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Viernes, 18 Mayo 2018 08:05

PARASCHÁH BAMIDBAR / IN DER WÜSTE

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 34
BAMIDBAR / IN DER WÜSTE

5. TAG DES DRITTEN MONATS (IAR) DES JAHRES 5779
19. MAI 2018

Torahlesung: Ba‘Midbár/In der Wüste/„4.Mose” 1,1-4,20
Haftaráh: Hoschía/הושׁע/Hosea 2,1-22

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Ba‘Midbár/In der Wüste/In der Steppe/„4.Mose” 1,1:
„Und ADONÁI redete zu Moshéh in der Wüste Sinái im Zelt der Versammlung am ersten (Tage) des zweiten Monats im zweiten Jahr, da sie aus Ägyptenland gezogen waren, und sprach: 'Macht eine Zählung der ganzen Gemeinde der Kinder/Bnéi Israel nach ihren Geschlechtern und Vaterhäusern…'“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

ALLES GESCHEHE IN ORDNUNG/BE‘SÉDER

Diese Parascháh handelt von der Zählung, die Elohím von allen Männern Israels vorzunehmen anordnete. Diese Zählung spricht von der Ordnung/Séder/סדר im ganzen Universum und in allem, was wir tun, wie uns auch der Rav Schául (Paulus) im obigen Titel-Satz (aus Korintíim Álef/1. Kor.14,40) mahnt. 

Das in hebräisch hier benutzte Wort ist: Séder/סדר/Ordnung. Es kommt vom Verb „lesadér“/ordnen. Wenn wir die grafische Bedeutung der einzelnen Buchstaben betrachten, kommen wir auf folgende Bedeutung für das Wort Séder: „(ס) göttliche Bewahrung, um einzulassen (ד) aus unserem Entschluss, zum Aufstieg (ר) oder zum Abstieg.“ 

Der englische Schriftsteller Pope sagte: „Ordnung ist das oberste Gebot des Himmels.“ 

Der Schriftsteller und Philosoph Samuel Johnson sagte über „Ordnung“: „Ordnung ist eine schöne Nymphe, Tochter der Schönheit und Weisheit. Ihre Gehilfen sind Komfort, Klarheit und Aktivität. Sie wohnt im Tal der Freude. Sie ist immer zu finden, wenn man nach ihr sucht. Und sie ist nie schöner, als im Kontrast zu ihrem Gegenteil: der Unordnung.“

Wir sehen also, dass Ordnung/Séder uns (als Wesen, die teils geistlich, teils mental sind) zu unserer Größe in allen Bereichen unseres Lebens Schutz bietet. 

Wir könnten Séder als die Sequenz Elohíms definieren, die Er in Seiner Schöpfung/Briáh festgelegt hat, damit wir Seine Hand im ganzen Universum und in allem, was uns umgibt sehen, und so erkennen, dass diese Ordnung/Séder kein Zufall sein kann, sondern Schöpfung/Briáh eines Schöpfers sein muss. 

In allen Systemen gibt es eine Ordnung/Séder, angefangen bei den kleinsten Partikeln des Universums, den Gluonen, welche die Quarks bilden, welche wiederum in Dreiern die kleinsten bisher entdeckten Partikeln sind. Dann sind da die Elektronen und Protonen, Atome, Moleküle, Kristalle, Viren, Zellen, Pflanzen, Tiere, Menschen, Familien, Volksstämme, Staaten, Länder, Kontinente, Planeten, Sonnensysteme, und schließlich das Universum. Alles ist mit Ordnung/Séder gebildet und umgeben. 

Wir brauchen Ordnung/Séder in unserem Leben. In allem, haben wir es nötig, mit Ordnung/Séder umgeben zu sein, sonst wird unser Leben nicht so erfolgreich und erfüllt sein, wie Elohím es für uns (Seine Geschöpfe) wünscht. Um wirklich Erfolg und Perfektion zu erreichen, ist und muss sowohl das eine wie das andere mit Ordnung/Séder umgeben sein. Die Ordnung/Séder ist erreicht, wenn alles was wir tun, ohne Unterbrechungen abläuft und ohne jene kleinen Schnitzer, weil dies oder jenes fehlt, oder mitten in der Arbeit Zeit mit Suchen nach etwas zu verlieren. Wenn uns Ruhe umgibt und kein Stress aufkommt, dann ist spürbar, dass wir in dem, was wir tun, was wir zu verstehen oder zu erreichen suchen, eine Ordnung/Séder haben, der wir folgen. 

Manche von uns sind mit dieser Midáh/Charaktereigenschaft (dem Ordnungssinn) geboren, andere nicht. Letztere müssen (um sie zu erhalten) erst darum beten. Beide können jedoch Nutzen daraus ziehen, sie zu haben, und ihre Früchte genießen: in Ruhe, ohne Eile und ohne den Stress, der normalerweise unser modernes tägliches Leben bestimmt. 

Ein geeignetes tägliches Gebet könnte sein: „Aba/Papa, ich bitte Dich, darum, dass Du Ordnung/Séder in meine Gedanken bringst und in allem, was ich tue, alles be‘Séder/in Ordnung bringst, bevor es in meine Hände gelangt, damit ich es besser verstehen und besser machen kann.“ 

Mag sein, dass uns in unserem Job (egal welchem) aufgetragen wird, einen Bericht zusammen zu stellen. Das Material für denselben ist jedoch an verschiedenen, weit auseinanderliegenden Orten, und wir müssen Telefonate tätigen, um gewisse Daten zu überprüfen und mit verschiedenen Leuten reden, um Punkte abzuklären. Kurz gesagt: es ist keine Ordnung/Séder vorhanden. Jetzt könnten wir nervös werden oder zu Elohím beten und Ihn um Hilfe bitten, dass Er unsere Gedanken und die Papiere in Ordnung/be‘Séder bringt, damit alles in Ruhe und gelassen vonstatten geht. Es ist interessant, dass der hebräische Ausdruck „be‘Séder“ schon gleichzeitig „Ok“ bedeutet - wie wir „in Ordnung!“ in deutsch auch in beiden Sinnen benutzen. Das heißt, dass etwas, wenn es gut („in Ordnung“) ist, automatisch auch seine richtige Ordnung hat! 

Vielleicht geht es uns gesundheitlich nicht gut („lo be‘Séder“) und wir wissen einfach nicht, was wir tun sollen, ob wir zum Arzt gehen sollten oder ob es reicht, dies oder jenes Medikament einzunehmen, oder was? Was wir tun sollten ist: um Ruhe und Séder/Ordnung für unsere Gedanken beten, dass alle Sorge daraus verschwindet, und dass Elohím alles an den Platz stellt, wo es hingehört. In Sekunden, Minuten oder am Ende des Tages kommt uns die Lösung: eine Freundin ruft an und redet über genau das oder ein ähnliches Thema, oder wir stoßen auf eine Anzeige oder einen medizinischen Bericht, oder irgend ein anderes der vielfältigen Mittel, die Elohím hat, um uns Seinen Willen wissen zu lassen. 

Worin besteht die Ordnung/Séder? Eine, in jeder Sache, in jedem Prozess, Lebewesen oder Rahmen enthaltene, natürlich abläufende Sequenz. Eine Zelle hat eine Struktur, vom Gluon bis zu seinem Kern und ADN, bis hin zu seiner Hülle. 

Ein Land hat mehrere Sequenzen, z.B. seine Geschichte, also sein Ursprung -Israel beispielsweise begann mit einem Mann, Iaaqóv (der danach Israel genannt wurde), bis hin zur Zeit der Volkszählung, bei der es 600.000 Männer waren- der Exodus/Auszug; die Zeit des ersten Tempels: die des zweiten Tempels; die Zeit Ieschúa ha‘Maschíachs/des Messias; und die moderne Epoche. Außerdem kann es seine geografische Aufteilung sein, wie die Aufteilung in zwölf Stämme, von der das Buch Ba‘Midbár/„4.Mose“ spricht, wo jedem Stamm ein Teil zustand. 

Unser dreigeteiltes Sein hat, ebenso wie das Dreigeteilte Sein Elohíms, drei Komponenten: unsere Seele/Sinne, unser Geist und unser Leib. Unsere Seele/Sinne hat eine Ordnung (wie sie funktioniert/tickt): passiv ausgerichtet nach den äußeren Einwirkungen (Licht, Geräusche, Gerüche), die in unser Bewusstsein eindringen; oder, bei den aktiv Veranlagten: je nach dem, was sie gerade im jeweiligen Moment des Tages tun. 

Auch unser Geist/Rúach hat eine Ordnung, die Elohím vorschreiben sollte, weil es nicht unsere Seele (Sinne) sein sollte, welche die Kontrolle über den Geist hat, sondern umgekehrt: unser Geist/Rúach sollte unsere Sinne/Seele kontrollieren. Und unser Geist sollte in die Hände des Heiligen Geistes/Rúach ha‘Qódesch gegeben werden, damit Dieser ihn kontrolliert –wenigstens eine gewisse Zeitspanne am Tag. Das ist es, was „im Geist/Rúach leben“ bedeutet (Rö.8,1). So sollte im Falle unseres Geistes die „Arbeitsanweisung“ vom Heiligen Geist/Rúach ha‘Qódesch diktiert werden und nicht von unseren Launen und Wünschen, und genauso wenig von unserem fleischlichen, mentalen Verstand. 

Welche Ordnung wird am öftesten in messianischen Familien übertreten und/oder außer Acht gelassen? Höchstwahrscheinlich die Vorrangstellung innerhalb der Familie vor Elohím. Statt dass der Familienvater das Haupt ist, übernimmt oft die Mutter diese Stellung, vielleicht weil der Vater nicht messianisch ist. Dies durchbricht jedoch die Familienordnung vor Elohím und ist Grund unzähliger geistlicher Probleme, die sehr wenige überhaupt bemerken. 

Welches ist die wichtigste aller Ordnungen? Die Hierarchie oder Rangordnung, die anfängt bei ADONÁI, gefolgt vom Heiligen Geist/Rúach ha‘Qódesch, Ieschúa ha‘Maschíach und gefolgt von der geistlichen Autorität (unser messianischer Rabbiner) und der Familienvater, die Mutter und die Kinder. 

Viele beten zu „Ieschúa“ oder zum Rúach ha‘Qódesch statt zu ADONÁI. Dies widerspricht nicht nur einer direkten Anweisung von Ieschúa höchstpersönlich: „Wenn ihr betet, sollt ihr sprechen: ‘Avínu sche’ba‘Schamáim/unser Vater, der Du in den Himmeln bist…‘“, sondern ist außerdem ein schwerwiegender Fehler, Folge geerbter geistlicher Unordnung. 

Welches ist die Vorangstellung innerhalb des Wortes? Der TANÁCH kommt zuerst und erst danach der Erneuerte Bund (N.T.) mit seinen großteils miserablen Übersetzungen. Wenn sich etwas widerspricht, dann muss auf den TANÁCH geachtet werden, nicht auf den Erneuerten Bund (N.T.) in dem Zustand, in dem sich seine nicht-messianischen Übersetzungen befinden. Eine bessere Übersetzung, anstelle von „Neues Testament“ ist: „Erneuerter Bund“. 

Auch in uns gibt es eine Ordnung, und es ist vital, dass wir uns daran halten. Wir könnten das mentale Leben als das wichtigste sehen. Wir könnten unser „Arbeitsleben“, das materielle, bzw., das physische Leben als das wichtigste sehen, weil es uns zu essen gibt. Oder wir können sehen, dass beides (das mentale, wie das physisch-materielle Leben) dem geistlichen Leben untergeordnet sein sollte. Dies ist die richtige und angebrachte Ordnung, denn wenn unser geistliches Leben in Ordnung/be‘Séder ist, wird unser mentales und physisches Leben fast immer auch in Ordnung/be‘Séder sein. 

Selbst in den drei großen Festen Elohíms gibt es eine Ordnung, die einen geistlichen Höhepunkt hat. Zuerst kommt Péssach (das Passahfest). Péssach symbolisiert und erinnert an den Tod Ieschúas und unseres Ichs. Dann kommt Schavuót (das Feste der Wochen/Pfingsten). Schavuót symbolisiert das Leben im Geist/Rúach, nachdem unser weltliches Ich gestorben ist. Und alle Feste des Jahres münden schließlich in Sukót (das Laubhüttenfest). Sukót symbolisiert das Verweilen in der Gegenwart ADONÁIs (Elohím-Vater), weil unser Ich tot ist und wir nun erfüllt sind vom Heiligen Geist/Rúach ha‘Qódesch. Wenn wir die Ordnung der Feste verdrehen, bringen wir die Rangordnung in den Dingen Elohíms durcheinander.

Wir sehen also, wie wichtig es ist, zu beginnen, in die natürliche und geistliche Ordnung des von Elohím geschaffenen Universums einzudringen, um in Seinen Schalóm/Frieden und in Seine Menucháh/Ruhe einzukehren, indem wir dieser Ordnung/Séder folgen. 

Möge Elohím Ihnen, lieber Leser, diese mentale, geistliche und physische Ordnung/Séder geben, die wir alle benötigen! 

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