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Viernes, 06 Octubre 2017 08:05

SPEZIALPARASCHÁH SUKÓT / DAS LAUBHÜTTENFEST

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

SPEZIALPARASCHÁH
SUKÓT / DAS LAUBHÜTTENFEST

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE UNERSÄTTLICHKEIT DES MENSCHEN NACH EINHEIT/ACHDÚT

Der Mensch hat in seinem Innersten, durch Elohím selbst dort hineingelegt, ein unersättliches Sehnen nach Ordnung, nach einem Sinn im Leben, nach einem Grund zu leben. Untergründig (geistlich gesehen) sind dies einfach nur materielle und mentale Äußerungen einer geistlichen Sehnsucht: die Sehnsucht, mit Elohím eins/echád zu werden. Daher kommt aller Ersatz, den Nicht-Gläubige in aller Welt:empfinden: der Drang nach Macht, Geld, einem guten gesellschaftlichen Stand und „meinem Platz in dieser Welt“, die Suche nach der Wahrheit in der Wissenschaft, der Kunst, der Literatur, usw. Im Grunde genommen hat jedoch alles seinen Ursprung in diesem (fast primitiven) unerfüllten Sehnen, den Schöpfer der Welt zu finden und mit Ihm eins/echád zu werden. Es ist jedoch Elohím selbst, der dieses Sehnen in unsere Seele und in unseren Geist gelegt hat, und dies ist möglicherweise der einzige Abschnitt des gigantischen Labyrinths unseres Lebens, der uns zu Ihm führen kann. Und wir sagen „kann“, denn die große Mehrheit erfährt nie, wer dieser Schöpfer wirklich ist – sondern meint es nur zu wissen.

Diese Einheit/Achdút mit Elohím dürfen wir aber nicht verwechseln mit  der Einheit mit unserem Nächsten (das ist nur eine Verbindung), und auch nicht mit Gleichheit. Verbindung heißt, dass man sich zeit- und versuchsweise (in diesem Fall einem Menschen) annähert, mit einem egoistischen Ziel. Sobald dieses Ziel erreicht ist oder Zwistigkeiten stärker waren als der illusorische Drang nach „Einheit“, ist es damit vorbei und der Normalzustand kehrt wieder ein: Spaltung und Ablehnung nehmen wieder ihren Platz ein. Gleichheit ist das utopische Ziel mancher Menschen und Ideologien, die so mit rein menschlichen Methoden erreichen wollen, was nur erreicht werden kann in inniger Gemeinschaft mit Elohím, unserem Schöpfer und unserem Vater, von wo wir ausgegangen sind und zu Dem wir zurückkehren werden.

Selbst in der Wissenschaft können wir heutzutage Zeugen dieser unersättlichen Suche nach Einheit werden, dieses Hungers, der mit nichts zu stillen ist. In letzter Zeit ist Edward O. Wilson, Biologe aus Harvard, mit seinem Buch „Consilience, the Unity of Knowledge“ („Consilience, die Einheit des Wissens“) in Mode gekommen. Wie er selbst erklärt, hat das Wort Consilience (wörtlich: Übereinstimmung) ein Alter von sage und schreibe 160 Jahren. Es ist ein alter Traum, Wissenschaften wie Physik und Biologie in ihren gemeinsamen Gesetzlichkeiten zu vereinen. Und Sie können mir glauben, es ist erreichbar, wie Wilson erklärt. „Consilience/Übereinstimmung“ besteht darin, die Grunderkenntnisse in den Grundschichten aller Wissenschaften zu verbinden. Dabei können wir erkennen, dass die Grundlagen der Wissenschaften sich sehr ähnlich sind, selbst bei so unterschiedlichen Wissenschaften wie den erwähnten, erklärt Wilson. Wilson erläutert dies als eine Verbindung zwischen dem schwedischen Botaniker Linneus, der die biologische Klassiffizierung erfunden hat, und dem „Ursprung der Spezies“ des Briten Charles Darwin. Von Zellen ging Wilson weiter und dachte an ganze Wälder und an die Erde als ganzes in dem, was er den „ionischen Zauber“ nennt. Dies ist eine Definition des Historikers Gerald Holton, der sich auf den Philosophen Thales von Milet in Ionia aus dem 6. Jh.v.M. gründet. Es bedeutet: den Glauben an die Einheit der Wissenschaften, eine innige Überzeugung, dass die Welt eine interne Ordnung hat und dass diese durch eine Reihe von Gesetzen erklärt werden kann.

Was Wilson NICHT sagt ist, dass wir diese Consilience (Übereinstimmung) nicht nur in der Wissenschaft suchen und finden sollen. Wir finden sie selbst in der Toráh, die laut den Rabbinern der geistliche Bau-Plan ist, nach dem das Universum geschaffen wurde. Die Toráh beinhaltet die Physik und die Biologie und diese wiederum beinhalten die Toráh - Vollständige Übereinstimmung/Consilience, nicht nur zwischen den Wissenschaften, sondern auch zwischen so ungleichen Themen wie dem Tanách und jenen. Dies ist nur ein Beweis mehr für zweierlei: (1) dass die Consilience (Übereinstimmung) schon bei uns ist, und (2) dass, weil wir dies wissen, wir folglich im Geist und sogar mit dem Verstand merken können, dass das Ende/ha‘Iamím ha‘Qetz nahe ist.

Gerade weil wir uns in den Iamím ha‘Qetz/letzten Zeiten befinden, sollten wir mit unserem Geist verstehen und merken und dann mit dem Verstand verarbeiten, was Elohím uns damit zu verstehen geben möchte - besonders in diesen Tagen von Sukót (Laubhüttenfest), einem so bedeutenden Fest/Moéd für unsere Beziehung zu Ihm.

SUKÓT: DAS FEST/MOÉD DER EINHEIT MIT ADONÁI

Sukót ist NICHT nur ein weiteres Fest/Moéd unter vielen. Ebensowenig ist es ein bedeutungsloses Fest/Moéd. Sukót ist der Gipfel einer Spirale von fünf Festen/Moadím, mit einem festgelegten, unveränderten Ziel: die Einheit des Juden/Iehudí mit ADONÁI (IHWH), dem Elohím Israels, und (seit dem 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung) eine noch innigere Einheit mit ADONÁI dadurch, dass wir Ieschúa ha‘Maschíach/den Messias durch den Rúach ha‘Qódesch/Heiligen Geist in uns haben. Diese 5 Feste sind:

  1. Péssach, das Passahfest: Dieses Fest/Moéd ist ein Gedenken an den Tod Ieschúas (Adonái IHWH in Flesich und Blut zu uns gekommen) und Sein Leben in uns (Gal.2,20), und dementsprechend an den Tod unseres Ichs und dem Leben Ieschúas IN uns und DURCH uns. Es hat ein historisches Péssach gegeben, das im 1. Jh. stattgefunden hat, als Ieschúa in Fleisch und Blut für uns starb und auferstand.
  2. Schavuót, das Fest/Moéd der Wochen (Pfingsten), ist ein Gedenken an das Kommen des Heiligen Geistes/Atem/Rúach ha‘Qódesch Elohíms auf die Erde, um jeden messianisch renovierten Juden/Iehudí des 1. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung (der dies möchte) zu füllen. Es gibt ein historisches Schavuót: die Pfingstbewegung im Christentum, wo der Heilige Geist/Rúach ha‘Qódesch die Gläubigen erfüllt hat.
  3. Ióm Teruáh, der Tag des jammernden Schofartons: Dieses Fest/Moéd, ist ein Gedenken an den Aufruf (durch das Schofarblasen), den Elohím uns zukommen lässt, damit wir uns reinigen, Buße tun und Teschuváh machen/zu Elohím zurückkehren, um uns auf Sukót vorzubereiten. Es hat ein historisches Ióm Teruáh gegeben, das den Beginn der Letzten Zeiten/Iamím ha‘Qetz ankündigt, damit diese Welt, besonders die jüdische Welt, Teschuváh macht/umkehrt zu Elohím.
  4. Ióm ha‘Kipurím, der Tag der Versöhnungsopfer (Kaparáh): Dieser Tag ist eingesetzt, damit Elohím  ein Lamm an unserer Statt tötet. Dies geschah ca. 2000 Jahren lang im Schrift-Judentum. Seit dem 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, als Ieschúa, „das Lamm Elohíms, das der Welt Sünden trägt“ für uns starb, nimmt Sein Blut uns alle vergangene Schuld ab. Es gibt auch ein historisches Ióm ha‘Kipurím: das Blut, das bis zum baldigen Ende in Israel fließt.
  5. Sukót, das Laubhüttenfest: Dieses Fest/Moéd ist eingesetzt, damit alle Iehudím/Juden nach dem Glauben oder Blut (jedes Jahr ein wenig mehr) eins/echád werden mit ADONÁI IHWH in Leib, Seele und Geist/Rúach.  Das historische Sukót ist hier. Ich nenne es „die dritte Reformbewegung“: das Wiedereinfügen der Sinne und der Seele ADONÁI IHWHs in die Sinne, Gedanken, Seelen und Herzen Seiner Kinder, damit diese die offenbarte Wahrheit empfangen, welche die letzten 19 Jahrhunderte verborgen oder abwesend gewesen ist. Dieses historische Sukót ist seit 1967, als Jerusalem/Iruschaláim für immer zurück in israelische Hände kam, im Embrionalstadium sichtbar, und seit ca. 1990 wird es immer offensichtlicher mit dem gigantischen Wachstum von schon Tausenden von messianischen Synagogen in aller Welt und in allen Sprachen.

WIE ERREICHT MAN DIESE EINHEIT/ACHDÚT MIT ADONÁI?

Mit, dem, was wir bis hierher gesehen haben, können wir schon besser verstehen, wie wir diese Einheit/Achdút mit ADONÁI erreichen können. Als erstes sollten wir aufhören, dieselben Fehler zu machen, wie die Menschen der Welt. Wir sollten aufhören, lineal zu denken und beginnen, für alles die Dialektik und den Geist der Offenbarung/Rúach Hitgalút zu benutzen. (Das Lustige ist, dass die Mehrheit der Messiansichen und Christen auf dem Weg dahin niemals öffentlich zugeben würden, dass sie NICHT durch Offenbarung zum Verständnis kommen).

Das Zweite ist Dveqút/Hingabe, d.h.: sich festklammern an ADONÁI Elohím durch Ieschúa in uns. Dies erreicht man dadurch, dass man es sich zur Gewohnheit macht, täglich in Seiner Gegenwart zu sein und Seinem Willen zu GEHORCHEN, nicht unserem eigenen. „Nicht jeder, der zu Mir sagt: «Herr, Herr»/«Adón, Adón»,  wird in das Himmelreich/Malchút ha‘Schamáim eingehen, sondern wer den Willen Meines Vaters im Himmel/Avínu sche‘ba‘Schamáim tut“ (Matth.7,21).

Das Dritte ist, uns die Gewohnheit der Einheit/Achdút anzueignen, d.h.: jeden Tag mehr wie Er denkt, redet und handelt zu denken reden und handeln. Die Hauptquelle, um Ihn kennen zu lernen ist natürlich die Toráh. Dort finden wir viele Schlüssel, wie Er sich verhält. Studieren wir sie doch! Ein zweiter Schlüssel findet sich im täglichen Kontakt mit Ihm. Beobachten wir, wie Er sich in dieser oder jener Position, in diesem oder jenem Problem verhält und ahmen wir Ihn nach. Drittens, erbitten wir im Gebet einen geistlichen und nicht mentalen Sinn. Der Rav Schául (Paulus) sagt in 1.Kor.2,16: „wir haben den Sinn Maschíachs“ und im vorangehenden Vers spricht er vom geistlichen/ruachít Menschen und kontrastiert ihn mit dem mentalen/seelischen. Dieser mentale Mensch kann nicht „den Sinn Maschíachs“ haben, sondern nur seinen eigenen, wie die Griechen. Das Höchste, was er werden kann ist Grieche.

Viertens hat Elohím uns eine Spur von Anhaltspunkten hinterlassen, damit wir Ihn kennenlernen. Das gesamte Universum ist diese Spur. Wir müssen nur beginnen, diese Anhaltspunkte zu „übersetzen“, die Er uns gegeben hat, um Ihn besser kennenzulernen. Zum Beispiel ist Wasser ein Symbol der aufopfernden geistlichen Liebe/Ahaváh Elohíms für alle Menschen, Seine Geschöpfe. Dagegen ist das Süßwasser im Iám Kinéret/„See Genetzaret“ ein Symbol für die besondere und „süße“ Liebe/Ahaváh Elohíms – als Ieschúa – zu Seinen Jüngern/Talmidím vor ca. 2000 Jahren. Wie wir alle wissen besteht Wasser aus (H) Wasserstoff und (O) Sauerstoff. Wasserstoff symbolisiert die Ahaváh, während Sauerstoff Symbol der Übermittlung dieser Ahaváh ist.

Dies ist die Aufgabe, die vor uns liegt: unseren Elohím kennenlernen, besonders an diesem Sukót/Laubhüttenfest, während wir MIT Ihm leben.

Möge Elohím Ihr Leben segnen und mit Seinem Licht/אר/Ór erleuchten, damit alles „Leder“/ער/Ór, alle Mattheit aus Ihrem Leben verschwindet!

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