Viernes, 02 Noviembre 2018 06:48

PARASCHÁH 5 CHAIEI SARAH / שׁרה חײ / DAS LEBEN SARAHS

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 5
CHAIEI SARAH / שׁרה חײ / DAS LEBEN SARAHS

25. TAG DES 8. MONATS DES JAHRES 5779
3. NOVEMBER 2018

Torahlesung: Be‘Reschít / Im Anfang / „1.Mose" 23,1-25,18
Haftaráh: Melachím Álef / „1. Könige“ 1:1-31

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

EINE GLÜCKLICHE EHE IN DEN AUGEN ELOHÍMS

Es war der ersteste und tiefsinigste Marx Groucho, der den genmialen Satz von sich gab: „die Hauptursache von Scheidungen weltweit ist zuheiraten“. Und so ist es doch, oder nicht?

Alles im von Elohim erschaffenen Universum ist ein Vergleich/Maschál der in der geistlichen Realität in den Himmeln/ba‘Schamaim existierenden Dinge. Jedes Detail, jede Schöpfung Elohims ist Hinweis auf eine höhere, geistliche Realität, die eine höhere, geistliche Bedeutung hat. Jeder Gegenstand, jedes Phänomen gibt uns die Gelegenheit, etwas über die kommende Welt/Olám ha‘Ba zu lernen. Im 20. Jahrhundert war der österreichische Jude Sigmund Freud (Schöpfer der Psychoanalyse) der erste, der den äußeren Menschen durch seine Sprache studierte, um den inneren, den psychischen Menschen, zu verstehen. Ebenso lädt Elohim jene von uns ein, die wir eine Passion für Wahrheit und Weisheit haben, das äußere Universum zu studieren, um das geistliche und mentale uns umgebende Universum besser zu verstehen, auch wenn dieses für die meisten Gläubigen unsichtbar ist. 

Und genauso ist es mit der Ehe. Die menschliche Ehe ist eine Maschál, ein Vergleich, ein Ebenbild der Ehe Elohims mit Israel (was wir schon oft erwähnt haben). In dieser Parascháh beziehen wir uns jedoch nicht auf diesen Aspekt der Ehe, sondern wollen die Qualitäten einer erfolgreichen, glücklichen Ehe ergründen. Dies wird uns gleichzeitig die Eigenschaften einer erfolgreichen und glücklichen Einheit mit Elohim liefern, da diese, wie gesagt, eng miteinander verbunden sind. Im Judentum sagt man treffenderweise, dass Elohim uns die Möglichkeit gegeben hat, den Riss im Universum entweder zu vergrößern oder aber den Riss zwischen dem Universum und Elohim zu reparieren (Reparatur/Tikún). Wir könnten noch hinzufügen dass (wie der Wissenschafter Konrad Lorentz vom M.I.T. in Kalifornien entdeckt hat) kleine Veränderungen an einem Ort große Veränderungen an einem anderen verursachen können - der sogenannte „Lorentz-Schmetterling-Effekt“. Lorentz sagt in seinem berühmten Zitat dazu: „Der Flügelschlag eines Schmetterlings in China kann einen Sturm in New York verursachen“. Hier können wir wieder einmal sehen, wie eine Wissenschaft wie das Chaos (das erst in den sechziger Jahren entdeckt wurde) ein geistliches Phänomen durch ein physisches veranschaulichen kann.

Wenn es eine menschliche Aktivität gibt, die schwer ist, dann ist das eine erfolgreiche Ehe (und wir sollten noch hinzufügen: Kinder auf die korrekte und angebrachte Art und Weise zu erziehen). Warum? Ich denke da gibt es zwei Hauptgründe: zum Einen ist die westliche (aschkenasí) Ehe, wie jemand sagte: „wie heißes Essen, das auf den Tisch gestellt wird und mit der Zeit (den Jahren) abkühlt“; und zum Anderen ist die orientale (sefaradí) Ehe „wie ein kalter Topf mit Essen, der auf einer Spar-Kochplatte langsam aufgewärmt wird“. Der Vergleich ist sowohl lustig wie treffend. Die Auffassung von „Freundschaft-Verlobung“, „Liebe“ und „Ehe“ im Westen ist meines Erachtens falsch. Und wenn wir es damit vergleichen, was in Be‘Reschit über die Suche nach einer Ehefrau für Itzcháq steht, dann können wir sehen, dass die Suche absolut sefaradí und nicht aschkenasí war.

In der Vermählung Itzcháqs gab es keine Freundschaft, noch Liebe. In westlichen Augen hätte die Ehe von Itzcháq und Rivqa/Rebeka ein totales Fiasko sein müssen! Wem im Westen würde es einfallen, seinen Angestellten auf die Suche nach einer Braut für seinen Sohn zu schicken! Einem Verrückten! (Oder etwa nicht?) Würden Sie Ihren Angestellten losschicken, eine Braut für Ihren Sohn auszusuchen?! Chas ve‘Chalilah!/Möge Elohim es verhindern!, nicht wahr? Dies war jedoch das Vorgehen Avraháms, wie Sie in Be‘Reschit 24 selbst nachlesen können. Dies ist die sefardische Auffassung, und vor allem (was viel wichtiger ist) die Elohims. Für Elohim ist, nach diesen Versen zu urteilen, die westliche Auffassung von Ehe, Liebe, gegenseitiger Anziehung und Freundschaft nicht das maßgebliche, noch die Art und Weise, eine Ehe „einzufädeln“. Elieser, der Knecht, ist die Art. Wie? Und was bedeutet das? Elieser ist ein Symbol des Heiligen Geistes/Rúach ha‘Qodesch, den Elohim aussendet, eine Braut für Seinen Sohn Ieschúa zu suchen. Was sucht Elieser, der Knecht, in einer zukünftigen Ehefrau für Itzcháq? Ein Zeichen und ihre Güte und Freundlichkeit. Das Zeichen ist, dass sie ihm auf die von Elieser im voraus erdachten Art und Weise antwortet. Die Güte und Freundlichkeit sind Eigenschaften, die Elieser in der zukünftigen Ehefrau sucht, nicht Schönheit, noch eine gute Figur, noch reiche Eltern (Mitgift), noch dergleichen mehr. Ein Zeichen Elohims, dass sie es IST und eine gütige TAT von Seiten Rivqas/Rebekas, nicht ein gütiges WORT.

Die Vorstellung der BASCHERTE haben wir schon in unserem Buch "Jesús era un niño cristiano..." erwähnt. Für jene, die es nicht gelesen haben, wiederholen wir es hier kurz. Bascherte/r ist jiddisch und bedeutet wortwörtlich „die/der Zu-sein-Bestimmte“, die/der von Elohim dazu bestimmte, Ihre Braut/Ihr Bräutigam zu sein. Es ist sehr wichtig, eine/n Bascherte/r zu wählen und nicht „eine schöne Frau“ (oder Mann), um uns zu verlieben. Wenn sich beides ergibt, super! Aber ersteres ist entschieden besser. Elohim weiß, wer unser/e Bascherte/r ist, unsere "bessere Hälfte" (in spanisch ist der Ausdruck: „mi media naranja/meine halbe Orange“ gebräuchlich). Der Ausdruck „Orangen-Hälfte“ ist hier nicht umsonst volkstümlich wie es scheint, sondern meiner Meinung nach auch eine große geistliche Wahrheit. Im rabbinischen Judentum sagt man, dass wir eine Seele sind, die Elohim in zwei teilt, um sie auf die Erde zu schicken, damit sie sich kennenlernen und heiraten und vereinen und EINE einzige Seele bilden, die sie immer waren. Und vielleicht ist es ja so.

Die Wahl Elohims eines Ehepartners ist also die beste Art, eine glückliche Ehe zu beginnen. Er ist der einzige, der weiß, wer die/der Beste für uns ist und wen Er für uns bestimmt hat; wir wissen es nicht. Dies ist der beste aller Anfänge. Er war es für Itzcháq, warum nicht auch für Sie und Ihre Kinder? Eines der effektivsten und weisesten Dinge, die Sie tun können ist, schon jetzt, wenn Ihre Kinder und Enkel noch klein sind, für sie zu beten, dass Elohim die/den Bascherte/r für sie aussucht. Wenn dann der Augenblick kommt, werden Sie den Unterschied sehen können, den dieses Gebet in ihrem Leben gemacht hat.

Jeder Ehepartner ist eine Welt für sich, mit seinem ganz eigenen Charakter, und seiner eigenen psychischen Beschaffenheit. Eine gute Ehe beginnt mit einer Selbstanalyse. Wer bin ICH? Wie bin ich? Welche Tugenden und Defekte habe ich? Machen Sie eine „militärische Musterung“ Ihrer Persönlichkeit. Das erste, was wir tun sollten ist, uns selbst zu kennen. Was gefällt mir? Was nicht? Gibt es ein verborgenes mentales, psychologisches Problem, das nicht einmal mir selbst bewusst ist? Dann bin ich selbst der Erste, der das wissen und VOR DER EHE Heilung suchen sollte. Wenn Sie etwas mehr über sich selbst wissen, sind Sie in der Position, mit der Hilfe Elohims, den Heilungsprozess zu beginnen. Es gibt Leute, die von klein auf (vielleicht von Geburt an) unter Flüchen leiden. Andere sind als Kind verletzt worden und diese Wunde hat eine psychische Wunde in ihrer Seele hinterlassen, die bis heute dort ist. Wenn Sie so jemand sind, sollten Sie das wissen und VOR der Ehe heilen. Warum betonen wir das VOR? Weil Sie, wenn Sie nicht heil sind, unbewusst eine Person suchen werden, die Ihrer Krankheit ENTSPRICHT, Ihrem psychischen Problem. Der Kranke heiratet jemanden, der dieser Krankheit entspricht! Und das ist ein Problem, das danach keine Lösung hat, weil der Ehepartner schon krank ist, auch wenn Sie von Ihrem Problem geheilt würden. Deshalb haben Sie ihn sich ja ausgesucht.

Nehmen wir einmal an, Sie sind gesund und haben die Absicht, zu heiraten. Im Judentum rät man den jungen Leuten, zu Recht, sehr früh zu heiraten, um sexuelle Sünde zu vermeiden, etwas sehr gesundes. Wenn Sie diese Regel den zwei vorhergehenden hinzufügen, Heilwerden und um ein/e Bascherte/r beten, werden Sie sehen, dass die Erfolgschancen weiter steigen.

Ein weiterer wichtiger Faktor in der praktizierenden/dati jüdischen Kultur und Gesellschaft ist das Fehlen des berühmten „Macho Latino“. Im Judentum und in der jüdischen Ehe gibt es keine „Machos Latinos“. Wenn wir dem Elohim Israels folgen wollen, müssen wir Seinen Kindern folgen, dem jüdischen Volk. Und das bedeutet, die jüdische Kultur und Denkweise in allen Aspekten anzunehmen, selbst in diesem. Der praktizierende/dati jüdische Ehemann hat keine Affären, Frauen hier und dort. Er ist treu und widmet sich seiner Familie und seiner Ehefrau. Dies hat ungeahnte Folgen und Erfolge. Einerseits sind seine Gefühle und Gedanken ständig bei seiner Familie und bei seiner EINZIGEN Ehefrau. Und auf der anderen Seite sind seine Finanzen und alle anderen Aspekte einer jüdischen Familie, wie das geistliche, mentale und sexuelle Leben, dadurch natürlich viel solider, da sich alles auf EINE Ehefrau und Familie konzentriert, und nicht auf „Geschenkchen“ und außereheliche Ausgaben.

Wie schon in anderen Paraschot  erwähnt, ist die Pflicht des Ehemannes (und selbst seine Anatomie ist dafür geschaffen) seiner Ehefrau zu geben, sich anzubieten, nicht zu bitten und fordern, nicht “gib mir”. Wir sollten uns selbst unter die Lupe nehmen und anfangen, uns zu verändern. Wir sollten beginnen, unserer Ehefrau und unseren Kindern zu geben, in der Tat, mit dem Mund, den Händen, den Füßen, dem Gehirn, dem Geist/Rúach, unsere Zeit, unseren Willen.

Manche von uns (oder unsere Ehepartner) sind sehr introvertiert und es fällt ihnen schwer, zu reden, sich mitzuteilen, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken, mit ihrem Ehepartner zu kommunizieren. Dies ist eine große Behinderung in der Ehe, die ja zum großen Teil in täglichen Kleinigkeiten, Kommunikation und Gesprächen besteht. Wenn Sie mit Ihrem Ehepartner nicht viel reden, wird Ihre Ehe darunter leiden. Einer der Glücks- und Erfolgs-Faktoren in der Ehe besteht darin, ALLES mit dem Ehepartner zu teilen. Wenn Sie meinen (und sei es nur in Gedanken), dass Ihr Ehepartner nicht intelligent oder „geistlich“ genug für Sie ist, steckt Ihre Ehe in ernsthaften Schwierigkeiten. Diesen Problemen müssen Sie sich stellen. Elohim vereint nicht Gleiche, Er vereint Personen, die oft nichts gemein haben.

Wo in Be‘Reschit davon die Rede ist, dem Menschen/Ben Adam eine „Hilfe“ zu schaffen, wird in hebräisch der Ausdruck "ke‘negedó" benutzt, was wortwörtlich „Gegenstück zu ihm“ bedeutet. Elohim hat schon ein GEGENSTÜCK FÜR SIE ausgesucht! Warum wollen Sie es ablehnen, wenn Er es so für Sie ausgesucht hat? Dies bedeutet: Elohim will, dass Sie sich gegenseitig schleifen, wie zwei Rohdiamanten geschliffen werden, damit der Glanz zum Vorschein kommt. Ohne Schleifen blieben Diamanten dunkel und glanzlos. Das Schleifen bringt den Glanz hervor, nicht seinen natürlichen Zustand.

In einer glücklichen Familie oder Ehe muss jeder Ehepartner lernen, zu sagen, was er sagen sollte, WAS ER SAGEN KANN und WIE ER ES SAGEN SOLLTE und nicht zu sagen, was er NICHT SAGEN SOLLTE. Außerdem sollte er lernen, was er tun kann und sollte und was er NICHT tun kann und sollte. Eines der Geheimtips für die Ehe, die am leichtesten zu erreichenden sind, ist das SCHWEIGEN! Sind Sie der Meinung, dass Ihre Ehefrau immer schlechter kocht? SCHWEIGEN SIE! Beten Sie für sie, aber sagen Sie nichts. Bitten Sie um Toleranz und selbstlose Liebe/Ahavah ihr gegenüber, aber SAGEN SIE NICHTS. Der Mund ist die gefährlichste Waffe im Haus, manchmal gefährlicher als eine Pistole. Besonders gefährlich ist ein loses Mundwerk, das glaubt, ein Recht zu haben, endlos zu beleidigen und zu brüllen. Ein Geheimnis glücklicher Ehen ist, sich selbst unter Kontrolle zu haben. Sie haben NICHT das Recht, Ihrem Ehepartner oder Ihren Kindern alles, was Sie von ihm/ihr denken, zu sagen. Geben Sie nicht Ihren Genen oder Ihren Eltern die Schuld, dass Sie einen schlechten Charakter haben. SIE sind der/diejenige, der/die sich kontrollieren und zusammennehmen muss, gerade wenn er die größte Lust hat, einen Familienangehörigen anzubrüllen. Ist Ihre Schwiegermutter unerträglich? Sagen Sie es nicht mehr! Beten Sie für sie und beten Sie darum, dass sie immer seltener zu Besuch kommt oder dass sie sich immer weniger einmischt. Wenn das nicht funktioniert, ist es, weil Elohim Ihre Schwiegermutter benutzt, um den ROH-Diamanten, der Sie sind, zu polieren. Ertragen Sie es und danken Sie Elohim, weil Er Sie verändert.

Statt zu brüllen oder zu protestieren, versuchen Sie zu beten und zu tolerieren. Bitten Sie Elohim um Toleranz und Vergebungsbereitschaft im Herzen für jene nahestehenden Familienangehörige, die Sie nicht ab können. Wut hat eine Hauptursache: wir wollen, dass etwas so ist, wie WIR wollen und wenn es nicht so kommt, werden wir wütend. Das ist doch total unlogisch! Die Welt dreht sich nicht um einen selbst, wie Einzelkinder oft meinen. Bitten Sie Elohim im Gebet, dass Er die Meinung von Ihnen nimmt, dass sich die satelitale Welt Ihres Heimes um Sie dreht. Es wird nicht so sein. Und je eher Sie das akzeptieren, umso weniger werden Sie „aus der Haut fahren“. Nehmen Sie nicht an, dass alles für Sie ist, noch dass alles für Sie gekocht, getan, gesagt wird. Jede Person Ihrer Familie hat Rechte. Warten Sie, bis Sie an der Reihe sind.

Fangen Sie an, die Reaktionen Ihres Ehepartners, ihrer Kinder oder Schwiegereltern auf das was Sie tun oder sagen zu studieren. Wenn Sie sehen, dass eine gewisse Aussage, Haltung oder Tat sie hysterisch oder nervös macht, schreiben Sie es sich auf UND WIEDERHOLEN SIE ES NIE WIEDER. Verursachen Sie keinen Streit noch Zwist wegen Dingen, die Sie vermeiden können indem Sie sie aufschreiben und zu tun oder sagen unterlassen.

Jede Person hat andere Bedürfnisse. Es gibt Menschen, die viel emotionalen Raum benötigen, den Sie vielleicht nicht brauchen. Wenn Sie Ihren Ehepartner fragen: „Wo gehst du hin?“ und Ihr Ehepartner ist von denen, die viel Raum brauchen, wird er es auffassen, als wollten Sie ihn kontrollieren und jede seiner Bewegungen wissen wollen, oder annehmen, dass Sie ihn der Untreue verdächtigen. Beachten Sie diese unterschiedliche Polung jedes einzelnen und versuchen Sie Ihren Ehepartner zu verstehen, falls Sie dies noch nicht tun.

Vernachlässigen Sie den sexuellen Aspekt Ihrer Ehe nicht. Die Intimität in der Ehe ist von Elohim geschaffene physische Ahaváh, die sich im Körperlichen, Instinktiven äußert. Man sollte die intime Aktivität in der Ehe nicht übergehen, noch vernachlässigen. Wenn die Frau (die Person, die aus hormonellen Gründen fast immer schneller) die sexuelle Lust verliert, sollte darüber gesprochen werden. Schweigen bringt nur immer schlimmer werdende Probleme in der Ehe mit sich, die sich auf andere Bereiche derselben auswirken. Wenn der Ehemann das Interesse an der Intimität verliert (was auf emotionalen Problemen oder Depression beruhen kann), dann sollte auch dies angegangen und nicht verschwiegen oder versteckt werden. –Wir gehen davon aus, dass wir von einem jüdischen Ehepaar sprechen (durch Herkunft oder Glauben), bei dem Treue selbstverständlich ist.

Und wenn Sie durch eine unglückliche Zeit in Ihrer Ehe gehen, fangen Sie NICHT an, sich nach einem anderen Partner umzusehen oder an Scheidung zu denken. Dies ist keine Alternative für einen Nachfolger Elohims. Wenn es Ihnen im Beruf schlecht ergeht, kündigen Sie ja auch nicht gleich. Nein, sondern Sie suchen nach einer Lösung, jemanden im Büro, mit dem Sie reden können, um das Problem zu lösen. Ebenso und noch mehr sollten Sie ein Problem in Ihrer Ehe durchdenken. Elohim hat die Probleme in Ihre Ehe gestellt, um sie zu dritt zu lösen: Elohim, Sie und Ihr Ehepartner, nicht damit Sie sich trennen. Vergessen Sie nicht: Ihre nächste Ehe hat große Möglichkeiten dreimal schlimmer als die jetzige zu werden; und Ihre dritte Ehe hat enorme Möglichkeiten zehnmal schlimmer als die jetzige zu werden!

Ihr messianischer Rabbiner oder die Person (oder Personen), die er dazu bestimmt hat, sollte Ihr Seelsorger und Helfer sein. Dafür hat Elohim ihm die Autorität gegeben. Wenn es nicht der Rabbiner persönlich ist, sollte sich jemand in seiner Synagoge auf Seelsorge und Gebet, Befreiung und Gesundheit der Seele spezialisieren. ALLE VIER DINGE SIND WICHTIG. Dies sind Aspekte, die oft vernachlässigt worden sind, und wenn in einer Synagoge eine dieser Dinge vorkommt, ist es schon viel. Alle vier sind jedoch Grundbedürfnisse. Ohne sie werden die Probleme der Mitglieder vernachlässigt. Es geht nicht nur um die richtige Lehre, die studiert werden muss, sondern auch darum, die abnormalen Situationen ihrer Mitglieder zu normalisieren. Und der Rabbiner und die Rebetzin und ihr Team in der Synagoge sind die damit Beauftragten und dafür Verantwortlichen. Alle diese vier Dienste sollten jedoch IN ALLER DISKRETION durchgeführt werden. NIEMAND in der Synagoge außer dem erwähnten Team darf die Probleme ihrer Mitglieder erfahren. NIEMAND. Wenn es so gehandhabt wird, werden die Mitglieder sie als Mann und Frau Elohims erkennen, wie es sich gehört.

Wenn diese Parasháh für Sie zum Segen war, reichen Sie sie weiter und lassen Sie sie anderen auch zum Segen werden.

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