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Viernes, 03 Junio 2016 18:58

PARASCHÁH BAMIDBAR/IN DER WÜSTE

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 34
BAMIDBAR/IN DER WÜSTE

27. Tag des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5777
4. Juni 2016

Torahlesung: BaMidbár/In der Wüste oder Steppe/„4.Mose” 1,1-4,20
Haftaráh: Hoschíah/Hosea 2,1-22

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE WAHRE ABSICHT DER GEBOTE / MITZWÓT ELOHIMS“

In diesem Toráh-Abschnitt/Parascháh spricht Elohim von der Volkszählung der Bnéi/Kinder Israel.

Einer der wichtigsten Gründe der Zählung ist für Elohim, Sein Volk vorzubereiten, um Ihm zu dienen. Dieses Elohim-Dienen bedeutet, eine ewige Beziehung zum Schöpfer herzustellen, die einem nichts als Segen/Bracháh einbringt – wenn man Ihm gehorcht. 

Außerdem erwähnt Elohim zwei mögliche Ziele für Israel: entweder die geschichtliche Größe, zu der sie bestimmt war, oder die Zerstörung. Entweder sie haben Erfolg darin, das Land zu erobern, oder  sie werden bei dem Versuch es zu erobern besiegt werden - wenn sie versagen, Elohim zu folgen, Ihm nicht gehorchen.

Wie wir wissen, bewies das Volk Israel, dass es noch nicht bereit war, Elohim zu gehorchen und jene Generation wurde, mit Ausnahme eines Restes, verworfen. Es zeigte sich, dass die Einladung Elohims eine Vorhersage dessen war, was kommen würde. 

Zusammen mit der Verheißung künftiger Größe - für den Elohim gehorsamen Rest - kommt auch die Verantwortung. Je größer die Verheißung, desto größer die Verantwortung. 

Bleibt die Frage: Wozu dann die Gebote/Mitzwót? Wozu hat Elohim sie gegeben? Und welche Lehre können wir aus der Antwort ziehen?

DAS ZIEL DER MITZWÓT

Oberflächlich/paschút gesehen, sind die Gebote/Mitzwót zum Vorteil unseres Kumpels oder ‘Nächsten‘/Reá. Diese Vorstellung ist nicht schlecht und jeder kann sehen, dass es einfach spitze ist, wenn wir jemandem nützen können, indem wir etwas für Elohim tun und Seine Befehle befolgen. 

Doch, obwohl dies eine der Absichten der Gebote/Mitzwót ist und wir dabei ganz nebenbei die Welt, in der wir leben, verbessern, ist dies nicht das eigentliche Ziel. Es gibt noch ein weiteres Zwischenziel: die Belohnung in der Kommenden Welt/Olám haBá - die auch nicht zu verachten ist. Wer wird schon die Belohnung in der Kommenden Welt/Olám haBá für sein Tun in dieser Welt/Olám haSéh zurückweisen? Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass jemand sie ablehnt. Alles und jedes, was wir hier für andere tun ist nicht nur, um einen direkten Nutzen daraus zu ziehen - obwohl der Nutzen da ist und auch gut ist. Alles ist, im Grunde genommen, vielmehr dazu da, andere und uns selbst frei zu machen für die Kommunikation mit Elohim, und für alle Ewigkeit diese Kommunikation aufrecht zu erhalten. Wir sind der Meinung, dass alle Gebote/Mitzwót Elohims das Ziel haben, dass der Mensch Elohim liebt - nicht nur, dass der Mensch den Menschen liebt. Wer unter uns ‘Glück‘ hat, lebt hier 70 - 80 Jahre. Im Judentum gibt es den jiddischen Ausspruch: „…bis a hundert und zwanzig Jahr!“ Wer von uns schon einen Großteil dieses Zeit-Kapitals aufgebraucht hat und zurückschaut, kann empfinden, dass sein Leben (dafür, dass es das einzige ist, das wir haben werden) keinen großen Sinn macht. 

Jedes wahrhaft gute Ziel ist ewig. Und jedes nicht ewige Gut ist nicht wirklich gut, sondern nur vorübergehend, für eine kurze Zeit, gut. 

Wie soll ich nun aber wissen, ob etwas gut ist? Das Maß dafür ist, zu ermessen, ob es ewiges Leben bringt. Wenn ein messianischer Jude sich an die Gebote/Mitzwót klammert (um sie zu halten), dann klammert er sich an die Kommende Welt/Olám haBá. Denn das ist die Folge, das Resultat, wenn er fortfährt, die Gebote zu halten. 

Wer sich jedoch nicht an die Gebote/Mitzwót hält, sondern fleischlich (nach seinen eigenen Wünschen und Phantasien) lebt, wird ein kurzes Leben leben - und dann für immer sterben, wie jedes Tier. 

Die Gebote/Mitzwót perfektionieren uns in dieser Welt/Olám haSéh und bereiten uns vor für die Kommende Welt/Olám haBá. Einige Gebote/Mitzwót verbessern unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, aber alle Gebote/Mitzwót verbessern unsere Beziehung zu Elohim – hier, in dieser Welt und in der kommenden. Deshalb ist es so wichtig, sie (1) zu studieren und (2) zu tun anzufangen. Fangen wir klein an, bis wir es nach und nach (nach einigen Jahren), mit zunehmender Qualität, besser können. 

Es stimmt, dass sich die Beziehung zu unseren Familienangehörigen und Freunden oder Kollegen verbessert. Das eigentliche Ziel ist jedoch, durch unseren Gehorsam gegenüber Seinen Geboten/Mitzwót und Vorschriften unsere Beziehung zu Elohim, sehr zu verbessern. 

Vergessen wir nicht, wie die Geschichte begann: mit Adám und Chawáh/Eva und NUR EINEM EINZIGEN GEBOT: „und vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen/Etz haDáat Tov vaRáh sollst du NICHT essen! …“ (BeReschít/‘1.Mose‘ 2,17). Und dieses EINE Gebot/Mitzváh konnten sie nicht halten. Sie wurden ausgestoßen, weil sie dieses EINE Gebot nicht gehalten haben. Jetzt haben wir 613 Gebote zu halten! Der Gehorsam gegenüber Elohim ist VIEL wichtiger und grundsätzlicher als wir uns vorstellen können. Das Beispiel von Adám sollte uns zu denken geben! 

DIE ZEHN GEBOTE UND WIE SIE UNS ELOHIM NÄHER BRINGEN

  1. Ich bin JHWH, dein Elohim, Der Ich dich aus Ägypten/Mitzráim (‘Blockaden, Behinderungen‘), aus dem Sklavenhaus, geführt habe.
  2. Du sollst keine andern Götter neben Mir haben! Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern ist. Neige dich nicht vor ihnen und bete sie nicht an. Ich bin JHWH, dein Elohim, eifernd, Der da ahndet der Väter Bosheit an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied.
  3. Du sollst nicht falsch schwören im Namen JHWHs, deines Elohim, denn JHWH wird den nicht freisprechen, der Seinen Namen missbraucht. 
  4. Gedenke des Shabbát-Tages, dass du ihn heiligest! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke verrichten; aber am siebten Tag ist Shabbát  JHWH, deines Elohim; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch der Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist. 
  5. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass deine Tage sich verlängern im Lande, das JHWH, dein Elohim, dir gibt! 
  6. Du sollst nicht morden! 
  7. Du sollst nicht ehebrechen! 
  8. Du sollst nicht stehlen! 
  9. Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen ‘Nächsten‘! 
  10. Lass dich nicht gelüsten deines ‘Nächsten‘ Hauses! Lass dich nicht gelüsten deines ‘Nächsten‘ Ehefrau, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein ‘Nächster‘ hat!“

Die Zehn Gebote/Asaráh Mitzwót umfassen alle Bereiche unseres Lebens. Die ersten vier betreffen unsere Beziehung zu Elohim. Das 5. Gebot betrifft unsere Beziehung zu unserer Familie (obwohl unsere Eltern die Autorität Elohims über uns auf dieser Erde repräsentieren). Und die restlichen betreffen unsere Beziehung zu unseren Mitmenschen, egal wie diese aussieht.

Dies sind die Grenzen, die Elohim uns gesetzt hat, um Seinen Segen/Bracháh zu genießen. Wir sollten uns genau prüfen, um zu sehen, wo wir ‘OK sind‘ und in welchen Bereichen wir unser gewohntes Verhalten ändern sollten. 

Die Zehn Gebote/Asaráh Mitzwót sind das kostbarste und genauste Geschenk, das Elohim uns gegeben hat. Dieses Geschenk/Matanáh ist der Gerade Weg/Tzedaqáh, der uns zu Ihm führt und zu den Menschen um uns. 

Das oberste Ziel des Juden (nach Blut oder Glauben) ist, all unsere Kraft und Ausdauer darauf zu richten, die Gebote/Mitzwót und Vorschriften Elohíms zu halten, damit wir jeden Tag mehr die Veränderung erhalten, die neue Lektionen, neue Wege, neues Denken und neue Lebensstile mit sich bringen. Und außerdem treffen wir uns dadurch mit Elohim. Dies ist eine Umkehr und Hinwendung zu Ihm/Teschuváh, ein mehr und mehr Elohim-Näherkommen. Wenn wir nämlich tun, was Er uns sagt, dann beginnen wir jene Freiheit von all dem zu erleben, was uns gefangen hält und verhindert, dass in unserem Leben Sein Wille geschieht. 

Um die Gebote/Mitzwót und Vorschriften zu halten, die Elohim uns gebietet, benötigen wir ein demütiges und Ihm untergeordnetes Herz, damit Er uns helfen kann, in unserem Leben diese Anweisungen besser zu halten, denn auf uns selbst gestellt ist dies sehr schwer. 

Die Gebote/Mitzwót sind das zweite Rezept für geistliche Gesundheit. Das erste war die Anordnung an Adám, nicht von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. 

Jedes Mal, wenn wir ein Gebot/Mitzwáh halten und tun, stellen wir einen Teil unseres Lebens wieder her – da wir davon ablassen, dem zuwider zu handeln, was Elohim uns aufträgt.  

Dies bringt uns Elohim jeden Tag etwas näher. Und unsere Beziehung zu Ihm wird immer tiefer und bedeutsamer. 

Im 1. aller Gebote sehen wir, WER Elohim ist: der Elohim Israels, DER EINZIGE ELOHIM, DER EXISTIERT. Er ist liebevoll, barmherzig, voller Segen/Bracháh für jene, die Ihm (zu ihrem eigenen Wohl) gehorchen. Nur zu Ihm und sonst niemandem sollen wir diese Beziehung aufbauen. 

Im 2. Gebot geht es um das ‘Sonst Niemand‘. Wir sollen keinen anderen ‘Gott‘ haben außer dem Elohim des jüdischen Volkes. Wir können – aber wir sollen nicht! Hier geht es wieder um unseren Gehorsam. Keinerlei Gebilde, Statue oder Ikone oder Abbild von irgendeinem der Millionen ‘Götter‘, die es auf dem Planeten gibt, soll sich in unserem Haus finden. Bis zu den Urenkeln derer, die solches tun, werden die Konsequenzen erleiden. Aber unsere Urenkel werden auch den Segen erhalten, den Einzigen existierenden Elohim zu kennen und anzubeten. 

Das 3. Gebot, über das (lügend) Falsch-Schwören flößt uns die nötige Ehrfurcht vor Elohim ein, die wir vorher nicht hatten. Nachdem wir dies gelesen und verstanden haben, wissen wir, dass Elohim zu kostbar ist, um Ihn zu BENUTZEN (bzw.: zu MISSBRAUCHEN), um unsere Lügen auszusprechen. Dieses Gebot/Mitzwáh gesteht Elohim den Wert zu, den Er immer haben sollte: den Höchstwert! 

Das 4. Gebot ist eines der nützlichsten, denn es ZWINGT uns, am Schabbát (der am Freitag-Abend mit Sonnenuntergang beginnt und am Samstag mit Sonnenuntergang endet) nicht zu arbeiten. So öffnet sich uns hiermit ein Fenster der Leere, die mit dem Willen Elohims gefüllt werden SOLLTE. Was viele nicht erfassen ist, DASS DER SCHABBÁT NICHT UNS GEHÖRT. Es ist kein weiterer Tag, an dem wir tun und lassen dürfen, was wir wollen. Der Schabbát gehört Elohim, er ist Sein Eigentum, es ist Sein Tag. Elohim ist es, der jedem von uns sagen muss, was er oder sie an diesem Tag tun soll - und wir sollen Ihn danach fragen. 

Dieser Prozess: (1) zu verstehen, dass der Schabbát nicht uns gehört und, (2) dass wir Elohim fragen sollen, was wir tun sollen, öffnet uns die Tür, um zu verstehen und zu akzeptieren, dass wir an diesem Tag Seinen Willen tun sollen. Dies wiederum bringt Einheit mit Elohim, weil ich am Schabbát mit Ihm allein bin (Er und ich) und nichts und niemand sich dazwischenschiebt. Elohim hat den Schabbát genau zu diesem Zweck geschaffen: damit wir uns GEZWUNGEN sehen, alles, was wir normalerweise tun (unsere Arbeit oder Verpflichtungen) loszulassen, und diesen Tag in Seiner Gesellschaft zu verbringen. Viele messianische Juden fragen mich übers Internet, wie sie den Schabbát verbringen sollen. Und genau dies müssen wir verstehen: der Schabbát gehört nicht uns. Wir SOLLEN ELOHIM FRAGEN, was wir am Schabbát tun sollen –jeden Schabbát! 

Eines der ersten Male, die ich Elohim (vor ca. 25 Jahren) gefragt habe, sagte Er zu mir, ich solle eine gewisse Freundin anrufen, die meine Frau und ich hatten, als wir noch keine messianische Synagoge hatten und Christen waren. Ich tat es und ihr Mann ging ans Telefon und sagte mir, seine Frau läge in dem und dem Krankenhaus. Ich ging sie besuchen und traf ihren Vater bei ihr, der aus einem anderen Land gekommen war, um sie zu sehen. Im Gespräch mit dem Vater kam ich auf Ieschúa zu sprechen, und auf dem Weg zum Auto nahm er Ieschúa an. Ich habe ihn nie wieder gesehen. Viele Jahre später erfuhr ich, dass er nur wenige Monate später gestorben ist, nachdem er dort am Auto Ieschúa angenommen hat, weil ich an jenem Schabbát den Willen Elohims tun wollte. Nun verstehe ich, dass eine Seele jetzt für alle Ewigkeit im Himmel genießt, weil ich (1) ein Gebot gehalten und (2) Ihn gefragt und (3) danach gehandelt habe! Wir sollten den Schabbát als eine Einladung in den königlichen Palast Elohims verstehen, um in Seiner Gegenwart zu sein. Würden Sie gerne mal in einen königlichen Palast eingeladen werden? Sie haben solch eine Einladung jeden Schabbát! 

Das 5. Gebot, „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren“ bedeutet unter anderem: sie nicht repektlos zu behandeln, sie nicht anzuschreien, sie nicht als uns gleich oder ‘altmodisch‘ anzusehen. Wozu dieses Gebot/Mitzwáh? Weil unsere Eltern auf dieser Erde Elohim repräsentieren, unsere Autorität, die wir achten sollen, wie Elohim zu achten ist. Noch einmal, wie wir schon am Anfang dieser Parascháh sagten: Jedes Gebot/Mitzwáh und Vorschrift ist im Grunde genommen ein Mittel Elohims, Seine Einheit mit einem jeden von uns zu erwirken. Unser Erfolg mit unseren Eltern wird zum Erfolg in unserer Beziehung zu Elohim. In anderen Worten: Wenn wir es schaffen, ‘unsere Eltern zu ehren‘, ehren wir im Grunde genommen Elohim. Und genau dies ist das Ziel des 5. Gebots. So sehen wir, dass jedes Gebot/Mitzwáh und jede Vorschrift einen anderen Bereich unserer Beziehung zu Elohim berührt, wie in einem Orchester verschiedene Instrumente in Harmonie dieselbe Melodie spielen. 

Das 6. Gebot, „Du sollst nicht morden“ (wenn wir es vom Hebräischen richtig übersetzen), bezieht sich nicht nur auf den physischen Mord, sondern auch auf den moralischen und mentalen - wie es das 9. Gebot ist. Wenn wir schlecht über jemanden reden – was im Judentum Laschón haráh (böse Zunge) gennannt wird – dann ist dies verbaler Mord (Rufmord), der psychische und mentale Auswirkungen hat - besonders beim verbal ‘Ermordeten‘, aber auch an uns, die wir schlecht reden. Es bindet uns geistlich an den Anderen mit geistlichen Ketten, deren Existenz wir nicht einmal wahrgenommen haben. 

Das 7. Gebot ähnelt dem 6. Wie Ieschúa treffend feststellte, ist es nicht nötig, dem Ehepartner wirklich untreu zu sein. Der Wunsch reicht schon, denn der ist schon (mentaler und willentlicher) Ehebruch. Auch dieses Gebot bezieht sich auf Elohim, weil Ehebruch eine Art von Götzendienst/Idolatrie ist: Statt dem Wunsch und Sehnen, mit dem Einzigen Elohim zu sein, haben Götzendiener den Wunsch und das Sehnen, nach minderen Gottheiten und laufen ihnen nach. 

Das 8. Gebot, „Du sollst nicht stehlen“, erinnert uns, in Bezug auf Elohim, an die Antwort Ieschúas an die religiöse Oberschicht Seiner Zeit: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört und Elohim, was Elohim gehört.“ In anderen Worten: Stehlt Elohim nicht, was Ihm zusteht, sei es die Zeit, die Ehre oder der Respekt, den Er verdient! 

Und als Letztes, das 10. Gebot (da das 9. schon kommentiert wurde), „Du sollst nicht begehren (beneiden/haben wollen)“. Es erinnert uns wiederum an die Harmonie eines Orchesters, wo der Trommler sich nicht wünscht, der Pianist zu sein, noch der Pianist sich wünscht, der Schlagzeuger zu sein. Jeder hat seinen Platz im Orchester Elohims! Die Begierde und der Neid sind, im Grunde genommen, das totale Fehlen der Perspektive Elohims. Elohim hat uns schon einen Platz in Seinem Orchester zugewiesen. Wir müssen nur noch lernen, unsere Melodie so gut wie möglich zu spielen - FÜR ELOHIM, nicht für ein menschliches Publikum.

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