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Viernes, 02 Marzo 2018 03:16

PARASCHÁH: 21 KI TISSÁ / WENN DU (DAS VOLK) ZÄHLST!

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DAS WELTWEITE MESSIANISCHE JUDENTUM ELOHÍMS VERBREITEN DURCH IESCHÚA

PARASCHÁH 21
KI TISSÁ / WENN DU (DAS VOLK) ZÄHLST!

16. des 12. Monats (Adar) des Jahres 5778
3. März 2018

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 30,11-34,35
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7:40-50

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Shemót/Namen/„2. Mose” 31:12-13

„Und ADONAI redete zu Moshéh und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich: ‘Meine Schabbatót sollt ihr halten! Denn ein Zeichen ist dies zwischen euch und Mir für alle eure Geschlechter, damit man (in aller Welt) wisse, dass ich ADONAI bin, der euch heiligt.“

ויאמר יהוה אל־משׁה לאמר׃ ואתה דבר אל־בני ישׂראל לאמר אך את־שׁבתתי תשׁמרו כי אות הוא ביני וביניכם לדרתיכם לדעת כי אני יהוה מקדשׁכם׃

DIE ESSENZ DES SEGENS/BRACHÁH

Diese Parascháh berührt ein im Judentum bedeutendes Thema, das voller Symbolik ist: der Schabbát. 

Wir schreiben diesen Artikel als geistliche und mentale Anleitung für jene, die ihr Verständnis der Feier dieses Bundes - den Elohim mit dem jüdischen Volk (nach dem Blut und dem Glauben) geschlossen hat - vertiefen und erweitern möchten. 

Der Buchstabe Sáin (z), steht bildhaft für die Nummer 7 im Alef-Bet und repräsentiert das Geistliche und den Kampf, um jene Ebene im Universum zu erreichen. 

Außerdem repräsentiert die 7 (laut dem Macharal von Prag) grafisch die sieben möglichen Richtungen: Norden, Süden, Osten, Westen, oben, unten und zusätzlich die Mitte, d.h., unser inneres Sein. Dieses letzte (unser Sein) unterliegt unseren Wünschen, Kämpfen, Träumen, Werten, Ambitionen, Gefahren, Angriffen usw. Dieser 7. Punkt (unser Sein) ist das Zentrum all dieser Kräfte, die uns angreifen, gefangennehmen oder anziehen. Das Resultat davon, wie wir mit diesen zentrifugalen und zentripetalen Kräften umgehen, ist das Resultat unseres Lebens. Dies ist in der Nummer 7 (z) dargestellt, welche die Form eines Dolches hat und deshalb den Kampf in unserem Leben repräsentiert. 

Im Falle des Schabbát jedoch, hat Elohim uns den Bund angeboten - aus diversen Gründen, u.A., um uns mehr als nur eine Lektion zu erteilen. Eine dieser Lektionen ist, dass der Schabbát das Auge des Tornados sein soll, in dem totale Stille herrscht. Der Tornado an sich sind die restlichen 6 Tage der Woche, die wir kämpfend verbringen, in dem Versuch, unsere Ziele zu erreichen, um uns im Auge des Tornados zu bergen: dem einzigen Tag, den Elohim „gesegnet und geheiligt“ hat. 

DIE GEOMETRIE DES SCHABBÁT

Es ist sehr interessant (im Blick auf diese Bedeutung) zu verstehen, dass ein Kreis aus dem Umfang und dem Radius (einer geraden Linie zwischen dem Zentrum des Kreises und jedem Punkt des Umfangs) besteht. Wirklich aufschlussreich ist jedoch, dass sich der Umfang aus der sechsfachen Summe des Radius ergibt (U=6R). 

Das heißt, dass wir hier in geometrischer Form ein Design der Woche haben: der Kreis (die 6 Tage der Woche) und der Mittelpunkt (der Schabbát). Die Distanz zwischen diesem und den Tagen der Woche ist 6 mal größer. Wenn wir uns nun eine Spirale vorstellen, die in einem Trichter aufwärts strebt, dann haben wir die perfekte geometrische Form, um die aufeinanderfolgenden Gruppen der 6 Tage der Woche in einem Jahr darzustellen.

Die Schabbatót repräsentieren die gerade Linie in der Mitte des Trichters, von einer Öffnung zur anderen. Kein Schabbát gleicht dem anderen, wenn wir ihn zu halten versuchen. Jeder Schabbát ist höher als der vorangegangene. Jeder Schbabbát repräsentiert eine (in der vorangehenden Woche) zu erfüllende Absicht/Tachlít. Langsam aber sicher sollten wir im Gebet darum bitten, dass sich diese Absicht/Tachlít für die jeweilige Woche erfüllt. Die 6-Tage-Woche mündet wie ein Fest mit Feuerwerk im Schabbát. 

Der Schabbát und die Woche stehen unter der Spannung zwischen ’tun’ und ’sein’. Unser fleischliches Ich will ’tun’, um zu ’haben’. Unser Ich mit Ieschúa ha‘Maschíach in uns sollte jedoch danach streben, zu ’sein’. Es sollte dazu als erstes das ’Haben’ ablegen und dann das ’Tun‘, um sich dem ’Werden‘ als Ziel unseres kurzen Lebens zu widmen. 

Der Schabbát gehört Elohim und wir sollten ihn Ihm widmen, damit Er uns sagt, was wir am jeweiligen Schabbát tun sollen. Wir messianische Juden, die wir den Rúach ha’Qódesch und Ieschúa ha‘Maschíach in uns haben, sollten nicht einfach nur bei Gruppengebeten stehenbleiben. Diese sind spitze, wenn es nichts Besseres gibt. Wir jedoch sollten vorangehen, und Elohim jeden Schabbát fragen, welche Absicht/Tachlít Er für den jeweiligen Schabbát für jeden von uns hat, und versuchen, diese Absicht/Tachlít zu erfüllen. Wenn wir das nicht tun, haben wir den darauffolgenden Schabbát, um uns anzustrengen, dies zu erreichen. In Pirkéi Avót/Sprüche der Vorväter steht, dass Elohim nicht den Erfolg, sondern die Anstrengung belohnt. Strengen wir uns also an, jeden Schabbát die Iaaqóvs-Treppe in die Himmel/le‘Schamáim eine weitere Stufe emporzusteigen. 

FREI, UM IHM ZU DIENEN

Dieses Fortschreiten ist auch in den Jahresfesten zu beobachten. Péssach feiert die Freiheit des physischen Leibes aus der Sklaverei Mitzráims/Ägyptens. Von da gehen wir weiter bis Schavuót mit der Übergabe der Toráh am Sinai, was unsere Psyche (mental) befreit, um Elohim zu dienen. Ieschúas Kommen hat unseren Geist/Rúach befreit, um ADONAI -mit Ieschúa in uns- durch den Geist/Rúach zu folgen. Wir wurden BEFREIT, UM IHM ZU DIENEN. 

Dies ist das Muster der Feste von Péssach, über Schavuót und bis Sukót. An Péssach befreit Elohim unseren Körper jedes Jahr ein wenig mehr. An Schavuót gibt Er unserer Psyche Freiheit durch das Verständnis und den Gehorsam gegenüber der Toráh. An Ióm Teruáh feiern wir das bevorstehende Kommen des Messias/Maschíach, der uns schon vor ca. 2.000 Jahren (an Péssach!) die Freiheit des Geistes/Rúach gegeben hat, damit wir ADONAI mit unserem drei-dimensionalen Sein dienen. 

So hat jedes Fortschreiten auf der Aufwärtspirale mehrere aufeinanderfolgende Zyklen: den der 6 Tage der Woche gefolgt vom Schabbát, und den der Jahresfeste. Es gibt noch andere Zyklen: Schlaf-Arbeits Zyklus, Nacht-Tag, Tage der Reinheit - Tage der Unreinheit, usw. Jeder davon hat eine geistliche Bedeutung, auf die es, wie wir sehen werden, ankommt. 

Wie die Beziehung Péssach-Sukót das Mittel ist, DIE FREIHEIT ZU ERREICHEN, UM IHM ZU DIENEN (Freiheit, um Sklave Elohims zu sein), so erfüllt die Beziehung der 6 Tage der Woche-Schabbát dasselbe Ziel: freiwerden, um einmal die Woche Sklave zu sein. 

Der Schabbát ist ein Tag, um durch Ieschúa die Einheit mit Elohim zu suchen. Diese Einheit beginnt damit, dass wir Seinen Willen und nicht unseren tun – wie es in Ieschaiáhu/Jes.58,13 hießt. Der Schabbát gehört nicht uns! Das ist wie mit dem Zehnten. So, wie es Fluch mit sich bringt, sich am Zehnten zu vergreifen, so hindert es unser geistliches Wachstum, zu meinen, wir wären die Herren des Schabbát. Wir sollten jeden Schabbát Elohim übergeben und Ihn bitten, nach Seinem Willen darüber zu verfügt. 

Wenn wir die zykische Natur des Universums verstehen, werden wir beginnen, den Schabbát besser zu verstehen. So, wie Elohim die sündige Welt in den Tagen Nóachs durch eine riesige Teviláh/rituelles Bad (was wir als Sindflut/Mabúl kennen) reinigte, so ist jeder Schabbát eine Teviláh für Sein Volk. Es reinigt sich darin von der Verunreinigung der Welt, indem es in der Gegenwart ADONÁIs verweilt, oder dies zumindest anstrebt. 

Deshalb ist es wichtig, folgendes zu verstehen: Das Wichtigste (die Essenz) des Schabbát ist: die Einheit/Achdút mit Elohim zu suchen. Das gewohnte Ritual ist nur eine Fassade, das die Essenz verdeckt. Nicht mehr als das zu erreichen bedeutet, dass wir nicht weiter vorgedrungen sind als bis zur Verkleidung, ohne das Innere zu sehen zu bekommen. Die Rituale sollten nur ein Gefäß sein, um zur Einheit zu gelangen. Sie sind aber nicht das Endziel des Schabbát. 

Unser Geist/Rúach sollte versuchen, bis zur Essenz jeden Aspekts des Schabbát durchzudringen. Wir sollten uns nicht mit den 33 Jahrhunderte lang vererbten äußeren Hüllen zufriedengeben. Die Hüllen mögen spitze sein – wenn wir dahinter blicken können. Wenn wir sie aber nur benutzen, um ‘den Schabbát rumzukriegen‘, laufen wir auf einem zugefrorenen Fluss herum, statt in die reinigenden Wasser desselben einzutauchen. 

Die Gesetze der Nidáh/Unreinheit wegen der Menstruation der jüdischen Frau, sind Chuqím und enthalten auch eine Lehre zum Verständnis des Schabbát und seines Zyklus. In der Toráh steht, dass eine Frau für 7 Tage tumá/unrein ist, wenn sie einen Sohn oder für 2 Wochen wenn sie eine Tochter geboren hat. In dieser Zeit darf sie keinen Geschlechtsverkehr mit ihrem Mann haben. Nach der Teviláh/rituellen Bad und den der Nidáh/Unreinheit entsprechenden Tagen, erlangt die jüdische Frau ihr Rein-Sein/Taharáh zurück. Welche geistliche Lehre können wir hieraus ziehen? Elohim spricht auch hier zu uns von Zyklen, wie dem des Schabbát und dem der Jahresfeste. 

Die Geburt ist das größte Zeichen/Ót, das eine jüdische Frau in ihrem Leben zustande bringen kann: ein menschliches Wesen zu gebären. Dies ist ein geistliches ‘Aufsteigen‘, das von einem geistlichen ‘Absteigen‘ gefolgt ist, das durch die Chuqím der Nidáh/Unreinheit zugedeckt wird. Mit dem Schabbát ist es genauso: Der Schabbát ist der reinste Tag der Woche. Er erhebt sich aus den Arbeitstagen. Aber es folgt ihm ein unreiner/tamé/טמא Tag. Ihm folgt die größte Unreinheit: der Sonntag. Und gerade dies ist der von der mitraistischen Kirche auserwählte Tag, um die Geburt des Sonnen-‘Gottes‘ (Mihr/Mitra) zu feiern – gerade im unreinsten Moment der Woche. Daher ist es wichtig, dass das christliche Volk erwacht und die Wahrheit über diese beiden Tage erkennt – Einer heilig/qadósch und der andere absolut unheilig und unrein/tamé. Der unreine Tag folgt unweigerlich auf den heiligen/qadósch, wie die Tage der Nidáh auf die Geburt eines Babys. Die Tage der Nidáh bei der Geburt eines Mädchens sind vierzehn, weil das Zeichen/Ót, ein Mädchen zu gebären, das wiederum Menschen gebären kann, entsprechend größer ist. 

Wie der Beit ha‘Miqdásch/Tempel Iruschaláims der heiligste ORT im All ist, so ist der Schabbát die heiligste/qadósch qadoschím ZEIT der Woche, während Ióm ha‘Kipurím der heiligste Tag des Jahres ist. 

Uns am Schabbát der weltlichen Aufgaben zu enthalten schafft uns Zeitfenster, um uns mit dem Willen Elohims für uns, für MICH an DIESEM Schabbát zu füllen. 

Der Freitagabend/Erev Schabbát hat außerdem einen Beigeschmack physischen Todes, da der Schabbát unser zukünftiges Leben im Olám ha‘Báh/der Kommenden Welt darstellt, dem der physische Tod vorangeht. 

Und zuletzt: Der Große Schabbát wird die Messianische Ära sein, die schon vor der Tür steht (viel dichter, als wir meinen). In ihr werden wir für Tausend Jahre leben, und einige werden herrschen – jene von uns, die wir hier (von Elohím) ‘beherrscht worden sind‘, d.h.: jene, die wir den Willen Elohims getan haben. Bereiten wir uns doch auf Erev Schabát und auf den Großen Schabbát vor! 

 

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