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Viernes, 18 Agosto 2017 09:54

PARASCHAH REÉH / SIEHE!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 47
REÉH / SIEHE!

27. des fünften Monats (Av) des Jahres 5778
19. August 2017

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 11,26-16,17
Haftaráh: Ieshaiáhu / „Jes.“ 54,11-55,5

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2017 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

”Dvarím/Worte/„5.Mose” 12,1-3: „Zerstöret voll und ganz alle Orte, wo die Völker der Heiden/Götzendiener/Góim Götzendienst betrieben haben, auf hohen Bergen oder unter den Bäumen. Reißt ihre Altäre nieder und zerbrecht ihre Bildsäulen und verbrennet mit Feuer ihre Götzenbäume (Ascherah) und zerschlaget die geschnitzten Götzenbilder und tilget aus ihre Namen von demselben Ort.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE TATSÄCHLICHE URSACHE VON ARMUT

Warum trägt Elohím Seinem Volk auf, nicht nur jedes Götzenobjekt umzustoßen, sondern auch alle knaanitischen Völker (Männer, Frauen und Kinder mitsamt ihrer Habe), die sich dort (im künftigen Israel und Jehudáh) befanden, zu zerstören und zu verbrennen? In unserer modernen „zivilisierten“ Welt ist dies (wie mehrere christliche Kommentatoren es ausdrücken) das Werk eines „grausamen Gottes, des Gottes der Juden“.

Das nötige Verständnis der Wege Elohíms und der dialektischen Art, in der  Elohím denkt und handelt und den Tanách geschrieben hat, fehlt nicht nur bei ein paar einzelnen Kommentatoren, sondern bei der ganzen nicht-jüdischen Menschheit. Nur das Judentum hat Dreitausend dreihundert Jahre Weisheit angesammelt und kann die Motive Elohíms besser erklären.

Dieses nicht-verstehen und diese Unkenntnis der geistlichen Welt (sowohl in Bezug auf Elohím, wie in Bezug auf den Feind/ha‘satán), sorgt dafür, dass selbst messianische Juden, die zum Großteil aus dem Christentum kommen, oft grundsätzliche Dinge nicht verstehen, wie beispielsweise die Ursachen von geistlicher, materieller, sowie mentaler Armut und Misere – bei einzelnen Menschen genauso wie bei ganzen Ländern oder Volksgruppen.

 

 

In dieser Parascháh wollen wir dem ein wenig Abhilfe schaffen. Wir wollen etwas Licht in diese Angelegenheit bringen, und unsere eigene Kondition beleuchten und die unserer Glaubensgeschwister, Arbeitskollegen, sowie der Länder, in denen wir leben, und herausfinden, warum sie oder wir, je nach Fall, geistlich, mental und/oder materiell arm oder reich sind.

Götzendienst ist die Wurzel aller geistlichen und mentalen und praktisch aller finanziellen Armut und Misere auf Erden, sowohl beim Einzelnen, wie bei Nationen. Warum gibt es Menschen und Länder, die in Armut oder gar in extrem unmenschlicher Misere stecken? Erklärungen gibt es zur Genüge, je nachdem, wohin man schaut. Es gibt politische, wirtschaftliche, moralische, ethische, psychologische Erklärungen, aber die einzige, die wir beachten und verstehen müssen, ist die geistliche Erklärung. Sie ist zwar nicht die einzige Ursache, aber doch die Grundlage, die automatisch die anderen nach sich zieht. Ein Land (oder ein Mensch) ist nicht wegen der (geistlichen, mentalen und wirtschaftlichen) „Korruption“ arm. Dies ist nur die Krücke, welche die wahren Schuldigen benutzen. Das klingt zwar logisch, ist aber schom am Ansatz falsch. Ein Land, bzw. ein Mensch ist arm, weil er und seine Eltern und Vorfahren mit Götzendienst angesteckt sind. Götzendienst ist eine geistliche Krankheit, welche die Erde, die Sinne und das Leben aller Einwohner eines Landes verseuchen und verfluchen kann.

Wo es um den Einzelnen geht, hat sein Götzendienst denselben Effekt, nur eben intern: er verseucht „sein Land“, d.h.: seinen Körper, seinen Verstand und sein Handeln. Dies ist die WAHRE WURZEL des „Baumes des Bösen“, der Armut in allen Bereichen. Lassen wir uns doch nicht von der Welt mit überflüssigen fleischlichen Erklärungen anstecken, die als Wurzel und Quelle des Bösen absolut wertlos sind! Sie sind nur die Äste des Baumes. Lasst uns den Baum mitsamt seinen Wurzeln ausreißen, und die Äste werden mit verschwinden.

Das Gegenteil trifft auch zu: Ein Land, das den wahren Elohím anbetet, wird unweigerlich erfolgreich und reich werden, zuerst im kollektiven geistlichen Bereich, dann (positiv) mental, und zuletzt wirtschaftlich und finanziell. Genauso beim Einzelnen, in denselben Bereichen und so automatisch wie bei ganzen Ländern.

Alles, was ein götzendienerischer Mensch (oder eine solche Nation) denkt, plant und durchführt, ist schon bevor er anfängt verdreht, und seine Frucht ist nicht gut, selbst wenn alle es anfangs als „gut zu essen“ ansehen. Schauen Sie sich um, und sie werden sofort Menschen finden (Jugendliche oder Erwachsene), die „vielversprechend“ sind. Ihre Familie und Freunde erwarten großen Erfolg bei ihnen zu sehen. Doch sie geraten, „keiner weiss, warum“, immer in diese oder jene Schwierigkeit, und enden im Knast oder erstochen oder ermordet. Genauso bei Nationen, die gut anfangen, gemeinsam mit ihren Nachbarn, aber „aus irgendeinem Grund“ nie die richtige Entscheidung treffen. Alle wirtschaftlichen oder politischen Bündnisse werden mit den falschen Ländern geschlossen, selbst wenn das nicht sofort zu sehen ist und das Absinken erst Jahre später bemerkbar wird. Woher kommt dieses Phänomen?

Das Fundament von allem ist die geistliche Welt. Wie oben schon erwähnt, gibt es eine von Elohím geführte geistliche Welt und eine vom Feind/ha‘satán dirigierte Welt (die strikten Befehlen und Erlaubnissen unterliegt). Wie es nicht anders sein könnte, wird das Leben des Menschen und der Nation, der/die Elohím hat und Ihm in Gehorsam und Unterordnung folgt, von Elohím regiert und gesegnet. Der Mensch und die Nation, der/die einen anderen „Gott“ oder Ideologie oder Weltsicht/Perspektivah Olamít (die nicht der Elohím Israels und der Maschíach/Messias Israels ist) hat, ist automatisch zum Versagen und zur Misere verurteilt.

Was ist ein Götze? Ein Götze ist keine Eingebildung, noch ist es „Aberglaube“, wie viele Humanisten meinen, und wie sogar religiöse Leiter denken und lehren. Ein Götze ist das sichbare Symbol eines unsichtbaren Wesens oder bösen Geistes, der sich als „Heiliger“ oder „Jungfrau“ oder „Gott“ verkleidet. Er antwortet auf die Gebete seiner Nachfolger… wie hätte er sonst welche?

DIE ZEICHEN BEACHTEN - BEVOR ES ZU SPÄT IST

Von allem Erwähnten gibt es Anzeichen. Vielversprechende Menschen, denen (keine versteht warum) nichts gelingt, die dagegen langsam aber sicher untergehen, weisen Anzeichen auf. Und genauso ist es mit Nationen.  

Die Zeichen sind da: Tragödien, scheinbare „Unfälle“, Missgeschicke, Tod, „seltsame“, sich in derselben Familie über mehrere Generationen wiederholende Krankheiten, Seuchen….  Dies sind keine „Unglücke“ - weder beim Einzelnen, noch bei Nationen – sondern Warnungen Elohíms, die immer schwerer werden, bis die Geduld Elohíms ein bestimmtes Maß erreicht hat. Und es kommt eine große Tragödie oder der Mensch stirbt an einem „Unfall“ oder es kommt eine Überschwemmung oder eine Katastrophe oder ein Krieg, welche ein Land teilweise zerstören und auf nationaler Ebene großen psychologischen Schaden hinterlassen, ein kollektives Trauma, das (wenn überhaupt) Jahre zum Heilen braucht.

Leider sind die Menschen oder Nationen, die Elohím verwarnt, nicht bereit, diese Warnungen zu verstehen. Sie sehen nur mit ihren physischen Augen und ziehen Schlüsse aus den physischen Hinweisen. Und da sie von Geburt verdreht sind, treffen sie weiterhin verdrehte Entscheidungen, um diese Anzeichen zu „berichtigen“. Sie erreichen jedoch nur, dass sie noch etwas weiter absacken. Stellen wir uns einen Drogensüchtigen oder Alkoholiker vor: Zuerst verliert er seine Arbeit. Dann beginnt er, Leute auf der Straße zu überfallen, um seine Sucht weiter zu finanzieren. Und so steht er kurz davor, abgeschossen zu werden, sei es durch andere Süchtige oder durch die Polizei. Genauso ist es mit den Nationen, obwohl dieser Prozess viel schwerer und länger ist, und deshalb nicht so leicht zu identifizieren ist, außer wenn wir seine neuere Geschichte genauer untersuchen.

Die „Experten“ benutzen weiterhin ihre eigenen Werkzeuge, weil sie keine anderen haben: wirtschaftliche, politische, ethische, usw., alles, außer der tatsächlichen Wahrheit: Die Nation sackt ab im naheliegendsten Götzendienst, und die einzige Medizin dafür ist: sie herauszuholen, zu reinigen - wie Elohím Israel (Seine Ehefrau) gereinigt hat - und sie wieder zurück an die Seite Elohíms zu holen. Aber keiner versteht…

DIE URSACHEN VON GÖTZENDIENST

Was sind die Ursachen von Götzendienst? Wir können vier aufzählen:

Die erste Ursache von Götzendienst ist: ihn erben. Die meisten sind Götzendiener, weil ihre Eltern als Götzendiener geboren sind. Das erste Beispiel, das uns in den Sinn kommen sollte, ist Avrám, dessen Vater nicht nur Götzendiener in Bavél war, sondern außerdem beruflich Götzen verkaufte. Es ist eine große Hoffnung für die Götzendiener, dass der Vater der Nation Israel, ein Götzendiener und Sohn eines Götzendieners, sich dann trotzdem Auge in Auge mit dem wahren Elohím fand. In Dvarím/Angelegenheiten/‘5.Mose‘ 7 warnt Elohím die Israelies, sich nicht mit den Völkern der Kanaaniten/Knaaním zu verheiraten. Warum? Weil diese alle Götzendiener waren und weil ihre Kinder durch die Vermählung mit ihnen zu Götzendienern würden. Dies ist auch für uns heute eine der großen Gefahren: „das ungleiche Joch“.

Die zweite Ursache von Götzendienst ist: das geistliche Bedürfnis. Oft treiben die Umstände unseres Lebens uns dazu, geistliche Hilfe zu suchen. Weil wir jedoch nichts davon verstehen, suchen wir am falschen Ort und geraten an einen geistlichen „Guru“, der uns hilft (die Dämonen „helfen“ auch). Aber auf lange Sicht geraten wir nur in eine Abhängigkeit der geistlichen bösen Welt, die wir vorher nicht hatten, und die uns zeitlebens gefangen setzt. Heutzutage ist „Harry Potter“ in Mode. Was ist schlimm daran?, mag mancher fragen. Schlimm ist, dass dies entworfen worden ist, um die Menschheit mit Hexerei zu vergiften, in Bücher und Filme verkleidet in die Köpfe der Kinder zu geraten und - es sei denn durch eine gut durchgeführte Befreiung - nicht mehr daraus verschwinden.

Die dritte Ursache von Götzendienst (und welche uns oft unbewusst dazu bringt, einer falschen Religion oder einem Zweig des Okkultismus den Vorrang zu geben vor dem wahren Elohím) ist: dass die Dämonen oft (nicht immer) abgesehen von dem Geld, das wir dafür zahlen, nichts verlangen von uns. Es besteht keine Verpflicht, uns zu verändern, wie bei Elohím. Wir können genau wie vorher weiter lügen, stehlen, hartherzig sein, usw., wir bekommen trotzdem, was wir wollen, weil es nur um Geld geht. Dies ist ein schwerwiegender Grund, warum viele, zu denen man von Elohím redet, nicht hören wollen, weil sie die emotionalen oder physischen Fesseln nicht loslassen wollen.

Die vierte Ursache von Götzendienst ist: die Sturheit. Viele von uns sind zu stolz, um einzusehen, dass wir über Jahre der falschen Religion gefolgt sind. Wir wollen einfach auf keinen Fall einsehen.

DAS GEGENTEIL VON GÖTZENDIENST

Das Gegenteil von Götzendienst ist: den Elohím Israels und den Messias Israels (Ieschúa) zu kennen und Seinen Geboten zu folgen. Das erste kennt man unter: „Rechtfertigung“ („nicht-schuldig gesprochen werden“) und das zweite unter: „Heiligung“, selbst wenn sie nicht austauschbar sind. Beide Bedingungen sind notwendig, um gerettet zu werden, nicht nur „mit dem Mund bekennen, dass Ieschúa der Herr ist“, wie es in Römer 10,9 heißt.

DIE FOLGEN DES GÖTZENDIENSTES

Sowohl für den Einzelnen wie für ein Land ist das Endresultat in diesem Leben: die geistliche, mentale und leibliche Armut. Und im anderen Leben ist die schreckliche Folge: die ewige Hölle/Scheól, was noch viel schlimmer ist, als wir uns vorstellen können.

DER UMGANG MIT DEM GÖTZENDIENST

In Dvarím/Angelegenheiten/‘5.Mose‘ 7 und 8 zeigt Elohím uns, wie wir mit Götzendienst umgehen sollen:

1. Wir sollen ihn vollständig zerstören und keinen Funken davon zurücklassen und alle Erinnerung daran auslöschen. Im Falle des Einzelnen ist dies simpel: jedes Kärtchen, Buch, Amulett, Kultobjekt, Dekoration, Büste, Poster, usw, das uns an den Götzen erinnert oder Anbetungsobjekt ist zerstören und verbrennen.

2. Im Fall einer Nation sind die Dinge komplizierter, obwohl es im Grunde genommen dasselbe ist. Es ist nämlich schwierig oder fast unmöglich, ein ganzes götzendienerisches Land zu überzeugen, dass gerade dies die Ursache all seiner wirtschaftlichen, politischen und sozialen Probleme ist, und sich dann einig zu werden, bis zum letzen Funken davon (in den Köpfen der Einwohner und im Geist des Landes) auszulöschen. Dies kann nur Elohím tun. Keine menschliche Bewegung bringt das zustande. Der Talmúd sagt, dass ein Gói/Heide/Götzendiener, der den Götzendienst aufgibt, sich als Jude bezeichnen darf. Das ist absolut richtig, denn Götzendienst ist das Gegenteil von Judentum.

3. Dvarím/Angelegenheiten/‘5.Mose‘ 7 spricht vom Bedürfnis, zu gehorchen. In Matth.7,21 heißt es: „Nicht jeder, der zu Mir sagt: ‚Adón, Adón/Herr, Herr‘ wird in das Reich der Himmel/Malchút ha‘Schamáim (Reich ADONÁIs) hereinkommen, sondern wer den Willen Meines Vaters tut, der in den Himmeln ist/Aví sche ba‘Schamáim!‘“ Das Reich der Himmel/Malchút ha‘Schamáim (Reich ADONÁIs) ist also (wie wir es gern ausdrücken) ein ÄUSSERST reservierter Ort mit sehr wenigen „Gründungs“-Mitgliedern.

Was müssen wir befolgen? Wir müssen allem gehorchen, was Elohím uns durch die Toráh (die Gebote/Mitzwót) zu tun aufträgt.

4. Wenn wir all dies tun, dann verspricht Er, uns zu begünstigen, uns zu segnen und uns zu vermehren. Das sollten wir nicht vergessen in dem Moment, wo wir Segen/Bracháh von Elohím erwarten. Die Segnungen/Brachót Elohíms sind an Bedungungen gebunden, und wenn wir diese erfüllen, werden wir sie erhalten, und die Armut und das „Unglück“ und die Flüche werden uns nicht mehr begleiten.

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