Viernes, 26 Octubre 2018 11:10

PARASCHÁH 4 WA’IERÁ / ו׳רא / UND ERSCHIEN!

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 4
WA’IERÁ / ו׳רא / UND ERSCHIEN!

18. TAG DES 8. MONATS DES JAHRES 5779
27. OKTOBER 2018

Torahlesung: Be‘Reschít / Im Anfang / „1.Mose" 18,1- 22,24
Haftaráh: Melachím Bét /„2. Könige“ 4,1-37

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

DIE WERTE ISRAELS ODER DIE WERTE VON SDÓM UND AMORÁH

Die dieswöchige Parascháh handelt von Sodom und Gomorra/Sdóm we’Amoráh/סדם ועמרה und der von ADONÁI angeordneten Zerstörung dieser zwei Städte, die voll waren mit jeder Art von Sünde – in etwa ein ca. 4000 Jahre altes Ebenbild des derzeitigen „Las Vegas“. 

Die Mehrzahl unserer Leser hat sich wahrscheinlich nie bewusst vorgehalten: „ist das nicht ein bischen überzogen von Elohím, die totale Zerstörung zweier Städte mit allen Männern, Frauen und Kindern anzuordnen?“ Und viele von uns kämen dabei vielleicht genau zu diesem Schluss. Welche Art von Elohím zerstört Kinder weil deren Eltern Homosexuelle oder (eine andere Art von) Sünder sind? 

Im Grunde genommen ist es aber ein noch tieferes Problem. Es geht um zwei ABSOLUT gegensätzliche Konzepte: auf der einen Seite die absolute Intoleranz Elohíms gegenüber DER SÜNDE, besonders einer ganzen Stadt (stellen wir es uns als permanent und fortlaufend vor, wie eine „Kultur der Sünde“). Die Intoleranz richtet sich nicht einfach gegen die Menschen, sondern vielmehr und hauptsächlich gegen die bösen Geister, die in diesen Menschen leben und alles kontaminieren, sie verseuchen das Land, die Stadt, die Gewohnheiten, die Werte und die gesamte geistliche Atmosphäre die (obwohl unsichtbar) da ist, in der Stadt selbst. 

Auf der anderen Seite steht das moderne Konzept von „Toleranz“ und „Frieden“, nur nicht provozieren!; „mit allen tolerant sein“; „den Frieden unter den Menschen suchen, nicht den Streit“; „vor Gott sind wir alle gleich“. Dies ist die andere Seite der Münze, das „moderne“ Gesicht. 

Was ist hier nun wirklich los? Es ist ein VERNICHTUNGS-Krieg in dem es um die Werte geht – und wie wir in diesem Abschnitt der Parascháh sehen können, hat es ihn schon immer gegeben: die Werte von Sdóm und Amoráh oder die Werte des Israel, das Elohím in uns aufbaut, d.h., die Werte Elohíms. Die Unmöglichkeit der Fortdauer der Sünde unter uns gegenüber der „Toleranz“ und dem „Frieden“; die Ordnung Elohíms gegenüber der Ordnung des weltlichen Menschen; was in den Augen Elohíms gut ist gegenüben dem, was „politisch korrekt“ ist in den Augen der Menschen. 

Heutzutage haben wir dasselbe Problem wie vor 4000 Jahren in Sdóm und Amoráh: die Ordnung ist verdreht worden, die Sünde regiert und die Gesellschaft schreit nach mehr Sünde und KEINERLEI Ordnung Elohíms, und auf der anderen Seite schreit sie „UNLOGISCHERWEISE“ nach „Toleranz“ und „Frieden“. 

Statt dass Elohím durch Ieschúa über uns herrscht (wie es in Röm.8,1 heißt), regiert ein anderer der NICHT Elohím ist – sei es unsere Gemeinde oder unsere Doktrin. Statt dass der Ehemann in der Familie das Sagen hat, regiert die Ehefrau… wiederum wurde die Ordnung Elohíms verdreht. Statt dass der Geist/Rúach die Seele beherrscht (Gal.5,16; Röm.8,4ff), regiert die Seele und der Geist wird nicht weiter beachtet. Statt dass die Toráh herrscht, herrschen menschlicheTraditionen gleichermaßen und oft vor der Toráh. 

Statt dass der Geist der Offenbarung/Rúach Hitgalút (Gal.1,11-12) unser Verständnis der Toráh beherrscht, herrschen Diskusionen und der menschliche Verstand, der nichts weiß noch erkennen wird, als nur zu diskutieren und Feindschaften und endlose, sinnlose Diskusionen zu provozieren. 

Statt das menschliche Leben der ungeborenen Babys zu respektieren, plädiert die Gesellschaft auf das „Recht“ auf Abtreibung, d.h., ein Recht auf den Mord dieser Babys („License to kill“). Dies kontaminiert geistlich unsere Städte, selbst wenn wir nichts davon bemerken und/oder nicht wahrhaben wollen. 

Statt die Sünder und Drogen-, Alkohol-, Tabak- und sonstige Abhängigen zu befreien, verehelicht man nun Sdóm und Amoráh oder man ernennt sie zu geistlichen Führern. Wir, die wir Israel sind, sollten sie von den bösen Geistern des Sex, Drogen, Alkohol, Tabak befreien und nicht „Toleranz“ gegenüber dem Bösen und der Sünde in unserer Umgebung predigen! Das können wir getrost „Las Vegas“ überlassen. 

Statt die Toráh IN TIEFE versuchen zu verstehen, schenken wir der Wissenschaft Glauben. „Wir sind Nachfahren der Affen“ lehrt man in der Schule und unsere Kinder schlucken diese satanische Lüge, … und wir schweigen dazu, um „keine Wellen zu schlagen“. 

In den Schulen unserer kleinen Kinder wird in immer mehr latainamerikanischen Ländern „Sexualkunde“ gelehrt, was (in Wirklichkeit) für unsere Töchter und Enkelinen bedeutet, wie man sündigen kann ohne schwanger zu werden… und wir schweigen dazu. 

Wir sind verführt worden von den bösen Geistern von Sdóm und Amoráh, die über unsere Fernseher, Stereoanlage, Handy usw. Bild- und Ton-Zugang gefunden haben und alle möglichen Arten von Sünden fördern… und wir lassen es zu. Wir bilden uns ein, frei zu sein, sind jedoch SEHR, sehr an Sdóm und Amoráh gebunden und weit davon entfernt, zu sein wer wir dem Willen Elohíms nach sein sollten: ein geistliches Israel, von Ihm geleitet und gelehrt.  

Zusammenfassend: statt dass das geistliche Israel in unserem Geist herrscht, erlauben wir Sdóm und Amoráh zu regieren!

Indem wir das tun, lassen wir zu, dass Mischléi/Vergleiche/Sprüche 8,36 sich in unserem Leben bewahrheitet: „… Alle, die Mich (Elohím) hassen, lieben den (sowohl geistlichen wie mentalen) Tod“.

Die Lösung ist, um das Licht/Ór/אור Elohíms zu bitten uns es zu empfangen, um uns selbst wahrzunehmen und zu heiligen/lihiót Qadoschím, was nur die Gegenwart Ieschúas in unserem Geist/Rúach erreichen kann – wenn wir es zulassen!

ACHT REGELN, UM SDÓM ZU VERLASSEN UND IN ISRAEL EINZUZIEHEN…

1. Wir sollten uns selbst erkennen mit unseren Defekten und allem, um uns all dessen zu entledigen, was Elohím an uns nicht akzeptiert und was Er möchte, dass wir fortschaffen. Wir sollten einamal eine Liste unserer Defekte aufstellen (unsere Familienangehörigen, Freunde und Bekannte werden uns die Detaills schon wissen lassen, keine Sorge!). 

2. Die Macht der schädlichen Angewohnheiten, die wir uns im Laufe der Jahre in der „Welt“ angeeignet haben und die wir immer noch haben. Wir sollten uns unter die Lupe nehmen und Elohím bitten, uns im Gebet zu offenbaren: „Was tue ich immer noch von dem, was ich tat bevor ich Dich, Elohím, kennengelernt habe, und was in Deinen Augen verwerflich ist?“ (Wenn wir Ihn darum bitten, wird Er es uns sagen. Wenn nicht, nicht). 

3. Die Macht der Versuchung und des Feindes/ha’satán, und wie man dagegen ankämpfen sollte (fortschrittliche geistliche Kampfführung, Selbstbefreiung und Heilung der Seele). Wir leben in konstantem Krieg, sei es dass wir dies wahrnehmen oder nicht, es akzeptieren oder nicht. Wer nicht lernt, sich zu verteidigen, wird vom Feind/ha’satán besiegt werden, was nicht nötig ist. 

4. Das Bedürfnis, dass Ieschúa uns den Charakter Elohíms beibringt, der sich in der Toráh befindet. Dies ist eine optimale Aufgabe für den Schabbát, da man da Zeit hat und um Offenbarung bitten kann zu all den genannten Themen. Ieschúa ist ein geduldiger Lehrer/Moréh, der sich in unserem Geist/Rúach befindet und auf unsere Einladung wartet, um „uns Unterricht zu erteilen“ über das, was wir gerade brauchen. Und wenn wir Ihm keinen Raum schaffen, uns zu lehren, schafft Er Probleme, damit wir uns ihnen stellen müssen und da den so nötigen Unterricht bekommen. Elohím hat uns einen Lebensstil aufgetragen, der in der Toráh (Anweisungen), in Seinen Geboten enthalten ist, nicht sonstwo. Es war nur der „Geist des falschen Retters“, der viele vom Gegenteil überzeugt hat. 

5. Die Offenbarung Elohíms in jedem Bereich unseres Lebens – was wir die „innere Wahrheit“ nennen, aber auch was wir die „äußere Wahrheit“ nennen, was wir glauben gegenüber dem, was wir (durch Offenbarung und nicht durch Diskutieren) glauben und wissen SOLLTEN. Diskutieren nützt nur, um uns mehr und mehr auf unsere Fehler zu krallen. Offenbarung ist alles, wird aber, weil wir nicht wissen wie, nur wenig geübt.  

Offenbarung kommt durch Ieschúa in unserem Geist/Rúach, Er ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Wer in der Wahrheit wandelt, der tut es weil Ieschúa ihn leitet. Wer noch nicht in der Wahrheit Elohíms wandelt, hat Ieschúa noch nicht die Erlaubnis erteilt, „ihn in alle Wahrheit zu leiten“, wie es im Erneuerten Bund heißt. 

6. „Mich verstehen und kennen /השׂכל וידע אותי“, wie es in Irmiáhu/Jer.9,23-24 heißt, ist das herrlichste was wir tun können. Es ist ein Prozess, zu erlauben, dass Ieschúa in uns uns zeigt, was Elohím uns von Sich offenbaren möchte, Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Ohne diesen Prozess der „Übertragung von göttlichem Wissen“ werden wir geistlich gesehen keinen Milimeter wachsen. Wir würden permanent in unserem Geist „messianische Zwerge“ bleiben.

7. Unser Bedürfnis, in Heiligkeit/Qeduscháh zu wandeln (Röm. 6,16) „Wisset ihr nicht, dass wem ihr euch als Sklaven/Ovdím hingebet, ihm zu gehorchen, dessen Ovdím atém/Sklaven seid ihr und müsst ihm gehorchen, es sei der Sünde zum Tode/min ha’Chét le’Máwet, oder dem Gehorsam zum Geraden Weg mi‘shmáat le’Tzadiqút?“

8. Der Gehorsam gegenüber dem Willen Elohíms bringt uns unweigerlich, früher oder später, wie bei einem Bienenstock, den Honig der Heiligung von Herz und Sinnen. Und es kann auch nicht anders kommen: das Wandeln mit Elohím bringt unweigerlich mit sich, dass wir nach und nach Seinen Charakter und Seinen Wandel annehmen. Ebenso werden wir, wenn wir mit dem Sünder wandeln, früher oder später dessen Lebensstil und Handeln annehmen.

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