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Viernes, 03 Marzo 2017 14:49

PARASCHAH TERUMAH/HEBEOPFER

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 19
TERUMAH/HEBEOPFER

6. TAG DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR) DES JAHRES 5777
4. MÄRZ 2017

Torahlesung: Schemot/Namen/“2.Mose“ 25,1-27,19
Haftaráh: 1.Könige 5,26-6,13

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © *|CURRENT_YEAR|* von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"DIE GRUNDLEGENDE BEDEUTUNG UNSERES GEHORSAMS GEGENÜBER ELOHIM"

In dieser Paraschah wird von den verschiedenen Bestandteilen des Mischkan Elohim (Heiligtum Elohims) in der Wüste gesprochen, und seine Zusammensetzung und Form wird bis ins kleinste Detail beschrieben, damit Moscheh keinen Zweifel habe, wie er es bauen lassen soll. Abgesehen von anderen Lehren, die dieser Torahabschnitt (Paraschah) beinhalten kann, was viele sein können, ist, was er uns vor allem lehrt, die radikale Abhängigkeit, das heißt, der Gehorsam, der verwandelt wird in eine permanente Abhängigkeitshaltung, die wir haben sollten in allem, was wir mit Elohim tun, oder besser gesagt, in dem, was Elohim durch uns tut. 

Warum hat Moscheh nicht gedacht: „Lass mal sehen, in welcher Farbe mach ich mal die Vorhänge der Stiftshütte? Ein Rotbraun kombiniert gut mit dem hellen Braun des Wüstensandes. Ja, ich werde die Stoffe rotbraunfarben weben lassen.“ Nein! Moscheh hatte KEINE AUTORITÄT, etwas auf eigene Faust machen zu lassen – auch wenn er das hätte tun können, wie viele von uns es tun, ohne vorher Elohim oder die von Ihm eingesetzten Autoritäten zu fragen! In Wirklichkeit gibt es eine UMGEKEHRTE Entwicklung zwischen AKTIVITÄT und  GEHORSAM. Am Anfang sind wir null gehorsam und (die meisten) tendieren dazu, sehr aktiv in den Dingen Elohims zu sein. Wir wollen „Sein Werk tun“. Wenn wir etwas gewachsen sind und mehr von den geistlichen Dinge verstehen, wächst unser Gehorsam und unsere Aktivität lässt nach. Und wenn wir geistlich Erwachsen sind, ist unser Gehorsam total und unsere Aktivität ist sehr viel geringer als zu Beginn. 

Die große Mehrheit der Gläubigen, zumindest die, die diese Art von Unterweisung nicht bekommen, tun jedoch, was sie selbst wollen und was sie nicht wollen, tun sie nicht; und es interessiert sie nicht, ob es der Wille Elohims ist oder nicht.  

Das Resultat im Christentum ist: 3000 verschiedene Gemeinderichtungen und im Messianischen Judentum haben wir auch schon vielleicht ein halbes Dutzend verschiedene Lehrmeinungen, jede mit einer anderen Meinung und Lehre, und wo jeder sich an die seine klammert oder (fast immer) an die von „der Masse“ am akzeptiertesten Lehre. Gäbe es Gehorsam und Abhängigkeit, dann gäbe es kein Christentum noch Mitraismus, sondern Messianisches Judentum, denn das MJ des ersten Jahrhunderts  wäre ohne Unterbrechungen bis heute fortgeführt worden und in ihm gäbe es nur EINE Lehre, die vom Rúach ha’Qodesch den messianischen Rabbinern übermittelt wird durch den Geist der Offenbarung/Rúach Hitgalút, von dem Rav Schaul in Eph.1,17 und in Gal.1,11-12 spricht.

So wie Er selbst uns in Römer 13,1+3-4 anordnet: 

“1. Ordne sich jede Seele den Autoritäten (der Synagoge) unter. 2. denn es gibt keine Autorität, die nicht von Elohim ist und die Autoritäten, die es gibt, sind von Ihm eingesetzt… 3. Denn die Leiter (der Synagoge) sind nicht zum Fürchten (für die, die) gute Werke (nach der Torah tun), sondern für jene, die böse Werke tun. Willst du die Autorität nicht fürchten? Tu das Gute und du wirst von ihnen gelobt werden; 4. denn sie sind Knechte Elohims für das Gute“. (frei übersetzt nach unserer spanischen messianisch-renovierten Übersetzung des „Römerbriefes) 

Das ganze Universum wird durch Seine Macht, die wiederum Seine Autorität ist, gehalten und erhalten. Ohne Seine Autorität würde das Universum zurückfallen ins Chaos/Tohu, aus dem Elohim es geschaffen hat. Das Gesetz der Schwerkraft -um nur ein alltägliches Beispiel zu geben- wird von Seiner Macht gehalten und ist da, um alles an seinem Platz zu halten, so, wie Er es geschaffen hat. Dasselbe geschieht mit jedem geistlichen oder mentalen Gesetz. Die Gesetze sind da, um die Ordnung des Universums zu erhalten, auf die sich die Geschichte, sowohl der physischen als auch der geistlichen Welt, stützt. Woher kommt ha‘satán? ADONAI hat ha‘satán nicht so geschaffen. Als Chalél (der helle Stern, Tochter des Morgens) (Jes.14,12) gegen die Autorität ADONAIs rebellierte, verwandelte er sich in „ha‘satán/den Feind“. Seine Rebellion allein tat es. Chalél wollte „sein wie der Höchste“ und die Folge war, dass er zum Feind Elohims wurde, nicht aus dogmatischen Gründen, sondern aus einem Prinzip heraus: die höchste Autorität, die von ADONAI über ihn, zu ignorieren oder übergehen zu wollen. 

In unserer messianischen Synagoge müssen wir also gut aufpassen. Es sind nicht nur unsere Dogmen, sondern auch unsere Prinzipien, die sie lenken, besonders mit dem Prinzip der Autorität Elohims und Seiner delegierten Autorität: unser messianischer Rabbiner und die Autoritäten die dieser wiederum mit der Zustimmung Elohims einsetzt. Manche von uns denken, reden oder tun Dinge, „weil ich von Elohim gefühlt habe“, ohne zuerst, bevor wir etwas tun, unsere geistliche Autorität genau zu befragen, weil wir viele Dinge, die wir tun, nicht mehr ändern können. Wenn Sie zum Beispiel irgendetwas im geistlichen Bereich aus eigenem Antrieb TUN, ist es GETAN, es gibt kein Zurück mehr. Und wenn Sie es getan haben, ohne die von Elohim delegierte Autorität, ihren messianischen Rabbiner, zu befragen, dann sind sie am richtigen Ort, der messianischen Synagoge, an einem privilegierten Ort, zu dem Elohim Sie gebracht hat, handeln jedoch falsch, durch die Prinzipien von ha‘satán, Ungehorsam und fehlende Unterordnung, und tun Dinge aus eigenem Antrieb. Das „weil ich von Elohim gefühlt habe“ muss überprüft werden durch zwei oder drei Personen, angefangen beim messianischen Rabbiner, wie Schaul uns bei den Matanót/Geschenke/“Gaben“ des Geistes in Korintim Alef/ 1.Kor.14,27 lehrt. 

Man fängt an mit dem Glauben, dem Vertrauen in Elohim, und der nächste Schritt muss der Gehorsam gegenüber Elohim sein und gegenüber Seinen bevollmächtigten Autoritäten. In den Augen Elohims gibt es kein isoliertes, unabhängiges „Ihm dienen/avodah“. Es gibt eine Befehlskette: ADONAI - der Rúach ha’Qodesch – Ieschúa – der messianische Rabbiner (im Fall der messianischen Juden) – jenen von Elohim Ernannten, die ihm helfen – der Vater – die Mutter – und die Kinder. Das ist die hierarchische Reihenfolge und keine andere.  Bemerken Sie, wie es innerhalb der Gottheit selbst eine Befehlskette gibt: „Mein Vater ist GRÖßER als Ich“ hat Ieschúa in Jochanan/Joh.14,28 gesagt. 

Im TANACH haben wir mehrere Beispiele von Ungehorsam gegen die Autorität: als Erstes Adam und Chavah (Eva); Cham (die heutigen Afrikaner), der Fluch auf sich zog; Miriam, die Schwester Moschehs, die schlecht über Moscheh redete und seine Eheschließung mit der Kuschiterin (Äthiopierin) kritisierte; Qorach und Nadab und Abiúh (Wa‘iqra/Und rief/“3.Mose“ 10,1-2), die  etwas Gutes taten - Vorsicht! Was ist schlimm daran, ein Feuer anzuzünden zum Lob Elohims? Aber warum tötete Er sie dann? Weil Er ihnen nicht geboten hatte, überhaupt etwas anzuzünden! ALLES muss von Elohim begonnen werden, selbst das „Heilige“ und das „Gute“. Warum sind die zwei Cherubím im Mischkan KEIN Götzendienst, wie die Mitraisten behaupten? Nur weil ELOHIM ANGEORDNET HAT, SIE DA HINZUSTELLEN! Das ist es, was sie zu „nicht götzendienerisch“ macht und das ist der einzige Grund! 

Eine Sache, die wir lernen sollten, auch wenn es teuer für uns wird, ist: gehorchen ist für Elohim viel wichtiger als unsere geistliche Anbetung/Avodah. Aber wem sollen wir gehorchen? Außer Elohim, sagt Sein Wort uns in 1. Kefa/“Petrus“ 1,22: “Durch den Gehorsam gegen die Wahrheit habt ihr eure Seelen gereinigt. In Bezug auf die Bruderliebe, liebt innig und ungeheuchelt durch den Geist/Rúach einer den anderen, mit einer Liebe, die aus einem reinen Herzen kommt“. 

Und in Röm.2,8 (unserer messianisch renovierten Übersetzung in Spanisch) heißt es auch: „Auf der anderen Seite, Wut und Zorn (für jene, die) egoistisch ehrgeizig und der Wahrheit ungehorsam (sind), aber dem krummen Weg gehorchen“ 

Elohim ist Wahrheit, wie Ieschúa Elohim gesagt hat: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das geistliche Leben“. Nur von Ihm kommt die Wahrheit. Vom Menschen bekommen wir nur „meine Wahrheit“ und „deine Wahrheit“ und „seine/ihre Wahrheit“, und das ist nichts wert. Trinken wir doch ungepanschte Milch, ohne Wasser und ohne Chemikalien, die reine Milch, die nur durch Offenbarung von Elohim kommt. 

Dieses “Reich der Himmel” (eine bessere Übersetzung wäre „Herrschaft Elohims/Mimschelet ha‘Schamaim”) wurde und wird zuerst in uns „installiert“ (Röm.8,14; Mat.7,21-23) durch Ieschúa ha‘Maschíach ben Joseph (im 1. Jahrhundert). Wenn der Maschiach (schon SEHR bald) wiederkommt, wird diese Herrschaft Elohims äußerlich sichtbar werden und so werden alle externen Prophetien, die der physischen, materiellen Welt, von Seiten Ieschúas, dem Maschíach ben David, erfüllt, wie in Offenbarung 11,15 geschrieben steht: „die Reiche der Welt sind Elohims und unseres Herrn, Ieschúa ha‘Maschíachs geworden“. 

Wie äußert sich Rebellion?

Gegen die Strategie Elohims ist eine Gegen-Strategie des Feindes/ha‘satans am wirken, der sie auflösen und an ihrer Stelle seine eigene einsetzen will. Das Prinzip seiner Strategie ist natürlich der Ungehorsam und die Rebellion gegen Elohim, zuerst gegen Seine Gebote („denn die Sünde ist: die Torah nicht erfüllen“, heißt es in Jochanan Álef/1.Joh.3,4). 

Zweitens, durch das Nicht-Glauben an Ihn. Dies ist das Prinzip vom „Antichrist“ (Anti-Maschiach), der schon in der Welt ist, obwohl wir ihn nicht kennen, weil wir keine innige Beziehung zu Elohim haben, der der Einzige ist, der es uns offenbaren kann. Doch schon bald wird der Anti-Maschiach die Macht der Welt übernehmen. Selbst die christliche Welt hat die Torah verlassen, indem sie sagt: Christus hat für uns das Gesetz erfüllt“ (dies geschah, „kaum zu glauben“, vor 200 Jahren nicht) und eine ganze Gruppe messianischer Juden glaubt dies auch. 

Eine dritte, viel subtilere Art von Rebellion, als die zwei vorangegangenen, ist, unsere eigenen Verhaltensmaßstäbe von „Geboten“ und Lehrmeinungen zu haben und zu glauben, dass wir Elohim nachfolgen. Dies ist viel trügerischer, denn wir sind überzeugt von unserer eigenen „Torah“, während das, was wir eigentlich tun, ist, dass wir Lehren des Christentums mit denen des rabbinischen Judentums vermischen, in beiden Fällen also Menschentraditionen, statt uns STRENG nach dem TANACH Elohims zu richten. Schon der TANACH warnt uns, „tue nichts hinzu und nimm nichts davon weg“, von dem Wort Elohims. Aber, „ungewollt“ tun wir es und sind beleidigt, wenn jemand uns auf den Fehler hinweist, statt dass wir merken, dass es im Grunde genommen Elohim ist, der uns durch jemanden zu unserem Besten darauf hinweist, damit wir nicht wieder in Knechtschaft geraten, nachdem wir die letzten 1900 Jahre in Babel waren. 

Elohim ist derjenige, der die Befehle gibt und Sein Wort, nicht wir - und so sollte es sein. Nichts mehr, nichts weniger. Wir sollten genügend Demut und fehlenden Stolz haben, um zu erkennen, dass wir falsch lagen in dem, was wir dachten oder taten oder bisher von hier oder da kopierten, und vorwärtsgehen und geistlich wachsen IN DER WAHRHEIT. 

Denken Sie einen Moment nach: Warum feiern Sie dieses oder jenes Fest? Oder warum benutzen Sie dieses oder jenes religiöse Kleidungsstück? Weil man Ihnen gesagt hat, dass es gut ist, es zu tun oder weil es im TANACH steht, im Wort Elohims, dass es gefeiert oder benutzt werden soll? Entscheiden Sie selber oder lassen Sie sich beeinflussen von diesem oder jenem „Menschengebot“, weil Sie sich so mit dem Rest der Gemeinde eins fühlen oder nicht von den Mitgliedern und Freunden Ihrer messianischen Synagoge abgelehnt werden wollen?  

Wir können nicht sagen: „Ich wusste nicht, dass dies oder jenes nicht im TANACH steht“. Wenn Sie Zweifel haben, gehen Sie ins Internet und Sie werden TAUSENDE von Seiten finden, die reden, worüber Sie zweifeln, doch gründen Sie sich immer auf den TANACH, nicht auf Menschengebote.  

In Markus 7,19 steht zum Beispiel: “…Damit erklärte er alle Speisen für rein”. IM GRIECHISCH STEHT DIES NICHT, sondern da heißt es: „…gelangt ins Klo, wodurch alle Speisen sich reinigen“, wie wir in unserer neuen messianisch renovierten Übersetzung in Spanisch sagen. Es ist offensichtlich, dass man Ieschúa (Elohim selber „im Fleisch gekommen“) in den Mund gelegt hat, dass Er alle Speisen für rein erklärt, die in der Torah, Seinen eigenen Geboten für Sein Volk, die Juden, für unrein erklärt sind. Dies macht absolut keinen Sinn. 

Darum ist es Ihre Entscheidung, was Sie tun, nachdem Sie herausgefunden haben, dass das, was Sie anziehen oder das Fest, das Sie feiern, NICHT im Wort Elohims ist. Sie haben Entscheidungsfreiheit: Hören Sie auf die Masse oder hören Sie auf, zu tun und zu feiern, was Elohim NICHT angeordnet hat. Im ersten Fall rebellieren Sie. Im zweiten Fall hören Sie auf, zu rebellieren und beginnen den SCHWEREN Weg des Gehorsams und der Unterordnung. 

In 2.Kor./Korintim Bet 10,4-6 unserer Übersetzung in Spanisch heißt es: “Denn die Waffen unserer Strategie sind nicht fleischlich, sondern mächtig in Elohim zur Vernichtung von mentalen Festungen und Argumentationen, zu vernichten alle hohen Gebäude, die sich erheben gegen die Erkenntnis Elohims und nehmt gefangen jeden Gedanken unter den Gehorsam Maschiachs, bereit, zu strafen allen Ungehorsam, wenn nur euer Gehorsam vollkommen ist“. 

Was sagt Elohim hier zu uns? Dass unsere menschlichen Argumentationen, die vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen und nicht aus Seiner Offenbarung kommen, ein großes Gebäude sind, das die Erkenntnis Elohims verbirgt und dass wir Strategien geistlichen Krieges benutzen müssen, um die Festungen zu zerstören, die SCHON IN UNSEREN KÖPFEN SIND und „jeden Gedanken gefangen nehmen sollen unter den Gehorsam Maschiachs“. 

Was bedeutet all dies? Um die beiden obigen Verse zu verstehen, müssen wir zuerst verstehen, dass wir in Entscheidungsfreiheit leben, weil Elohím es so beschlossen hat. Wir können denken, sagen und tun, was wir wollen. Dies nennt die Welt „Freiheit“. Die Welt verwechselt jedoch die „Freiheit, um zu…“ - was bedeutet, zu tun was ich will - mit der „Freiheit von“. Dies ist es, was Elohim uns bietet: Freiheit von ha‘satán. 

Diese Entscheidungsfreiheit bringt uns dazu, Tausende von Gedanken zu denken. Damit wir nicht in einen emotionalen Konflikt geraten, was zu verwirrend für unsere Psyche wäre, gehen wir davon aus, dass alle unsere Gedanken richtig sind, selbst die, die mit Elohim zu tun haben. Dies gibt uns ein gewisses Maß von Harmonie und emotionaler Stabilität. Wenn dagegen jemand zu uns sagt, dass dies oder jenes, was wir denken, falsch ist, wirft dies unser emotionales Gleichgewicht um und wir lehnen es ab. Genauso lehnen wir die Wahrheit Elohims ab, wenn sie unseren gegenwärtigen Gedanken zu anstößig scheint. Im Grunde genommen ist es ein Problem des Gleichgewicht-Haltens. 

Um das emotionale Gleichgewicht zu halten, umgeben wir uns mit „Erörterungen“ und “Argumentationen”, die Elohim und Schaul (Paulus) “Festungen” nennen. Diese umgeben unsere Gedanken, in unserem Fall über geistliche Dinge von Elohim und Seinem TANACH. Früher glaubten wir beispielsweise an Weihnachten, und die ganze Christenheit glaubt auch immer noch an sie, selbst wenn an ihr kein Funken Wahrheit von Elohim ist. Aber irgendwie, aus einer Menge von Gründen, haben wir diese große Festung unseres christlichen Kopfes niedergerissen und sind ihr entkommen und jetzt, da die Festungen zu viele geworden sind, sind wir, um sie nicht alle zu beachten, messianische Juden geworden, stimmt´s? Wir haben jedoch andere, genauso starke Festungen erhalten. 

Denn wir dürfen nicht aus den Augen verlieren, dass ohne diese Festungen, um ein Beispiel zu geben, die Balance der Christen, aber auch unsere, aus dem Gleichgewicht kommen würde, und wir würden uns unsicher fühlen. Deshalb lassen wir sie nicht los. Um Elohim kennen zu lernen, sagt Schaul (Paulus), müssen wir diese Festungen, die diese Argumentationen sind, mit denen wir an unseren Überzeugungen festhalten, mit geistlichen Waffen demolieren, denn sie blockieren unser Leben gegen die Erkenntnis Elohims und erlauben uns nicht, zur Freiheit Maschiachs zu gelangen, die durch Offenbarung und nicht durch Argumentieren kommt. 

Um ein Beispiel zu geben, das wir alle kennen: eines der stärksten Argumente ist der Name “Jesus”, im Gegensatz zum richtigen Namen des Maschiach: Ieschúa. Haben Sie den Widerstand der Christen bemerkt, den richtigen Namen unseres Maschiach wieder zu benutzen? Das ist eine Festung, an der schon 1900 Jahre gebaut wird und die jedes Jahr stärker wurde, besonders durch die in semantischem Kodex (kodifizierte Worte mit Bedeutung) ausgedrückte Judenphobie: „Die Juden haben Jesus getötet“; Synagoge Satans“, usw.

Sie haben keine Festungen auf diesem Gebiet, nicht wahr? Also können Sie verstehen, was wir zu erklären versuchen. Es gibt jedoch in uns allen andere Festungen, die noch da sind und, wenn man sie erwähnt (in vergangenen Paraschot haben wir einige erwähnt), würden Sie sich dagegen streuben, genau wie die Christen es tun mit der „Jesus“-Festung. Habe ich mich klar ausgedrückt? 

Was wir also tun sollten ist, durch Gebet und Offenbarung alle jene Festungen unseres Verstandes (was viele sind) AUFZUDECKEN. Dies ist nicht eine Arbeit für einen oder zwei Tage, sondern eine kontinuierliche, tägliche Arbeit. Wir sollten VERSTEHEN, dass wir alle (Sie, ich und jeder andere) noch Festungen haben. Wir sollten die Festungen entdecken und zerstören und frei werden, um die Offenbarungen Elohims zu erhalten, indem wir Seine Wahrheit annehmen und nicht menschliche „Wahrheiten“ - die Betrug sind von unserem Verstand, anderen Menschen oder ha‘satán. 

Wir sollten beten und uns Demut aneignen und verstehen, dass es für Elohim keine „Todólogos“/Alleswisser gibt. Nur Er weiß alles. Wir wissen nichts. Je eher wir dies verstehen und ANNEHMEN, umso eher werden wir anfangen, sehr schnell zu wachsen. 

Um dies alles jedoch zu tun, müssen wir uns Elohim UNTERORDNEN, wir müssen in den Gehorsam und die Unterordnung einsteigen, von denen der Vers „der Gehorsam Maschiachs“ spricht, und verstehen, dass alle unsere Argumentationen, die nicht aus Offenbarung kommen, in den Augen Elohims Rebellion sind und uns davon abhalten, weiter von Ihm zu lernen. In dem Moment, wird Elohim anfangen, uns Anweisungen zu geben, um unseren Mischkan zu bauen, wie Er sie Moscheh  gab, weil wir bereit sein werden, nicht zu diskutieren und Seine Befehle ohne Murren anzunehmen.

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