Viernes, 18 Enero 2019 08:49

PARASCHÁH 16 BESCHALÁCH / ALS ER ZIEHEN LIESS

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 16
BESCHALÁCH / ALS ER ZIEHEN LIESS

13. TAG DES 11. MONATS DES JAHRES 5779
19. JANUAR 2019

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 13,17-17,16
Haftaráh: Schoftím/Richter 4,4-5,31

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Schemót/Namen/„2.Mose” 13,17-18: „Und es geschah, als Paróh/Pharaoh das (jüdische) Volk ziehen ließ/בשלח, da führte Elohim sie nicht den Weg in das Land der Plischtím/Philister, der doch direkter war, denn Elohim sprach: ‚Damit das Volk nicht anderen Sinnes werde, wenn es den Krieg sieht, und zurückkehrt nach Mitzráim/Ägypten.‘ Deshalb ließ Elohim das Volk einen Umweg nehmen, durch die Wüste zum Schilfmeer/Iám Súf. Und die Israelis zogen bewaffnet/gerüstet aus dem Land Mitzráim.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

WIR MÜSSEN BEWAFFNET AUSZIEHEN

Diese Parascháh beschreibt den Auszug des jüdischen Volkes aus der Sklaverei in Mitzráim/Ägypten und seine darauf folgende Reise durch die Wüste, (ein feindseliges Territorium voller Widerstände), zum verheißenen Land. Alles im von Elohim geschaffenen Universum hat eine ganz bestimmte Bedeutung. Die Wüste macht da keine Ausnahme. Warum ist es „Wüste“? Weil da nichts wächst denken Sie vielleicht. Und damit haben Sie recht. Aber warum wächst da nichts? Weil es - aus irgendeinem Grund – von Elohim verflucht ist. Und genau da lassen sich, wie die Heilige Schrift sagt, die gefallenen geistlichen Wesen nieder. Dies macht die Wüste zum gefährlichsten Ort auf der Erde. Deshalb zogen die Israelis bewaffnet und wachsam aus, und dasselbe sollen auch wir tun.
Unser Leben ist eine Metapher dieses Auszuges durch die Wüste. Die meisten Menschen haben nicht den Segen, den wahren Elohim zu kennen. Und viele derer, die Ihn kennen, beschließen, Ihn zu verlassen und sich einem anderen Gott zuzuwenden – als gäbe es mehr als einen zur Auswahl. Das Resultat dieses Entschlusses ist, dass sie so lange in der Wüste umherwandern, bis sie am Ende ihres Lebens sowohl physisch, als auch geistlich und mental sterben.
Wir, die wir mit dem Licht ‚von Oben/mi le‘Málah’ gesegnet sind, haben mehr Verantwortung. Wir sollen unser Heil und unsere Entscheidung bewahren und unsere Kinder schützen, damit sie nicht vom Weg abweichen. Eine Art dies zu tun, abgesehen vom weisen und innigen Gebet ist, wie das jüdische Volk, bewaffnet durch die Wüste unseres Lebens auf dieser Erde zu ziehen.
In Epheser 6,11-18 heißt es: „Zieht die ganze Waffenrüstung Elohims an, damit ihr bestehen (und siegen) könnt gegen die listigen Handlungen des Widersachers/ha‘satán. Denn der Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die oberen (geistlichen) Reiche, gegen (geistliche) Autoritäten, gegen die Giborím/die Starken (Dämonen) dieser Finsternis, gegen das bösartige Geistliche in den himmlischen Regionen. Deshalb zieht die gesamte Waffenrüstung Elohims an, damit ihr gegen das Bösartige am Tag bestehen könnt und gegen alles, was gegen euch aufsteht. Stellt euch darum auf, mit dem Gürtel der Wahrheit um die Taille gebunden, und der Sicherheitsweste des Geraden Weges/Tzadiqút bekleidet, und an den Füßen die Schuhe mit den guten Nachrichten des Friedens/Besorót Schalóm. Und schützt euch allezeit mit dem Großschild des Glaubens/Emunáh, mit dem ihr die feurigen Pfeile des Widersachers/ha‘satáns löschen könnt. Und setzt den Helm der Befreiung auf und ergreift das Schwert des Geistes/Rúach (ha‘Qódesch), welches das Chréma (Davár Pratí/das bestimmte prophetische Wort für die bestimmte Situation und Person in einem bestimmten Moment) Elohims ist; durch alles Gebet und Flehen, im angegebenen Moment im Rúach betend…“ (nach unserer Übersetzung aus dem Griechischen).
1. Beachten wir, dass es hier heißt „die listigen Handlungen des Widersachers/ha‘satán“. Der Widersacher ist nicht dumm. Er wird uns studieren, um zu wissen, wo unsere Schwächen liegen. Manche haben ihre Schwäche in diesem Bereich, andere in einem anderen. Ha‘satán wird uns genau da angreifen, wo wir am schwächsten sind. Gute Krieger haben folgende Strategie: Sie kommen mit einer Reihe ihres Heeres und suchen ein Loch in der Stadtmauer. Dann schicken sie den ersten Reiter hinein und danach dann den Rest des Heeres, und schon übernehmen sie die Macht in der Stadt. Dies ist genau die Strategie des Widersachers. Wenn ich Ess-Probleme habe und dazu neige, zuviel zu essen, wird er nicht so dumm sein, mich mit Schlaf anzugreifen, indem er mich schläfrig macht, wenn ich zur Arbeit los muss. Er wird mich in dem Fall mit Heißhunger oder Gefräßigkeit befallen bis zum Geht-nicht-mehr, damit ich esse und esse und mir Übergewicht anfresse und meine Gesundheit, meine Karriere und meinen Verstand aufs Spiel setze. Für jemand anderen mag es der Stolz sein oder äußere Schönheit oder sonst etwas.
Was wir tun sollten ist, uns selbst studieren und herausfinden, welches der Eingang ist, durch den der Widersacher/ha‘satán in „unsere Stadt“ eindringen kann und diese dann gut verschließen bevor es zu spät ist. 2. Vers 12 klärt es: unsere Probleme sind nicht die Schwiegereltern, Ehepartner, Kinder oder sonst jemand, sondern das Heer ha‘satáns, der uns den häuslichen Frieden/Schalom Báit wegnehmen will, und der unsere psychologischen Probleme mit unseren Schwiegereltern oder Ehepartnern benutzt. Ziehen Sie nicht gegen Ihre Familie los, sondern gegen den Widersacher/ha‘satán, dann werden Sie die Prüfungen erfolgreich bestehen. Wir sollten um Weisheit/Chachmáh hierin bitten, denn die meisten von uns Gläubigen „wissen“ dies, tappen aber trotzdem in die Falle, als hätten wir so etwas noch nie zuvor gehört. Hätte man vonseiten der nordamerikanischen Regierung in Pearl Harbor im Voraus von den Angriffsplänen der Japaner gewusst und nichts getan, um sich zu verteidigen, was hätte dieses Wissen dann gebracht? Wir kennen unser Pearl Harbor und lassen es trotzdem zu, dass der Feind uns angreift. 
Auf der anderen Seite benutzen viele Gläubige den Widersacher/ha‘satán wiederum als Ausrede, um zu sündigen, und schieben diesem dann die Schuld in die Schuhe. Es ist NICHT „der Teufel“, der uns dazu bringt, zu sündigen. Es ist unser Verstand oder unsere Seele, die nicht vergeben will, die nicht heilen will und es vorzieht, sich im Hass, der Wut, im „Das werde ich dir heimzahlen!“, der Rache und anderen Gefühlen zu ergötzen, die uns psychisch und sogar physisch krank machen – was man als „psychosomatische Krankheiten“ kennt, d.h.: Krankheiten, die sich physisch bemerkbar machen, ihren Ursprung jedoch in der Psyche haben. 3. Wer sind die „Giborím“? Giborím sind die Festungen in unserem Verstand, die nicht verschwinden bis wir nicht geheilt sind. Jeder von uns hat irgendwelche mentalen und/oder geistlichen Festungen. Der Eine hat die Festung der Ablehnung und fühlt sich von allen abgelehnt, weil er in der Kindheit von den Eltern abgelehnt worden ist. Ein Anderer hat die Festung der physischen oder sexuellen Misshandlung in seinem Leben und kann kein normales und mental friedliches Leben genießen, weil er in der Kindheit misshandelt worden ist oder Schlimmeres. Das Problem ist ständig da und foltert ihn. Wir sollten in jedem Fall darum bitten, dass Elohim uns die mentalen Festungen offenbart und uns von diesen dämonischen Kräften heilt, die anfangs nur psychologische Probleme gewesen sind. Oft haben wir diese mentalen Festungen auch von unseren Eltern geerbt, und diese wiederum von den ihren. 4. Der Epheserbrief rät uns, uns die GANZE Waffenrüstung anzuziehen - nicht nur einen Teil davon - damit unser GANZES Sein, „Geist, Seele und Körper“ beschützt ist. Jeder Teil, den wir frei lassen, ist ein Eingang für den Ghenghis Chan des Widersachers/ha‘satáns. Unser Leben ist ein beständiger Ringkampf. Wenn Sie keinen Kampfgeist haben, sollten Sie ihn im Gebet zusammen mit dem Sieg erbitten. Wenn Sie dies nicht tun, werden Sie nicht siegen. Ein treffender Satz, hierzu ist: „Erfolg ist die beste Rache“ gegen den Feind/ha‘satán. Bewältigen Sie erfolgreich die Probleme, die Sie schon so lange mit sich herumschleppen - mit innigem Gebet, wie es am Ende der oben angegebenen Verse heißt. 5. Es fällt auf, dass Elohim uns als erstes rät, den Gürtel der Wahrheit anzuziehen. Die WAHRHEIT/Emét und nur die Wahrheit wird dafür sorgen, dass uns nicht die ganze Waffenrüstung herunterfällt. Es gib wiegesagt eine innere Wahrheit (die unserer Persönlichkeit, mit den erwähnten Festungen und Problemen); und eine äußere Wahrheit (die der Lehre, die auch ihre starken und schwachen Punkte hat). Beide Wahrheiten müssen Teil unseres Gürtels sein. 6. Elohim sagt uns, dass wir die Sicherheitsweste der Tzadiqút anziehen sollen. Was ist „Tzadiqút“? Es bedeutet, die Toráh und die Gesetze zu erfüllen oder wenigstens mit all unserer Kraft danach zu streben. Das ist anfangs oft gar nicht leicht, da diejenigen, die nicht als Juden geboren und aufgewachsen sind, gegen ihre Vergangenheit kämpfen und sich gegen ihre heidnische Umgebung behaupten müssen. Außerdem sollen sie anfangen, eine Menge Gebote/Mitzwót zu halten, von denen sie vorher noch nie etwas gehört haben. Das ist nicht leicht, aber auch nicht unmöglich. ‚Piano piano, si va lontano’, lautet ein italienisches Sprichwort: ‚Langsam, langsam kommt man weit’. Beginnen Sie doch damit, den Schabbát zu halten und ihn Elohim zu widmen! Tun Sie keinerlei Arbeit am Schabbát, und verbringen Sei ihn in Gemeinschaft mit Elohim. Reden Sie mit Ihm und versuchen Sie, Ihm zuzuhören, sei es durch prophetische Rede (in Ihre geistliche Ohren) oder durch die Heilige Schrift. Sie werden Wunder sehen! 7. Der Erneuerte Bund von Irmiáhu/Jer.31,31-33 bringt unserer Seele, die sich nach etwas Ruhe sehnt, Schalóm/Frieden. Ruhen Sie in Elohim und bitten Sie Ihn, dass Ieschúa in Ihnen wohnen und denken möge, und fühlen Sie den Schalóm in sich - jeden Tag. 8. Elohim rät uns, uns unter den ‘Großschild’ der Emunáh zu stellen. Haben Sie Emunáh/Glauben daran, dass Elohim Sie aus dem Problem herausholen wird, in dem Sie gerade stecken. Er hat aureichend Mittel zur Verfügung, um das zu tun. Beten Sie, flehen Sie, weinen Sie, aber vertrauen Sie! „Die feurigen Pfeile“ sind Gedanken, die ha‘satán auf Sie abgeschossen hat. Auf diesen Pfeilen steht: „Elohim wird dir nicht helfen. Er hat dich längst vergessen. Du bist und warst schon immer ein Versager“, und/oder Ähnliches. Er tut all das, damit Sie Ihren Glauben/Emunáh verlieren und das Rennen verlassen (wie der Rébbe Schául/Paulus es nennt) und aufgeben. Bitten Sie im Gebet um den Großschild der Emunáh. 9. Lernen und praktizieren Sie die Befreiung, Ihrer selbst und Ihrer Familienangehörigen. Befreiung ist kein „Zauberstab“, um Dämonen zu verscheuchen, wenn Sie ein Problem wie das oben erwähnte haben, das psychologisch nicht kuriert ist. Das Heilen der Seele sollte der Befreiung vorausgehen. Zumindest aber sollte mit dem Heilungsprozess begonnen werden. Und wenn dann ein gewisses Maß an Heilung der Psyche stattgefunden hat, funktioniert die Befreiung auch. Es ist aber auch nicht so wie viele denken, die an allen Ecken und Enden Dämonen wittern. Wir sehen sie da, wo sie sind, nicht wo sie nicht sind. Und wo sie sind, schmeißen wir sie „mit (geistlichen) Fußtritten“ hochkanntig raus. 10. Das Schwert des Rúach/Geistes ist das besondere Wort/Davár pratí für jemand Bestimmtes, sei es ein prophetisches Wort/Nevuáh oder ein Traum oder eine Anweisung Ihres messianischen Rébbe, den Elohim leitet, um Sie zu heilen, zu bewahren, oder aus dem Brunnen der Depression zu holen, in den Sie gefallen sind, oder sonst etwas. Beachten Sie jenes für Sie (nicht für jedes Mitglied Ihrer Synagoge) für HEUTE (nicht im ganzen Jahr) für Ihr Problem (nicht das Problem anderer) bestimmte Wort/ Davár pratí. Der Rúach ha‘Qódesch/Heilige Geist ist da, um zu bestätigen oder zu widerlegen was wir gelehrt werden. Warum fragen wir Ihn nicht, statt alles ‘zu schlucken’ was man uns lehrt? Er ist der Geist/Rúach der Wahrheit, der uns „in alle Wahrheit führt“, wie wir in einer früheren Parascháh ausgeführt haben. 11. Als letztes: „… im angegebenen Moment betend…“. Dieser Punkt wird leicht übersehen. Wann sollen wir fasten? Wenn wir ein Problem haben, nicht wahr? NEIN! Wir sollen fasten oder dieses oder jenes beten, wann immer Elohim UNS AUFTRÄGT, ZU FASTEN ODER DIES ODER JENES ZU BETEN! Nicht davor und nicht danach. „Denn alle, die vom Rúach Elohims GELEITET sind, DIESE (nicht die anderen) sind Bnei Elohim/Kinder Elohims“ (laut Röm.8,14). 
Bewaffnen Sie sich und seien Sie allezeit wachsam! Ziehen Sie nicht in Badeanzug in die Wüste des Lebens! Seien Sie wachsam, und Sie werden das Rennen, das Sie noch vor sich haben, erfolgreich beenden! 
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