Viernes, 20 Julio 2018 05:00

PARASCHÁH 44 DVARÍM / REDEN

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 44
DVARÍM / REDEN

9. TAG DES 5. MONATS DES JAHRES 5779
21. JULI 2018

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 1,1-3,22
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 1,1 - 27

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Ieschaiahu/Jes.1,16-18: „Waschet euch, reiniget euch, tut euer böses Wesen fort von Meinen Augen, lasst ab vom Bösen; lernet Gutes tun, sucht nach dem geraden Weg, helfet dem Unterdrückten, achtet auf die Waisen, verteidigt die Witwe. So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht ADONÁI. Wenn eure Sünde gleich blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden; und wenn sie wie Scharlach ist, soll sie doch wie Wolle werden.“ 

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

KOMMT, LASST UNS MITEINANDER RECHTEN, SPRICHT ADONÁI

Wer möchte das nicht, „kommen und mit Elohím rechten“, reinen Tisch machen, aufräumen? Gibt es jemanden der das nicht will? Wer will nicht, dass seine Sünden weiß werden wie Schnee und Wolle? Aber dazu gibt es Bedingungen. „So kommt denn und lasst uns miteinander rechten“.

Wovon müssen wir uns waschen und reinigen, um zu Elohím zu kommen und die Dinge mit Ihm in Ordnung zu bringen? 

Als erstes sollten wir die Bereitschaft Elohíms erkennen. Er sagt nicht: „mit euch will Ich nicht reden weil ihr Sünder seid“ oder Ähnliches. Nein. Er gibt uns Bedingungen, das stimmt. Aber Er zeigt uns diese zu unserem Wohl, um in Seine Gegenwart kommen zu können. Und um von keinem Geringeren als der Höchsten Macht des Universums angehört zu werden! 

Wenn das jetzt so ist, was heißt dann „Waschet euch, reiniget euch, tut euer böses Wesen fort von Meinen Augen…“?

Um zu beginnen, müssen wir BESCHLIESSEN, „uns zu waschen und zu reinigen und unser böses Wesen von Ihm fortzuschaffen“. Es besteht ein enormer Unterschied zwischen erkennen und tun. Es gibt Menschen, die sich zwar bewusst sind, dass sie sündigen, die aber aus dem einen oder anderen Grunde weitermachen, einfach nur weil sie nicht BESCHLOSSEN haben, damit aufzuhören. Eine Sache ist, etwas zu wollen und eine ganz andere und festere ist, sich daran zu klammern und zu einem Teil unseres Lebens zu machen. 

Und dann müssen wir uns fragen, „wovon muss ich mich waschen und reinigen?“ Wir verunreinigen uns ständig, tagtäglich – die Augen, indem wir anschauen, was wir nicht sollten; die Ohren, indem wir hören, was wir nicht sollten, weil es unseren Kopf, unsere Gedanken verunreinigt;  die Hände, indem wir tun, was in den Augen Elohíms nicht recht ist; den Mund, indem wir Worte und Dinge aussprechen, die Elohíms nicht würdig sind und die Er verbietet, aber wir bilden uns ein, es würde uns ja niemand hören; die Füße, indem wir gehen, wohin wir nicht sollten. 

Täglich verunreinigen wir uns, und oft merken wir es nicht einmal. Wir verunreinigen uns ständig, indem wir denken, reden und tun, was nicht von Elohím ist, sondern rein weltlich. Dies ist es, was Elohím Sünde/Chatá nennt. Es ist Sünde, zu denken, zu reden und ganz besonders, zu tun was wir nach den Geboten der Toráh nicht denken, reden und/oder tun sollten. Und es ist so einfach, in Sünde zu fallen, so leicht, dass wir oft meinen, es sei nichts. „Ich denke ja nur etwas falsches. Es merkt ja nicht einmal jemand etwas davon“, reden wir uns selbst ein, und versuchen so die Last zu mindern oder uns sogar bei Elohím herauszureden. 

Wir merken dabei nicht, dass Elohím sogar unsere Gedanken sieht und hört, und dass diese nicht solche sind, die Er von Seinen Kindern erwartet – und dann erst noch die unangebrachten Worte eines Kindes Elohíms, oder schlimmer noch, unangebrachte Taten, was schlicht und einfach Sünde ist. Das ist es nämlich, was in den Augen Elohíms und im Judentum am Wichtigsten ist, und folglich auch im messianischen Judentum – das auf Taten, nicht nur auf Gedanken gegründet ist, selbst wenn Elohím (wie wir schon sagten) selbst diese sieht und zur Kenntnis nimmt. 

In Be‘Reschít/‘1.Mose‘ 2,17 ist die Rede vom „Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen“, was wir meinen, verstanden zu haben. Das ist aber nicht der Fall. ELOHÍM IST DER EINZIGE, DER GENAU WEISS, WAS GUT UND WAS SCHLECHT IST! Von diesem Baum zu „essen“ hat den Menschen/Ben Adám nur dahin gebracht, selbst zu beurteilen, was er für richtig oder falsch, für gut oder schlecht hält. Und schon das ist falsch. 

Was Elohím in der Toráh sagt ist gut und richtig! Und was Elohím in der Toráh sagt, dass wir nicht tun sollen, das ist nicht gut zu tun, egal was wir simplen Menschen davon halten! Wenn wir aus diesen Normen ausbrechen, beginnen die Probleme und wir kommen vom Geraden Weg Elohíms ab und geraten dahin, vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen zu „essen“. 

Schauen wir uns (aus Platzmangel) hier nur ein Beispiel an: religiöse Abbildungen. Die sind schlecht, nicht wahr?  Es kommt darauf an, wer es sagt. Wenn Elohím anordnet, Qeruvím/Engel über der Bundeslade herzustellen, dann ist das GUT! Wenn es der Mensch ist, der sich Abbildungen (Bilder, Statuen, usw.) von Göttern macht, um sie zu „verehren“, dann ist das SCHLECHT und wird Götzendienst genannt und mit dem ewigen Tod in der Hölle bestraft (Off.21,8). [Uns ist bewusst, dass dieses Konzept nicht leicht zu verstehen und anzunehmen ist, aber es ist wahr. Wir beginnen erst, „reinen Tisch zu machen“].

LERNT, GUTES TUN

Was bedeuten diese Worte? Elohím hat uns Gebote gegeben -im Besonderen die 10 Gebote-, um sie als erstes zu erlernen, indem wir sie lesen und sie in Erinnerung behalten, indem wir sie diskutieren und verstehen, bis wir sie in und auswendig kennen (vorzugsweise aus einer guten jüdischen Übersetzung). 

Sobald wir dieses solide Fundament haben, sollten wir uns fragen (am besten in einer Kleingruppe, um sie gegebenenfalls zu diskutieren, was auch nötig ist): „Für wen sind die 10 Gebote? Sind sie NUR für die Juden? Oder sind sie für alle Gläubigen?“ Wenn wir dafür halten, dass sie für alle Gläubigen sind, dann geben wir zu, dass der Schabbát auch für uns ist und dass wir ihn voll und ganz zu halten haben. Oder etwa nicht? Sind es 10 Gebote oder nur 9? „Wascht euch und reinigt eurer Denken“, würde ich, Elohím immitierend, sagen. „Kommt nun und lasst uns rechten/reinen Tisch machen, über die 9, ich meine, 10 Gebote.“ 

Auf der anderen Seite, was heisst „lernen, Gutes zu tun“? Was heisst „Gutes tun“? Was heisst „lernen“? 

Wir haben oben schon erklärt, dass es Elohím ist, der bestimmt, was „das Gute“ ist, nicht der Menschen, noch seine Meinung über „gut“ oder „schlecht“, „richtig“ oder „falsch“. 

Was heisst „lernen“? Es bedeutet, zu versuchen, zu versagen und es nochmal und nochmal und nochmal zu versuchen, mit unserem ganzen Willen, bis wir es wirklich erfassen und lernen. 

Was heisst also, „lernen, Gutes zu tun“? Es bedeutet, ein „gutes Werk“ (nach der Toráh!) zu tun, das Elohím von uns verlangt; und es jedes Mal zu tun, wenn sich uns die Gelegenheit bietet – und zwar jedes Mal, wenn die Gelegenheit wörtlich an unsere Tür kloppft (oder an unserem Tor klingelt). Jeder Bettler, der an unserem Tor klingelt oder an die Scheibe unseres Autos klopft und um etwas bittet, ist von Elohím gesandt, und wir tun gut daran, ihn zu beachten. DIES ist „Gutes tun“. 

Gutes tun ist (wie wir schon sagten) auch, ein Gebot zu halten, es bis ins letzte Detail zu halten. Oft ist Gutes tun nicht so paschút/simpel. Zwischen dem Einen Recht zu geben oder dem Anderen, befindet sich „das Gute zu tun“ im Grad des Toráh-Haltens jedes einzelnen und in jedem einzelnen Fall. Wenn beispielsweise zwei über etwas diskutieren und uns um unsere Meinung oder Eingreifen bitten, müssen wir, um in diesem bestimmten Fall „das Gute zu tun“, Elohím um Hilfe bitten, damit Sein Geist/Rúach eingreift und uns leitet, und damit wir nicht durch persönliche Sympathien für den einen oder anderen geleitet werden, damit wir dem Recht geben, dem es – nach der Führung Elohíms und nicht unserer – gebührt. Auch dies ist „Gutes tun“. 

TRACHTET NACH DEM GERADEN WEG

Was heisst, „trachtet nach dem geraden Weg“? In Matth.6,33 heisst es: „Trachtet zuerst nach dem Reich Elohíms und nach Seinem geraden Weg und der Rest wird euch dazugegeben”. Von welchem „Rest“ spricht Ieschúa hier? Er spricht hier von dem, was uns 99% des Tages beschäftigt: unser Job, unsere Sorgen, Beschäftigungen, Familie, Gespräche, alles was uns die Zeit raubt, die wir, Seinen Willen tuend– die Bedeutung von „nach dem geraden Weg suchen“ und tun-, im Reich Eloihíms verbringen sollten. Elohím weiss, was wir jeden Tag, jede Minute, jedes Jahr brauchen. Er ist nicht „abgelenkt“ mit anderen Dingen. Seine Aufmerksamkeit ist viel fester auf uns gerichtet als unsere auf Ihn. Wenn wir diese Wahrheit zu einem Teil unseres Lebens machen, dann „tun“ wir den „geraden Weg“, von dem dieser Vers spricht. 

Was ist der gerade Weg noch? Er ist: dem Unterdrückten dem vom geistlichen Feind verfolgten helfen, für den Kranken beten, den befreien, der es benötigt (selbst wenn derjenige sich dessen nicht einmal bewusst ist und mint, er habe nur ein unwichtiges Problem), der Witwe, den Armen und Bedürftigen beistehen und helfen. Der gerade Weg ist, Jünger/Talmidím zu haben, die lernen, was wir von Elohím lernen. Er ist, zu anderen (wenn Elohím es uns sagt) vom messianischen Judetum zu sprechen als Ausweg aus ihren armen Leben. Er ist, zusammenfassend, zu VERSUCHEN ZU TUN, was Ieschúa in Seinem irdischen Leben getan hat, als Er im Lande Israel „mit uns“ war, als „Imánu‘EL“ („Elohím mit uns“). 

Der gerade Weg ist auch, das Böse und Schlechte aus unseren Gedanken, Worten und Tun zu entfernen, wie wir zuanfang dieser Parascháh sagten. Jeden Tag und jederzeit sollten wir untersuchen, was wir falsch/schlecht machen und was wir richtig/gut machen, um zu überprüfen, ob wir auf dem geraden Weg sind. Eine einfachere und viel effektivere Art ist, um die Führung des Heiligen Geistes/Rúach ha‘Qódesch Elohíms zu bitten, jeden Tag unseres Lebens, um uns in allem, was wir tun und an dem Tag tun sollen, zu leiten. 

KOMMT NUN UND LASST UNS RECHTEN, SAGT ADONÁI

Wenn wir all dies tun, sagt Elohím zu uns: „Kommt nun und lasst uns rechten/reinen Tisch machen“ Das heisst, rein von aller Sünde – wenigstens heute – lädt Elohím uns ein, in Seiner Heiligen und Gesegneten Gegenwart zu sein, und das Gespräch mit Ihm und Seine Erleuchtende Gegenwart -und gegebenenfalls Seine Freundschaft- zu genießen. 

Die Folge dieses Gehorsams unsererseits gegenüber Seinen Anweisungen (Sein Baum des Guten und Bösen und nicht unserer!) ist eine ewige Freundschaft, welche alle bekannten Grenzen überschreitet, um in Unbekanntes einzudringen, in „Mich verstehen und erkennen“ von dem im TANÁCH (A.T.) in Jer.9,24 die Rede ist. 

Da, im Tun Seines Willens und nicht nur unseres eigenen, werden wir in der privilegierten Position sein, die Elohím uns verheißt: „Wenn eure Sünde gleich blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden; und wenn sie wie Scharlach ist, soll sie doch wie Wolle werden.“ 

Unsere Sünden werden gelöscht und unser Leben wird für alle Zeiten verändert, weil wir auf Seinen Wegen sind und nicht auf unseren eigenen. 

Werden wir es tun, und sei es für Ihn, Ihm zu gefallen? Dies ist das „Angebot“, das Elohím uns in dieser Woche macht und das für alle Ewigkeit Früchte bringen kann. Werden wir es beachten? Nur an diesem Schabbát oder für den Rest unseres Lebens?

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