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Viernes, 10 Junio 2016 15:31

SPEZIELPARASCHAH FÜR SCHAVUÓT

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

SPEZIELPARASCHAH FÜR SCHAVUÓT

5. Tag des DRITTEN Monats (Siván) des Jahres 5777
11. Juni 2016

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE ESSENZ VON SCHAVUÓT:
DAS SEHNEN NACH DEM GEISTLICHEN

Wir alle haben ein inneres Sehnen nach einem besseren Leben, das heißt im Grunde genommen: nach geistlichem Leben. Im tiefsten Innern unserer Seele und Persönlichkeit hat Elohím einen leeren Raum geschaffen, der gefüllt werden soll. So wandern wir von Ort zu Ort, von Beziehung zu Beziehung, von Religion zu Religion auf der Suche nach der „Wahrheit“. Aber die Wahrheit ist nicht da! Die geistliche Wahrheit befindet sich darin, dass der Heilige Geistes/Rúach haQódesch sich in uns bewegt. 

Weil der fleischliche (ungeistliche) Mensch nicht weiß, wie er zu diesem „besseren Leben“ kommen kann, ersetzt er es durch Reichtum, Macht, Reisen, Süchte, und dergleichen. Dies alles sind sinnlose Versuche, die geistliche Leere in seinem Innern zu füllen, die nur der Heilige Geist/Rúach haQódesch füllen kann. Da aber der fleischliche Mensch diese Dinge nicht versteht (1.Kor.2), versucht er es durch „Indianerspiegelein“ (Fälschungen kostbarer Dinge, d.h.: des geistlichen Lebens) zu ersetzen.

Elohím hat uns jedoch die richtigen Feste in der richtigen Reihenfolge gegeben, damit wir Ihn finden. 

Schavuót (Wochenfest/„Pfingsten“) ist erst das zweite Glied einer Kette von fünf Moadím/Jahresfesten, die Elohím uns zu halten angeordnet hat. - Insgesamt sind es acht Feste, wenn wir den wöchentlichen Schabbát mitzählen (Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose’23). Ohne Péssach (Passahfest) gäbe es kein Schavuót, genausowenig wie ohne Sukót (Laubhüttenfest). Dies sind die drei GROSSEN von Elohím angeordneten Jahresfeste/Moadím. 

PÉSSACH: dieses Fest gedenkt des Tod Ieschúas (IHWH in Fleisch gekommen) und seines Lebens in uns (Gal.2:20), und des entsprechenden Todes unseres Ichs und des Lebens Ieschúas IN uns und DURCH uns. Außerdem gab es noch das historische Péssach: im 1. Jahrhundert, als Ieschúa selbst im Fleisch für uns kam, starb und auferstand. Und dann ist Péssach auch ein aus Mitzráim/Ägypten wegziehen, das die Unreinheit der schlimmsten Charaktereigenschaften dieser Welt symbolisiert. 

OMERZÄHLUNG/SEFIRÁT HA ÓMER: 7x7+1=50 Tage: symbolisiert das Steigen von der größtmöglichen Unreinheit (Mitzráim) zur größtmöglichen Heiligkeit/Qeduscháh: Schavuót.  

SCHAVUÓT/WOCHEN: Dieses Fest gedenkt des Kommens des Heiligen Geistes/Rúach haQódesch Elohíms auf diese Erde, um jeden messianisch renovierten Juden dieses Jahrhunderts, der es so will, zu erfüllen. Es gab auch ein historisches Schavuót: In Apg./Maasím haSchlichím 2 wird das Kommen des Heiligen Geistes/Rúach haQódesch Elohíms beschrieben, als er im „Obergemach“ auf die messianisch renovierten Juden des ersten Jahrhunderts kam. 

IÓM TERUÁH/TAG DES KLAGENDEN SCHOFARTONES: Dieses Fest gedenkt der Ankündigung (durch den Schofarton), die Elohím uns gibt, damit wir uns reinigen, Buße tun und zu Elohím zurückkehren/Teschuváh, um uns auf Sukót vorzubereiten. Hstorisches Ióm Teruáh: die Ankündigung des Beginns der letzten Tage/Iamím haQétz, damit alle Welt und besonders, und die jüdische Welt, Teschuváh macht, d.h.: zu Elohím zurückkehrt. 

IÓM HAKIPURÍM/TAG DER SÜHNOPFER (KAPARÁH): Dieser Tag ist von Elohím dazu eingesetzt, dass Elohím ein Lamm anstelle von uns tötet. Dies geschah so 2000 Jahre lang im Schrift-Judentum. Seit dem 1. Jahrhundert, als Ieschúa, „das Lamm Elohíms, das die Sünde der Welt trägt“, an unserer Statt starb, nimmt Sein Blut die vergangene Schuld von uns. Es gibt auch ein historisches Ióm haKipurím: das Blut, das seit März 2001 - als die in Matth.24,29 angekündigte „Große Trübsal (Tzaaráh haGdoláh)“ begann - in Israel vergossen wird, bedeckt die Sünden der Welt, bis (schon bald) das Ende kommt. 

SUKÓT/LAUBHÜTTEN: Dieses Fest ist eingesetzt, damit alle Juden (nach dem Blut und nach dem Glauben) sich jedes Jahr etwas besser und etwas mehr mit IHWH in Leib und Seele vereinen; und damit vorankommt, was ich „die Dritte Reformation“ nenne: dass die Seele und Gedanken IHWHs wieder in die Seelen, Köpfe und Herzen Seiner Kinder kommen, damit sie die offenbarte Wahrheit empfangen, welche die letzten 19 Jahrhunderte abwesend war. Dieses „historische Sukót“ ist in embrionaler Form seit 1967 sichtbar, als Jerusalem/Iruschaláim für immer zurück in israelische Hand gelangte. Und seit ca. 1990 wird dies mit der wachsenden Zahl von schon Tausenden von messianischen Synagogen in aller Welt und in allen Sprachen immer offensichtlicher. 

Diese fünf Jahresfeste/Moadím folgen einem Fünfer-Muster, das wir näher erklären in unserem Buch „Cómo Entender ‘Romanos’ y las Escrituras“ („Den Römerbrief und die Schriften verstehen“). 

Während wir uns so an Péssach unseres Ichs entleeren, füllen wir uns an Schavuót mit dem Heiligen Geist/Rúach haQódesch Elohíms, an Ióm Teruáh erwachen wir aus dem Schlaf und von den Ablenkungen, an Ióm haKipurím/Tag der Sühnopfer wenden wir uns IHWH wieder zu, um bis Sukót/Laubhüttenfest zu kommen und in die Laubhütte/Sukáh einzutreten. 

DIE ERSEHNTE GEISTLICHKEIT ERREICHEN

Die Frage, der wir uns nun stellen sollten ist: Wie erreicht man diese ersehnte Geistlichkeit? 

Indem man Elohím folgt. Elohím hat in jedem von uns einen Funken brennen lassen, der nach Ihm ruft, obwohl er von der Welt und seinen Sorgen ertränkt wird, bis der exakte Moment kommt, dass wir Ihn kennenlernen. Und genau da erfüllt sich, was Ieschúa gesagt hat: „Niemand kann zu Mir kommen außer durch den Vater, der Mich gesandt hat, (und) der ihn (zu Mir) zieht“ (Joh.6,65). Und der Verdienst ist ganz und gar bei Elohím. Wir haben keinen Grund, uns selbst zu loben, denn Er war es, Der uns erwählt hat bevor Er das Universum schuf, um Seine Kinder und zur Errettung Erwählte zu sein. Aber die Antwort auf diesen Ruf, auf dieses uns zu sich ziehen, liegt bei uns – darauf einzugehen oder uns zu widersetzen. 

Diese Antwort ist so unterschiedlich wie die menschlichen Charaktere. Man kann sie jedoch grob in drei Kategorien einordnen, die den drei menschlichen Kategorien entsprechen: fleischlich, mental und geistlich. Es gibt Menschen, die dazu neigen, instinktiv und emotional zu reagieren, nach den Hormonen. Dies sind die sogenannten fleischlichen Menschen, die Nachkommen von Chám/‘warm‘, dem Sohn Nóachs. Dann gibt es Menschen, deren Antworten fast alle mental sind. Sie reagieren mit der Kälte eines PCs, der in Sekundenschnelle eine Statistik parat hat und diese schreibt ihnen vor, was sie zu antworten oder zu tun haben. Dies sind Kinder von Jafet/‘schön‘. Und dann gibt es Menschen, die selbst im Anfangsstadium ihres geistlichen Lebens geistlich reagieren. Dies sind die Kinder von Schém/‘Name‘, dem Vorfahren der Kinder/Bnéi Israel. 

Aber für alle drei Gruppen von Menschen bleibt eine harte, schwere Arbeit zu bewältigen, besonders für die zwei ersten Kategorien von Menschen (die fleischlichen und die mentalen). Die geistlichen „haben schon einen Draht“ zur geistlichen Welt, wodurch es für sie weniger schwer ist. Sie müssen nur lernen, sich auf diese neue geistliche Frequenz Elohíms einzustellen. Die Arbeit besteht darin, zu beginnen, Elohím „zu erkennen und zu verstehen“, und sich nicht zufrieden zu geben und zu meinen, man habe nichts mehr zu tun, weil man ja schon Ieschúa als Elohím und Messias/Maschíach angenommen hat und „schon gerettet ist“. 

„Und das ist das ewige Leben, dass sie Dich, den allein wahren Elohím, und den Du gesandt hast, Ieschúa haMaschíach, erkennen“ (Joh.17,3). 

Elohím folgen bedeutet, Ihm zu folgen indem wir Ieschúa durch den Heiligen Geistes/Rúach haQódesch in uns haben. Elohím folgen bedeutet, mit dem Schöpfer des Universums eine innige, enge Beziehung zu haben - wie die Beziehung zu einem engen Freund. Er kann auch zu unserem Freund werden, wie Er der Freund Abraháms war (wie wir in Jaaqób/Jakobus 2,23 lesen können). Aber diese Freundschaft muss gepflegt werden. Es gehört dazu, dass wir Zeit in Seiner Gegenwart verbringen, dass wir uns bemühen, Ihm zuzuhören und gehört zu werden - nicht von einem Mega-Super-Riesen-PC, sondern von dem, der der Schöpfer des Universums ist, der alles sieht und alles hört, und alles weiß und alles und jeden genau kennt. 

Elohím ist eine Person, die genau wie wir aus drei Teilen besteht, die aus drei Teilen besteht. Wie jede Person empfindet Er, hört Er, freut Er sich, lacht Er, trauert Er (über unsere Versagen), liebt Er, verabscheut Er, kümmert Er sich um Seine Kinder (uns) und will Er das Beste für uns: das ewige Leben. Er kommuniziert mit uns auf vielfältige Art und Weise: Durch Seine Schöpfung: Vögel am Morgen, die Ihn mit ihrem Gezwitscher loben, oder ein Gewitter am Nachmittag, das denen Sturm ankündigt, die Ihm zuwider handeln; Durch Seine Zeichen: Träume, die oft Botschaften enthalten, die wir nicht zu interpretieren wissen; durch Seine Stimme, die erschafft – besonders die aufopfernde Ahaváh-Liebe Elohíms für uns, die alles Gute will. 

Wir haben entweder vergessen oder vielleicht nicht gewusst, dass Elohím genau wie wir eine Person (nicht drei) ist, und dass Er als solche unsere Gesellschaft braucht und will, dass Er uns sucht. Genauso sollten wir Ihn suchen. Wir haben Elohím zu einer „Sache“ gemacht, von deren Existenz wir wissen und glauben, mit dem wir aber nicht kommunizieren. Es ist als waren wir verheiratet, hätten aber seit über 20 Jahren kein Wort mehr zu unserem Ehepartner gesprochen noch gesehen. Aber wir behaupten, wir seien mit ihm verheiratet. Stimmt nicht! Mag sein, dass wir verheiratet waren, aber nicht mehr. Ähnlich ist es mit Elohím, den wir zu kennen behaupten, mit dem wir aber schon lange keine Kommunikation mehr haben. 

In 1.Kor.2,6-8 heißt es: „aber unter den Reifen reden wir Weisheit/Chachmáh. Nicht die Weisheit/Chachmáh dieser Welt, noch die der Herrscher dieser Welt, sondern wir reden die geheime Weisheit/Chachmáh Elohíms, die verborgen und von Elohím zu unserer Ehre/Kavód vor Grundlegung der Welten vorherbestimmt wurde, welche keiner der Herrscher dieser Welt erkannt hat, denn hätten sie sie erkannt, hätten sie den Herrn der Ehre/Kavód nicht an den Baumstamm (in Griechisch ‘Stauron‘) genagelt.“ 

Der Heiligen Geistes/Rúach haQódesch ermöglicht uns, den Tanách und den Erneuerten Bund (N.T.) WIRKLICH zu verstehen. Ohne den Heiligen Geistes/Rúach haQódesch ist es ein Spiel voller Fallen. Wir meinen, wir würden verstehen, aber in Wirklichkeit reichen unser Verstand und die menschlichen Denktechniken nicht an die Essenz der geistlichen Dinge heran, die Elohím und beibringen will, selbst wenn es so scheint. Wir betrügen uns selbst, wenn wir auf den menschlichen Verstand setzen, um die tiefe Weisheit/Chachmáh Elohíms zu verstehen. Dies ist eine geistliche Weisheit/Chachmáh, die nur mit dem Geist verstanden und erfasst werden kann. 

Wie wir die Essenz des Tanách nicht erfassen können, können wir den Schöpfer des Tanách mit unserem Verstand und ohne den Heiligen Geist/Rúach haQódesch von Elohím selbst noch weniger verstehen. Wenn wir das zu können meinen, dann betrügen wir uns selbst. ‘Ausschließlich mit seinem Verstand‘ kann der Mensch, selbst der Jude (nach dem Blut oder dem Glauben), nur etwas ÜBER ELOHÍM wissen, Ihn selbst kann er so jedoch nicht kennenlernen. So gibt es messianische Juden, die nur vom Tanách statt vom Geist/Rúach gelehrt sind. Das ist ein großer Fehler, denn die Wahrheit/Emét Elohíms können wir nicht mit unserem Verstand erfassen, sondern nur mit unserem durch den Heiligen Geistes/Rúach haQódesch erleuchteten Geist/Rúach. Obwohl diese geistliche Wahrheit bekannt ist, wird sie nicht gehört noch beachtet, und weniger noch angewandt. Es wird darauf beharrt, den Tanách mit dem Verstand und durch Wiederholungen zu lernen, wo doch der einzige richtige Weg die Offenbarung ist, wie der Rav Schául (Paulus) in Gal.1,12 sagt: „Denn ich habe es von keinem Menschen gelernt, noch bin ich gelehrt worden, sondern durch die Offenbarung/Apokalipseos Ieschúa haMaschíachs.“

Diese Kommunikation und dieses Verstehen durch die Kommunikation ist der Hintergrund und die Essenz des Schavuót-Festes/Moéd: das Mittel zu finden (welches der Heiligen Geist/Rúach haQódesch ist), und der Wille (unsere einzige Beigabe), um mit dem Heiligen Geist/Rúach haQódesch erfüllt zu werden, und so in wenigen Monaten an Sukót/Laubhüttenfest, dem letzten großen Jahresfest/Moéd, in Seiner Gegenwart zu sein. 

CHÁG SAMÉACH LACHÉM! / FROHES FEST!

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