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Viernes, 13 Abril 2018 11:07

PARASCHÁH 27-28: TASRÍA-METZORÁH

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 27-28
TASRÍA-METZORÁH
(SIE) EMPFÄNGT - AUSSÄTZIGER

29. TAG DES 1. MONATS (NISSÁN) DES JAHRES 5779
14. APRIL 2018

Torahlesung: Wa‘iqrá/Und rief/„3.Mose” 12:1-13:59
Haftaráh: 2. Könige 4:42-5:19

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

 DEN GUTEN WEG FINDEN UND AUF IHM BLEIBEN

Wir könnten das Leben wie ein Reise sehen. Jeder muss das Leben durchlaufen auf einem Weg, der mit der Geburt beginnt und mit dem Tod endet.  Wir sollten sicherstellen, dass wir auf dem guten Weg sind. 

Wie können wir wissen, welcher der gute Weg ist, wenn es so viele Wege und Abzweigungen und Irrwege gibt? Wie kann ich den richtigen Weg finden? Wie kann ich auf dem richtigen Weg bleiben, wenn ich ihn gefunden habe? Sprüche/Mischléi ist ein sehr praktisches Buch. Hier geht es um das tägliche und alltägliche Leben. Es hilft uns in unserem täglichen Tun (wo wir stehen). Es hilft uns in unserem Lebenslauf und in praktischen Angelegenheiten wie: Partnerschaft, Essen, den Gebrauch der Zunge, die Augen, Fleiß und Faulheit, Beziehungen mit Familienangehörigen, Reichtum, Geschwätz, Arbeit, Liebe, Sex, Selbstbeherrschung, Dummheit und viele andere praktische Themen, die mit unserem Leben hier und jetzt zu tun haben. 

Im Grunde genommen gibt es nur 2 Wege zur Auswahl: einer ist der richtige und der andere der falsche, der eine ist gerade und der andere krumm, der eine der Weg des Lebens  und der andere der Weg des Todes, der eine ist der Weg des Weisen/Chachám/ חכם und der andere der Weg des Törichten, der eine mag gerade SCHEINEN (Spr.14:12) und der andere IST gerade (Spr.12:28).

In Mischléi/Sprüche beschreibt das Wort „WEG“ die Art, etwas zu tun. Inunserem Sprachgebrauch gibt es das auch. Wir bitten um Rat und sagen: „was soll ich tun?“, d.h.,  „welchen Weg soll ich nehmen?“ Lesen Sie fogende Verse und entscheiden Sie, welche Art von Weg hier beschrieben sind: 

Sprüche 1,15; 2,12; 2,20; 4,11; 4,14; 4,19; 6,23; 7,27; 9,6; 10,17; 10,29; 12,15; 12,2; 12,28; 13,15; 14,12; 15,9; 15,24; 16,29; 16,25; 16,31; 21,16; 22,6; 23,19; 28,10; 30:20.

Wie würden Sie nach diesen Versen den GERADEN WEG beschreiben und jene, die auf ihm wandeln? Wie würden Sie den SCHLECHTEN WEG beschreiben und jene, die auf ihm wandeln? Auf welchem Weg befinden Sie sich? Wenn sie sich auf dem SCHLECHTEN WEG befinden, wie können Sie dann auf den GUTEN WEG gelangen? 

Man könnte diese beiden Wege auch als den WEG DER WEISHEIT und den WEG DER WELT beschreiben. Manchmal verlaufen beide Wege parallel zueinander, doch dann kommt ein Punkt, wo der Weg der Wet abweicht und sich vom Weg der Weisheit entfernt. 

Wie kann der Weg der Welt parallel zum Weg der Weisheit verlaufen? Der weise Mensch folgt auf dem geraden Weg. Der Mensch der Welt folgt dem Weg, der ihm mehr zusagt, ihm scheinbaren Vorteil bringt, Gesundheit, Reichtum, Glück, Ruhm, usw. Wie können diese beiden Wege parallel verlaufen? 

Nehmen wir einmal einen guten Studenten als Beispiel, der jedoch Adonái nicht als seinen Retter kennt und sich nicht darum scherrt, was das Buch der Sprüche lehrt. Sein Ziel ist, gute Noten zu erzielen. Er ist überzeugt, dass eines der Methoden, dieses Ziel zu erreichen ist, angestrengt und fleißig zu lernen. Ist daran etwas falsch, sich anzustrengen und fleißig zu lernen? Spricht das Buch der Sprüche (Spr.6:6-11) gut oder schlecht vom FLEISS?. …

Nehmen wir nun an, dieser Student, der nicht an den Elohím Israels glaubt, versucht es mit anderen Mitteln, gute noten zu erzielen. Er ist nicht nur fleißig beim Lernen, sondern beschließt außerdem, bei der Endprüfung zu mogeln und abzuschreiben. Er könnte denken: „es nützt mir, mich anzustrengen und fleißig zu lernen, aber es ist von Vorteil, ein wenig zu mogeln, solange ich nicht erwischt werde. Bede Methoden sind vorteilhaft und so werde ich die besten Noten bekommen“. 

Wo es darum geht, fleißig zu sein, kann der Gläubige neben dem Ungläubigen gehen (beide können fleißig sein und parallel zueinander wandeln). Doch wenn der Ungläubige beschließt, zu betrügen, ist dies ein Abweichen vom Weg der Weisheit?…  Wenn dieser Student abschreibt, dann muss er dies ohne mich tun, weil ich den geraden Weg nicht verlassen kann. Ich kann und soll nicht auf dem Weg des Betruges wandeln. 

Folgende Liste beschreibt einige Dinge, die ungläubige Menschen tun (weil es sich scheinbar lohnt). Untersuchen wir einmal für uns, ob der Weg PARALLEL zum Weg der Weisheit verläuft (was wir als Gläubige auch tun können oder sollen), oder ABWEICHT und entfernt (was wir als Gläubige nicht tun können oder sollen, weil es die gerechten und geraden Normen Elohíms missachtet). 

Ich vergleiche die Preise im Supermarkt, um für mein geld soviel wie möglich zu bekommen. 

Die junge Verkäuferin hat mit zuviel Rückgelt rausgegeben, aber ich sage nichts (es war schließlich ihr Versehen)

Ich mach Pläne für die Zukunft (Luk.16,8 – der untreue Haushalter war weise, voraus zu planen) 

Ich mache einen Erste-Hilfe-Kursus, um im Notfall Leben retten zukönnen

Ich kaufe einen Lotto-Schein,in der Hoffnung, vielleicht ein wenig Extrageld zu bekommen. 

Ich lerne vernünftig Autofahren, um sicher zu fahren

Als ich ein geparktes Auto gerammt habe, entferne ich mich und hinterlasse nicht einmal eine Notiz. 

Ich putze mir regelmäßig die Zähne

Ich nehme ab und zu etwas illegale Drogen, um meine Probleme zu bewältigen

Fallen Ihnen weitere Beispiele ein? Fallen Ihnen noch andere Dinge ein, die ungläubige Menschen machen (weil es ihnen in den Kram passt) und die wir als Gläubige auch tun sollen? (weil es richtig ist)? Fallen Ihnen weitere Dinge ein, die Ungläubige tun (weil sie meinen, dass es ihnen etwas bringt) und die wir als Gläubige nicht tun sollen (weil es schlecht ist)? 

Schauen wir uns die Situation noch einmal an, wo der Weg der Welt parallel zum Weg der Weisheit verläuft. Nehmen wir zum Beispiel regelmäßiges Zähneputzen. Ein Gläubiger und ein Ungläubiger können dieselbe Gewohnheit haben, doch aus unterschiedlichen Gründen und Motiven. Der Gläubige tut es, um Elohím zu verherrlichen (1. Kor.6,19-20 + 10,31). Der Ungläubige tut es, weil er sich keine Karies holen will, wegen denen er dann zum Zahnarzt müsste. Es ist wichtig, WAS wir tun und ebenso, WARUM wir es tun. 

Der Weg der Weisheit ist ein moralischer Weg (tun was recht und gut ist in den Augen Elohíms). Weisheit und Tugend gehen zusammen. Um tugendhaft zu sein, muss man weise sein und um weise zu sein, muss man tugendhaft sein. Wir brauchen Elohím, um weise zu sein und wir brauchen Elohím, um tugendhaft zu sein. Elohím hat uns erschaffen, was mich zu Seinem Geschöpf macht. Als Geschöpf (ich)brauche ich den Schöpfer (Elohím), sowohl um weise zu sein, als auch um tugendhaft und gut zu sein.

Wie schaffe ich es, auf dem richtigen Weg zu bleiben und nicht abzuirren? Wenn ich es allein versuche, tauchen sehr bald Probleme auf. Es ist zu schwierig, allein zu wandeln. Ich brauche einen Gefährten. 

Stellen wir uns einen Mann vor, der durch ein (moralisch) verruchtes Stadtviertel geht, wo WELTLICHE UND TÖRRICHTE FRAUEN versuchen könnten, ihn zu verführen (wie die in Sprüche/Mischléi 5,3-13; 6,24-35; 7,6-27 und 9,13-15 beschriebene). Wenn er allein dort wandelt, könnte er sich versucht fühlen, darauf einzugehen und ihr zu folgen und so vom geraden Weg abzuirren. 

Nehmen wir nun einmal an, seine Ehefrau ginge an seiner Seite als GEFÄHRTIN. Wäre das anders?  Wäre die WELTLICHE FRAU genauso fähig, ihn zu verführen?Wäre es leichter oder schwerer, ihn vom rechten Weg abzubringen mit seiner Ehefrau als Gefährtin neben ihm? Mit seiner Ehefrau zusammen, wäre es leichter oder schwerer, dass er in gefangenschaft geräte? Wer allein ist kann verführt werden, gewisse Dinge zu tun die schlecht und falsch sind in den Augen Elohíms und der Versuchung erliegen. Wenn jedoch Ihr VATER oder GEISTLICHE AUTORITÄT (Rébbe/Pastor) Ihr Gefährte ist, wäre es dann leicht, zu fallen? Elohím möchte, dass wir auf unserem Lebenswandel einen Gefährten haben. Welche Art von Gefährtin sollen wir (Männer) nach Elohíms Willen haben (Spr.8,1-12)? Wenn diese Frau mit mir wandelt, werde ich nicht so leicht in die Fänge jener anderen Frau fallen. Elohím bietet mir eine Gefährtin an, um mit mir durch das Leben zu gehen. Die WEISE FRAU wird mich vor der WELTLICHE FRAU bewahren. 

Nehmen wir einmal an, Sie haben eine weise Frau an Ihrer Seite. Plötzlich kommen Sie an eine Abzweigung. Ein Weg geht geradeaus weiter und der andere biegt ab. In welche Richtung würde die Weisheit gehen? Wenn Sie die Abzweigung zum falschen Weg betreten wollen, wird Ihre Gefährtin sagen: !tut mir Leid, aber dahin knn ich nicht gehen, und du solltest dort auch nicht lang gehen“. Dann müssen Sie entscheiden. Werden sie weiter mit Ihrer Gefährtin  Ihren Weg gehen, oder werden Sie sie verlassen und alleine weitergehen? 

In welche Richtung führt Sie Ihre Gefährtin Weisheit (Spr.8,20)? Wenn Sie sie als Gefährtin behalten, dann wird sie Ihnen ein Baum des Lebens sein (Spr.3,18). Elohím sagt, dass wir sie nicht verlassen sollen (Spr.4,13), sondern sie hochhalten und ehren sollen (Spr.4,8). STELLEN SIE SICHER, DASS DIE WEISHEIT IHRE GEFÄHRTIN IST UND VERLASSEN SIE SIE NIE. 

Wie kann die Weisheit Ihre Gefährtin sein/werden? Hören Sie auf die Stimme? Hören Sie auf den Ruf der WEISHEIT? Auf welche Frau hören Sie?

 

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