Viernes, 08 Febrero 2019 08:26

PARASCHÁH 19 TERUMÁH / תרומה / (freiwilliges) HEBEOPFER

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 19
TERUMÁH / תרומה / (freiwilliges) HEBEOPFER

3. TAG DES 12. MONATS DES JAHRES 5779
8. FEBRUAR 2019

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 25,1-27,19
Haftaráh: Melachim Alef/1.Könige 5,26-6,13

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Schemót/Namen/„2.Mose” 25,8-9: „Und ihr sollt Mir ein Heiligtum machen, dass Ich unter/in ihnen wohne! Nach dem Vorbild der Wohnung/Mischkán und aller seiner Gerätschaften, die Ich dir zeigen werde sollt ihr es machen.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

DIE VIER WOHNUNGEN/MISCHKANÓT/משכנות

In dieser Parascháh beginnt Elohím einen Ort zu schaffen, an dem Er wohnen und von dem aus Er uns leiten will (insgesamt vier, wie wir gleich sehen werden). Beachten wir, dass ADONÁI schon vor rund 3500 Jahren gesagt hat „dass Ich in IHNEN wohne“, Er hat nicht gesagt: „dass Ich in der Stiftshütte wohne“. Alle wollen wir IN IHM wohnen und Er will IN uns wohnen. Die „Stiftshütte“/Wohnung/Mischkán/ מִשׁכָּן ist der Ort, wo wir Elohím Opfer bringen, der Ort, um Ihn zu preisen/segnen und um von Ihm gesegnet zu werden. Und es ist der Ort, um „Mich erkennen und verstehen zu lernen“ (Jer./Irmiáhu 9,24) ”השׂכל וידע אותי„
 
„Die Stiftshütte/Mischkán ist der Treffpunkt zwischen Mir und Meinen Kindern. Es ist der Ort, wo Meine Kinder lernen, und wo sie Offenbarung, Warnung, Zurechtweisung/Musár/מוּסָר und Meinen Rat erhalten. Außerdem ist es auch der Ort, wo sie Meinen Segen/Bracháh/בּרָכָה erhalten“. Dies sagte ADONÁI zu mir in Prophetie, als ich  dabei war, diese Parascháh vorzubereiten.
 
Der Mischkán ist auch ein Symbol der vier Orte, in die Elohím einzieht, um dort zu wohnen: (1) unsere messianische Synagoge – der externe Mischkán; (2) unser Geist – der interne Mischkán; (3) die Toráh – der geschriebene Mischkán; und (4) Ieschúa – der ultimative Mischkán überhaupt. Sehen wir uns nun jeden einzeln an, um unseren Verstand und unseren Geist/Rúach zu nähren.
 
1. UNSERE MESSIANISCHE SYNAGOGE: DER EXTERNE MISCHKÁN
 
Der erste Mischkán ist unsere messianische Synagoge. Dies ist der Ort, wo unsere messianische Familie sich versammelt, um anzubeten, zu wachsen, in der Gegenwart Elohíms zu sein und zu lernen von dem, was Er tagtäglich für uns bereit hat. Die erste „Stiftshütte“/Wohnung/Mischkán bestand aus einem internen Teil aus Akazien-Holz/Etzéi Schitím und war mit Gold/Saháv/זַהָב überzogen.
 
Das Holz repräsentiert unseren Willen und unser Interesse. Die Qualität des Holzes in unserer Synagoge (wenn wir sie im Geist sähen!) hängt von diesen beiden kollektiven Haltungen des messianischen Rabbiners und der Gleider seiner Synagoge ab. Wenn der Rabbiner viel Willen und Interessen hat, dann ist die Hälfte des Holzes des Mischkáns seiner Synagoge schon einmal von sehr guter Qualität. Wenn der Wille und das Interesse der Glieder der Synagoge jedoch nicht sehr hoch sind, dann ist die andere Hälfte des Holzes von nicht so guter Qualität wie die erste Hälfte.
 
Das Gold repräsentiert: Elohím gehorsam zu sein und sich Ihm unterzuordnen. Hier ist es genau wie beim Holz: Wenn sowohl der Rabbiner wie die Glieder einer Synagoge Elohím gehorsam und untergeortnet sind, dann ist das Gold des Mischkáns dieser Synagoge (im Geist) vom reinsten Gold das es gibt (24 Karat). Wenn der Gehorsam und die Unterordnung nicht ein akzeptables Maß haben, dann ist das Gold von minderer Qualität (14 Karat oder noch weniger).
 
Unsere messianische Synagoge, zu der wir uns halten, ist im Geist/Rúach gebaut nach dem, was wir einbringen (Input). Wenn wir Enthusiasmus und täglich sich steigernde Lernfreude mitbringen, dann ist es DAS, was sie hat und was wir von ihr bekommen werden. Wenn wir dagegen sehr wenig Interesse, dafür aber Neid beisteuern/terumáh, dann ist dies das Opfer/Terumáh, das wir zur Synagoge bringen. Und eben dies wird sie uns in der Zukunft zu bieten haben. Wenn der Rabbiner die Wahrheit Elohíms und die Offenbarungen Elohíms anbietet, dann ist DIES das, was die messianische Synagoge ihren Gliedern zu bieten hat: DAS ist ihr Mischkán, ihre geistliche und mentale Wohnung, und daraus werden sich ihre Glieder ernähren.
 
Wenn der Rabbiner und die Synagoge eifrig dabei sind, jede Versammlung mehr und mehr von Elohím zu lernen, dann wird DIES Teil des Mischkáns/Wohnung dieser Synagoge sein und sie wird - in Antwort auf ihre Lernbegierigkeit - mit dem Licht Elohíms scheinen, das sie erleuchtet. Der Mischkán in unserer messianischen Synagoge ist ein Spiegelbild dessen, was der Rabbiner und die Gemeinde opfern, denn Elohím wird niemandem aufdrängen, was er nicht will.
 
Dies sollte die messianischen Rabbiner und ihre Gemeinden zum Nachdenken bringen. Welche Art von Synagoge wünschen wir uns von Elohím? Was fehlt uns? Was wollen wir? Wo wollen wir hin? Dies sind Fragen, die wir Elohím stellen sollten, damit Er sie uns beantwortet, um sie ins Gebet zu nehmen und in unserer messianischen Synagoge einen Mischkán/Wohnung zu bauen, der Seinen und unseren Willen widerspiegelt.
 
2. UNSER GEIST: DER INTERNE MISCHKÁN
 
Ähnlich ist es mit unserem internen Mischkán - mit unserem Geist/Rúach. In unserem Geist/Rúach gibt es nichts, was nicht unserem eigenen Willen entspricht. Wenn unser Geist/Rúach „unterentwickelt“ ist, dann weil WIR ihn nicht wie wir gesollt hätten ernährt haben. Wenn unser Geist/Rúach aus Holz minderer Qualität beschaffen ist, statt aus Gold und Schitím-/Akazien-Holz, dann weil WIR nicht die erforderliche enorme Mühe auf uns genommen haben, unseren internen Mischkán aus Material von besserer Qualität zu bauen (Gehorsam, Unterordnung, Interesse und Lernwilligkeit), und unseren Charakter und unser Verhalten dem in den Geboten ausgedrückten Willen Elohíms anzupassen. Die farbigen Vorhänge des Mischkán repräsentieren unsere guten Taten/Mitzwót gegenüber (1) Gliedern unserer messianischen Synagoge, und (2) Bedürftigen, DIE ELOHÍM UNS SCHICKT, DIE AN UNSERE HAUSTÜR KLOPFEN (bzw:. AM TOR KLINGELN). Tzedaqáh/Freigebigkeit/„milde Gaben“ ist ein besonderer Schutz-Vorhang des internen Mischkáns. Unser Charakter und unser Verhalten den Familienangehörigen, den Gliedern der Synagoge/Gemeinde und den nicht-Gläubigen („der Welt“) gegenüber sind weitere Vorhänge, welche die Außenwände des Mischkáns und seine bestimmten Farben bilden.
 
Die Menoráh/der siebenarmige Öl-Leuchter (Jes./Ieschaiáhu 11,2) in unserem Geist/Rúach ist die Gegenwart des Heiligen Geistes/Rúach ha‘Qódesch und des Lichtes Elohíms in allen Bereichen unseres Lebens: in unseren progressiven Veränderungen was unsere Werte, Glauben, Charakter, Ideen, Kultur, Sicht des Lebens, Moral und Ethik angeht, in unseren Erkenntnissen der geistlichen Dinge, in unserem Verständnis unserer eigenen Probleme und die unserer Familienangehörigen und Geschwister unserer Synagoge, usw. Wenn wir zulassen und erlauben, dass die Menoráh unsere finsteren Bereiche erleuchtet, damit an Licht kommt, was Elohím aus unserer Vergangenheit oder sonst einem Bereich, den Er bisher noch nicht berührt hat, ans Licht bringen möchte, dann wird unser interner Mischkán in uns gebaut, Halelu-Jáh!
 
3. DIE TORÁH: DER SCHRIFTLICHE MISCHKÁN
 
Als drittes Symbol haben wir die Toráh, die ein weiterer Mischkán/Wohnung ist, um zu lernen von dem, was anderen Juden wie uns passiert ist. In der Toráh können wir lesen und nochmal lesen – bis wir es in und auswendig kennen (was eine Facette des „Lernens“ ist), was wir tun oder lassen sollen und wie, und wie andere es getan haben, sei es gut oder schlecht. Wie Schimschón/Simson werden wir „Tausend Mann mit nur einem Eselskinnbacken töten können“ („Richter“/Schoftím 15,15), d.h., wir werden tun können, was wir nach dem Wille Elohíms tun sollen, egal wie schwer oder unmöglich es scheint. Der Schlüssel dazu liegt darin, DIE TORÁH IN UNSER LEBEN ZU INTEGRIEREN, d.h., sie nicht nur zu lesen, wie wir es schon immer getan haben! Elohím hat uns die Toráh nicht zur Unterhaltung gegeben, wie bei einem Film oder einem Fussballspiel, bei denen man nichts gewinnt, sondern ganz im Gegenteil nur seine Zeit verschwendet hat. Elohím hat uns den TANÁCH (Bibel) hinterlassen, damit wir von ihm LERNEN, damit wir die Millionen darin enthaltenen Lektionen in unser tägliches Leben integrieren – eine nach der anderen, jeden neuen Tag! Der TANÁCH ist sowohl eine „Kriegskunst“ (im Falle Schimschóns/Simsons), als auch die Kunst, „Freundschaften zu schließen und andere (in Sinne Elohíms) zu beeinflussen“, und auch „“froh zu werden“ – das sind doch schon einmal drei große Bestseller in einem!
 
Wenn Sie finanzielle Probleme haben (um nur ein Beispiel zu bringen), finden Sie mindestens vier Grundregeln in der Toráh, die, wenn Sie sie befolgen, Ihnen in fast allem was Sie tun (wenn es der Wille Elohíms ist) Erfolg bringen wird. Wenn Sie sich nicht danach richten, werden Sie IMMER diese Art von Probleme haben, egal wie intelligent oder gebildet Sie sind oder welche Chancen sich Ihnen bieten. DAS IST DIE TORÁH!
 
4. IESCHÚA: UNSER ULTIMATIVER MISCHKÁN ÜBERHAUPT
 
Und als letztes: Ieschúa ist unser Mischkán. Er wurde in unseren Geist gelegt, als wir Ihn, durch den Heiligen Geist/Rúach ha‘Qódesch, als Herrn/Adón und Retter/Schúa angenommen haben. Leider wissen wir nicht, was wir tun müssen, damit Ieschúa sich IN und FÜR uns bewegt. Deshalb weisen wir nicht einmal 1% des Erfolges auf (in jedem Sinne), von dem was Elohím für uns wünscht, weil wir keine Ahnung haben, was zu tun ist, damit Ieschúa sich bewegt und in uns entwickelt. Das ist es, was wirklich in Römer 8,1+4+14 steht und was es uns lehrt.
 
Wenn etwas oder jemand uns prüft (provoziert oder reizt), Ieschúa ist schon geprüft/versucht worden, und zwar vom Feind/ha‘satán höchstpersönlich (Matth.4). Wir brauchen Ihn nur zu bitten, die Versuchung von „in uns“ aus zu bekämpfen.
 
Wenn wir das „Himmelreich“/Mimschélet ha‘Schamáim in uns sehen möchten, sollten wir ADONÁI im Namen Ieschúas darum bitten, und wir werden hier auf Erden beginnen zu herrschen, schon vor Beginn des Milleniums und als Vorbereitung dafür.
 
Wenn wir wissen wollen, wie Er uns haben will, lesen wir Matth.5: „Aschréi/Glücklich die im Geist Demütigen, denn ihrer ist das Himmelreich“ /Mimschélet ha‘Schamáim!“ Demut sollten wir erbitten, dann wir werden sie erhalten. Hätten wir Demut, würden wir den TANÁCH wesentlcih besser verstehen. Der Stolz ist es, der uns dabei behindert, viele Dinge, die zu unserer Lehre da stehen, zu erkennen.
 
„Aschréi/Glücklich die Weinenden, denn sie sollen getröstet werden!“ Ieschúa befindet sich in uns, um uns zu trösten. Bitten wir den Vater jemals, uns zu trösten in allem, was uns bedrückt? Bitten wir Ihn um den WAHREN GRUND unseres Weinens? Vielleicht möchte Elohím uns etwas sagen, und das bringt uns zum Weinen, aber wir verstehen nicht und fragen auch nicht nach dem Warum.
 
 „Aschréi/Glücklich die Sanftmütigen…“ Elohím wünscht sich sanftmütige und ruhige Kinder, nicht nervöse und „beschäftigte“. Wir sollten in unserem alltäglichen Trott einhalten und darum bitten, dass Elohím uns sanftmütig macht… um SCHNELLER ZU LAUFEN!
 
In Matth.5,17-20 steht, dass wir die Gebote halten sollen und dass Er nicht gekommen ist, sie aufzuheben. Also sollten wir beginnen, sie zu studieren.
 
Ieschúa MÖCHTE von „in uns“ aus zum Vater beten. Ieschúa ist der Hohepriester/Kóhen ha‘Gadól des Geistlichen Tempels in den Himmeln und möchte für uns und von uns aus beten. Unser Ego ist es, das dies behindert, mit unserem Verstand, der immer aktiv ist, immer vornedran, immer den Ton angebend und „am Ruder“. Übergeben wir doch Ieschúa das Steuer! Lassen wir Ihn die Kontrolle übernehmen!
 
Ieschúa ist gekommen, um uns eine hohe und geistlich wirksame Regel zu lehren: dass da, wo unser Herz ist, auch unser Schatz ist. In anderen Worten, was wir ersehnen ist was wir bekommen werden. Wenn wir Geld, Macht oder Glück ersehnen, dann werden wir das bekommen – vielleicht auf Kosten unserer Errettung und zweifellos auf Kosten der Freundschaft Elohíms, das höchste im Leben zu erlangende Gut.
 
Als letztes: Ieschúa hat uns gelehrt, zum Vater zu beten, und dabei Seinen Heiligen Namen zu segnen/preisen und uns Seinem Willen unterzuordnen - nicht unserem eigenen, der nicht weiß was er will, noch was er tut. Wenn wir dies tun, werden wir zu Essen haben (was uns Sorgen bereitet). Und Er hat uns gelehrt, denen zu vergeben, die uns geschadet haben. Das ist schwer! Wollen wir das etwa im Fleisch, das so schwach ist, schaffen? Ieschúa befindet sich in uns, um unseren Gegnern zu vergeben und allen Nebel unseres Herzens zu vertreiben.
 
Wollen Sie wissen, wie Sie eine weitere geistliche Sicht erlangen können? Würden Sie gerne die WAHRHEIT über den Erneuerten Bund (N.T.) erkennen? Würden Sie gerne verstehen was es bedeutet, ein messianischer Jude zu sein? Vielleicht wären Sie gerne ein besserer Vater oder eine bessere Mutter oder ein besserer Ehepartner, oder würden gerne finanziellen Erfolg erlangen und Frieden und Ordnung in Ihrem Leben finden. Unten finden Sie Links zu einigen Büchern (in spanisch und einige in englisch), die geschrieben worden sind, um Ihnen Orientierung zu geben dahin, wo Sie hinwollen unter dem Talít Adonáis … direkt von Elohím für Sie.
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