Viernes, 30 Noviembre 2018 09:15

PARASCHÁH 9 WA‘IESCHÉV / UND WOHNTE

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 9
WA‘IESCHÉV / UND WOHNTE

23. TAG DES 9. MONATS DES JAHRES 5779
1. DEZEMBER 2018

Torahlesung: Be‘Reschít / Im Anfang / „1.Mose" 37,1 - 40,23
Haftaráh: Amós 2,6 - 3,8

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

DIE WELT MIT DEN AUGEN ELOHÍMS SEHEN, NICHT MIT DEN MENTALEN AUGEN

Diese Parascháh handelt von der Jugendzeit Josefs, einem der Söhne Jaaqóvs, der von Elohím den Namen Israel erhielt. Was in Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose” Kapitel 37 heraussticht ist der Neid der Brüder Josefs wegen der Bevorzugung seines Vaters. Neid ist typisch für das, was Rav Schául/Paulus den „fleischlichen Menschen“ nennt und den wir hier den „mentalen Menschen“ nennen, weil es unser Verstand, unser Egotismus ist, der unser Leben dirigiert, besonders wenn wir Elohím nicht kennen oder, wenn wir Ihn zwar kennen, aber nicht in Seiner Nähe sind. 
Wem von uns würde es gefallen, von der eigenen Familie in einen trockenen Brunnen gestoßen, oder an den gerade Regierenden als Sklave verkauft zu werden? Welche Schlussfolgerungen würden wir aus diesen beiden Vorfällen ziehen? Wer käme andererseits auf die Idee, dass dieser arme, verachtete und wie ein Müllsack in den Brunnen Geworfene schließlich zu einer wichtigen Persönlichkeit im herausragendsten Reich seiner Zeit werden würde? 
WARUM LEIDEN JENE, DIE ELOHÍM NACHFOLGEN?
 
Was wir von Josef lernen können ist die Reaktion auf von den eigenen Geschwistern verursachtes Leiden, und die Gründe für die Leiden jener, die wir Elohím folgen, wie Josef es tat. 
 
Josef nahm (im Gegensatz zu uns in solch einer Situation) alles mit allergrößter Ruhe und in sein Schicksal ergeben und ohne Protest entgegen.  
 
Warum leiden wir, selbst wenn wir Nachfolger Elohíms sind? 
 
Ungehorsam. Ungehorsam ist die Konsequez davon, unseren Emotionen, Wünschen, leiblichen Impulsen UNSERES EIGENEN Willens zu folgen. Gehorsam dagegen ist: dem Willen Elohíms zu folgen, in jedem Detail unseres täglichen Lebens. Wenn wir lernen, zu gehorchen, lernen wir auch, Ihm GERNE zu gehorchen. Und erst dann sind wir auf dem guten Weg. Elohím liebt und schätz jene, die Seinen Willen über den menschlichen Willen stellen, und belohnt jene, die kontinuierlich danach tun, mit vielfältigem Segen. 
 
Der Rébbe Ieschúa ist (unter anderem) gekommen, um uns zu lehren: „Aba, nicht wie Ich will, sondern wie Du willst!“ (Matth.26,39)
 
Wie der König David in Tehiláh/Psalm 23 sagt, gibt es in unserem Leben „Täler der Todesschatten“. Der Ungehorsam Adáms und Chawás war der erste Leidens-Grund. Der Ungehorsam war die erste menschliche Sünde und ist auch in unserem Leben als messianische Juden weiterhin eine Konstante. 
 
Der Ungehorsam bringt den Tod: zuerst den geistlichen Tod, indem wir uns aus diesem oder jenem Grund vom Weg Elohíms abwenden, sei es, weil Elohím eine unserer Bitten nicht erfüllt hat, oder weil unsere Sünden ein gewisses Limmit erreicht haben und wir nicht mehr an Seiner Seite und unter Seinen Anweisungen sein WOLLEN, um uns in der Sünde zu suhlen. 
 
Leiden. Die Folge von Sünde ist Schmerz und Leiden. Aber welches sind die Ursachen der Leiden derer, die wir Elohím folgen?
 
1. sollten wir verstehen und akzeptieren, dass jedes Leiden und alles, was uns passiert eine Ursache hat, die von Elohím kommt, der uns liebt und unser ewiges Wohl im Blick hat. Er weint mit uns wenn Er uns weinen und klagen sieht wegen dem, was wir gerade durchmachen. 
 
2. macht Leiden – wie jenes, das Josef durchmachte, und noch dazu von Seiner eigenen Familie verursacht – uns demütig. Wir verstehen, dass wir leben, nur weil Er es so will; dass wir gesund sind, nur weil Er unsere Gesundheit erhält; dass wir ein Jahr ohne schlimmere Unfälle oder Probleme hinter uns gebracht haben, nur weil Er uns bewahrt hat; nicht aus „Zufall“ oder „Glück“ - was für jene, die wir Elohím folgen nicht existiert.
 
3. kommt Leiden, damit wir wachsen im Reich Elohíms und um uns mehr und mehr ewigen Verdienst einzubringen, wie es der Rav Schául, Jochanán und viele andere hatten, die sogar ihr Leben für das Reich Elohíms hingaben. Wie wir immer sagen, der Eintritt in das Reich Elohíms ist gratis, der Rest des Weges ist sehr teuer!
 
4. kann Elohím uns Leiden schicken, um uns zurechtzuweisen – was im rabbinischen Judentum Musár/ מוסר genannt wird. Mag sein, dass wir gesündigt haben und Elohím uns zurück auf den geraden Weg bringen möchte; oder vielleicht ist das Ziel Elohíms, uns zu zerbrechen, um ein neues Gefäß aus uns zu machen, ohne größere Defekte.
 
DIE PERSPEKTIVE ELOHÍMS HABEN
 
Wenn wir von Vision, Sicht oder Perspektive reden, sind wir auf dem richtigen Weg. Wir sollten den Entschluss fassen, alles mit den Augen Elohíms, aus Seiner Perspektive zu sehen und zwar nur aus Seiner, nicht aus unserer eigenen Sicht, die verfälscht ist durch unser Ich und der Perspektive der Umwelt unseres Ichs.
 
Dies erreicht man durch einen innigen Herzenswunsch, dass es Elohím selbst sei, der uns sehend macht und uns offenbart, nach Seiner Sicht der Dinge und nicht nach unseren mentalen Augen. Ieschúa sagt in Mr.8,18 „Ihr habt doch Augen - könnt ihr nicht sehen? Ihr habt Ohren - könnt ihr nicht hören?“ Und die Antwort auf die rethorische Frage befindet sich in Vers 17: „Habt ihr euer Herz immer noch verhärtet?“
 
Hierfür müssen wir wie kleine Kinder werden, die sich schnell etwas beibringen lassen und nicht discutieren, sondern lernen und was man ihnen beibringt schnell aufnehmen. Wir sollten Elohím täglich darum bitten, unser Herz zu erweichen und uns zu zeigen, was Er uns zeigen möchte – sowohl bei dem, was wir täglich sehen, wie bei dem, was wir in Seinem TANÁCH lesen, um nicht mit unseren mentalen Augen, sondern mit Seinen zu lesen, geleitet vom Heiligen Geist/Rúach ha’Qódesch, der in unserem Geist wohnt. Wenn wir gelernt haben, Seinen TANÁCH zu hören und zu lesen, dann beginnen wir zu sehen was Er uns jeden Tag beibringen möchte. Und glauben Sie mir, Er hat jeden Tag eine Lektion für uns, nur dass wir es nicht gewusst haben und sie deshalb nicht gelernt haben. Wir dürfen Ihn darum bitten, uns eine Lektion in Seinem TANÁCH zu lehren und unsere geistlichen Augen zu öffnen beim Lesen, jeden Tag – und Sie werden staunen, wieviel Sie auf diese Art und Weise lernen.
 
Wenn wir diese Entscheidung getroffen haben und um diese Veränderung der geistlichen Sicht gebeten haben, werden wir nicht nur den TANÁCH mit Seinen Augen sehen lernen, sondern auch jedes Problem, das wir durchmachen.
 
Jedes Problem, egal welcher Art, ist eine Ankündigung, eine zurechtweisende Warnung, eine direkte Strafe Elohíms, ein von Elohím erlaubter Angriff des Feindes/ha’satán, eine Gelegenheit für etwas Besseres in der Zukunft und/oder eine Lehre Elohíms für uns.
 
Wir müssen geistlich trainiert sein, um zu merken:
 
1. welches dieser Dinge zutrifft, 
2. wie es zu lösen ist, 
3. warum es uns getroffen hat und 
4. was Elohím uns dadurch beibringen will. 
 
Versuchen wir zum Beispiel, zu verstehen, warum Josef passierte was seine Brüder ihm antaten - indem wir Vorgenanntes anwenden. Wir erwähnten schon den Neid, was (aus der Sicht Elohíms) ein Angriff ha’satáns gegen die Pläne Elohíms für Josef in der Zukunft darstellt. Abgesehen davon war es eine natürliche Reaktion der Geschwister Josefs auf die Bevorzugung Jaaqóvs für seinen Sohn Josef zum Nachteil der restlichen Geschwister (die rein menschliche Sicht).
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