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Viernes, 21 Abril 2017 10:09

PARASCHAH SCHMINÍ / (AM) ACHTEN (TAG)

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 26
SCHMINÍ / (AM) ACHTEN (TAG)

26. Tag des ersten Monats (Nissán) des Jahres 5778
22. April 2017

Torahlesung: Wa‘iqrá/Und rief/„3.Mose” 9,1-11,47
Haftaráh: SchmúEl Beit/2.Samuel 6,1-7,17

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DAS FREMDE FEUER/ESCH ZARÁH/אשׁ זרה, DAS UNS ZERSTÖRT”

Wa‘iqrá/Und rief/’3.Mose’ 10,1 „Aber die Söhne Aarons, Nadáv und Avihú, nahmen ein jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes (böses) Feuer/אשׁ זרה vor ADONÁI, das Er ihnen nicht geboten hatte“

Die Toráh ist eine vom Hersteller/Fabrikant gegebene „Gebrauchsanweisung“. Dieser Hersteller ist in diesem Fall natürlich Elohím. Wenn wir lernen, sie richtig zu gebrauchen, können wir fast perfekt funktionieren, oder zumindest besser als andere. Wenn wir jedoch meinen, alles besser zu wissen als der Hersteller selbst, dann fangen bei uns die Probleme an, wie bei Nadáv und Avihú, die sich einbildeten, Co-Autoren oder Mithersteller der „Gebrauchsanweisungen“ zu sein – und wir sehen, was für sie dabei herauskam. 

Diese Haltung bei Nadáv und Avihú hat einen mehrschichtigen, ineinander verwobenen Ursprung: (1) fehlende Demut vor dem Schöpfer, (2) Stolz, (3) fehlende Furcht vor dem, der das ALEF ist, das Alles, und vor dem wir weniger als ein Schnörkel an einem „Iod“ (י) (dem unbedeutendsten Buchstaben im hebräischen Alefbét) sind, (4) eine Haltung fehlender Weisheit/Chachmáh gegenüber den Dingen Elohíms. Jede dieser vier für sich – und andere verkehrte menschliche Haltungen – kann unser Leben ruinieren und tut es auch, wenn wir uns nicht bemühen, sie zu vermeiden und lernen, nicht in diese mentalen und/oder geistlichen Fallen zu tappen.

FEHLENDE DEMUT VOR DEM SCHÖPFER

Wenn ein Mensch/Ben Adam (von Adamáh=Staub der Erde) sich einbildet, auf der Höhe des Schöpfers zu sein, dann läuft bei ihm etwas schrecklich schief, und seine Zukunft ist nicht sehr vielversprechend, egal wie es ihm in diesem Moment gehen mag oder wie vielversprechend seine Zukunft aussehen mag. Diese Haltung ist verständlich für jene, die Elohím nicht kennen und Ihn nie kennenlernen werden (weil sie es nicht wollen), aber für ein angebliches Kind Elohíms ist diese Haltung der Überheblichkeit und geistlichen Kurzsichtigkeit ein sicherer Grund zukünfligen Falls. 

STOLZ

Diese mentale und geistliche Haltung bringt den Menschen mit dieser fehlenden Demut zum Gegenpol, zum Wandeln und Denken mit stolzem Ego und zu allem, was „Ich“ kann und tue. Stolz kann definiert werden als eine Vor-Einstellung und eine Haltung von Selbstständigkeit und Vertrauen in das eigene Ego (Selbstvertrauen) und in das, was ICH (mit Großbuchstaben) ERREICHEN KANN - in jedem Bereich, auch für Elohím. Wir könnten es definieren als: „ICH kann‘s; ICH weiss es; ICH werde es tun“. 

Für den Gläubigen, der diesen Lügen glaubt, ist schon im voraus alles verloren, außer er wächst und entkommt irgendwann diesem Lügengehäuse.

Stolz ist die natürliche Begleiterscheinung von fehlender Demut vor Elohím, seine direkte Folge. Stolz kennt keine Klassenunterschiede, doch neigen Menschen in Führungsposition viel eher zum Stolz als jemand, der sich gering vorkommt und darum viel weniger Grund zu egoistischem Stolz hat als jemand in Führungsposition. 

FEHLENDE FURCHT VOR ADONÁI

Dieser persönliche, egoistische Stolz ist die Landebahn zu einer dritten fatalen Haltung: fehlende Furcht vor ADONÁI. Dies ist die Ursache der meisten der ernsten Probleme eines messianischen Juden, sei es eines Leiters einer messianischen Synagoge oder eines „normalen“ messianischen Juden. 

Diese fehlende Furch vor Adonái ist nicht nur das Ende eines fruchtbaren und fruchtvollen Lebens mit Elohím, sondern auch der Beginn des Falls - wie Adám und Chaváh/Eva aud dem Garten/Gan Éden fielen. Wenn wir nicht den Geist der Furcht vor Adonái/Rúach Irát Adonái haben, können wir jede Sünde begehen (von der unschuldigsten bis zur schlimmsten), denn „es sieht ja niemand“ (denkt derjenige, der diesen Geist der Furcht vor Adonái/Rúach Irát Adonái nicht hat). 

Wer dagegen um den Geist der Furcht vor Adonái/Rúach Irát Adonái gebeten hat und ihn empfangen hat und erhält, der befindet sich in der einzig richtigen Position, um ein Leben mit Elohím und mit seinen Glaubensgeschwistern zu leben: ein Leben der Furcht vor Elohím, nicht vor Menschen. Dies bedeutet ein würdiges, respektables, rechtschaffenes Leben zu leben, in dem Elohím unser Vater ist, aber auch unser Herr, dem wir Gehorsam und Liebe schulden. 

FEHLENDE WEISHEIT

Diese drei Charakterfehler treiben uns zum vierten, der sich wie eine Krebskrankheit ungehemmt in unseren Sinnen, unserem Körper und schließlich in unserem Geist breitmacht: fehlende Weisheit. Dies führt dazu, dass alles was wir tun, mit unserem eigenen „klugen“ Verstand geschieht und dass wir den Geist der Weisheit/Rúach Chachmáh „links liegen lassen“. Dieser Geist der Weisheit/Rúach Chachmáh ist der EINZIGE, der uns zu einem rechtschaffenen Leben mit Elohím leiten kann, zu einem vollen Leben mit Seinem Wissen und Seiner Führung, um am Ende unseres irdischen Lebens vorbereitet für einen guten Posten in den Himmeln bei unserem Messias/Maschíach und unserem Elohím zu gelangen. 

Wenn keine Weisheit/Chachmáh in dem was wir denken, sagen oder tun zu finden ist, dann leben wir wie jeder „Hanswurst“, der Elohím nie kennengelernt hat und nie kennenlernen wird, und unser Leben spiegelt sich in diesem Denken, Reden und Tun wider, wie eine Rolle (eines Schauspielers) die wir darstellen, die Rolle eines Trottels – geistlich gesehen. 

DIE ERFORDERLICHEN BERICHTIGUNGEN

Es erübrigt sich zu sagen, dass wir diese vier Schritte umdrehen und auf den geraden Weg zurückkehren sollten, Buße tun, umkehren, indem wir unsere Sinne, unser Verhalten und unsere Persönlichkeit berichtigen. 

Im TANÁCH (Bibel) heißt es in Mischléi/Sprüche 1,7 „Die Furcht ADONÁIs ist der Anfang der Erkenntnis…“ Den Geist der Furcht vor ADONÁI/Rúach Irát ADONÁI müssen wir nur von Ihm erbeten und Er wird ihn uns in Seiner unendlichen Barmherzigkeit geben, und so werden wir beginnen, auf dem richtigen Weg zu wandeln. 

Diese Furcht wird uns alle fehlende Demut und allen Stolz (den wir jetzt noch haben mögen) austreiben und uns die richtige Perspektive geben: Wir sind nur Staub, dem Elohím erlaubt hat, für eine Zeit zu leben und reden, um zu sehen, was wir erreichen konnen, bevor wir wieder zu Staub werden, von dem wir ursprünglich entstanden. 

Wenn wir diese dreifache Perspektive haben, haben wir das Prinzip der Weisheit/Chachmáh, das uns die Tür zu den WAHREN GEHEIMNISSEN des Universums öffnet, die jenen vorbehalten ist, die in Demut und Furcht (Ehrfurcht, nicht nur Respekt) wandeln. 

Sind Sie bereit, lieber Bruder, liebe Schwester, die für eine vollständige Umkehr/Teschuváh erforderlichen Berichtigungen vorzunehmen, die zum richtigen und erfolgreichen Weg mit Elohím führen?

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