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Viernes, 04 Noviembre 2016 08:13

PARASCHAH NÓACH/RUHE

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 2
NÓACH/RUHE

4. DES  ACHTEN MONATS DES JAHRES 5777
5. OCTUBER 2016

Torahlesung: Bereschít/Am Anfang/„1.Mose” 6,9-11,32
Haftaráh: Ieschaiáhu/”Is.” 55,1-54,5

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

BeReschít/Am Anfang/„1.Mose“ 6,20 „Und Nóach machte es so. Und er tat nach allem, was Elohím ihm geboten hatte“.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„UNSERE EIGENE ARCHE BAUEN“

In dieser Parascháh werden wir sehen, wie Elohím das Leben Nóachs organisierte, das sich weit entfernt von der Umgebung Elohíms befand. Außerdem werden wir sehen, wie Elohím Nóach und seine Familie rettete, indem Er ihnen Anweisungen gab, um aus der feindlichen Umgebung (in der sich die Welt damals befand) heraus und in die Umgebung Elohíms zu gelangen.

Vers 13 bis 16 lesen wir die detailierten Anweisungen, die Elohím Nóach gab, um die Arche zu bauen -aus Holz- und wie er sie herstellen sollte und Details wie das Fenster und die drei Stockwerke. In Vers 17 erfahren wir dann den Grund dafür: es kommt eine Sintflut/Mabúl, welche die gesamte bewohnte Erde überschwemmen wird und alle Menschen und Tiere werden sterben, außer denen, die sich in der Arche Nóachs befinden. 

Auch wir müssen unsere eigene Arche bauen. Diese Arche representiert die Sicherheit in unserem Leben. Und diese Sicherheit kommt aus dem Leben unter Elohím, Ihm untergeordnet und Seinen Anweisungen folgend. Wenn wir das nicht tun, erwischt uns die Sintflut/Mabúl, die den Rest der Menschheit überkommt. Außerdem kommt etwas Gegenteiliges als die Sintflut auf uns zu, und zwar nur in unserer Zeit (nicht vorher und nicht nachher): Feuer. Dies sind die letzten Zeiten/Iamím ha Qétz. Aus diesem Grunde sollten wir uns unter dem permanenten Schutz Elohíms aufhalten. 

Wie bauen wir nun unsere Arche?, mögen Sie, lieber Leser, sich fragen. 

Genauso wie Nóach es tat: er befolgte die detailierten Anweisungen Elohíms, um die Arche so zu bauen wie und mit dem Material, das Elohím ihm angeordnet hatte. Wir sollten, wenn möglich, jeden Tag um genaue Instruktionen bitten (wie Nóach es tat), um zu tun, was Elohim möchte dass wir tun und wie Er es möchte, um vor der Sintflut sicher zu sein. 

Für jeden von uns ist die Arche unterschiedlich, da wir alle verschieden sind und verschieden Bestimmungen haben, aber mit demselben liebenden Elohím, der uns retten und Seine Anweisungen geben will, wie ein liebender Vater. Wie ein menschlicher Vater es mit seinen Kindern täte, der sie lehrt, was sie wissen müssen, um zu siegen oder wenigstens zu überleben, so tut es Elohím, unser liebevoller Himmlischer Vater, mit einem jeden von uns. Unser Leben ist ein Arche-Bauen mit den genauen, detailierten Anweisungen Elohíms an uns - so genau wie jene, die Er Nóach gab, nicht mehr und nicht weniger. Dafür benötigen wir das Geschenk/Matanáh der Prophetie, um Seine Stimme zu hören und in jedem Detail zu befolgen. Nicht alle erhalten dieses Geschenk/Matanáh. Aber Elohím fehlen nicht die Mittel und Methoden, um uns Seinen Willen wissen zu lassen, das können Sie mir glauben. Er ist sehr wohl fähig, uns Seinen Willen kundzutun. 

Was stellt die Arche im Leben eines jeden von uns dar? Das ist, wie gesagt, für jeden von uns unterschiedlich. Aber allgemein gesehen symbolisiert die Arche unsere Bestimmung, die Haupt-Aufgabe in unserem Leben, die Elohím schon vorherbestimmt hat - abgesehen von den zweitrangigen Aufgaben, die Elohím uns im Laufe unseres Lebens aufträgt. Natürlich representiert und symbolisiert die Arche vor allem die Bewahrung und den Schutz Elohíms in allem, was wir tun –wie Nóach und die restlichen sieben Menschen seiner Familie, die (außer den Tieren jeder Art) mit ihm in die Arche gingen. Wenn wir eine Reise planen und es tauchen Probleme auf, und wir können nicht wie vorgesehen reisen, und reisen schlussendlich nicht am vorgesehenen Datum, dann weil Elohím schon wusste, was passieren würde und nicht zugelassen hat, dass uns z.B. ein Unglück erreicht, weil Er uns permanent bewahrt. 

In Vers 18 schließt Elohím einen Bewahrungs-Bund mit Nóach und seiner Familie. Auch wir können und sollten dies tun. Wir sollten mit Elohím einen Bewahrungs-Bund schließen, damit Er uns bewahrt - uns und unsere Familie und (in unserem Fall) unsere messianische Synagoge Béit Shalóm in aller Welt, wie Er Nóach und seinen ganze Familie bewahrt hat. Nutzen Sie doch diesen Schabát, um einen Bewahrungs-Bund zu schließen für uns und unsere Familie und messianische Synagoge, wenn Sie dies in Ihrem Geist/Rúach zu tun empfinden. 

In Vers 22 sagt die Toráh, dass Nóach alles tat, was Elohím ihm zu tun anordnete. Tun Sie das auch in allem, was Sie wissen, dass Elohím möchte, dass Sie tun? Wie wäre es, wenn sie einmal all das auflisten, was Sie wissen, dass Elohím von Ihnen möchte? Und schreiben Sie auf diese Liste auch, was davon Sie noch nicht getan oder nur begonnen und dann nicht weitergemacht haben. Achten Sie auf die Details, denn es kann sein, dass es wegen den unerledigten Dingen auf dieser Liste ist, dass Sie Probleme mit Elohím haben, während Sie meinen, dass Sie Probleme mit Ihren Mitmenschen oder mit irgendwelchen Dingen haben. 

In BeReschít/Am Anfang/„1.Mose“ 8,15-19 ist die Rede vom Bund, den Elohím mit dem Menschen schloss, speziefisch mit Nóach. Dieser Bund/Brít ist, selbst heute noch, im Regenbogen sichtbar. Dieser Bund/Brít brachte das Ende der Sintflut/Mabúl und den Frieden/Schalóm zwischen Elohím und dem Menschen durch Nóach, dem gehorsamen Sohn Elohíms, und seine drei Söhne: Schém („Name“) (von dem die Juden und Araber abstammen), Iafé („Schön“) (von dem die westlichenn Länder abstammen), und Chám („Warm“) (von dem die heutigen afrikanischen und asiatischen Länder abstammen). 

Mit diesem Bund/Brít kam der Friede/Schalóm zwischen Elohím und dem Menschen. So auch heute: nachdem wir getan haben, was Elohím uns aufgetragen hat, kommt ein Bund/Brít zwischen Ihm und uns, und der Friede/Schalóm kehrt in unser Leben ein, weil wir Seinen Willen tun. 

In BeReschít/Am Anfang/„1.Mose“ 9,1 steht, dass Elohím Nóach und seine Familie reich segnete. Möchten Sie, dass Elohím Sie segnet, wie Er Nóach gesegnet hat? Seien Sie gehorsam wie Nóach, und Sie werden ebenso von Elohím gesegnet werden. 

Nóach hat nicht mit Elohím diskutiert, noch hat er gefragt: „Warum tust Du mir das an?“, oder dergleichen. Er tat alles, was Elohím ihm auftrug, ohne mit der Wimper zu zucken. So sollten wir es auch tun. Mit Elohím gibt es kein Diskutieren. Gehorsam ist gefragt, und zwar ein großes Maß an Gehorsam, und die Dinge werden „laufen wie geschmiert”. Der Gehorsam wird sehr betont, sowohl in der Toráh, wie im Erneuerten Bund („N.T.“). In Hebr.5,8 heißt es: „Und wiewohl Er Sohn war, hat Er doch an dem, was Er litt, Gehorsam gelernt“. Wenn Ieschúa als Elohím höchstpersönlich irdischen Gehorsam lernen musste wie jeder von uns, was gibt es dann für uns, die wir nichts sind vor Ihm, zu beanstanden?! 

Wie bauen wir nun die Arche, die Elohím von uns erwartet und welche die Sicherheit in unserem Leben darstellt? 

1. Unter der absoluten Autorität Elohím sein, durch Gehorsam. 

2. Erkennen, dass wir nur wenn wir uns Ihm unterordnen Seine Stimme hören und Seine Anweisungen befolgen können. 

3. Erkennen, dass jeder von uns seine eigene, private Sintflut hat. Aber wenn wir die beiden ersten Bedingungen erfüllen, wird die Flut zum Segen und wird bedeutende Veränderungen in unser Leben bringen, die uns wachsen und reifen lassen, geistlich und in der Beziehung zu Elohím und unseren Mitmenschen. 

Zu untersuchen, wie wir leben und wie wir die Sintfluten angehen, die sich uns in den Weg stellen, und die Güte Elohíms in jedem Moment den wir durchleben zu erkennen, wird dazu führen, dass wir Seine absolute Unterstützung, Seinen Segen und Seine Hilfe in unserem Leben erfahren.

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Julio Dam

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