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Sábado, 17 Junio 2017 13:58

PARASCHAH SCHLACH LEJÁ / SCHICKE!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 37
SCHLACH LEJÁ / SCHICKE!

23. des dritten Monats (Siwán) des Jahres 5778
17. Juni 2017

Torahlesung: Ba‘Midbar / In der Wüste / ‘4.Mose‘ 13,1-15,41
Haftaráh: Iehoschúa / ‘Josua‘ 2,1-24

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
WELCHE HALTUNG LEGEN WIR VOR ELOHIM AN DEN TAG?

Moschéh warnt die Israeliten davor, auf eigene Faust loszuziehen, um das Land einzunehmen: „Warum übertretet ihr den Befehl ADONAIs? Ihr werdet keinen Erfolg haben. Zieht nicht hinauf, denn ADONAI ist nicht in eurer Mitte, dass ihr nicht geschlagen werdet von euren Feinden“ (Ba‘Midbar/ In der Wüste/‘4.Mose‘ 14,41-42). Doch die Israeliten hörten nicht auf den Rat ihres Führers: ‘sie stiegen auf den Gipfel des Berges‘ (‚4.Mose‘ 14,44). 

Daraus sollten wir lernen, und zwar etwas sehr Wichtiges, was in dem Moment, wo wir etwas VON Elohim brauchen, sehr wertvoll ist: Welches ist unsere Haltung Ihm gegenüber? Welches ist allgemein unsere Haltung? 

Was bedeutet ‘Haltung‘? Haltung könnten wir definieren als mentale und emotionale Einstellung gegenüber einer Situation oder Person. Es schließt sowohl unsere Überzeugungen, wie unsere Werte mit ein und den Willen, auf eine bestimmte Art und Weise in der Situation oder gegenüber diesem oder jenem zu handeln. Ihre Einstellung ist die Summe Ihrer Ideen, ihrer (automatischen) Normen und der Tendenz ihrer Gedanken.

Ihre Haltung ist: wie Sie auf Ihre Umgebung reagieren, sei es auf eine Situation, ein Problem oder eine Person oder was diese sagt oder tut. Wichtiger noch ist, wie wir auf das, was uns passiert, reagieren. Denn wie unsere Leser, die uns Woche für Woche begleiten, wissen, gibt es NICHTS, was uns ‘rein zufällig‘ passiert. Alles ist von Elohim geschickt oder genehmigt, um uns etwas zu zeigen und zu lehren. 

WIE REAGIEREN SIE AUF EIN PROBLEM? UND AUF EINEN DIREKTEN BEFEHL ELOHIMS?

Beispiele einer RICHTIGEN HALTUNG gegenüber Elohim sind z.B.: Avrám /  אברם (Be‘Reschít/‘1.Mose‘ 12,4-5), als er alles, was er besaß und war, zurückließ und den Anweisungen Elohims ohne Widerrede und ohne Wenn und Aber Folge leistete. Ein weiteres Beispiel haben wir in dieser Parascháh in Kalév / כלב: (Wa’iqrá/‘4.Mose‘ 13,30) „Und Kalév beschwichtigte das Volk gegenüber Moscheh und sprach: Wir sollten hinaufziehen und es in Besitz nehmen, denn wir können es überwältigen“. Ein weiteres Beispiel der richtigen Haltung haben wir in Nechemjah/Nehemia 1,4: „Als ich diese Worte hörte, setzte ich mich hin und weinte und trauerte eine Zeit lang und ich fastete und betete vor dem Elohim der Himmel“. 

Diese richtigen Haltungen zeigen uns Männer Elohims, die sich auf den Willen Elohims stützten und versuchten, sich an diesen zu halten. Avrám/Abram packte auf den Befehl Elohims hin alles, was er hatte (was sicher nicht viel war) und zog an einen ihm unbekannten Ort, und das einzig und allein, weil er seinem Elohim vertraute. Kalév/Kaleb wusste, dass es nichts gibt, was sich dem Willen Elohims in den Weg stellen kann beim Erobern dessen, was die Israeliten nach dem Willen Elohíms erobern sollten. Er hatte eine Haltung, die dem Willen Elohims entspricht. Nechemjah weinte wegen des Schicksals seiner Landsleute und gestand sogar die Schuld seines Volkes vor Elohim und betete, dass Elohim Israel vergeben möge. Diese drei Männer wussten, dass, was auch immer Elohim befehlen würde, dies das Beste für Israel und sie selbst sein würde. Sie zweifelten nicht daran, dass Elohim absolut gerecht ist in allem, was Er tut und ihnen aufträgt, und dass Ihm Demut und Buße über die Sünden Israels und jedes Einzelnen gefällt. 

Wir haben aber auch Beispiele einer FALSCHEN HALTUNG gegenüber Elohim: In Kain / Qain / קין (‚1.Mose‘ 4,5): „Aber zu Qain und seinem Opfer wandte Er sich nicht. Und es verdross den Qain sehr und es sank sein Antlitz“. Ein weiteres Beispiel von FALSCHER HALTUNG ist die von Hiob / Ijóv /  איוב als er sprach: „Ich werde zu Elohim sprechen: Verurteile mich nicht! Sondern, was für Anklagepunkte hast Du gegen mich?“. Und noch ein Beispiel finden wir in Jónah / יונה 4,3: „Und nun, Elohim, nimm doch mein Leben von mir! Denn besser ist mein Tod als mein Leben“. 

Qain war rebellisch und wollte Opfer bringen, von dem, was SEINER EIGENEN MEINUNG NACH gut war und nicht von dem, was Elohim gut nennt. Hiob/Ijóv war stolz und glaubte, er sei gerecht genug, um wegen seinem Verhalten schuldfrei vor Elohim zu bestehen. Der Prophet Jónah war wütend, als Elohim den Niniviten eine Gelegenheit gab, Vergebung zu erhalten. 

Alle drei handelten aus ihren eigenen Wünschen heraus: sie wollten, dass die Dinge so liefen, wie SIE SELBST es für richtig hielten und nicht, wie ELOHIM SIE HABEN WOLLTE. Es war ihre falsche HALTUNG gegenüber Elohim, die ihnen Probleme einbrachte. 

Das höchste Beispiel jeglicher richtigen Haltung (Einstellung) ist für uns natürlich die Haltung von Ieschua ha‘Maschiach. In Matth.22,37-40 erinnert Er uns an die größten Gebote, die Elohim uns gegeben hat: „Elohim mit unserer ganzen Seele, unserem ganzen Verstand und unserer ganzen Kraftanstrengung zu LIEBEN, und unseren Mitmenschen wie uns selbst.” 

In Matth.23,37 hatte Er MITLEID mit Jerusalem: „Iruschalaim, Iruschalaim, die du tötest die Propheten und steinigst die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte Ich deine Kinder versammeln … aber du hast nicht gewollt“. 

In Matth.26,42 war er GEHORSAM: „Er ging zum zweiten  Mal und betete: Aba/Papa, wenn es nicht möglich ist, dass dieser Kelch hinweggenommen wird, doch MÖGE DEIN WILLE GESCHEHEN“. 

VOR-EINSTELLUNGEN

Wir haben die Chance, zwei Arten von Voreinstellungen zu haben: eine Sieger-Einstellung  oder eine Versager-Einstellung. Alles ist in unserem Kopf. Und es liegt an unserer Entscheidungskraft, unsere Versager-Einstellung in eine Sieger-Einstellung zu verwandeln. Wir brauchen „müssen“ nicht Versager sein. WIR BILDEN UNS NUR EIN, unsere Vergangenheit oder das ‘Pech‘ seien das Entscheidende. Aber nur Elohim entscheidet jede Sache. Wer das noch nicht gelernt hat, hat noch nicht viel über Elohim gelernt. 

WIR SOLLTEN UNS VORBEREITEN

Wir, die messianischen Juden nach Herkunft/Blut und/oder Glauben, müssen uns vorbereiten, um gegenüber Elohim eine gute Haltung zu haben. In 2.Tim.4,2 steht: „Lehrt das Wort! Bereitet euch vor, zur Zeit und zur Unzeit! Unterweist, ermahnt und ermutigt mit großer Geduld und umsichtiger Anweisung“. 

WIR SOLLTEN UNS KONZENTRIEREN

In Phil.4,8 heißt es: „Weiter, Brüder, alles, was wahrhaftig, was rechtschaffen, was gerecht ist, was rein, freundlich, von gutem Ruf, und eine Tugend ist und woran etwas lobenswertes ist, dem denkt nach“. 

WIR SOLLTEN EINANDER LIEBEN

In 1.Joh./Iochanán Álef 4,7 steht: „… lasst uns einander lieb haben, denn die Liebe kommt von Elohim. Und wer liebt, ist von Elohim geboren und kennt Elohim“. 

WIR SOLLTEN DURCHHALTEN

In Jakob/Jaaqóv 1,2-4 lesen wir: „Achtet es für reine Freude, liebe Brüder, wenn ihr allerlei Prüfungen durchmachen müsst, denn ihr werdet wissen, dass die Prüfung eures Glaubens eure Ausdauer entwickelt. Die Ausdauer muss ihr Werk tun, damit ihr reifen könnt und vervollständigt werdet, ohne dass etwas fehle“. 

WIR SOLLTEN BEHARRLICH TRAINIEREN 

In 1.Kor.9,25-27 steht: „Alle, die teilnehmen an den Spielen, trainieren hart.  Und sie tun dies, um eine vergängliche Krone zu bekommen. Wir aber tun es, um eine ewige Krone zu erlangen. Lauft deshalb nicht wie einer der kein Ziel hat. Ich kämpfe nicht wie ein Boxer, der in die Luft schlägt. Nein, ich schinde meinen Körper und mache ihn zu (meinem) Sklaven, damit ich, wenn ich aufgehört habe, andere zu lehren, nicht selber für den Preis disqualifiziert werde“. 

Unsere Einstellung beeinflusst unser Verhalten, weil sie Teil unserer Persönlichkeit ist. Um die richtige Einstellung gegenüber Elohim zu bilden, müssen wir  Elohims Ideen und die Gefühle und Neigungen, die von Ihm kommen, erlernen. Wir müssen all unsere Kraft beständig darauf ausrichten, unser Denken dem Denken Ieschuas anzupassen. 

Wie können wir nun aber die Gedanken Ieschuas erlangen, wenn wir nicht wissen, wie Seine Gedanken sind, wie Er denkt? NIEMAND kann die Gedanken Elohims kennen, steht in Jes.55,9. „Wie die Himmel höher sind als die Erde, so sind Meine Wege höher als eure Wege und Meine Gedanken als eure Gedanken“. Wir können Elohim jedoch durch Ieschua, Sein fleischgewordenes Wort, kennenlernen: „Im Anfang war das Wort/ha‘Davar, und ha‘Davar/das Wort war mit Elohim und ha‘Davar war Elohim“ (Joh.1,1). Wir haben Ieschua, der das Wort ist. Und wir haben Sein geschriebenes Wort, Seinen Tanach, der unser gegeben ist, um ihn zu studieren und um unsere Persönlichkeit ihm anzupassen, und ihn in unsere Persönlichkeit einzuverleiben. 

WAS SUCHT ELOHIM IN EINEM MENSCHEN? 

Eines der Dinge, die wir in Seinem Wort, im Tanach finden können, ist: nach was Elohim in uns sucht. Eines dieser Dinge ist: VERTRAUENSWÜRDIGKEIT. Wie im Talmud üblich, kann man dies besser mit einer Metapher/Maschal erklären, die, wie alle Mischlei/Metaphern folgendermaßen beginnt: „Es war einmal… ein König, der war sehr reich. Und weil er so reich war, hatte er viele Schätze in seinem Schloss, Schätze, die für einen geschickten Dieb leicht zu orten waren. Deshalb misstraute der König allen seinen Sklaven, denn er befürchtete, sie würden ihn ausrauben. Er war deshalb immer auf der Hut mit neuen Sklaven, die kamen, um ihn zu bedienen …“

SIND SIE EIN SKLAVE (NICHT EIN ‘ANGESTELLTER‘!) ELOHIMS? SIND SIE EIN VERTRAUENSWÜRDIGER SKLAVE FÜR DEN KÖNIG? 

Nechemjah/Nehemia, den wir oben schon erwähnten, war für Artacherches eine Vertrauensperson. Der König hatte ihm seine eigene Sicherheit anvertraut. Elohim gebraucht vertrauenswürdige, treue Menschen, die IHM GEHORCHEN. In Luk.16,10-13 steht: „Ein Knecht kann nicht zwei Herren dienen. Er wird den einen  gering achten und den anderen lieben oder den einen sehr mögen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht gleichzeitig Elohim und den Reichtümern dienen“. 

Wir meinen immer, Elohim suche Fähigkeiten, aber in Wirklichkeit sucht Elohim vertrauenswürdige Männer (und Frauen), denen man glauben kann, die bereit sind, die nicht ‘zu beschäftigt‘ sind, um Ihm zu dienen. Mancher denkt: „Ich tauge nicht, um dies oder jenes zu tun.” Elohim fragt Sie aber gar nicht, ob Sie dazu taugen. Er fragt Sie (8) ganz andere Dinge: 

DIE ACHT EIGENSCHAFTEN, DIE ELOHIM IN EINEM MENSCHEN SUCHT

  1. Sind Sie anderen gegenüber sensibel?
  2. Sind Sie vertrauenswürdig? 
  3. Kann Elohim sich auf Sie stützen, um etwas zu tun?
  4. Sind Sie bereit, alles loszulassen, um Seinen Willen zu tun?
  5. Sind Sie glaubwürdig?
  6. Haben Sie Ausdauer?
  7. Haben Sie Charakter?
  8. Wachsen Sie (mental wie auch geistlich)?

Analysieren Sie sich selbst und untersuchen Sie, wie viele der in dieser Parascháh erwähnten Eigenschaften Sie schon Ihr eigen nennen und was Sie tagtäglich tun können, um die restlichen Eigenschaften für Elohim in Ihre Persönlichkeit zu integrieren.

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