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Viernes, 19 Junio 2015 18:26

Parascháh Nr. 38 KORACH

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN USA UND EUROPA VERBREITEN

Parascháh Nr. 38 KORACH

3. des vierten Monats des Jahres 5776/ 20. Juni 2015

Toralesung: Bamidbar / In der Wüste / ‘4.Mose‘ 16,1-18,32

Haftarahlesung: 1. Samuel/Schmúel Álef 11,14-12,22

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright 2015 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„EINE GUTE ART, DIE DINGE ZU VERBESSERN: DIE KLAGEN GEGEN ELOHÍM AUFGEBEN“

Im Tanách ist die Rede von „murren“, was soviel wie „meckern“ oder „sich beklagen“ heißt. In BaMidbár/In der Wüste/‘4.Mose‘ 16,45 lesen wir: „Entfernt euch von dieser Gemeinde, so will Ich sie in einem Augenblick vertilgen! Und sie fielen auf ihr Angesicht.“ Und in 11,1: „Und da das Volk bitter murrte, fiel es übel vor den Ohren ADONÁIs. Und als es ADONÁI hörte, ergrimmte Sein Zorn, und es entzündete sich das Feuer ADONÁIs unter ihnen und verzehrte einen Teil der Ränder des Lagers.“

Meckern ist immer ein Zeichen von Unglauben gegenüber Elohím, wie Er unser Leben führt. Wir sollten in diesem Sinne gut aufpassen, was wir denken, sagen und tun, denn unabhängig von dem, was wir behaupten, beklagen wir uns im Grunde genommen eigentlich über Elohím.

In Römer 8,28 steht genau das Gegenteil: „Denn alles dient denen zum Besten, die Elohím lieben, denen, die zu Seiner Absicht berufen sind.“ Oft ist es nicht leicht, die Wahrheit dieser Verse zu sehen, besonders wenn es bei uns ist, wo es schlecht läuft. Für andere haben wir immer eine gute „Predigt“ parat, einen guten Rat darüber, dass man sich nicht beklagen soll, aber wenn es um uns selber geht, dann „vergessen“ wir alle Predigten und meckern ohne Ende über alles und jeden.

Selbst wenn wir von allen Seiten angegriffen werden, sollen wir Elohím treu bleiben und unseren Teil der Probleme rühmen, in der festen Gewissheit und dem festen Glauben, dass „alles zu unserem Besten wirkt“, wie es im Römerbrief heißt, weil es NICHTS gibt, das uns „zufällig“ trifft. Alles ist vielmehr von Elohím zu unserem Besten gemacht.

Lassen Sie sich nicht verbittern, denn das würde dem Feind den Sieg geben. Loben Sie Elohím für alle Hindernisse und Probleme und fahren Sie fort, die Hilfe Elohíms in allen betroffenen Bereichen zu erflehen und zu erbitten.

Danken Sie Elohím für alles, was Er Ihnen bis heute gegeben hat und was Er Ihnen gibt, denn alles kam und kommt von Ihn. Ohne Ihn sind wir nichts und können wir nichts.

Der Rabbiner Schául (Paulus) warnt uns schon in 1.Kor.10,10, uns nicht zu beklagen: „Murrt auch nicht, gleichwie jener etliche murrten und wurden umgebracht durch den Verderber.“ Das Klagen ist für Leute, die nicht messianischen Juden sind. Wir sollten unsere Aufmerksamkeit auf all das lenken, was uns NICHT passiert ist, all das Böse, vor dem Elohím uns bewahrt hat, was ungeheuer viel ist. Wir brauchen nur beispielsweise an all die Menschen zu denken, die wir auf der Straße sehen, mit Behinderungen oder Krankheiten, oder die sich vielleicht nicht allein bewegen können, und es wird uns leicht fallen, Elohím innig zu danken, nicht an deren Stelle zu sein.

Wir sollten unseren Mund mit Dank füllen für alles, was Elohím uns gegeben hat, uns gibt und uns weiterhin geben wird, und das Klagen jenen überlassen, die Elohím nicht kennen.  

Im Buch BaMidbár/In der Wüste/‘4.Mose’ (das wir im Moment kommentieren) und in Dvarím/Worte/‘5.Mose‘ führt Elohím sehr klar die Folgen von Gehorsam und Ungehorsam auf.  Gehorsam ist das Resultat, wenn wir das Klagen ablegen und tun, was Elohím uns zu tun aufträgt, ohne es zu überdenken und ohne zu meckern. Die Folgen: „Wohlstand, Freude, Überfluss, für die Ernten vorteilhaftes Klima, Ausbleiben von Unfruchtbarkeit beim Vieh und Erfolg in allem, was die Juden taten“. Klagen und Ungehorsam bringt genau das Gegenteil: „Gewalt, Verbrechen und Armut, Missernten, eine Plage nach der anderen, extreme Hitze, Trockenheit und ein für die Fruchtbarkeit ungeeignetes Klima, von anderen Nationen dominiert werden,  Fieber, Krankheiten, mentale Verwirrung und viele andere Arten von Problemen.

KLAGEN ELOHÍMS GEGEN UNS

Die Klagen kommen jedoch nicht nur von unserer Seite über Elohím, sondern auch von Elohím gegen uns. Und das ist noch viel schwerwiegender. Wenn Elohím über Sein Volk geklagt hat, warum sollten wir dann denken oder annehmen, dass Er über uns nicht klagen wird?

Es sind mehrere Gründe, warum Elohím über Sein Volk geklagt hat. Eines der ersten Gründe ist das Sakrileg. Sein Volk opferte Ihm was es übrig hatte, nicht das Beste seiner Herden oder seiner Tiere oder Ernte. Ieschúa machte Seine Jünger auf eine bedürftige Witwe aufmerksam, die trotz ihrer Armut zwei Münzen von dem Wenigen opferte, was sie hatte. Wie sieht es bei uns in Hinsicht auf unsere Opfer für Elohím aus? Selbst wenn wir Elohím nicht unsere Herden oder unser Geld opfern, sollten wir Ihm unsere Zeit und unseren guten Willen opfern, in Seiner Gegenwart zu sein, was wesentlich „billiger“ aber viel schwieriger als das Materielle ist.

Opfern Sie Elohím von Ihrer Zeit, von Ihrer Arbeit? Machen Sie Raum in Ihrem Tag, um in Seiner Gegenwart zu sein? Wenn das nicht der Fall ist, dann begehen Sie Sakrileg, genau wie Sein Volk vor etlichen Jahrhunderten. Sparen Sie nicht an Ihrer Zeit noch an Ihrer Anstrengung, um in Seiner Gegenwart zu sein. Wenn Sie das nicht tun, dann beklagen Sie sich hinterher auch nicht, dass Elohím Ihre Gebete nicht beantwortet. Sie sind es, der nicht einmal das Mindeste gibt, das er geben kann: von sich, von seiner Zeit, und von seinem Herzen für den Einzigen Elohím den es gibt.

Eine andere Klage, die Elohím erwähnt ist: gegen die Himmel zu sündigen und zu meinen, Elohím würde dies „auf die leichte Schulter nehmen“. Dies ist, Ausreden für die Sünde zu fabrizieren, und zu meinen, zu sündigen oder nicht sei egal, oder dass das, was wir tun doch eigentlich keine Sünde sondern normal sei. Elohím können wir damit nicht an der Nase herumführen, dass wir so denken und handeln.

In unseren Tage ist es normal geworden, die Sünde auf die leichte Schulter zu nehmen und zu denken, dass Anbetung nur eine „Show“ ist, und dass Elohím sich damit zufrieden gibt. Elohím nimmt kein Falschgeld entgegen, das wir für richtiges ausgeben. Anbetung Elohíms ist kein Witz, sondern etwas Wichtiges! Und so sollten wir es auch nehmen, sonst fangen wir uns Klagen Elohíms gegen uns ein und werden den Preis dafür zu zahlen haben. Die Folge ist, dass Elohím sich langsames aus unserem Leben entfernt. - Möge Elohím dies verhindern! Wir sagen „langsam“, weil es Elohím nicht gefällt, sich aus dem Leben derer zu entfernen, die wir Ihm nahe sind. Ganz im Gegenteil. Er möchte sich uns mehr und mehr nähern, in dem Maße, wie wir uns Ihm nähern. Wenn wir uns jedoch von Ihm entfernen, dann wird Er sich auch (leidvoll und traurig) von uns entfernen, selbst wenn wir dies zunächst nicht bemerken. Und die einzigen Verlierer dabei sind wir.

Jeder von uns sollte eine gute Ahnung davon haben, was Sünde ist und was ein reines, Elohím angenehmes Leben ist. Zu denken, Elohím wird jede Sünde die wir begehen verzeihen, ist ein schlimmer Fehler, vor dem wir uns in Acht nehmen müssen.

Eine weitere Klage, die Elohím nicht leicht nimmt, ist: Blasphemie. In Hebräisch ist Blasphemie: „Chilúl HaSchém“ (den Namen des Heiligen Elohím entheiligen). Blasphemie ist, etwas gegen Elohím oder gegen jemanden, der Ihm nahe ist, zu tun oder zu sagen. Und die schlimmste Art von Blasphemie ist, zu sagen oder zu glauben, dass Elohím die Sünde egal ist und es leicht nimmt. Blasphemie ist, einen Gott zu haben, der nicht der Einzige existierende Elohím ist. Und Elohím lässt uns diese Art von Blasphemie -die häufiger ist, als man meinen sollte- teuer bezahlen, weil wir damit die Seele/Verstand Elohíms mit der menschlichen Seele/Verstand, die in Hinsicht auf die Sünde voller Fehlen ist, gleichsetzen.

Es ist sehr schlecht, von der Sünde zu reden und zu glauben, dass Elohím sie nicht ernst nimmt. Aber schlimmer noch ist, Seinen Willen für unser Leben zu kennen aber nicht zu gehorchen in dem, was wir als Seinen Willen erkannt haben.  Dies ist verkleidete und verschleierte Rebellion gegen Sein Reich mit der einen oder anderen Ausrede. Elohím wird dies nicht über lange Zeit in unserem Leben tolerieren.

Zusammenfassend haben wir die Klagen gesehen, die wir, die Kinder Elohíms, gegen Ihn haben könnten –selbst wenn wir sie nicht offen ausdrücken, sind sie trotzdem in unserem Kopf und Herzen- und die Klagen, die Elohím gegen uns haben könnte. Diese können bei uns auf lange Sicht großen geistlichen Schaden verursachen, wenn wir nichts unternehmen, um uns entsprechend zu verbessern.

SCHABÁT SCHALÓM!wünscht Ihnen, der Rebbe Julio Dam, die Rebbetzin Sarita Varzán de Dam, ihre Familie und messianisch renovierte Synagoge aus Asunción und Ayolas, Paraguay; Oberá und Corrientes, Argentinien; Lomas de Zaragoza, Apizaco; CD. Guzman, Jalisco; Yauquemecan, Tlaxcala, Sinaloa, Mexico City, Colima, Mexico; Paris, Frankreich; UND WO IMMER ELOHÍM NEUE MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGEN ERÖFFNET.

© Messianisch Renoviertes Judentum 2015. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. Beim Zitieren dieser Parascháh müssen die Identifikationsdaten miterwähnt werden.

FESTE 5776/2015

(alle Tage beginnen am Abend vorher bei Sonnenuntergang)

ROSCH HASCHANÁH und Rosch Chódesch 5776: 21.März

PESSACH:  4. April

CHAG HA MATZÓT (Fest der ungesäuerten Brote): 4. bis 10. April

ÓMER-ZÄHLUNG: 5. April bis 23. Mai

SHAVUÓT: 24. Mai

IOM TERUÁH: 14. September
IOM HA KIPURIM:  23. September
SUKÓT: 28. September bis 4. Oktober
SCHMINIH ATZERET: 5. Oktober

MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM ASUNCIÓN, PARAGUAY:
REBBE JULIO DAM & RÉBETZN SARITA DE DAM,
Adresse: Cap. Carmona #659, (fast) c/Sucre,

(Stadtteil) Barrio Herrera, Asunción, Paraguay.
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Website: www.beitshalom.org

MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM AYOLAS, PARAGUAY:

Rébbe: Domingo Ruiz Díaz,

Adresse: Manzana 43ª, Lote 8, 1000 Viviendas,

Handy: (595-072) 0991535124

MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM CD. MEXICO, MEXICO:  
Rébbe: Dr. Rubén Fuentes García

Adresse:Calle José María Morelos  #19; Colonia Lomas de Zaragoza, Iztapalapa, Mexico

(Postfach) CP.09620  

Tel.: 5858 16 37
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MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM APIZACO, MEXICO:

Rébbe: Dr. Julio Manuel Meléndez y Guevara  

Adresse: Col. Loma Florida, Primera Sección.

H. Colegio Militar S/Nº, casi enfrente de Room & Hass, camino Loma Verde.

Handy: (044 ó 045) 241 1107298

Tel.: (01-241) 113 1589

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MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM COLIMA, MEXICO:

Rébbe Enrique Serrano Gamiño
Adresse: Calle Pico de Neblina #1272 fraccionamiento Nuevo Milenio II

Colima Col. Mexico.

E-mail:  Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo.

MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM CD. GUZMAN, JALISCO, MEXICO:

Rébbe Eduardo Hernández Puentes

Rébetzin Erika Azucena Velarde García

Adresse: Calle Tamazula #349ª; Colonia Solidaridad,

(Postfach) CP 49097

Tel.: (01 341) 41 0 73 51
Handy:(044) 341 10 44 122

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MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM YAUQUEMECAN, TLAXCALA, MEXICO:

Rébbe Jaim Iosef Tamayo Pintor

Adresse: Jardines del sur calle Josefa Ortiz de Domínguez 407-2;

Yauquemecan, Tlaxcala.

Tel.: 01 (241) 4175771

SINAGOGA MESIÁNICA RENOVADA BEIT SHALÓM CULIACÁN, SINALOA, MEXICO:
Rébbe: Daniel Uribe Verduzco
Rébetzin: Felipa Nohemí Noriega Román

Adresse:Pascual Ortiz Rubio, 1961, Col. Lázaro Cárdenas, Culiacán, Sinaloa
Tel. (01 667) 7492815
Handy. (044 667) 7844556
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Erstausgabe:PACTO RENOVADO DE ESTUDIO“ [Der „Erneuerte Bund, Studienausgabe“ (N.T.), nur in Spanisch] als Studienausgabe mit 700 Seiten und Tausenden von Kommentaren.

Eine messianisch renovierte Übersetzung, welche die Originalsprache (Hebräisch), die Kultur Ieschúas, die des 1. Jahrhunderts (die hebräische Kultur!) mit Tausenden von Übereinstimmungen mit dem TANÁCH (A.T.) und die durch die Zurückübersetzung von Griechisch in Hebräisch und von da in Spanisch, nachdem es ca. 2000 Jahre unbeachtet geblieben war, geschafft hat, mehr als 700 Hebraismen (hebräische Redewendungen) zu enddecken, unter anderem: „gutes Auge“ = freigiebig, „böses Auge“ = geizig, habsüchtig.

Preise: Beide Bände zusammen kosten US$ 50.- plus Versandtkosten via Einschreibe-Luftpost von US$ 20.- bis 30.-, je nach dem Land, in dem Sie sich befinden.

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