Bienvenido al sitio de Beit Shalom - Judaísmo Mesiánico Renovado, un lugar donde encontrarás lineas guías y herramientas para el inicio y la continuación de tu crecimiento espiritual logrando una mejor comprensión de los elementos básicos del Judaísmo y muchos otros aspectos que involucra ser Mesianico Renovado.

Viernes, 23 Diciembre 2016 16:20

PARASCHAH WA‘IESCHÉV/UND WOHNTE

Escrito por 
Valora este artículo
(0 votos)

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 9
WA‘IESCHÉV/UND WOHNTE

24. DES NEUNTEN MONATS (KISLEW) DES JAHRES 5777
24. DEZEMBER 2016

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1.Mose” 37,1 - 40,23
Haftaráh: Amós 2,6 - 3,8

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
“DIE UNSICHTBARE HAND ELOHÍMS“

Wir leben in einer Wlt der Eile, ganz im Fleisch, wo nur das existiert, was man sehen kann und hören kann, wenigstens für die nicht-gläubige Welt. –Paradoxerweise ist in dieser nicht-gläubigen Welt – selbst im wissenschaftlichen Bereich – die rede von einer mythologischen „Mutter Erde“, und sie wird als „weise“ bezeichnet und es wird gesagt, sie habe dies oder jenes getan, womit es, wenn wir es genauer wahrnehmen, zu einem religiösen Glauben und zu einer Gottheit wird, der „Göttin Gáia“ Erde. 

In diesem Abschnitt in BeReschít/„1.Mose“ stellt sich uns wie in vielen anderen ein Paradoxum. Ein Mann mit edlem und vergebendem Herzen, Josef, betrogen und gefangen genommen durch seine eigenen Brüder aus Neid, wird in einen Brunnen gesteckt, dann an einen Araber um Geld verkauft, dient dem Paróh und endet als Unterkönig von Ägypten/Mitzráim. Ein wahrer Rummel von Aufs und Abs, wie in einem guten Accion-Film, der uns bis zum letzten Kapitel zittern lässt.  

Im Grunde genommen ist das Leben Josefs wie das von den meisten von uns, selbst jener, die wir den Elohím Israels und Ieschúa, den Messias/Maschíach Israels kennen – auch uns passieren Dinge, gute, nicht so gute und schlechte. 

Die Fragen hier sind: (1) Welche bedeutenden Detaills können wir aus diesem Abschnitt lernen und von all dem, was Josef passiert ist? (2) Warum? Warum, wenn wir auf der Seite Elohíms stehen, stirb uns ein Kind, erkrankt ein Familienmitglied, verliert der Ehepartner die Arbeitstelle und/oder ähnliches? (3) Was will Elohím uns mit dem was Josef passierte sagen und mit allem, und wie können wir Nutzen für unser Leben aus all dem ziehen? 

Erstens: das Herz Josefs. Stellen Sie sich vor, Sie wären an Josefs Stelle: Ihre eigenen Geschwister stecken Sie in einen Brunnen, um Sie für Geld zu verkaufen. Was würden Sie in Ihrem Herzen für Gefühle hegen, nach so einem Schlag wie diesem aus der eigenen Familie? Die Schläge der uns nahsten tuen am meisten weh! Doch im Gegensatz zu den meisten von uns hegte Josef keinen Hass im Herzen gegen seine Brüder. Ganz im Gegenteil. Als er sie wiedersah, weinte er, statt sie zum weinen zu bringen. Über alle Dinge sieht Elohím unser Herz an. Wir sollten es zu unserer Priorität machen. Jeden Tag sollten wir es reinigen von allem Dreck, allen Beleidigungen, allem erlittenen Schmerz, damit es wie das Josefs scheine, was es gewiss tat. -In Matitiahu 5 ist die Rede davon, jenen zu vergeben, die uns beleidigt haben, wenn wir wollen, dass Elohím uns unsere Beleidugungen vergibt.- Das Herz Josefs war nicht nur heil, sondern sah außerdem die Dinge in einem positiven Licht. Es ist nichts positives daran, von seinen Brüdern an Fremde verkauft zu werden. Doch Josef fand etwas positives dran und verbitterte nicht, noch beging er Selbstmord, sondern er lebte weiter, und Elohím ehrte ihn mit jedes mal höheren Posten, selbst wenn die Dinge nicht einfach für ihn waren. 

Es war gerade wegen diesem weichen, vergebenden Herzen und dieser positiven Sicht selbst negativer Dinge, dass Elohím Josef mit immer höheren Posten belohnte, indem Er ihn allen sympatisch sein ließ, vom Paróh bis zum Gefängniswärter. 

Im Grunde genommen war das Leben Josefs jedoch ein ständiges Gebrochenwerden von Elohíms Seite, Der ihn ein ums andere Mal auf die Probe stellte, um zu sehen, wie er auf die Umstände und Schläge reagieren würde. Und Josef bestand alle Prüfungen, die Elohím ihm auferlegte. 

Und Sie? Wie ergeht es Ihnen mit den Prüfungen, die Elohím Ihnen auferlegt? Nehmen Sie sie als solche oder denken Sie in Ihrem Innern, dass die Dinge immer schlimmer werden und dass Elohím Sie sicher schon vergessen hat? Oder denken Sie, dass Elohím vielleicht nicht die Kontrolle hat in allem, und dass alles in Ihrem Leben sich ein wenig außerhalb Seiner Kontrolle befindet?

Im Erneuerten Bund (N.T.) haben wir die vielleicht etwas vergessenen oder nicht verstandenen Worte: „Nicht einmal die Blätter der Bäume bewegen sich, es sei denn durch Seine Macht“. Glauben Sie wirklich, dass Elohím JEDES BLATT EINES JEDEM BAUMES hütet? Glauben Sie, dass Er auf jeden der Billionen Bäume in der gesamten Welt achtet und auf jedes der zig-Trillionen Blätter derselben, und dass sie alle unter Seiner Macht sind? Wenn Sie glauben, dass dies nur eine Redensart des N.T. ist, dann glauben Sie im Grunde genommen gar nicht, dass Elohím absolute Kontrolle über alles hat. Entweder hat Er die Kontrolle über jedes Blatt jedes Baumes oder Er hat überhaupt keine Kontrolle und hat folglich NICHT absolute Kontrolle über die Welt.  Hierbei gibt es kein Mittelmaß. Entweder Er IST souverän über die Welt oder Er ist es nicht und die Dinge passieren „zufällig“ oder eben so. – Es gibt Menschen, die vertreten, Elohím könne unseren freien Willen nicht verhindern und folglich handeln wir oft außerhalb Seiner Macht und Seiner Souverenität. Wer so denkt (und es sind nicht wenige), versteht nichts davon, was es bedeutet, Elohím zu sein und der Schöpfer von allem was existiert (einschließlich unser freier Wille). 

Hier setzt ein, was der nordamerikanische Wirtschafterexperte Adam Smith in seinem Buch „Der Reichtum der Nationen“ „die unsichtbare Hand“ Elohíms nennt. Elohím erlaubt ALLES, vom „Holocaust“, der ein Drittel Seiner eigenen Ehefrau vergast hat, bis zu den schrecklichsten und verheerendsten und Kriegen, bis zu unseren Krankheiten, Familientragödien – aus einem bestimmten Grund. 

„Und wir wissen, dass für jene, die Elohím lieben, alles was passiert zum Besten mitwirkt, für jene, die für Seine Absicht gerufen werden“, wie es in Römer 8,28 heißt, selbst das, was wir nicht verstehen, wie etwas negatives oder ausgesprochen böses, wie das, was Josef passierte. Die unsichtbare Hand Elohíms hat ALLES „in der Hand“ und unter Kontrolle!, angefangen bei Ihrem aktuellen Problem, was Ihnen gerade jetzt zu schaffen macht, bis zur Tragödie, von der Sie gerade im Fernsehen erfahren haben. Und ALLES hat eine unsichtbare Absicht, wie Elohíms eigene Hand. Es erübrigt sich, zu unterstreichen, dass dies natürlich nur für Torah-haltende Juden gilt und für an Ieschúa Gläubige: „ die Elohím lieben“ – die Ihn genug lieben, Seine Gebote zu halten zu vrsuchen und einen Lebensrythmus der Ethik und Moral, der sich nach der Toráh richtet. Wer zwar glaubt, jedoch seinen eigenen Willen tut und ein Leben außerhalb der moralischen und ethischen Grenzen der Toráh führt, ist logischerweise ausgeschlossen aus diesem Vers und aus jedem anderen, in dem vom Segen Elohíms die Rede ist. 

In anderen Worten, ALLES ist unter Seiner Kontrolle, selbst das, was wir nicht verstehen, was uns nicht gefällt. Alles hat eine Absicht für unser Leben, sei es, um uns zu disziplinieren oder um eine Facette unseres Charakters zu verändern oder um uns etwas wichtiges zu lehren, was wir tun sollen und Teil unserer Bestimmung war, wie das, was Josef passierte. Elohím sieht was ich „das Ende des Films“ nenne, für jeden von uns. Und Er weiß, wie „der Film“ IHRES Lebens endet. Damit er wie er soll endet, ist Ihnen passiert, was Ihnen passiert ist, selbst wenn Sie nicht bemerkt haben wohin Elohím in dem Moment gezeigt hat. Er benutzt sogar das Böse, das uns jemand antut zu unserem Besten, selbst wenn wir das in dem Moment nicht so sehen, noch so wahrnehmen wollen. Vielleicht hat sich Josef deshalb nicht beklagt und ist nicht verzweifelt als alles in seinem Leben bei mehreren Gelegenheiten gegen ihn ging. 

Die Weisheit/Chachmáh besteht darin, das Warum von allem was uns passiert wahrzunehmen lernen. Sehr wahrscheinlich ligt DA der Schlüssel der Lektion oder der Disziplin, die Elohím Ihnen in diesem Moment Ihres Lebens vorlegt. Wenn Sie sie vernachlässigen oder verpassen, dann kommt sie wieder, DREIMAL größer und Sie bekommen einen Schlag auf den Kopf damit, wobei Sie nicht wissen werden, was los ist – aus mangelnder Weisheit/Chachmáh. Wenn wir beachten und in unsere täglichen Aktivitäten das Wissen einbeziehen, dass ALLESin Seiner Hand ist und unter Seiner Souveränität, dann werden die Dinge uns nicht mehr so sehr niederwerfen wie früher, weil unser Verstand, weiser, sofort fragen wird: was will Elohím mir damit sagen? Was soll ich verändern? Was soll ich lernen? 

Diese Haltung sollte Teil eines Wachstums- und Lern-Prozesses sein, bei dem die Weisheit/Chachmáh nur ein Schritt ist, um zur Wahrheit über unser Leben und das unserer Familienangehörigen und Glaubensgeschwister zu gelangen. Diese Weisheit ist nur der Schlüssel, der das Verständnis öffnet zu dem, was uns passiert. 

Wenn wir verstanden haben, warum uns etwas bestimmtes passiert, dann sollte dem Verstehen nun der Gehorsam folgen. Was nützt es uns, zu verstehen, wenn wir nicht gehorchen? Deshalb sprach das jüdische Volk zu Elohím den berühmten Satz in 2.Mose/Schemót 24,7: Naaséh we’nischmá“: (1) wir werden „TUN“ und (2) dann werden wir „hören“. Zuerst gehorchen und danach erfahren, was wir für Elohím getan haben. Das ist die richtige Haltung vor Elohím – nicht vor Menschen. Wenn wir so handeln, heißt das, dass wir uns von Elohím formen lassen für Seine Absichten und unsere Bestimmung, die schon geschrieben steht.

Visto 350 veces

Deja un comentario

Asegúrate de llenar la información requerida marcada con (*). No está permitido el código HTML. Tu dirección de correo NO será publicada.