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Jueves, 27 Abril 2017 14:23

PARASCHAH TASRÍA-METZORÁ / (SIE) EMPFÄNGT - AUSSÄTZIGER

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 27-28
TASRÍA-METZORÁ / (SIE) EMPFÄNGT - AUSSÄTZIGER

3. Tag des zweiten Monats (Ijar) des Jahres 5778
29. April 2017

Torahlesung: Wa‘iqrá/Und rief/„3.Mose” 12:1-13:59
Haftaráh: 2. Könige 4:42-5:19

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Wa‘iqrá/Und rief/’3.Mose’ 12,1-2: „Und ADONÁI redete zu Mosheh und sprach: ‘Sprich zu den Kindern Israel und sag: Wenn ein Weib empfängt /tasría/תזריע und einen Knaben gebiert, so soll sie sieben Tage lang rituell unrein sein, ebenso lange wie bei ihrer Menstruationsperiode soll sie rituell unrein sein.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„POSITIVE GEDANKEN ENTWICKELN“

Péssach liegt hinter uns, und in jenen (Péssach-) Tagen ist es Brauch, dass die Kinder den Auftrag bekommen, das Haus zu durchsuchen und es von Sauerteig/Chámetz zu reinigen, damit das Haus für das Fest rein ist. Sauerteig/Chámetz ist Symbol des rituell Unreinen, wie die Tage nach einer Geburt oder die Menstruationsperiode. In unser aller Leben ist es wichtig, uns auf Péssach vorzubereiten indem wir unser mentales Haus reinigen. Dieses mentale Haus ist es, wo die meisten unserer Feinde wohnen: dunkle und zerstörerische, negative Gedanken (NG) über uns selbst oder über andere, über Situationen oder Probleme die wir durchmachen. 

In Ieschaiáhu/Jes.26,3 hießt es: „Du erhältst in vollkommenem Frieden (Schalóm Schalóm) jenen, dessen Sinn in Dir ruht.“ 

Damit „unser Sinn in Ihm ruht“, müssen wir zuerst verstehen, dass es negative Denkweisen gibt, die uns verfolgen und Teil unseres Lebens sind. Diese gilt es zu erkennen und zu zerstören. Wir wollen hier 10 von ihnen erwähnen.

1. Extremistisches Denken. Bei dieser Denkweise machen wir entweder alles richtig oder alles falsch. Jedes klitzekleines Problem ist gleich eine totale Niederlage für unsere negative Auffassung und wir verlieren den Blick dafür, dass wir vielleicht in einigen Bereichen Erfolg haben, selbst wenn wir in EINEM noch keinen haben. Unsere Negativität konzentriert sich einzig und allein auf diesen EINEN Bereich, in dem wir noch nicht siegreich sind.  

2. Defekte am Haus finden. Ein Haus besteht aus vielen Bestandteilen und es mag sein, dass eines dieser vielen Bestandteile ungestrichen oder in schlechtem Zustand ist. Negative Menschen konzentrieren sich nun nur auf den einen Bereich des Hauses, der nicht hundertprozentig in Ordnung ist. Hierum kreisen all ihre Gedanken, ohne die ganzen anderen Bereiche überhaupt zu beachten, die NICHT kaputt oder in schlechtem Zustand sind. Konzentrieren wir uns doch besser auf das, was in Ordnung ist. 

3. In jeder Situation das Schlimmste sehen. Statt etwas Gutes als solches zu erkennen, kreisen unsere Gedanken darum, was noch besser hätte sein können. Wenn wir beispielsweise in einem guten Restaurant gegessen haben, kreisen unsere Gedanken vielleicht darum, dass der Wein nicht so gut war, vergessen aber wie hervorragend das Essen war. 

4. Verallgemeinern. Wir meinen, wenn uns etwas Schlimmes oder Ungutes passiert, dann wird es uns in ähnlichen Situationen immer so ergehen. Dies ist ein Beispiel überspitzter Verallgemeinerung. Wenn jemand uns böse anguckt, dann meinen wir, alle (oder alle Frauen) würden uns so sehen. 

5. Immer das Negative erwarten. Wir werden zu Unken, die immer das Schlimmste erwarten in jeder Situation und bei jedem. Dies kann außer mentalen sogar geistliche Auswirkungen haben. Dadurch wird es zu etwas Ernsterem und schwerer zu Überwindendem. 

6. Mit der Galle argumentieren, statt mit einem kalten Kopf. Wir sollten aufhören, alles negativ zu sehen und mit kaltem Kopf die Dinge untersuchen, und alles distanzierter und objektiver betrachten. 

7. „Ich müsste“-Gedanken. Unsere Gedanken kreisen ständig um unsere Verpflichtungen und den ganzen Tag lang plagen wir uns wegen Dingen herum, die vielleicht erst in ein paar Wochen anliegen. 

8. Übertreiben. Wir sehen immer alles düsterer als es ist. Ein klitzekleines Problem verwandeln wir in eine griechische Tragödie. 

9. Das Negative persönlich nehmen. Wir beschuldigen immer uns selbst für alles, selbst wenn es nicht im Entferntesten etwas mit uns zu tun hat.

10. An das denken, was einen deprimiert. Wir stecken immer in einer Depression. Würden wir die Ereignisse des Tages kurz niederschreiben und analysieren, würden wir sofort alles Negative sehen. Beschreiben Sie kurz was Sie geärgert hat. Es mag etwas gewesen sein, was Ihre Frau oder ein Verwandter gesagt hat, oder etwas, was bei der Arbeit oder zuhause passiert ist. Schreiben Sie auf, was Sie empfunden haben. Waren Sie traurig, verärgert oder beides? Und schreiben Sie die Gedanken nieder, die zu diesen Emotionen geführt haben – „Wir haben Eheprobleme“ oder „Meine Arbeit wird immer schlechter“, nicht nur die Gefühle. Untersuchen Sie die obigen 9 Gründe, um zu sehen, ob Sie einen der 9 Fehler negativer Gedanken (NG) bei sich entdecken. Sobald Sie erkennen, welchen der NG-Fehler Sie begehen, sind Sie auf dem Weg, ihn zu lassen. Jedes Mal, wenn Sie einen negativen Gedanken (NG) haben, untersuchen Sie: Welchen Fehler begehe ich? Nehme ich das Negative persönlich? Sehe ich alles negativ? Welches ist der NG? Wenn sie z.B. gedacht haben: “Meine Ehe läuft schlecht”, dann könnten Sie in Gedanken dagegenhalten: „Meine Frau ist heute nicht gut drauf, weil es ihr nicht gut geht. Es stimmt nicht, dass meine Ehe immer schlecht läuft.“ 

Sprüche/Mischléi 23,7: „Denn wie ein jeder die Dinge/Schaár in seiner Seele/Nafschí untersucht, so ist er…“ 

Nachdem wir nun gelernt haben, unsere negativen Gedanken aus dem Kopf zu bekommen, müssen wir nun lernen, Elohím zu vertrauen und lernen, dass unser Verstand in Ihm ruht und nicht in unseren eigenen Fähigkeiten, Dinge zu lösen. Wir sollten

1. um Vergebung dafür bitten, „unser Vertrauen auf Menschen gesetzt“ zu haben (in diesem Fall, auf uns selbst), und den Fluch brechen, der damit einhergeht;

2. Elohím die Probleme, mit denen wir uns herumschlagen, einzeln übergeben (und auch die damit einhergehenden negativen Gedanken) und Ihn bitten, uns die Lösung zu geben; 

3. den festen Entschluss fassen, uns nicht mehr auf das eigene Urteil zu verlassen, noch eigenwillige Entscheidungen zu treffen; 

4. jedes bedrückende Problem, jede mühevolle Aufgabe aufschreiben und sie Elohím sofort übergeben;

5. Seinen vollständigen (perfekten) Frieden/Schalóm Schalóm erbitten bei jedem Problem, jeder Aufgabe.

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