Viernes, 28 Septiembre 2018 05:50

PARASCHÁH 54 SPEZIALPARASCHÁH FÜR SUKÓT

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 54
SPEZIALPARASCHÁH FÜR SUKÓT

20. TAG DES 7. MONATS DES JAHRES 5779
29. SEPTEMBER 2018

Torahlesung: Wa‘iqrá/Und rief/„3.Mose” 23,34
Haftaráh: Iehoschúa 1,1-18

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

In Wa‘iqrá/Und rief/„3.Mose” 23,34 heiβt es: “Rede zu den Kindern Israel also: ‚Am 15. Tag dieses siebten Monats (ist) das Fest der Hütten/Sukót, sieben Tage (sollst du es) für ADONAI (feiern)“

Das Fest/Moéd der Hütten/Sukót wird 8 Tage lang gefeiert - Schminí Atzéret mitgerechnet (Vers 36): Vom Sonnenuntergang des 15. bis zum Sonnenuntergang des 22. des siebten Monats. Im Gegensatz zu den „Schrecklichen Tagen“/Iamím ha‘Noraím, die wir für dieses Jahr gerade hinter uns haben, ist Sukót ein fröhliches Fest. Wir sind geprüft worden und haben uns selbst geprüft und sind zu Elohim zurückgekehrt/ Teschuváh, wie Er uns geboten hat. Es ist sogar so, dass in den Tagen des Rébbe Ieschúa das Volk Israel auf den Feldern feierte und in eben diesen Tagen fanden auch viele Hochzeiten statt, in der Gewissheit, dass Elohim ihnen ihre Sünden vergeben hatte. 

Wenn wir das gröβere Panorama beachten, im Kontext aller Feste des Jahres, die Elohim uns zu feiern aufgetragen hat, dann sehen wir einen leuchtenden drei-stufigen Aufwärtstrend, der die drei Dimensionen Elohims wiederspiegelt. 

Das erste der groβen Feste/Moadím ist Péssach/Passah, das geistlich den Messias/Maschíach Ieschúa symbolisiert. Sein Tod und Seine Auferstehung als Erste Früchte stehen für unseren eigenen Tod und unsere eigene Auferstehung, sowohl in diesem Leben (das Leben unseres Egos), wie im kommenden Leben/Olám ha‘Bá, wenn wir einst mit dem Messias/Maschíach leben und regieren werden - jene von uns, die „ihre Hausaufgaben gemacht haben“, d.h., die nach Seinem Willen gehandelt haben, nicht nach dem eigenen (Lukas 6,46). 

Das zweite groβe Fest/Moéd des Jahres ist Schavuót/Wochen/„Pfingsten“. Es findet, wie wir wissen, 50 Tage nach Péssach/Passah statt. Das heiβt, dass unser Ego begonnen hat, am Holzstamm zu sterben. Schavuót  ist das Fest des Rúach ha‘Qódesch/Heiligen Geistes. An Schavuót  erschien der Heilige Geist/Atem Elohims/Rúach ha‘Qódesch zum ersten Mal allen Versammelten, um sie mit Seiner Macht und Seiner Wahrheit zu salben. Am ersten Fest haben wir gelernt, dass unser Ego sterben muss. Am zweiten Fest lernen wir, dass wir uns vom Heiligen Atem/Rúach ha‘Qódesch aus dem Mund Elohims des Vaters lenken lassen sollen. 

Das dritte groβe Fest beginnt, wie wir wissen, mit Iom Teruáh/dem Fest des stockenden Schofarblasens, das die nahenden Schrecklichen Tage/Iom ha‘Noraím ankündigt, damit wir um Vergebung bitten für unsere Sünden vor Iom ha‘Kipurím/dem Tag der Sühnopfer. 

All dies ist, wie wir sehen, nur eine jährliche Vorbereitung, um an diesem Fest/Moéd der Hütten/Sukót in die Gegenwart ADONAIs zu kommen. Wie können sündige Menschen wie wir in Seiner Gegenwart sein? Nur durch diese drei vorausgehenden Schritte: (1) unser Ego verleugnen (ignorieren), indem wir es jedes Jahr etwas mehr und besser sterben lassen; (2) täglich den Heiligen Atem/Rúach ha‘Qódesch Elohims empfangen und uns in unserem Leben von Ihm lenken lassen; (3) um Vergebung bitten für alle Sünden und Fehler oder Unterlassungen des vergangenen Zeitabschnitts, um so in der Gegenwart ADONAIs sein zu können mit geistlicher Kleidung, die sauberer und weiβer ist, und so sieben Tage in Seiner Sukáh/Hütte wohnen. 

Sukót wird nicht umsonst in hebräisch „Smán simchatéinu/Zeit unserer Freude“ genannt. Sukót ist eine Jahreszeit der Freude und der Wonne, weil man dank der Barmherzigkeit ADONAIs überlebt hat. Er selbst kam im Fleisch unter dem Namen „Ieschúa“ (Joh.1,14), damit wir nicht für die begangenen Sünden zahlen müssen. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Tagen, ist dies eine Zeit/Smán voller Dankbarkeit und Freude. 

Geschichtlich gesehen erinnert Sukót/Hütten/Zelte an die Zeitepoche, als das Volk Israel in der Wüste in Zelten lebte („3.Mose“ 23,43). Genauso leben auch wir jetzt in „Zelten/Hütten“, in „Sukót“: unseren physischen Körpern. Diese physischen Körper konfrontieren uns mit unserer Zerbrechlichkeit, mit der Vergänglichkeit unseres Lebens und der Flüchtigkeit dieser Existenz, selbst wenn eine moderne Stadt das Gegenteil von flüchtig und vergänglich scheint. 

Die Sukáh/Hütte symbolisiert auβerdem die Gegenwart ADONAIs in diesem Leben, mit ihrem Dach aus Palmblättern und Zweigen von Myrthen und Trauerweiden, durch das man die Sterne oder den Himmel sehen kann. Die Sterne erinnern uns daran, dass ADONAI da ist, jenseits der Sterne, die so fern scheinen. ER sieht uns und ist bei uns und wir sind in Seiner Gesellschaft. 

Die Sukáh symbolisiert auch Seinen Schatten, der uns bedeckt. So, wie die Wolke Sein Volk Israel bedeckte, schützte und leitete. „Und ADONAI zog vor ihnen her, Er leitete sie des Tages mit einer Wolke und des Nachts mit einer Feuersäule, ihnen zu leuchten, dass sie bei Tag und bei Nacht zu gehen vermochten“ („2.Mose“ 13,21). Symbolisch ist die Wolke eine Chupáh, ein Baldachim, unter dem jüdische Hochzeiten stattfinden. Dies sollte uns nicht überraschen, denn in mehreren Versen im Tanach/„AT“ steht, dass ADONAI mit Israel verheiratet ist (Jer.3,14; Hes.16 u.a.). Elohim bewahrt uns und verwöhnt uns wie ein Ehemann seine Ehefrau verwöhnt. 

So ist es. Es gibt einen Bräutigam, der kommen wird, um von einer Wolke aus Seine Braut (die messianischen Juden in aller Welt) zu holen, um, wie angekündigt, zusammen mit ihr 1000 Jahre zu regieren. Daniel 7,13 „…und siehe, mit den Wolken des Himmels war er gekommen, wie ein Menschensohn/Bar Enasch…“. 

In dieser Sukót-Woche ist es unser Privileg, unter der Sukáh zu sein, die das „in der Gegenwart des Vaters sein“ repräsentiert, und zu Ihm zu reden, wie wir zu unserem leiblichen Vater reden würden. Er hört jedes unserer Worte, jede Klage, aber vor allem auch jedes segnende Danken für alles, was Er uns gibt. Im rabbinischen Judentum gibt es an die 100 Segnungen, die, je nach Anlass, gesprochen werden, vom Talitanlegen, um zu beten, bis zum Essen und Trinken. 

Wir haben nicht immer gute Nachrichten für Ihn. Er hat uns jedoch immer gute Neuigkeiten mitzuteilen. Welches sind die guten Neuigkeiten, die Er dieses Jahr für uns hat? 

„Ich bin bei euch, bei jedem von euch, Meine geliebten Kinder. Ihr braucht euch vor nichts zu fürchten. Ihr braucht euch nicht zu sorgen, weil der Elohim Israels mit Seinem Volk ist, gegen eure Feinde, gegen jene, die euch hassen, weil sie Den nicht ertragen, der hinter euch steht, den Elohim, der das Universum geschaffen hat. Habt keine Angst, Meine Kindlein, sondern lobt euren Elohim in diesen Sukót-Tagen. Tanzt und lobt Meinen Heiligen Namen“. 

Dies ist unsere Aufgabe in dieser Woche. Dies ist unsere Wonne in diesen Tagen von Sukót. So tat man es in den Tagen des Rebbe Ieschúa vor 2000 Jahren: Man nahm Zweige von Palmen, Myrthen und Trauerweiden und Etrog (eine Citrusfrucht, die in Spanisch „Cidra“ genannt wird, vom Baum des Cidro – Latein: Cidra Cayote). Diese Zweige nahm man und wedelte sie in die vier Himmelsrichtungen: Osten, Westen, Norden und Süden. Diese Zeremonie ist bekannt als „den Lulav/die Palme schwenken“. Dies müssen wir heutzutage in der Synagoge tun mit den Zweigen und dem Etrog: die Haqafáh/die Runde machen um die Synagoge herum (von innen). Während der Haqafáh betet der messianische Rebbe und bittet Elohim, dass Er jedes Mitglied der messianischen Synagoge segnet und er segnet Israel und sein Land und seine Einwohner. 

Ab der zweiten Nacht von Sukót wurde Wasser ausgegossen. Diese Zeremonie ist bekannt unter dem Namen: „Simchát Béit ha‘Schoeváh“, wie die Mischnáh im Buch von Sukót 4,1 beschreibt und auch Iochanan/„Joh.“7,37-39: 

„Aber am letzten Tag, am groβen Tag des Festes (von Sukót), stand Er auf und erhob die Stimme und sprach: ‚Wenn jemand Durst hat, so komme er zu Mir und trinke. Wer an Mich glaubt, wie die Schrift sagt, aus dessen Innern werden Ströme lebendigen Wassers flieβen‘. Und dies sagte Er vom Rúach/Geist, den jene erhalten würden, die an Ihn glauben würden, denn der Rúach ha‘Qódesch war noch nicht gegeben worden, denn Ieschúa war noch nicht verherrlicht worden“ 

Regen hat eine sehr wichtige Bedeutung in Israel, weil es ein Land mit wenig Wasser ist. Regen wird als ein Segen Elohims gesehen. Auβerdem ist es ein Symbol der Liebe Elohims, die über Sein Volk ausgegossen wird. An diesem Sukót/Laubhüttenfest repräsentieren der Regen und das Wasser die Liebe Elohims zu Seinem Volk, sowohl das von vor 2000 Jahren, wie das heutige. Heute schlieβt diese Liebe Sein Glaubens-Volk mit ein – jene, die durch den Glauben Juden geworden sind und sich haben einpfropfen lassen in den jüdischen Baum von Römer 11,17. Deshalb haben sie in diesen Tagen auch Anteil am Feiern dieses Festes/Moed. 

Es wird sehr bald ein Sukót Gadol/Groβes Sukót geben: das zweite Kommen des Maschíach/Messias, des fleischgewordenen Elohim, der Seine Sukáh/Sein Zelt über alle Seine Nachfolger ausbreiten wird. Halelú-Iah!

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