermählte sich mit Israel (Hes.16). Er schloss mit ihr einen Heiratsvertrag, eine Ketubáh: den TANACH („A.T.“). Und Ieschúa wird sich sehr bald mit Seiner jüdischen Braut vermählen (Jer.31,31-37), mit der auch Er eine Ketubáh abgeschlossen hat: den Erneuerten Bund („N.T.“). Im „realen“ Leben ist der Erfolg in der Ehe jedoch nicht selbstverständlich, sondern das Zusammenspiel mehrerer Faktoren.

Einer dieser Faktoren hat mit den Bünden zu tun. Die effiziente und dauerhafte Ehe ist eine Ehe, die sich auf einen Bund/Pakt/Brit gründet, genauso wie der Bund des Vaters mit Israel und der Bund Ieschúas mit den messianischen Juden nach dem Blut und/oder dem Glauben. Dieser Bund muss sowohl zwischen den Ehepartnern untereinander, wie mit Elohím geschlossen werden.

Viernes, 06 Octubre 2017 08:05

SPEZIALPARASCHÁH SUKÓT / DAS LAUBHÜTTENFEST

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SPEZIALPARASCHÁH
SUKÓT / DAS LAUBHÜTTENFEST

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE UNERSÄTTLICHKEIT DES MENSCHEN NACH EINHEIT/ACHDÚT

Der Mensch hat in seinem Innersten, durch Elohím selbst dort hineingelegt, ein unersättliches Sehnen nach Ordnung, nach einem Sinn im Leben, nach einem Grund zu leben. Untergründig (geistlich gesehen) sind dies einfach nur materielle und mentale Äußerungen einer geistlichen Sehnsucht: die Sehnsucht, mit Elohím eins/echád zu werden. Daher kommt aller Ersatz, den Nicht-Gläubige in aller Welt:empfinden: der Drang nach Macht, Geld, einem guten gesellschaftlichen Stand und „meinem Platz in dieser Welt“, die Suche nach der Wahrheit in der Wissenschaft, der Kunst, der Literatur, usw. Im Grunde genommen hat jedoch alles seinen Ursprung in diesem (fast primitiven) unerfüllten Sehnen, den Schöpfer der Welt zu finden und mit Ihm eins/echád zu werden. Es ist jedoch Elohím selbst, der dieses Sehnen in unsere Seele und in unseren Geist gelegt hat, und dies ist möglicherweise der einzige Abschnitt des gigantischen Labyrinths unseres Lebens, der uns zu Ihm führen kann. Und wir sagen „kann“, denn die große Mehrheit erfährt nie, wer dieser Schöpfer wirklich ist – sondern meint es nur zu wissen.

Diese Einheit/Achdút mit Elohím dürfen wir aber nicht verwechseln mit  der Einheit mit unserem Nächsten (das ist nur eine Verbindung), und auch nicht mit Gleichheit. Verbindung heißt, dass man sich zeit- und versuchsweise (in diesem Fall einem Menschen) annähert, mit einem egoistischen Ziel. Sobald dieses Ziel erreicht ist oder Zwistigkeiten stärker waren als der illusorische Drang nach „Einheit“, ist es damit vorbei und der Normalzustand kehrt wieder ein: Spaltung und Ablehnung nehmen wieder ihren Platz ein. Gleichheit ist das utopische Ziel mancher Menschen und Ideologien, die so mit rein menschlichen Methoden erreichen wollen, was nur erreicht werden kann in inniger Gemeinschaft mit Elohím, unserem Schöpfer und unserem Vater, von wo wir ausgegangen sind und zu Dem wir zurückkehren werden.

Viernes, 29 Septiembre 2017 05:58

SPEZIALPARASCHÁH IÓM HA'KIPURÍM

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SPEZIALPARASCHÁH
IÓM HA'KIPURÍM

10. des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5778
30. September 2017

Julio Dam
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Das Ióm ha‘Kipurím-Fest/Moéd ist eine Feierlichkeit die uns zum letzten der drei großen Jahresfeste, Sukót (das Laubhütten-Fest), bringt und das genau zehn Tage nach dem kürzlich gewesenen Ióm Teruáh (Tag des stockenden Schofarblasens) stattfindet. Während Ióm Teruáh die Warnung Elohíms ist, unseren Wandel in Ordnung zu bringen, ist Ióm ha‘Kipurím der Tag, an dem wir, nachdem wir für unsere Sünden um Vergebung gebeten haben, Vergebung erhalten. Und im Fall der messianischen und messianisch-renovierten Juden bedeckt das von Ieschúa am Olivenbaum vergossene Blut die Sünden diesen Jahres (nicht zukünftiger Jahre), wenn wir Ihn darum bitten.

Diese zehn Tage (zwischen Ióm Teruáh und Ióm ha‘Kipurím) werden Iamím ha‘Noraím (die schrecklichen Tage) genannt, weil sie unsere geistliche Bestimmung für dieses Jahr besiegeln: Wenn wir unsere Angelegenheiten mit Elohím, unseren Familienangehörigen, Glaubensgeschwistern und anderen Mitmenschen in Ordnung bringen, vergibt Elohím uns. Wenn nicht, dann nicht. Dies sind Tage der Umkehr/Teschuváh, Tage, um „umzukehren zu Elohím und zu sein, wer wir sein sollten“.

An Ióm ha‘Kipurím darf nichts gegessen noch getrunken werden (außer im Fall von Kranken, Säugenden und Kindern unter 12 Jahren, die NICHT fasten sollten). Auch Geschlechtsverkehr ist untersagt, sowie Arbeiten, Telefon-beantworten, Internet-benutzen und Fernsehen. Dies ist DER EINZIGE von Elohím vorgeschriebene Fasten-Tag in der ganzen Toráh.

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PARASCHAH
Sonderparascháh für Ióm Teruáh / Tag des stockenden

25. des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5778
23. September 2017

Torahlesung: Wa‘iqrá / Und rief / „3.Mose" 23

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
KI BÁ MOÉD / ES NÄHERN SICH DIE FESTE

Wa‘iqrá / Und rief / „3.Mose" 23,23-25 „Und ADONÁI redete mit Moshéh und sprach: ‘Rede zu den Kindern Israel und sprich: Am ersten Tage des 7. Monats sollt ihr den heiligen Shabbát des Blasens (auf dem Schofár/Horn, es sind 9 stockende Töne) zum Gedächtnis halten, da ihr zusammenkommt (מקרא־קדשׁ); da sollt ihr keine Dienstarbeit tun und sollt ADONÁI Feueropfer darbringen.“

Iom Teruáh/Tag des stockenden Schofarblasens ist ein Tag der Freude. Laut dem Hebräisch-Englischen Ben-Yehudah-Wörterbuch bedeutet Teruáh: „Freudenschrei, Kriegsschrei, Donnern des Schofars“

Erklären wir erstmal, was es mit Schrei auf sich hat: ADONÁI schuf den Adám, den ersten Menschen, mit Seinem Atem/Neschimáh, Er erschuf so die Seele/Neschamát Adáms. Wir wissen andererseits, dass die Neschimáh Elohíms der Heilige Geist/Rúach ha’Qódesch ist. Das heisst, dass Elohím den Adám mit Luft, mit Atem erschuf. Dies ist ein Atem wie der, den man zum Blasen des Schofars benutzt. Adám wurde aus dem Nichts erweckt durch den Atem Elohíms. Mit dem Schofár, einem Schrei durch ein ganz einzigartiges Instrument, ruft Elohím, um uns vom schrägen Wandeln aufzuwecken. - So definiert die Toráh in Hebräisch „Sünde/Chatá/חטא“, siehe 1.Joh.3,4 „Sünde/Chatá/ חטא ist nicht die Toráh zu halten“.

Miércoles, 13 Septiembre 2017 12:29

PARASCHAH NITZAVÍM - VAIELÉJ / IHR STEHT - UND ER GING

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 51-52
NITZAVÍM - VAIELÉJ
IHR STEHT - UND ER GING

25. des sechsten Monats (Elul) des Jahres 5778
16. September 2017

Torahlesung: Dvarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 31,1-30
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 55,6-56,8

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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Dvarím/Worte/„5.Mose" 30,1-2: “Wenn nun über dich kommt dies alles, es sei der Segen oder der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, dann wirst du sie in deinem Herzen haben in allen Ländern, wohin dich ADONÁI, dein Elohím zerstreut, und wirst zu ADONÁI, deinem Elohím zurückkehren, und Seiner Stimme gehorchen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, in allem, was Ich dir heute gebiete, dir und deinen Kindern.“ (Unterstrichen von uns).

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
KI BÁ MOÉD / ES NÄHERN SICH DIE FESTE

Wir befinden uns in einer ganz besonderen Zeit, die im Judentum bekannt ist als “Iamím ha‘Qétz“ (Dan.12), die Tage des Endes. Und in dieser Zeit selbst befinden wir uns in den besonderen Tagen der sogenannten „Iamím ha‘Noraím“/schrecklichen Tage“ dieser sich nähernden Feste. Es gibt ein inspiriertes Lied, das vom chassidischen Rabbiner Shlómoh Carlebach gesungen wird, in dem es heißt: „Ki bá Moéd/Denn es nähern sich die Feste“ (des Monats Tischri). Elohím hat ein absolut geordnetes Universum geschaffen mit einem gewissen Maß an Chaos, das erst vor ein paar Jahrzehnten entdeckt worden ist. Dies ist die neueste Wissenschaft, neuer noch als die der Biogenetik und der Fraktale (1975).

Dass es bisher nur so wenig erforscht worden ist zeigt, dass das Chaos eine „geordnete Unordnung“ ist – was absolut logisch ist, da es von Elohím selbst geschaffen und geordnet ist. Genau so erlangt in den HolyWood-Filmen am Ende alles wieder seine Ordnung: der Junge und das Mädchen finden zueinander, der Böse und seine Spießgesellen sterben in einer Explosion, und Polizei und Krankenwagen, die nicht erschienen sind, als man sie brauchte, kommen jetzt und sammeln die Reste auf. Zusammenfassend, das Chaos wird am Ende zu einem „geordneten Chaos“ – in diesem Fall natürlich nicht von Elohím, sondern von den Drehbuchschreibern des Films. Ein Happy End befriedigt uns, weil wir ein inneres Bedürfnis danach haben, dass alles nach ein und halb Stunden Chaos und Aktion wieder seine Ordnung findet. Wir haben Spaß gehabt, aber etwas in uns sehnt sich danach, dass alles seinen geordneten Platz findet, und HolyWood tut uns den Gefallen, weil das ihre Absicht ist: uns zu unterhalten! Würden die Dinge am Ende schlecht ausgehen, oder der Böse überleben, oder das Hauptdarstellerpaar nicht zueinander finden, wären wir enttäuscht. Das wäre als hätten wir einen schlechten Film gesehen, oder einen, bei dem am Ende die Ansage erscheint: „Fortsetzung folgt“. Wir wollen keine Fortsetzung, wir wollen Ordnung, wie es sich gehört.

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