Viernes, 27 Julio 2018 10:05

PARASCHÁH 45 WA‘ETCHANÁN / UN ICH FLEHTE

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 45
WA‘ETCHANÁN / UN ICH FLEHTE

16. TAG DES 5. MONATS DES JAHRES 5779
28. JULI 2018

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 3,23-7:11
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 40:1-26

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Dvarím/Worte/„5.Mose” 6,12: „so hüte dich davor, ADONÁI zu vergessen, der dich aus dem Lande Ägypten/Mitzráim geführt hat, das dir Diensthaus war“ 

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

PASS AUF, DASS DU ADONÁI NICHT VERGISST!

Es gibt so vieles, was wir nicht vergessen sollten, von all dem, was Elohím in unserem Leben getan hat, dass wir einen ganzen Monat damit zubringen könnten, darüber nachzusinnen, und die Zeit würde nicht ausreichen. Mitzráim symbolisiert die „Blokaden“, die Kriegslist des Feindes/ha‘satán, damit er und sein Heer nicht die ganze Zeit persönlich gegen uns kämpfen müssen. Stattdessen baut er alle möglichen Fallen in unser Leben ein und macht uns so das Leben schwer. Und wenn wir uns nicht fest zu Elohím stellen, macht er es uns fast unmöglich. Wenn wir uns aber fest zu Elohím stellen, dann kümmert Elohím sich darum, jede Blokade und jedes Hindernis zu beseitigen. Deshalb gilt es, Ihm zu danken und all das, was Er für uns getan hat und immer wieder tut (selbst wenn wir dies oft gar nicht bemerken), nicht zu vergessen! 

Er hat so viel für uns getan. Er hat so viele Wunder für uns getan. Ein ganzer Tag reicht nicht aus, Ihm dafür zu danken. Und trotzdem vergessen wir, dies zu tun! 

NICHT VERGESSEN, WER ER IST

Zuerst und vor Allem sollten wir nicht vergessen, wer Elohím ist. Er ist der Einzige Wahre Elohím. „Götter“ gibt es viele. Wir sind aber bei keinem dieser Billionen Götter, sondern beim Einzigen und Wahren Elohím, dem Elohím Israels. Dies ist das Wichtigste, und das dürfen wir nicht vergessen: das Privileg, auf der Seite Elohíms zu stehen und nicht auf der Seite von irgend einem dieser Billionen Götter, den die restliche Menschheit verehrt und anbetet und von der sie sich bertrügen und irreführen lässt. 

Wir sollten auch nicht vergessen, dass Er es ist, der unser Leben regiert (nicht wir selber) und der uns zu unserem von Ihm von Ewigkeit her vorherbestimmten Ziel (Bestimmung, Schicksal) führt. 

Deshalb sollten wir unsere Beziehung zu Ihm wie einen kostbaren Edelstein hüten, und unsere Zeit nicht mit (verhältnismäßigen) Nichtigkeiten verschwenden, sondern damit, Ihm zu dienen und Ihn zu lieben wie Er uns liebt und uns in den kleinsten Dingen entgegenkommt. 

NICHT VERGESSEN, WIE ER UNS BEHÜTET UND BEWAHRT, UNS HILFT, UNS BEFREIT, UNS VERGIBT

So beschäftigt wie wir sind, bemerken wir oft nicht, dass Er bei uns ist, den ganzen Tag, kontinuierlich. Er behütet und bewahrt uns vor den Fallen des Feindes, vor „Unfällen“ (die keine Unfälle, sondern Strategien des Feindes/ha‘satáns sind, um uns zu schaden und unsere Gesundheit und die unserer Familie und unseres Hab und Gutes anzugreifen). 

Wir sollten nicht vergessen, wie Er uns hilft in jeder kleinen oder großen Aufgabe, die vor uns liegt. Selbst wenn wir Ihn nicht mit unseren physischen Augen sehen, ist Er da, an unserer Seite. Er hilft uns (oder schickt uns Seine Engel/Malachím) und macht uns das Leben und was vor uns liegt leichter. Er hilft uns, zu finden, was wir so verzweifelt gesucht haben. Wie ein Guter Papa/Ába lacht oder weint Er mit uns, je nach Situation und Erleben, sanft und liebevoll wie niemand sonst auf Erden, mit jenen, die wir Ihn persönlich kennen.  

Der König David beschreibt Ihn in Psalm/Tehiláh 18 als: 1) eine Burg oder einen sicheren Ort, wo der Feind/ha‘satán ihn nicht antasten kann; 2) ein Berg voller Verstecke, um in Deckung zu gehen; 3) ein Fels, den keiner erklimmen kann und wo wir uns in Sicherheit bringen können 4) ein Turm über unseren Feinden; 5) ein Schofár (Widderhorn), um unsere Feinde zu verscheuchen oder es uns wissen zu lassen, wenn sie uns zu nahe gekommen sind. 

In Psalm/Teliháh 18,16-19 vergleicht er unsere Probleme mit tiefen Gewässern, die drohen, uns zu ertränken. David, schwach und ohne Kraft, wusste, dass nur Elohím ihn in der Zeit seiner Schutzlosigkeit aus der Hand der Feinde gerettet hatte. Wie oft wünschen wir uns, dass Elohím uns aus unseren Problemen rettet? Vergessen wir nicht, dass Er unser besster Schutz ist und uns retten und helfen kann, das Meer unserer täglichen Probleme zu überqueren. Wenn Sie empfinden, dass die Probleme Sie ertränken, bitten Sie Elohím um Hilfe, dass Er Sie festhält und bewahrt. Unter Seiner Fürsorge sind Sie nie „hilf-los“. 

In Psalm/Tehiláh 18,30-34 sehen wir, was für ein Elohím Er ist! Er ist absolut perfekt. Er erfüllt alle Seine Versprechen. Er ist ein Schild/Magén für jeden, der sich hinter Ihm versteckt. Denn wer ist wie unser Elohím? Wer außer Ihm ist ein Fels? Er beschützt uns wo immer wir gehen oder stehen. Elohím verspricht, dass Er uns Kraft geben wird für die Herausforderungen in unserem Leben, dass Er unser Leben aufbaut und uns bewahrt vor Problemen, die unser Leben bedrohen. Er verspricht jedoch nicht, unsere Probleme wegzunehmen. Hätte Elohím uns versprochen, dass wir keine Probleme haben werden, noch Gipfel zu erklimmen, noch Kämpfe zu kämpfen, würden wir nicht wachsen. Aber zusammen mit diesen Herausforderungen im Leben schickt Er uns die Kraft, um zu siegen. Würde Er uns mit diesen Problemen, die unser Leben bedrohen, allein lassen, würden wir nicht überleben. Elohím schickt uns jedoch Seinen Schutz. Wir brauchen Seinen Schutz, um die Gefahren im täglichen Leben zu überleben. Wir brauchen Seine Kraft, um zu wachsen, in dem Maße, wie wir auf die bedrohlichen Umstände des täglichen Lebens reagieren. 

VERSCHIEDENE ARTEN, WIE ELOHÍM UNS VON DEN PROBLEMEN BEFREIT

Elohím befreit uns auf unterschiedliche Art und Weise: 

1. Er zeigt uns eine andere Perspektive oder Seite des Problems. Manchmal sind wir selbst die Ursache unseres Problems, und Elohím hilft uns, dies zu erkennen. Oft ist die Ursache unseres Problems eine Sünde unsererseits oder fehlende Achtsamkeit mit gewissen Dingen. 

2. Er beseitigt die Ursache des Problems, und wir sehen uns davon befreit. In Jerichó griff Elohím persönlich ein und zerstörte die Mauern der Stadt. Zu Schimón Petros schickte Er einen Engel/Málach, um ihn aus dem Gefängnis zu befreien. 

3. Er benutzt uns und unsere Anstrengungen, um zu siegen und das Problem zu beseitigen. Wir sollten Glauben haben und Ihm vertrauen. Unsere menschliche Anstrengung genügt nicht, um unsere Probleme zu lösen. Es war der Stein in der Schleuder Davids, der Goliat tötlich traf. 

4. Er macht, dass die Probleme selbst oder unsere Feinde unsere Probleme lösen

5. Er macht, dass unsere Feinde oder Probleme sich selbst zerstören. In Sprüche/Mischléi 26,27 heißt es: „Wer (anderen) eine Grube gräbt, fällt (selbst) hinein, und wer einen Stein wälzt, auf den wird er zurückkommen“. Elohím brachte den Sieg durch Gidión indem Er die Midianím dazu brachte, sich selbst zu zerstören (Richter 7). 

6. Er hilft uns, das Problem zu verstehen und damit zurecht zu kommen, und manchmal hilft Er uns sogar, die Folgen zu vermeiden. Dies sehen wir, wenn wir einer Versuchung widerstehen  (Jaaqóv/Jak.1,12). 

7. Er schickt uns jemanden oder etwas, um uns durch das Problem hindurch zu helfen. Inmitten der Trockenheit und Hungersnot schickte Elohím Eliáhu durch Raben und später durch die Witwe in Tzarfát Nahrung (1.Kö.17,4-9). 

8. Er nimmt weder das Problem weg, noch wen oder was es auslöst, aber Er verhindert, dass die Folgen uns treffen. Als die Schlange Rav Schául (Paulus) biss, schadete es ihm nicht (Apg.28,3). 

9. Er lässt zu, dass die Folgen uns treffen, um uns zu zeigen, dass Er  unser kostbarster Schatz ist. Als David aus seinem Königspalast fliehen musste vor Avschalóm und in der Wüste weilte, betete er: „Oh Elohím, Du bist mein Elohím. Frühe suche ich Dich. Es dürstet meine Seele nach Dir, mein Fleisch schmachtet nach Dir in einem dürren und hungrigen Land, wo kein Wasser ist“ (Ps./Teh.63,1). In diesem Fall hat etwas anderes unsere Sicht verdeckt, so dass wir nicht gesehen haben, dass Er unser größtes Gut ist. 

10. Er benutzt das gegenwärtige Problem, um alle unsere Probleme zu lösen und uns mitzunehmen. „…wie geschrieben steht: ‘Um Deinetwillen werden wir täglich getötet; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.‘ Aber in dem allem überwinden wir weit durch Ihn, der uns liebt“ (Rö.8,36-37). 

Wir sehen also die unterschiedlichen Arten Elohíms, uns zu helfen, und wie wir verhindern können, Ihn zu vergessen (möge das nie geschehen!). 

Werden wir dies beachten oder werden wir langsam den Berg runterrutschen, bis es zu spät ist, wieder hinaufzusteigen? Ich hoffe, wir reagieren rechtzeitig und verstehen, was Elohím in unserem Leben zu unserem Besten tut!

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