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Viernes, 07 Septiembre 2018 14:44

PARASCHÁH 51-52 NITZAVÍM – VA‘IELÉCH / IHR STEHT - UND ER GING

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 51-52
NITZAVÍM – VA‘IELÉCH / IHR STEHT - UND ER GING

28. TAG DES 6. MONATS DES JAHRES 5779
8. SEPTEMBER 2018

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 29,9-31,30
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 61:10-63:9; 55:6-56:8

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Dvarím/Worte/„5.Mose" 29:9: “Ihr stehet heute alle vor ADONÁI, eurem Elohím, die Obersten eurer Stämme, eure Ältesten, eure Amtleute, ein jeder Mann in Israel”./ אתם נצבים היום כלכם לפני יהוה אלהיכם ראשׁיכם שׁבטיכם זקניכם ושׁטריכם כל אישׁ ישׂראל׃

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

ZURÜCKKEHREN / SCHÁV ZU ELOHÍM

In der dieswöchigen Parascháh finden wir ein Schlüsselwort im hebräischen Text, das sich wiederholt: „schúv“, das von „scháv“ kommt, was „zurückkehren“ (zu Elohím) bedeutet. Wenn auf der anderen Seite die beiden Paraschót (51 und 52) zusammen gelesen werden, eine gegensätzlich zur anderen: „ihr steht“ „und er ging“, deutet dies auf die Dualität in unserem Leben hin. Es gibt Momente, wo wir „stehen“ sollen und Momente wo wir „gehen“ sollen. 

Diese Tage vor den Großen Festen, angefangen mit Iom Teruáh/Tag des Schofárblasens (von Sonnenuntergang am 9. September bis Sonnenuntergang am 10. September 2018), sind Tage, um INNEZUHALTEN bei unseren Aktivitäten, weil das Schofár Elohíms geblasen wird für alle Juden und messianischen Juden weltweit. Dies sind Tage zum NACHDENKEN und die ständige Bewegung, die unser Leben oft ist, einzustellen, um Elohím unser dreidimensionales Sein „Geist, Seele und Leib“ (1.Tes.5,23) zu übergeben, damit Er es durchleuchtet, damit wir es wahrnehmen und Er es mit unserer Erlaubnis reinigen kann. 

Dann kommt das Fest der Sühnopfer/Ióm ha’Kipurím (18 auf 19. September 2018), ein Denkmal des größten aller Sühnopfer, Ieschúa, unser Sühnopfer/Kaparáh, das an Pésach für uns geopfert wurde, damit wir Zugang zum Vater haben können an Sukót (23. auf 30. September 2018).

Dies sind Tage für den anderen Teil der Dualität, um zu gehen, unseren geliebten Elohím aufzusuchen, der uns mit offenen Armen erwartet, wenn wir „unsere Hausaufgeben gemacht haben“ (Buße, Reinigung, wahrgenommen, was wir getan haben und um Vergebung gebeten haben). All dies ist SCHÚV, Umkehren zu Ihm, mit Ieschúa in uns, in unserem Geist/Rúach, der uns mit Elohím verbindet, uns hilft bei dieser Rückkehr/Schúv, d.h., der so wenig und falsch verstandenen Gnade.

Diese Feste sind eine „Ausrede“ und eine große Gelegenheit, die Elohím uns bietet, um uns aufzumachen, Ihn zu treffen und damit Er sich aufmacht zu diesem Treffen… für jene, die Ihn suchen und nach Ihm sehnen, wie man sich nach einem lieben Menschen sehnt. Das Judentum, Sein Volk (sowohl nach Blut wie nach Glauben) macht diese zwei Bewegungen: INNEHALTEN und GEHEN, Ihn zu treffen, und auch Elohím macht diese Bewegung des uns Entgegenkommens als unser Geliebter. 

Wir messianischen Juden haben Ieschúa als Bräutigam (Off.12:17), der den Heiligen Geist/Rúach ha‘Qódesch gesandt hat, Seine Braut/Kaláh abzuholen, wie Avrahám seinen Knecht sandte, eine Braut für seinen Sohn Itzcháq zu suchen. Wir sind die Braut Ieschúas, der SEHR BALD Seine Vermählung mit uns (messianischen Juden weltweit) feiern wird. 

Unsere Rückkehr/Schúv zu Elohím sollte jedes Jahr anders und größer sein. Die Bewegung Elohíms ist immer spiralenförmig, nicht lineal und auch nicht kreisförmig. Mit Elohím zu leben ist ein ewiges Steigen auf der Rampe/Sulám (falsch als Treppe übersetzt), die Iaaqóv sah (auf der die Engel/Malachím hoch und runter stiegen), jedes Jahr ein wenig gehorsamer, weiser… in Seinen Augen. 

Es gibt mindestens 5 Gebiete, die wir unter die Lupe nehmen sollten.

1. UNSERE PERSÖNLICHE BEZIEHUNG ZU ELOHÍM

Elohím bittet uns, dass wir um Vergebung bitten und dass wir Buße tun über unsere armselige Beziehung zu Ihm in diesen „schrecklichen Tagen“/Iamím ha’noraím. Wir sollten analysieren, wie unsere PERSÖNLICHE Beziehung zu Ihm gewesen ist und wo wir in diesem Bereich gefahlt haben. Mag sein, dass wir z.B. viel geplant hatten, um, diese Beziehung zu verbessern, jedoch die Zeit verbummelt haben ohne sichtbare Frucht. Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, dass die HAUPT-Absicht unseres Lebens ist: „Einsicht zu haben und Mich zu  erkennen“/ladáat Otí (Irm./Jer.9:23/24). Wir sind sozusagen wie eine fleischliche Raumfahrts-Kapsel mit einem geistlichen internen Kapsel, die ins All gesandt wird, einen gewissen Planeten zu erreichen, der Lichtjahre entfernt liegt. Wenn sie ankommt, ist ihre Mission damit schon erfüllt und kann auf dem Boden des Planeten ruhen, weil ihre Mission erfolgreich erfüllt ist. So ist es mit uns. Elohím hat uns mit einer Mission ausgesandt: durch die Umstände unseres kurzen Lebens, eines Lebens voller Aufs und Abs, voller Widrigkeiten, Mitmenschen und Tragödien, Jenen kennenzulernen, der uns auf diesen Planeten geschickt hat. Wenn wir das tun, sind wir erfolgreich. Wenn nicht, dann ist alles, was wir hier tun nur „Hével“ (die beste Übersetzung hierfür ist: „Dunst, der von einem verendenden Kadaver aufsteigt“, wie es Salomo/Schlomóh ha’Mélech in Kohélet/Prediger darlegt)

2. UNSER HERZ/LEV

Ein weiterer wichtiger Bereich in unserem Leben ist unser Herz/Lev. Wie stehts mit unserem Herzen, was Elohím, uns selbst, unsere Familienangehörigen (Eltern, Geschwister, Kinder, usw), Geschwister der messianischen Gemeinde, unser Land und unsere Umwelt angeht? Dies ist eine Zeit der Umkehr/Teschuváh, auch in Hinsicht auf ein von aller Ablehnung, Härte, Gleichgültigkeit (gegenüber allen Genannten und jenen, die Elohím uns in den Weg stellt, wie z.B. Bettler und andere die Elohím kennenlernen müssen), Hass und fehlenden Vergeben geheiltes Herz. Manche von uns haben einige dieser genannten Probleme an unserem psychischen Herzen und brauchen Heilung. 

Dies ist die Zeit dafür. So wie es eine Zeit/Ét gibt, um Samen zu pflanzen, so gibt es eine Zeit/Et, um psychisches „Unkraut“ aus dem Boden unserer Seele auszurupfen, Unkraut, das den Platz einnimmt, den positive Gefühle einnehmen sollten, die vom Geist kommen und vom im Geist wandeln, wie den in Gal.5,22-23 erwähnten Früchten des Geistes: „Die Frucht des Geistes/Rúach aber ist Liebe/Ahaváh, Freude/Óscher, Schalóm/Friede (nach gewonnenem Kampf) Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Emunáh/Glaube (an die Wahrheit Elohíms), Sanftmut, Selbstbeherrschung, Gegen solche Dinge gibt es keine Toráh“. Das deutet doch darauf hin, dass es gegen die in Gal.5,19-21 aufgezählten Werke des Fleisches Toráh gibt! Unser Herz/Lev ist ein Garten, wo es wie in jedem Garten, wildes Unkraut oder delikate schöne Blumen wachsen können, gepflegt in langen anstrengenden Stunden Arbeit (die 9 oben genannten Früchte des Geistes, unser wahres psychisches und geistliches Ziel). 

3. UNSERE GEDANKEN, HALTUNGEN UND GEFÜHLE

Unsere Gedanken sind das erste, was wir hüten müssen, denn es ist unser Verstand wo die größten Sünden „ausgebrütet“ werden, die dann mit den Händen getan, mit den Füßen begangen, mit dem Mund geredet werden. Unser Kopf ist ein Garten, wo sehr wildes Unkraut wachsen kann oder gute Früchte, schöne und geistliche Gedanken, die uns Elohím und unseren Nächsten näher bringen. Aus diesen Gedanken entstehen unsere Haltungen gegenüber Elohm und unseren Mitmenschen und unsere Gefühle, die in gewisser Hinsicht von jenen kontrolliert und geleitet werden. 

Jeder von uns hat gewisse Grundeinstelungen (Konfigurationen), gewisse Ansammlung von Grund-Gedanken, Grund-Gefühlen und Grund-Haltungen. Manche dieser Einstellungen sind fast komplett gesund, wie wenn wir keine negativen Eigenschaften haben (was ziemlich unwarscheinlich ist), oder eine Mischung von beiden, eine durchschnittliche normale Einstellung. Die 10 Tage zwischen Ióm Teruáh und Ióm ha’Kipurím sind ideal dafür, uns zu durchleuchten und mit der Hilfe des Heiligen Geistes/Rúach ha‘Qódesch eine detaillierte Introspektion von unserer ganz eigenen Konfiguration aufzustellen, um all das auszurupfen, was Elohím an unserem Verhalten und unserer Einstellung stört, und um zu beginnen, den Samen jener Früchte zu pflanzen, die wir bereit sind zu pflanzen – sei es ein kleiner Same Ahaváh (aufopfernde Liebe Adonáis) oder wenigstens Freundlichkeit (eine Haltung von Bereitschaft, Annahme und Vergebungs-Bereitschaft gegenüber den negativen Eigenschaften, die wir normalerweise nicht tolerieren an anderen (uns selbst gegenüber sind wir meist viel toleranter). 

4. SÜNDEN-BEDECKUNG/KAPARÁH UND REININGUNG/TAHARÁH

In diesen „schrecklichen Tagen“/Iamím ha’noraím gibt es zwei Schlüssel-Begriffe, abgesehen vom schon erwähnten: Teschuváh/Umkehr, der beide mit einschließt. 

Der erste ist die „Kaparáh“. Dies ist das Opfertier, das an diesem Tag durch den Kohen ha’gadol/Hohepriester im Tempel in Ieruschaláim geopfert wird und das FÜR und ANSTELLE von uns, dem Volk Israel, stirbt. Nach dem ersten Kommen Ieschúas ist Er der Kóhen ha’gadól (Hbr.9,25-28) und Er ist auch die an Péssaj/Passah geopferte Kaparáh, dessen Blut uns von Sünde befreit an diesem von Elohím bestimmten Fest/Moéd. Alle messianischen Juden, die wir die Moadím/Feste zu halten versuchen, „versuchen“ dies nur, ohne viel Erfolg. Diese Sünde, die Moadím NICHT angemessen zu halten, müssen mit dem Blut Ieschúas bedeckt werden, der unsere Kaparáh ist. Dank dieser Kaparáh ist unsere Sünde bedeckt und wir werden freigesprochen – jedoch nicht, um die Toráh nicht zu halten, wie vielerorts gelehrt wird. Die Definition von Sünde sollte uns hier Klarheit geben: (1.Joh.3,4): „jeder, der Sünde tut, übertritt die Toráh, und die Sünde ist das Nichthalten der Toráh“. Dies ist die Absicht von Ióm ha’Kipurím: uns (messianischen Juden durch den Glauben) mit dem Blut Ieschúas zu bedecken. 

5. WAS PASSIERT, WENN WIR WIEDER SÜNDIGEN?

Doch was passiert, wenn wir wieder und wieder sündigen, einfach (wie bei einer Sucht) weil wir es nicht unterlassen können oder weil wir es ein, zwei mal nicht schaffen, weil unsere mentale oder emotionale Konfiguration uns treibt oder anzieht, es wieder zu tun. Dafür gibt es im Judentum den zweiten Schlüsselbegriff:: Taharáh/Reinigung. Während die Kaparáh von Elohím kommt, von außerhalb unseres Seins, kommt die Taharáh von innen, indem wir die mentale Konfiguration unserer Seele und Gedanken verändern, aus dem Garten unserer Seele all jenes wilde Unkraut ausrupfen, das Sünde und Verfahlung in unsere Seele treibt. 

Zu Elohím zurückzukehren/Teschuváh schließt eine regelmäßige, zumindest wöchentliche Reinigung/Taharáh ein. Wie leicht fällt es uns, uns im Gym ein paar Muskeln anzutrainieren! Doch wie selten nehmen wir eine mentale und geistliche Sauna, um unsere sündigen Gedanken und Neigungen auszuschwitzen, um Reinigung/Taharáh zu erreichen? Wir sollten unsere negativen Gedanken, Haltungen, Einstellungen und Neigungen jeden Schabbát unter die Lupe nehmen und aufschreiben, warum und wann diese oder jene Neigung zum Bösen das erste Mal aufgetaucht ist und was wir beten und bitten oder tun können, um dem das nächste Mal zu entkommen. Der Schabbát ist der ideale Tag für diese Art von Analyse. Steh und geh!

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