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Viernes, 27 Mayo 2016 16:24

PARASCHÁH BE HAR - BE CHUKOTÁI /AUF DEM BERG (SINAI) - IN MEINEN SATZUNGEN

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 32-33
BE HAR - BE CHUKOTÁI /AUF DEM BERG (SINAI) - IN MEINEN SATZUNGEN

20. des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5777
28. Mai 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/„3.Mose” 25,1-27,34
Haftaráh: Irmijahu /„Jeremiah“ 16,19-17,14 + 32,6-27

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 25,21 „Ich werden Meinen Segen/Bracháh senden im sechsten Jahr und die Ernte wird für drei Jahre reichen“.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„FINANZIELLEN SEGEN VON ELOHIM ERHALTEN“

In diesem Torah-Abschnitt/Paraschah spricht Elohim über Seinen Segen/Bracháh. In unserer modernen Ära nennen wir dies: „finanziellen“ Segen.

Wozu sollte man in einer Paraschah über finanzielle Themen schreiben? Erstens, weil dies das Thema der Woche ist. Und zweitens, weil Finanzen eine Art Stopper/Mitzraim ist, wie auch jede andere Blockade (wie etwa: psychische, geistliche, familiäre Probleme). Der Elohim Israels ist NICHT gegen finanzielle Stabilität. Im Gegenteil! Er gibt sie Seinen Kindern, jenen, die zu Ihm halten und Ihm folgen. Wogegen Er ist, ist die ‘Liebe zum Geld‘. Das ist etwas ganz anderes! Wir müssen auf Elohim ausgerichtet sein. Das bedeutet nicht, dass wir zu arbeiten aufhören und unsere Familie nicht mehr versorgen. Und, um unsere Familie zu versorgen, müssen wir wissen, wie wir unsere Familie auf einem Niveau halten, das sie gewöhnt sind. Und das können nicht alle. Wir sind uns bewusst, dass diese Paraschah in ganz Lateinamerika, einigen Orten der USA und an anderen Orten gelesen wird, wo diese jüdische Sichtweise des Themas auch notwendig ist. Traditionell und geschichtlich ist das jüdische Volk in diesem Sinne ein von Elohim gesegnetes Volk. Gleichzeitig ist es ein Volk, das die Geheimnisse finanziellen Erfolges kennengelernt hat. 

Wenn wir in einem Satz sagen sollten, welches diese Geheimnisse sind – wie ein Heide/Goi den Rabbiner Hillel bat, er solle ihm alle Gebote aufsagen, während er, der Goi, auf einem Bein vor ihm stehe, - würden wir sagen: „die Geheimnisse sind zwei: das erste Geheimnis ist: sich jüdisches Denken aneignen; das zweite ist: einige Regeln mit diesem Denken einsetzen“.

Jüdisches Denken erlangt man praktisch automatisch, indem man in einem jüdischen Zuhause aufwächst. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht zu erlernen wäre, obwohl das natürlich nicht dasselbe ist. Lernen ist ja im Grunde genommen: im eigenen Leben das AUSZUPROBIEREN, was man uns beizubringen versucht. Und es ist schwer, AUSZUPROBIEREN, was wir nicht in unserer Umgebung sehen. In dieser Paraschah wollen wir uns jedoch bemühen, diese Erfahrungen in Worte zu fassen und weiterzugeben. 

Wir empfehlen unseren verehrten Lesern, diese Paraschah auszudrucken und sie zu studieren, um das jüdische Denken/jiddische Kopp (in jiddisch, eine der Sprachen, die wir Juden im Exil/Galút sprechen) im Gedächtnis zu behalten, zu wiederholen und sich anzueignen.

9 REGELN, UM EINEN JIDDISCHEN KOPP ZU BEKOMMEN

Dies ist einer der komplexesten und jüdischsten Prozesse. Schon nur um diese eine Regel zu erklären bräuchten wir ein Buch. Darum fassen wir es hier zusammen in 9 Regeln.

1. Die erste Regel für einen jiddischen Kopp/jüdisches Denken besteht darin: an den Elohim Israels und der Juden - und an Ieschua, den MaschÍach Israels (dies ist ein Extrabonus!) - zu glauben. Wenn wir unter Seinem TalÍt sind, ist für unser Leben ALLES möglich, ALLES hat sich dann für uns verändert, ALLES wird von jetzt an anders sein für uns, für unsere Kinder, Enkel und Urenkel. Seine Segnungen/Brachót werden uns begleiten, WENN WIR Seine Gebote/Mitzwót HALTEN und nicht unter Seine Flüche fallen, die in diesem Buch (Wa’iqrá/‘3.Mose‘), das wir diese Woche beenden, genau detailliert sind.

2. Die zweite Regel jüdischen Denkens/jiddische Kopp ist indirekt das, was in Philipper 3,13 steht: „vergessend, was hinter mir liegt, strecke ich mich aus nach dem, was vor mir liegt…“ Vergessen, was hinter mir liegt ist eine der Eigenschaften einer Person, die ENTSCHLOSSEN ist, sich durch nichts und niemanden besiegen zu lassen. Und wir Juden haben fast 4.000 Jahre Übung darin… Dies ist eine Art mentale Reinigung: all jenes, mit dem ha satán uns ertränken und zu Fall bringen will, in den Müll zu werfen, zu entsorgen. Lassen Sie uns Elohim jeden Tag im Namen Ieschuas jeden Gedanken der Vergangenheit übergeben, besonders natürlich die negativen. 

3. Wir Juden erhalten sozusagen durch Osmose, d.h., durch die Unterhaltungen unserer Eltern und Familienangehörigen tausend und ein Geheimnisse, die man wissen muss, um ein erfolgreiches Geschäft zu führen. Und hiermit verrate ich (fast nebenbei) eines dieser Geheimnisse: ‘UM EIN GESCHÄFT ZU FÜHREN‘. Ein Großteil des ‘Erfolgreichen Denkens‘ - nach dem jiddischen Kopp – ist: zu verstehen, dass es schwer ist, wirtschaftlichen Erfolg zu haben, wenn man immer Angestellter bleibt. Es ist leichter, wenn man der Besitzer des Geschäftes ist. Interessanterweise ist dieser Teil ‘jüdischer Kultur‘ durch eine große Schwierigkeit, die nur ein orthodoxer (Torahtreuer) Jude hat, populär geworden: er muss am Schabbát frei haben, um diesen halten und feiern zu können. Was tut er? Er muss Besitzer eines Geschäftes sein, denn wenn er Angestellter ist, wird der Besitzer ihm nicht erlauben, einen Tag der Woche ‘nichts zu produzieren‘. Das Resultat des ‘Schabbát-Problems‘ ist, dass wir Juden uns angewöhnt haben, Besitzer und nicht Angestellter zu sein. 

4. Der andere Teil des ‘Erfolgreichen Denkens‘ ist: etwas zu tun, wozu man Talent hat, Umgebung, Erfahrung oder was man gern macht - wenn es wirtschaftlich Zukunft hat – und die (Hunderte von) Regeln zu erlernen, diese Dinge effizient und mit jiddischem Kopp (jüdischem Denken) zu tun. 

5. Wir sollten ‘inspirierende Unzufriedenheit‘ entwickeln. Was ist das? Wir sollten zu Elohim in etwa Folgendes sagen: „Ich bin es Leid, nichts zu haben (oder dass mir nichts gelingt, oder dass ich in allem, was ich tue, Probleme habe). Hilf Du mir bitte!“ [Eine Paraschah bietet nicht genug Platz, dieses Thema so ausführlich zu behandeln, wie es verdient – das könnte man besser in einem Buch]. Hier nur Eines: Beten Sie! Beten Sie! Beten Sie! und erbitten Sie den Segen/Bracháh Elohims und ein verändertes Denken über (1) das, was Sie beruflich tun und (2) was Ihnen zur finanziellen Stabilität fehlt und (3) dass Er Ihnen Segenstüren öffnet, wie Er sie für Sein Volk, die Juden, geöffnet hat. Wenn Sie eine bestimmte regelmäßige Arbeit haben, (besonders, wenn Sie Angestellter sind), und Sie sind zufrieden mit dem, was Sie tun, verdienen jedoch nicht genug, um sich oder Ihre Familie zu ernähren, dann SOLLTEN SIE DARUM BITTEN, INSPIRIERENDE UNZUFRIEDENHEIT ZU ENTWICKELN! Sie sind zu bequem und tun etwas, das Ihnen NICHT genug einbringt und sollten HEUTE ANFANGEN, Ihre Richtung zu ändern. Elohim kann Ihnen Türen weit öffnen, neue Türen, aber alles muss mit Ihrem GEBET und Seinem Willen anfangen. WENN IHRE INSPIRIERENDE UNZUFRIEDENHEIT NICHT IN IHNEN BRENNT, DANN HABEN SIE SIE NICHT! Wenn Sie für andere arbeiten oder in einem Beruf, in dem Sie gerade mal genug verdienen, Ihre Ausgaben zu decken, dann BRAUCHEN Sie eine positive mentale Einstellung (PME), die Sie dazu bewegt, andere Richtungen einzuschlagen, etwas anderes zu tun als bisher, aber IMMER unter der Führung Elohims und mit Ieschua in uns wohnend durch Seinen Geist/Rúach. Wenn Sie diese beiden Regeln nicht haben, können Sie KEINEN dauerhaften Erfolg haben. Mag sein, dass Sie ein oder zweimal etwas ‘treffen‘, es wird jedoch nicht andauern. 

6. Der sechste Schritt des ‘jiddischen Kopp‘ ist, eine kreative Vision der Geschäftswelt zu entwickeln. Was heißt das? Wie jedes andere Thema, haben Geschäfte ihre Regeln. Sowohl die, die Zukunft haben, als auch jene, die dem Untergang geweiht sind. Ein jiddischer Kopp versorgt uns mit einer ‘automatischen Antenne‘, um ein Geschäft zu wittern, wo keiner eines sieht. 

Dieser sechste Schritt ist fundamental, um finanzielle Probleme loszuwerden. Der Schlüssel dabei ist wie gesagt: wie sehe ich ein Geschäft, wo eines ist? Dies ist eng verbunden sowohl mit dem Segen Elohims, wie mit dem berühmten jiddischen Kopp - der kreativen Vision, die wir entwickeln, wenn wir in einem jüdischen Elternhaus und/oder einer jüdischen Gesellschaft aufwachsen. 

7. Ein Schlüssel des jiddischen Kopp sind die häufigen Reisen, die ein Jude macht, im Vergleich zum Rest der Bevölkerung seines Landes, egal welches. Dieses viele Reisen öffnet den Verstand und die Augen für Möglichkeiten, die wir auf unseren Reisen gesehen haben und die es in unserem Land nicht gibt. Verehrter Leser, fragen Sie sich: „Was habe ich im Ausland gesehen, das es in meinem Land nicht gibt?“ Und versuchen Sie, zu ermessen, wie erfolgreich dieses Geschäft in Ihrem Land sein könnte und was Sie bräuchten, um anzufangen? Welche Hindernisse könnten auftauchen? Welche Vor- oder Nachteile haben Sie mit Ihren Begabungen, denen Ihres Ehepartners oder guter Freunde, mit denen Sie erwägen könnten, etwas Neues anzufangen?

8. Die meisten guten Geschäfte brauchen KEIN großes Kapital. Diese Vorstellung ist im Grunde oft nur eine Ausrede, um nicht WAGEN zu müssen, etwas Neues zu beginnen. Wer einen jiddischen Kopp hat, hat nicht diese fixe Vorstellung im Kopf. Hier kann Elohim viel für Sie tun, wenn Sie sich von den Vorurteilen und Komplexen, die Sie vielleicht von sich selbst und Ihren Möglichkeiten haben, verabschieden. Vielleicht denken Sie bei sich: „Ich tauge nicht zum Geschäftsmann“ oder ähnliches. Glauben Sie mir, wenn man WILL, taugt man! Sie mögen Fehler machen auf dem Weg. Aber wenn Sie wollen und Elohim auch will, dass Sie es tun, dann TAUGEN SIE! (Weiter unten geben wir einige Lösungen zu einigen dieser ‘aber‘). 

9. Ein Geschäft zu ‘wittern‘, wo keiner etwas sieht, ist ein Prozess, und der wichtigste Punkt überhaupt (außer dem ersten: mit Elohim zu sein). Und wie in jedem Prozess, werden wir, je mehr wir lernen, mehr Geschäfte ‘sehen‘, wo wir früher nichts gesehen haben und andere immer noch nichts sehen. Wir lernen beim TUN. Wir lernen beim ANDERE FRAGEN. Wir lernen beim uns selber fragen. Wir lernen VIEL beim ELOHIM FRAGEN. All dies lässt uns in die richtige Richtung wachsen.

12 REGELN, UM DEN WEG ZU UNSERER FINANZIELLEN STABILITÄT ZU „REINIGEN“

1. VERGEBEN

Die erste Regel (wie auch die nächsten fünf) spricht davon, wie man seinen inneren Tempel reinigt. Die erste Reinigung, die wir vornehmen sollten, ist die Vergebung. Wir sollen all jenen, die uns beleidigt, beschimpft, bestohlen, betrogen und gegen uns geredet und gebetet haben VON HERZEN vergeben, nicht nur mit dem Munde. Und wir sollten sie segnen. Das ist nicht leicht, aber es ist der Wille unseres Vaters. 

2. GEHORCHEN UND SICH UNTERORDNEN 

Die zweite Regel ist: jeden Tag in allem den Willen Elohims zu tun, wie es in Matth.7,21-23 steht. Wir könnten fast behaupten, dass dieser Punkt wenig bis gar nicht gelehrt wird und es manchen ‘extremistisch‘ anmutet. „Wie, ich soll Ihn alles fragen?“ erwidern sie. Lesen Sie Matth.7,21-23 und andere Bibelstellen wie Römer 8,14 und sinnen Sie darüber nach. Elohim wünscht sich gehorsame Kinder. Sie nicht? Wer wünscht sich schon ein rebellisches Kind?

Unter diesen Gehorsam und diese Unterordnung fällt das ‘die in der Torah festgelegten Gebote halten‘. Wenn wir erst einmal Teil des Volkes Israel geworden sind, erben wir nicht nur die 26.000 Verheißungen, sondern auch die Hunderte von Geboten/Mitzwót, die einen total von der Welt abgesonderten Lebensstil, eine messianisch-jüdische Moral und Ethik bilden. In den Augen Elohims nützt es nichts, die Wahrheit, die der Messianismus uns bringt, zu ‘glauben‘, wenn dieses ‘Glauben‘ nicht begleitet ist von einem entsprechenden würdigen, moralischen und ethischen Verhalten (in den Augen Elohims, der alles sieht). 

3. MÄßIGKEIT

Eine dritte Regel, um wirtschaftlichen, geistlichen, mentalen und materiellen Segen/Bracháh zu erhalten, ist: Mäßigkeit. Dieser Begriff ist sehr wichtig in der jüdischen Kultur. Vielerorts ist er jedoch verspottet statt nachgeahmt worden. ‘Wir Juden geben nur einen Teil dessen aus, was wir einnehmen‘. Dies könnte eine gute praktische Definition von ‘Mäßigkeit‘ sein. Leider wird sie wenig gehört und noch weniger angewandt. Man könnte sagen, dass wir ‘wie gute messianische Juden glauben, aber wie Goim ausgeben‘. Dies entspringt einem fleischlichen und niederen Impuls fleischlicher Menschen, die in fleischlich gesinnten Ländern leben, wo der Instinkt und der Impuls regieren, statt dem Verstand und der Mäßigkeit und, warum sollen wir es nicht erwähnen, dem Geist/Rúach. Auf ‘Pump‘/Kredit zu leben ist eine (heidnische) Goi-Angewohnheit, die wir uns abgewöhnen sollten. Wir sollten die jüdische Kultur annehmen, nicht nur darin, den (vorgeschriebenen) Talít zu tragen und nicht die (nicht schriftgemäße) Kipáh, sondern auch in der Selbstbeherrschung. 

Außerdem hilft uns die soziale Angewohnheit der Mäßigkeit, Schulden und Zinseszins zu vermeiden und gibt uns einen geruhsamen Schlaf und inneren Frieden/Schalóm – abgesehen davon, dass sie unser Bankkonto aufbessert. 

4. BEFREIUNG VON SÜCHTEN

Der vierte Schritt ist: die geistliche und mentale Befreiung, die in vielen messianischen Synagogen in aller Welt praktisch unbekannt ist. Wenn wir ‘Befreiung‘ sagen, meinen wir damit NICHT ‘Gebet‘. Dies sind zwei KOMPLETT unterschiedliche Dinge. Wir müssen uns freimachen von allen Süchten [Alkohol, Tabak, Sex, zu viel Fernsehen, zu viel arbeiten (Workaholic), Glücksspiel, Schlaftabletten, Coca Cola, Schokolade, was auch immer wir zu brauchen meinen], da alle Süchte Bindungen sind. Einige sind stärker als andere, aber es sind eben Bindungen, mit denen ha satán uns fesseln und ablenken will (und oft schafft er das auch) von unserer wirklichen Arbeit, der geistlichen. 

5. BEFREIUNG VON FLÜCHEN

Der nächste Schritt, nach der Befreiung jeglicher Sucht, ist: die Befreiung von Flüchen (Antisemitismus und/oder Anti-Judentum, Atheismus, Götzendienst, Armut, Generationenflüche…). Diese Flüche haben unsere Vorfahren in die Armut getrieben, ohne dass sie es gemerkt oder die wahre Wurzel dieser Situation entdeckt hätten. Deshalb verbesserte sich auch die finanzielle Situation unserer Familie nie. Wir kamen nie über das Niveau der ‘unteren Klasse‘ hinaus. 

6. BEFREIUNG VON HEXEREI UND/ODER ZAUBEREI

Der nächste Schritt ist: die Befreiung jeglicher Art von Zauberei. In unserem Verstehen ist dies, wegen fehlender Erfahrung, ein sehr delikates und wenig verstandenes Thema im Messianismus. Leider sind die einzigen, die zu diesem Thema ihre Meinung äußern, gerade jene, die wenig oder nichts darüber wissen – um zu kritisieren, nie, um etwas beizusteuern. 

Ich vergleiche die Befreiung gerne mit einem Sprechstundenzimmer. Der Patient hat Symptome und der Arzt kann oft schon in Sekunden anhand der Symptome die wahrscheinliche Krankheit feststellen. Ich werde hier das häufigste Symptom von Hexerei oder Zauberei erwähnen, damit jene, die finanzielle Probleme haben, ihre Diagnose stellen oder diese geistliche Geißel ausschließen können. Das herausragendste Symptom ist: „Alles lief sehr gut – bis ganz PLÖTZLICH alles sehr schlecht lief“. Es gibt keine logische, rationale Erklärung für diese Situation. Ein Geschäft läuft NICHT ‘sehr gut‘, nur um PLÖTZLICH ‘sehr schlecht‘ zu laufen. Dies ist ein klassisches Symptom eines Opfers eines geistlichen Angriffs - in diesem Fall, im wirtschaftlichen Bereich. Dies kann sich jedoch in jedem anderen Bereich auch ergeben: Gesundheit, Gefühle oder materiell. 

7. VATER UND MUTTER EHREN 

Ab der siebten Regel haben wir sechs positive Regeln, die Elohim ehren wird, wenn wir uns danach richten. Und als Folge werden sich auch unsere Finanzen verbessern, natürlich nur, wenn wir die 12 Regeln befolgen. Es geht darum, unsere Eltern gut zu behandeln, zu ehren, zu respektieren, zu schützen, unabhängig davon, was sie getan haben oder was in unserer Vergangenheit passiert ist. Sie repräsentieren die Autorität Elohims in unserem Leben. Und wenn wir den Segen/Bracháh Elohims wollen, müssen wir ihnen helfen und alle erforderliche Hilfe zukommen lassen, sie nie misshandeln, noch beschimpfen. 

8. ELOHIM FRAGEN, OB DAS, WAS WIR VORHABEN, SEINEM WILLEN ENTSPRICHT

Die achte Regel ist: Elohim zu fragen, ob es Sein Wille ist, dass wir das tun, was wir vorhaben, bevor wir es anpacken. Noch eine bessere Art zu planen ist: zu beten, dass Er die Türen öffnet, die Er uns öffnen will, ohne dass wir etwas dazutun müssen. Wenn wir X tun wollen und Elohim sechs Monate oder zwei Jahre warten will, um es uns zu geben, werden wir X für sechs Monate oder zwei Jahre NICHT bekommen, EGAL WIEVIEL WIR BETEN ODER FASTEN! Wandeln Sie also in Weisheit/Chachmáh und tun Sie Seinen Willen und nicht Ihren eigenen. 

9.  RECHTSCHAFFENES, MORALISCHES VERHALTEN

Die neunte Regel ist: ein rechtschaffenes, moralisches Verhalten an den Tag zu legen. Das bedeutet automatisch, die Gebote/Mitzwót zu erfüllen. Dazu gehört: den Schabbát in dem Maße zu halten, in dem wir uns geistlich im Moment befinden; pünktlich den Zehnten zu geben in unserer Synagoge (oder, wenn Sie keine Synagoge haben, da, wo Sie geistliche Nahrung bekommen); den Armen zu helfen/Tzedaqáh (angefangen bei den Bedürftigen in unserer eigenen Synagoge und dann jenen, die an unserem Tor klingeln); unsere Angestellten rechtzeitig zu bezahlen; unsere Versprechen ihnen gegenüber einzuhalten; nicht zu betrügen; nicht zu stehlen; unsere Schulden bei jedem zu bezahlen, usw. Halten Sie diese Regeln ein, und Ihre finanziellen Angelegenheiten werden sich zwangsläufig drastisch verbessern. Unterlassen Sie es, sie einzuhalten, und ihre Finanzen werden ‘den Bach runtergehen‘. 

10. IN IHRER MESSIANISCHEN SYNAGOGE DEN ZEHNTEN GEBEN

Den Zehnten rechtzeitig (jeden Monat oder jede Woche, wenn Sie Ihr Gehalt oder den Gewinn erhalten), ist ein Schlüssel für den Segen Elohims. Wer meint, das sei nicht nötig, (das kann ich Ihnen aus Erfahrung sagen), der endet ‘auf der Straße‘, weil er eine Regel, die Elohim in Seinem Wort, dem Tanách angeordnet hat, nicht eingehalten hat. Wenn Sie Mitglied einer messianischen Synagoge sind, achten Sie darauf, dort rechtzeitig Ihren Zehnten zu geben und Elohim wird alles, was Sie tun segnen. Wenn Sie keiner messianischen Synagoge angehören, können Sie dort Ihren Zehnten geben, wo Sie Lehre, Führung und Unterstützung bekommen, selbst wenn Sie nicht dazugehören, und Elohim wird auch so alles segnen, was Sie tun. 

11. UM ENTHUSIASMUS UND HOFFNUNG/TIQWÁH BITTEN 

Die elfte Regel ist: um Enthusiasmus/Leidenschaft und Hoffnung/Tiqwáh zu beten, ohne die es keinen wirtschaftlichen noch sonstigen Erfolg gibt. Der Historiker Arnold Toynbee hat Enthusiasmus folgendermaßen definiert: „Apathie kann nur besiegt werden durch Enthusiasmus und dieser kann nur geweckt werden durch zwei Dinge: (1) durch ein Ideal, das uns wie ein Sturm vom Hocker reißt, und (2) durch einen intelligenten Plan, dieses Ideal in die Tat umzusetzen“. 

Dies ist eine geniale Definition dieser Eigenschaft des Erfolgs in allen Bereichen des Lebens, eines Lebens, das von Mal zu Mal vielschichtiger wird und uns darum empfänglich macht für die Unsicherheit, die zur Apathie führt, und schlussendlich zur Depression. 

Es kann keinen Erfolg geben ohne Enthusiasmus. Thoreau, der berühmte nordamerikanische Philosoph aus dem 19. Jahrhundert, hat einmal gesagt: „Niemand ist so alt wie der, der sich nicht mehr begeistern kann“. Diesen Satz sollten wir uns einprägen.

12. AUSDAUER

Als Letztes: Nichts, absolut NICHTS erreicht man ohne eine enorme, riesengroße Dosis Ausdauer. WENN Sie nicht durchhalten, besonders in den Dingen Elohims, dann kann niemand Ihnen etwas Gutes vorhersagen. Die Ausdauer in allen Bereichen ist ein Sine qua non, für alles, was man erreichen will. Die vorausgegangenen Regeln taugen nichts, wenn sie nicht von einer ENORMEN Dosis Ausdauer begleitet werden. Wenn etwas nicht auf Anhieb gelingt, versuchen Sie es noch einmal, und nochmal und nochmal, BIS ES KLAPPT! Lassen Sie sich von nichts besiegen. Elohim prüft uns oft so. Wir haben gesehen, wie Er die Ausdauer Seiner Kinder in vielen Bereichen prüft. Wer durchhält, siegt, weil Elohim ihm hilft, wenn Er sieht, dass jemand sich durch nichts geschlagen gibt. Und andere werden seine Ausdauer sehen und ihm helfen, und sei es aus Ungeduld.

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