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Viernes, 16 Diciembre 2016 17:01

PARASCHAH WA‘ISCHLACH/UND ER SCHICKTE

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 8
WA‘ISCHLACH/UND ER SCHICKTE

17. DES NEUNTEN MONATS (KISLEV) DES JAHRES 5777
17. Dezember 2016

Torahlesung: BeReschít/Am Anfang/„1. Mose” 32,4-36,43
Haftaráh: Hoschíah/Hosea 11,7-12,12

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

BeReshít/Am Anfang/„1.Mose” 32:25,28-29: “und blieb allein. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. … und er sprach: Wie heißt du? Er antwortete: Jaaqóv. Er sprach: Du sollst nicht mehr Jaaqóv heißen, sondern Israel; denn du hast mit Elohím … gekämpft und hast bestanden…”

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
"VON JAAQÓV SEIN ZU ISRAEL WERDEN…"

Unser Leben mit Elohím –wenn es geistlich gesehen erfolgreich ist- muss gekennzeichnet sein durch permanente Veränderung. Diese Veränderung spiegelt sich wider in der Namensänderung: von Jaaqóv (an der Ferse packen/anschmieren) in Israel (rechtschaffen in Elohím). 

Jetzt, nach vielen Jahren, hat Elohím uns geistliches Verstehen dafür gegeben, dass wir „erneuert“ verstehen sollen als „TAGTÄGLICH ERNEUERT“! Wir sollen uns nicht nur alle zwanzig Jahre erneuern, nicht einmal nur einmal im Jahr, sondern täglich, jederzeit, sollten wir den Heiligen Geist/Rúach haQódesch in unserem Geist/Rúach suchen und den Vater bitten, uns zu erneuern, sowohl mental, wie emotional, wie geistlich. 

In dieser Erneuerung sind zwei gut erkennbare Etappen auszumachen. Die erste ist wenn wir Ieschúa als Messias und Elohím annehmen und den Heiligen Geist/Rúach haQódesch bekommen (falls wir Ihn empfangen). In dieser ersten Etappe geschieht alles plötzlich und erfolgreich. Elohím kümmert sich darum, uns zu verändern, fast unbemerkt und ohne dass wir selber uns anstrengen müssten. Diese Etappe könnten wir „Verlobung“ mit Elohím nennen, und wir alle haben sie erlebt. Elohím sensibilisiert uns für alles Geistliche, wir sehen alles mit neuen Augen, als wären wir „von Oben“ geboren, und genau so ist es. Dies ist die Etappe des „Jaaqóv-wurde-verwandelt-in-Israel“. Eine übernatürliche Etappe, die leider vorübergeht. Wir jedoch bleiben. 

Es beginnt eine neue Etappe, eine viel langsamere und schwierigere, wenn Elohím uns den Beinmuskel ausrenkt. Und wir müssen allein bis zum Ziel laufen, humpelnd. Diese Etappe könnten wir „Jaaqóv-WIRD-verwandelt-in-Israel“ nennen. Dieses „verwandelt werden“ ist die schmerzliche Etappe. 

In dieser Etappe sollen wir uns all das aneignen, was uns fehlt in unseren drei Dimensionen (Geist, Seele und Körper). Im mentalen Bereich sollen wir unsere Moral verändern, und unser ethisches Verhalten und unsere Werte der (jüdischen) Toráh anpassen, unseren Glauben (sowohl extern –über Elohím und Seine Lehre; wie intern –über uns selbst und unsere Familienangehörigen, Glaubensgeschwister, usw.), die (jüdische) Kultur und (jüdische und nicht mehr heidnische/gói) Sichtweisen annehmen, (positive und korrekte) Gedanken, die daraus entspringen, die Sinne Ieschúas zu haben (Epheserbrief), (positive und geheilte) Emotionen und Gefühle, (weise und angebrachte) Entscheidungen, erprobte Ehrlichkeit besonders gegenüber unseren Glaubensgeschwistern und Angestellten und/oder Geschäftspartnern, Pünktlichkeit, usw. 

Im geistlichen Bereich sollen wir unsere geistlichen Augen verändern: sehen, was Elohím möchte, dass wir sehen – und nicht, was wir derzeit sehen (mit unseren fleischlichen Augen); hören was Er möchte dass wir hören; tun, was Er möchte dass wir tun; gehen, wohin Er möchte, dass wir gehen… Im physischen Bereich: tun und nicht tun, was Elohím möchte, dass wir tun oder nicht tun mit unserem Körper und nicht was wir selber tun oder nicht tun wollen. Dies ist viel einfacher aufzuzählen als auch nur ansatzweise durchzuführen. Doch dies sollte kein Hindernis für uns darstellen, sondern ein Ansporn sein, um geistlich zu wachsen!

In einer früheren Parascháh haben wir darüber geschrieben, was wir in den Medien sehen und den wahren Grund dessen, was vielen Städten der Welt passiert ist. Viele der Katastrophen weltweit sind eine Strafe Elohíms für das, was sie geistlich oder moral getan haben (und weiterhin tun). Genau dieselben Strafen legt Elohím auf uns, wenn wir von Seinem Weg abweichen - wie es diese gestraften Nationen getan haben und tun, weil sie (kollektiv gesehen) nicht verstehen, wo das Problem wirklich liegt, noch warum die „Katastrophen“ sie treffen, weshalb sie weiter tun, was sie immer getan haben: gegen die Gebote Elohíms sündigen. 

Wir sagen dies über die Nachrichten, die wir im Fernsehen oder in den Medien sehen, denn die sind für alle Welt sichtbar und überprüfbar, da bracht man nicht viel zu suchen. Es gibt jedoch viele Themen, die nicht öffentlich sind, sondern ganz im Gegenteil: privat und intim. Doch auch diese folgen einem gewissen Muster, das wir erlernen sollten, und auch das ist Teil unseres geistlichen Wachstums, die Absicht Elohíms für diese Parascháh und für Sie als Leser derselben. 

Da ist es, wo die Gebote/Mitzwót der Toráh ins Spiel kommen. Sie zeichnen uns ein vor Elohím gebilligtes tägliches Verhalten vor. Wenn wir uns an sie halten, werden wir in unserer Moral, unserer Ethik und unserem Verhalten (und Gewohnheiten) verändert. Und die Folgen sind unvermeidbar. 

Hier ein paar Beispiele von vielen: Ehrlichkeit ist ein relativer Wert für den Menschen auf der Straße. Man ist ehrlich, wenn „es sich lohnt“ oder wenn die Gesellschaft in der man lebt es schätzt. Man ist unehrlich wenn dies wo man wohnt die einzige Art zu überleben ist. Für den messinaischen/messianisch renovierten Juden ist Ehrlichkeit ein Muss, es ist ein Gebot Elohíms! Was bedeutet „ehrlich sein“? Es bedeutet: zu halten, was man versprochen hat, dem Familienangehörigen oder Angestellten oder Glaubensbruder, etc. Es bedeutet: rechtzeitig zu bezahlen, Elohím ebenso wie demjenigen, dem wir etwas schulden. Es bedeutet: zu handeln nach dem, was wir sagen.

Die Folgen davon, dass wir ehrlich sind, werden sich bald bemerkbar machen: der Wohlstand-Segen, den Elohím auf Sein (geistliches) Volk gießt, wird bald auf jenen gegossen werden, der beginnt, Ehrlichkeit zu üben. Bald werden sich Türen öffnen, die für einen unehrlichen Menschen verschlossen bleiben, weil es von Elohím kommt. –Betreten Sie den Laden eines religiösen Juden und beobachten Sie, wie er das Wechselgeld zweimal durchzählt, um Ihnen, dem Kunden, nicht zu WENIG Rückgeld zu geben (zu viel Rückgeld zu geben, wird ihm nicht schaden). Ist dieses Verhalten „gesetzlich“? Ist es „dumm“? Ganz im Gegenteil! Er stellt sicher, weiterhin mit dem Segen Elohíms rechnen zu dürfen. 

Wo wir gerade von materiellem Segen sprechen, stellen Sie Elohím doch auf die Probe und schreiben Sie eine Liste der Mitmenschen, denen Sie noch nicht vergeben konnten, oder gegen die Sie einen alten Zorn hegen, und vergeben Sie ihnen über einen Zeitraum von sieben Tagen – aber von Herzen, nicht nur mit dem Mund. Beginnen Sie bei Ihrer Familie und Ihrer unmittelbaren Umgebung. Mit anderen Worten: machen Sie Teschuváh! Knien Sie nieder und bitten Sie um Vergebung für sich und die Situationen, die unschön geendet haben. Und beobachten Sie, ob Elohím Sie nicht segnet, indem Er Ihr Herz erweicht gegenüber all diesen Mitmenschen!

SECHS SCHRITTE ZUR VERÄNDERUNG

Oft haben wir gute Absichten, wissen jedoch nicht so richtig WIE wir eine Veränderung zustande bringen sollen. Sehen wir uns nun sechs Schritte an über das Wie man irgend etwas verändern kann, das Elohím in unserem Leben verändern möchte oder das wir wissen, dass wir verändern sollten, aber nicht wissen wie. 

  1. Schreiben Sie in ein Heft GENAU was Sie meinen, dass Elohím möchte, dass Sie verändern an Ihrer Persönlichkeit, Gewohnheiten, Vorstellungen, Ambitionen, Sichtweisen, usw. KONZENTRIEREN SIE SICH AUF DAS, WAS ELOHÍM VON IHNEN WILL! (Wenn Sie dies nicht wissen, fragen sie Ihn mit dem TANÁCH oder Ihrer Bibel).
  2. Asoziieren Sie Freude mit dem Willen Elohíms für Sie, und Schmerz mit dem Gegen-Seinen-Willen-Handeln. Motivieren Sie sich zur DRINGENDEN UND PERMANENTEN VERÄNDERUNG!
  3. Befreien Sie sich von den klassischen Gedanken! Die meisten von uns denken immer dasselbe, sei es positiv oder (häufiger) negativ. ENTFERNEN Sie sich selber aus dieser mentalen Schublade! Versuchen Sie, die Veränderung, die Elohím für Sie möchte, kreativ zu visualisieren.
  4. Belohnen Sie sich im Voraus mental dafür, den Willen Elohíms für Ihr Leben tun zu wollen. Geben Sie Freude dazu.
  5. Denken Sie ständig auch mit dem Herzen und vergrößern Sie die Vorteile, die nichts geringeres sind als der Segen, den Elohím für Sie bereit hat, Ihnen aber nicht zukommen lassen kann, weil Sie im Moment noch NICHT Seinen Willen tun. Belohnen Sie sich dafür, Seinen Willen zu tun.
  6. Denken Sie an etwas aus Ihrer Vergangenheit, das Ihnen weh getan hat, und sehen Sie es mit den Augen Elohíms. 

Hier haben wir eine effektive Art, das Jaaqóv-Sein zu verlassen und ein triumpfierender Israel zu werden. Legen Sie die Gelegenheit nicht einfach als eine weitere Lektüre zur Seite. Handeln Sie heute und Sie werden reichen Segen von Elohím haben.

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