Viernes, 12 Octubre 2018 10:42

PARASCHÁH 2 NÓACH / IN RUHE

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 2
NÓACH / IN RUHE

4. TAG DES 8. MONATS DES JAHRES 5779
13. OKTOBER 2018

Torahlesung: Be‘Reschít / Im Anfang / „1.Mose" 6,9-11,32
Haftaráh: Ieschaiahu /„Jesaja“ 54,1-55,5

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Be‘Reschít/”1.Mose” 6:9: “dies ist die Generation Nóachs, der rechtschaffen/tzadíq, fromm, tadellos/tamím harmonisch war in seiner Generation

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

DIE SECHS CHARAKTEREIGENSCHAFTEN, DIE ELOHÍM BEI UNS SUCHT

 

 

Der Name Nóach/bequem sagt einiges über ihn. Er fühlte sich wohl MIT Elohím. Er war nicht einfach „bequem“, er FÜHLTE SICH WOHL in der Gegenwart ADONÁIs, mit ADONÁI an seiner Seite. Ich denke, diese sich in seinem Namen wiederspiegelnde Eigenschaft/Midáh Nóachs ist auch ein Spiegelbild seiner Bestimmung (wie dies bei hebräischen Namen meist der Fall ist), doch abgesehen davon ist es auch eine Lektion für uns, die wir in ca. 5.000 Jahren Distanz zu ihm leben. Wie wir in diesem Kommentar sehen werden, wählt Elohím die geeignete Person für eine bestimmte Aufgabe in einem bestimmten Moment. Nóach wird als „tzadíq“/rechtschaffen und „tamím“/fromm bezeichnet, was zeigt, dass es höchstwahrscheinlich nicht viele wie ihn gab, noch geben wird.

Elohím wählte 6 Männer, um Sein Reich der Himmel/Malchút ha’Schamáim zu bauen. Von jedem dieser Männer verlangte er andere Charaktereigenschaften/Midót. Diese Charaktereigenschaften/Midót sollten uns viel darüber lehren, was Elohím von uns erwartet und verlangt, wenn wir Ihm dienen wollen, und es sollte uns (die wir auf Seinem Weg wandeln wollen!) auch einige Dinge lehren über die Souveränität der Himmel. In dieser Parascháh wollen wir uns auf die notwendigen Charaktereigenschaften/Midót konzentrieren und auf die Etappe des Malchút ha’Schamáim, die gerade gebaut wird.

Was ist das Malschút ha’Schamáim? Das Malschút ha’Schamáim/souveräne Reich der Himmel ist ein geistliches Reich, von Elohím gebaut durch 6 Bünde, die Er geschlossen hat - 5 davon mit dem jüdischen Volk! Diese 6 Bünde sind: der 1. Bund/Brít mit Nóach (Be’Reschít./„1.Mose“ 9,9); der 2. Bund/Brít mit Avrahám, in dem Elohím ihm das Land Israel für ewig schenkte (BeR./„1.Mose“ 15,18); der 3. Bund/Brít mit Moschéh/Mose, dem Er die moralischen Grenzen desselben Volkes Israel gab (Schemót/„2.Mose“ 19,5); der 4. Bund/Brít mit Israel (Dvarím/ “5.Mose“ 30) mit dem Segen/Bracháh und dem Fluch/Qlaláh als Folge von Halten oder nicht Halten der Anweisungen; der 5. Bund/Brít mit dem König David/Davíd ha’Mélech, in dem Elohím David ein ewiges Reich/Malchút verspricht (2.Sam.7,13-14 + 23,5) – wie kann ein ewiger Bund geschlossen werden mit einem sterbliche König?-;  und zuletzt der 6. Bund/Brít (der Erneuerte Bund/Brít Chadascháh), der die 5 ersten nimmt und in jede Person einpflanzt, indem diese den Rébbe Ieschúa in sich aufnimmt (Irmiáhu/Jer.31,31-33; Hbr.8,8-10 + 10,16-17).

Wenn wir uns vorstellen, wie ein geistliches Reich auf dieser Erde gebaut wird, können wir besser verstehen, was Elohím schon seit Nóach tut und mit jedem der 6 betroffenen Personen fortführt, bis Elohím sich in Fleisch kleidete und  als Jude mit dem Namen „Ieschúa“ kam. „Das souveräne Reich der Himmel ist euch nahe gekommen/Ha’Malchút ha’Schamáim iqráv aléichem“

Umgeben von einer Sphäre von Sünde, Bosheit und Perversion in jener Zeit und in totalem Kontrast zu dieser sündigen und mit Elohím und Seiner Heiligkeit nicht harmonisierenden Umgebung, sticht Nóach heraus als einziger, den Elohím „tzadíq“ und „tamím“ /fromm und rechtschaffen [harmonisierend, gerechtfertigt] nennt. Der Kontrast könnte nicht größer sein: Sünde – vollkommen harmonisch. Dieser 1. Bund/Brít gründet sich auf das geistliche DNA eines Menschen, der in Frieden mit sich selbst und mit anderen ist, der vollständig ist, besonders in all den Bereichen, in denen die ihn umgebende Menschheit es nicht ist.

Avrahám ist die nächste Hauptperson der 6 Bünde, der erste der mit Israel, der kollektiven Ehefrau Elohíms geschlossen worden ist. Das erste, was von Avrahám zu sagen ist, ist dass er sich im greulichen Politheismus und Zauberei Urs und Charáns befand. Elohím holt einen Mann heraus, welcher der erste wird, den wahren Elohím und Schöpfer des Universums als seinen Elohím zu haben.

Die 2. Eigenschaft Nóachs ist vielleicht sein angeborener Überlebenssinn, sonst hätte er die vielen Angriffe auf seine Psyche, die eine Katastrophe wie die Sintflut/Mabúl bedeutete, sicher nicht heil überleben können. Es bedarf eines sehr besonderen Charakters, um eine Krise diesen Ausmaßes zu bewältigen und weiter zu funktionieren. Aus den Hindernissen, die Nóach in seinem normalen Leben durchmachen musste, können wir schließen, dass er ein fast ausschließlich extrovertierter Mensch war, zur Aktion neigend und nicht zum Grübeln, ein Charakter der Tat, mit einem geringen Maß von Furcht und (vielleicht) Vorstellungsvermögen, ein Detaillist mit gutem Gedächtnis, der z.B. nicht die einzige Hasenart vergessen würde, mit in die Arche zu nehmen! Menschen mit einem guten Vorstellungsvermögen, sorgenvoll und  introvertiert, werden nicht gut mit einem Trauma wie der Sintflut/Mabúl überleben können, und wenn sie überleben, bleiben ihnen emotionale Narben zurück, die sie arm (und krank) machen. Was Elohím von ihm wollte (und erreichte) war, den Fortbestand der menschlichen Rasse (und der verschiedenen Tierarten) sicherzustellen, durch seine eigene Familie, d.h., durch seine 3 Söhne, welche die Vorväter der heutigen 192 Nationen und Milliarden Erdbewohnern sind. Seine Aufgabe war, zu pflegen, zu bewahren, zu hüten. All dies ist eine Bewegung nach innen, zu sich selbst.

Die Aufgabe Avraháms dagegen war genau das Gegenteil: auszubreiten, zu verbreiten, mit dem Vorbild zu lehren, andere zu motivieren, den einzigen wahren Elohím kennenzulernen wie er ihn kannte. Eine Bewegung nach außen, zum Unbekannten hin. Nóach war ein einsamer Pionier, während Avrahám ein Trainer, ein Ausbilder war. Nóach hatte keine großen geistlichen Ambitionen, dies war nicht die Rolle, die Elohím ihm bestimmt hatte. Als der extrovertierte Nóach die Gelegenheit hatte, sich mit seiner Familie zu „vergnügen“, war das Resultat kein gutes, weder für ihn, noch für das heutige Afrika! (BeR.9:20-23).

Nóach: die These, welche die Menschheit tzadíq erhielt, führte zu Avrahám, der Antithese, welche beginnt, die künftige Ehefrau Elohíms, das Volk Elohíms  (Israel) zu formen, und diese beiden führen zur Synthese, dargestellt in einem weiteren Menschen: Moschéh. Moschéh/Mose ist bekannt als extrem demútig. Doch was ist Demut eigentlich? Es bedeutet, sich seiner selbst zu entleeren, um Platz zu schaffen für Elohím, damit Er uns mit Sich selbst fülle. Dies ist die Eigenschaft, die Elohím in einem Menschen suchte, um ihm Seine Toráh (Anweisungen) anzuvertrauen, und diese Person fand er in Moschéh.

Die erste dialektische Bewegung – von insgesamt zwei – ist damit vollständig: Nóach der (in der Gegenwart Adonáis) „Bequeme“, um den einzigen gerechten/tzadíq Mann (der rechtschaffene/tzadiqím Nachkommen schaffen würde) abzusondern; Avrahám „Vater von Völkern“, um den einzigen Mann auszubreiten, der, außer dass er den Monotheismus schuf, ihn auch auszubreiten begann; und Moschéh „gerettet aus den Wassern“, um sich seiner selbst zu entleeren und die kollektive Ehefrau Elohíms anzuführen in der moralischen Charakterbildung nach den tagtäglichen Verhaltens-Regeln, die ihr Ehemann ihr in Seinem Ehevertrag/Ketuváh ( der Toráh!) gegeben hat.

Der 4. Bund/Brít ist mit dem gesamten Volk Israel, ein kollektiver Bund/Brít, mit klaren Regeln: „Wenn du dies tust, erhälst du diesen Segen/Bracháh, wenn du es nicht tust, erhälst du diesen Fluch/Qlaláh“. Hier ist ein grundlegender Unterschied: der Bund/Brít wurde mit dem gesamten Volk geschlossen, nicht mit einem einzelnen Menschen. Warum? Weil die 3 ersten Bünde die als Israel bekannte kollektive Frau formten. Dieser Bund legt ihr nur die Bedingungen des Ehevertrags/Ketuváh dar.

Im 5. (mit Davíd ha‘Mélech geschlossenen) Bund/Brít beginnt das Reich/Malchút, Form anzunehmen. In den ersten 4 werden der Körper (die Nation Israel und Iehudáh) und die mentalen Zellen, die individuellen Juden) gebildet. Mit dem 3. Bund ist die Frau geformt, obwohl ihr noch der Geist/Rúach fehlt. Die Haupteigenschaft des künftigen König David/Davíd ha‘Mélech ist seine Liebe, seine Nähe (Folge seiner Liebe) und sein für Adonái Tanzen. Er ist ein „Mann nach Meinem Herzen“, wie ihn Adonái selbst nennt, gerade wegen diesen Charaktereigenschaften/Midót. Dieser 5. Bund/Brít ist der Bund des Reiches. Israel wird mit Elohím als Ehepartner regieren. Diese Charaktereigenschaften/Midót des König David/Davíd ha’Mélech unterstreichen die Rolle der Ehefrau Adonáis: Liebe, Nähe, Tanz.

Als letztes haben wir den 6. Bund/Brít: Brít Chadascháh/der Erneuerte Bund von Irmiáhu/Jer.31,31-33. Dieser Bund ist zwischen Elohím und „dem Samen Israels und dem Samen Juda‘s/Iehudáhs“, d.h., mit derselben kollektiven Person, wie die vorherigen 4 Bünde (womit es 5 Bünde mit dem Volk Israel sind, und einem mit Nóach). Dieser Bund/Brít ist wiederum die Synthese der vorherigen 2 Bünde - dem Bund mit Israel (These) und dem Bund/Brít mit Davíd ha’Mélech (Antithese), die sich auf ein einziges Land beschränkte: Israel, und auf einen einzigen sterblichen König: David. Dieser letzte Bund/Brít ist ewig und wird 1000 Jahre auf dieser Erde herrschen und wird von einem König geführt werden, der nie sterben wird, Ieschúa ha’Maschíach. Ieschúa hat alle Charaktereigenschaften/ Midót, die wir gesehen haben und viele mehr. Tamím/fehlerlos wie Nóach. Er bereitet für uns eine Arche/Tévah, um uns vor der Sintflut/Mabúl zu retten, die über die gesamte Welt kommt (obwohl die Menschheit es nicht merkt und die Kirche größtenteils auch nicht). Ieschúa ist „Vater von Völkern“ wie Avrahám, da Er Sein Reich der Himmel/Malchút ha’Schamáim auf die gesamte Welt ausgebreitet hat und weiter ausbreiten wird. Wie Moschéh ist Er extrem demütig (stellen Sie sich vor, wie stolz Sie an den Tag legen wären, wenn Sie Elohím wären). Wie Moschéh führt Er die Gebote/Mitzwót von IN UNS aus, die wir IHN AUSFÜHREN LASSEN. Wie David herrscht Er schon jetzt über Sein Reich und wird bald das 1000-jährige Reich auf dieser Erde errichten bei Seinem Kommen.

Dieser Zyklus von 6 Bünden wiederholt sich jährlich in den Kommentaren der Paraschót (wöchentlichen Torahabschnitte). Die Ordnung ist immer dieselbe: Nóach, Avrahám, Moschéh, Israel, Davíd ha’Mélech und Ieschúa. Doch das NIVEAU sollte nicht dasselbe bleiben. Wir sollten jedes Jahr auf einem höheren geistlichen und mentalen Niveau sein. Jedes Jahr sollten wir uns wie Nóach „wohler“ fühlen in der Gegenwart Elohíms. Fühlen Sie sich dieses Jahr wohler in der Gegenwart Adonáis als letztes Jahr? Gut! Sind Sie ein Trainer des Geistes anderer? Beraten Sie andere, Ihre Freunde, Arbeitskollegen (nicht in Ihrer Religion, sondern mit dem Vorbild)? Sind Sie demütiger als letztes Jahr oder kann man Ihnen nichts mehr sagen, weil Sie „aus der Haut fahren“? Haben Sie in diesem Jahr ein Gebot gehalten, das Sie das vorherige Jahr noch nicht hielten (vielleicht, weil Sie nicht einmal gewusst haben, dass es existiert)? Eignen Sie sich die Charaktereigenschaften/Midót an, die Sie Adonái näherbringen? Tanzen Sie für Adonái, um Ihm zu gefallen? Ähneln Sie Ieschúa jetzt mehr als vor einem Jahr?

Uns bleiben wenige Jahre bis zum Mabúl, das über die gesamte Erde kommt. DANACH gibt es keine Zeit mehr, sich zu verändern, nur Zittern. Beginnen Sie heute!

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