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Viernes, 20 Mayo 2016 06:53

PARASCHÁH EMOR / SPRICH!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 31
EMOR / SPRICH!

13. des zweiten Monats (Iár) des Jahres 5777
21. Mai 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/”3.Mose” 21,1-24,23
Haftaráh: Esekiel 44,15-31

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE ESSENZ DES LEBENS UND DIE FESTE/MOADÍM“

In dieser Woche spricht die Toráh – fast monothematisch – weiter von Heiligkeit/Qeduscháh. In diesem Fall ist das Thema das Bedürfnis der Kohaním/Priester, zu vermeiden, sich an den Leichen der Toten zu verunreinigen. Und das 23. Kapitel von Wa‘iqrá zeigt die acht Feste auf - ein Wochenfest [der Schabbát] und 7 Jahresfeste [die sich in drei große Jahresfeiern/Moadím/µyd[m  gruppieren: Péssach (und Chag haMatzót, Omerzählung), Schavuót und (Ióm Teruáh, Ióm Hakipurím und) Sukót].

Welche Beziehung besteht zwischen dem sich nicht Verunreinigen an den Leichen der Toten und der Heiligkeit und den drei großen Jahresfeiern/Moadím? 

Elohím ist EWIGES LEBEN/Chaím Olám, und in Ihm ist nichts totes. Er ist die Essenz des Lebens, von dem unser physisches Leben nur ein blasser Schimmer ist, gerade mal ein Augenschlag im ewigen Lauf des Paradieses, mit Ihm an unserer Seite; oder das Licht einer einzelnen, funzeligen Lampe im Vergleich mit dem blendenden Schein einer Hydrogenbombe, die vor unseren Augen explodiert.

So ist auch der Tod ein “Ausbrechen aus den Regeln” des Ewigen Lebens, die Elohím Seiner Schöpfung, Adám und Chaváh (Eva), gegeben hat. Mit dem Ungehorsam entschwand der Menschheit ein Teil dieses ewigen Lebens, und wir beginnen zu sterben. Dies wird sehr bald aufgehoben werden, wenn Ieschúa, der Messias und Leib Elohíms kommt, um all jene von uns, die wir an Ihn glauben, mit sich zu nehmen. Und dann werden wir beginnen, mit Ihm zu herrschen, ohne Krankheit, ohne zu altern, ohne zu sterben und ohnen zu leiden. 

Solange jedoch, bis diese herrliche Epoche (in Monaten nur) beginnt, verunreinigt uns der Kontakt mit Toten noch, denn es erinnert uns an den Ungehorsam Chaváhs (Evas) und den Preis, den die Menschheit dafür bezahlt hat: aus dem Garten/Gán Éden ausgestoßen zu werden. Auf diesen Ungehorsam bezog sich Ieschúa, als Er zu dem jungen Mann, der die Knochen seines Vaters herausnehmen musste, um sie in ein Ossarium zu tun, gleichzeitig aber auch Ieschúa nachfolgen wollte, sagte: „Lass die (geistlich) Toten ihre (physisch) Toten begraben“ (nach unserer messianisch renovierten Übersetzung des Erneuerten Bundes in zwei Bünden- nur in spanisch). 

Gerade dies war einer der vorrangigen Gründe, warum Elohím-Vater einen menschlichen Körper nahm und Ieschúa genannt wurde: in dieses Exil herabzusteigen, in dem die Menschheit ihre Geschichte verbringt, und aus ihr all jene Millionen Seelen zu retten und zu befreien, die Ihn als König aller Könige und Herrn aller Herren kennenlernen möchten. Um Seine Braut/Kaláh zu vervollständigen, wurde der Messias einer von uns: „Imanú EL“ (Elohím unter uns). 

Nach Seinem Tod und Seiner Auferstehung ist Sein Geist/Rúach hier, um uns zu beleben, um uns zu heiligen, um uns von der sündigen Umwelt wegzuführen und uns „Leben und Leben im Überfluss“ zu geben. 

Unser physischers Leben ist also nur ein blasser Schimmer des geistlichen Lebens, das jene von uns erwartet, die wir Elohím GEHORCHEN und danach trachten, Ihm zu gefallen und „Seine Gebote zu halten, um Anrecht zu haben am Baum des Lebens“ -wie es (in griechisch und natürlich im hebräischen Grundtext des Erneuerten Bundes) in Off.22,14 steht. 

Diese Welt ist nur eine Metapher des geistlichen Universums, das uns erwartet, die Einen, um nah bei Ihm zu sein und die Anderen, um fern von Ihm zu sein - je nach unseren Entscheidungen und unserer geistlichen und mentalen Lebensqualität jetzt und heute, hier auf Erden. 

Die Essenz des Lebens ist also, dass Elohím selbst durch den Messias/Maschíach und den Geist/Rúach IN UNS lebt und von da aus handelt, und jeden von uns jeden Tag unseres irdischen Lebens belebt und Sein Leben und einen kleinen Teil Seiner Ewigkeit überträgt. 

Diese Lebensfülle kann symbolisiert werden durch das Licht. Das Licht ist ein Sinnbild vieler Qualitäten, die mit Elohím in Verbindung gebracht werden: das Geistliche, das Ewige, was uns (in geistlichem Sinne) nährt, das Reine. Die Macht des Lichtes, in seiner Geschwindigkeit (nichts ist schneller in diesem Universum), ist seinerseits eine Metapher der Offenbarung und Kommunikation Elohíms mit jenen von uns, die wir Ihn hören und Seine Gegenwart in uns wahrnehmen. 

Dieses Licht -das Elohím ist- beschloss, für uns, wie Wasserbrunnen in der Wüste, die 8 großen Feiern/Moadím zu schaffen, damit wir ihre Bedeutungen und ihre „Rufe zur Heiligkeit/Miqréi Qódesch“ nicht vergessen. Jede dieser Feiern ist ein Date, eine Verabredung mit einer der Dimensionen Elohíms. 

Péssach (das gerade hinter uns liegt) ist eine Metapher dafür, dass wir unseren Messias und Elohím finden, um gerettet und befreit zu werden aus dem Exil/Galút, der unser irdisches Leben ist, und unsere Freiheit/Cherút in Richtung der ewigen Freiheit (für immer bei Elohím zu leben) zu beginnen. 

Schavuót (das vor uns liegt) ist eine weitere Metapher: unser Treffen mit der Toráh –am Berg/Har Sinái– und mit der in uns, „in ihre Sinne (Inneres) und Herzen“ (wie in Jer.31,33 steht) gepflanzten Toráh, im Heiligen Geist/Rúach haQódesch. Dies ist die wahre Bedeutung des „Brít Chadascháh“= die Toráh in unser Inneres und unsere Herzen gepflanzt zu bekommen, um die Gebote/Mitzwót der Toráh leichter und mit der Hilfe des Geistes/Rúach, der IN uns lebt und handelt, halten zu können.

Sukót ist die Metapher vom Höchsterreichten: die Summe von Péssach plus Schavuót, d.h.: in die Gegenwart von Elohím-Vater zu gelangen, gereinigt und geheiligt (bis zu einem gewissen Grad jedenfalls), weil wir den wahren Messias gefunden haben und nun in Richtung unserer Freiheit in Ihm (FREI VON ha satán und der Sünde) wandeln und indem wir den Geist/Rúach in uns haben, der uns Seine ewige Wahrheit und Seine Toráh zeigt. 

Hier, in diesen zwei auseinander-liegenden Vorstellungen –die Essenz des Ewigen Lebens und die drei großen Feiern– liegt unser Ziel. Das ist die Bestimmung des menschlichen Lebens auf dieser Erde: Ihn zu finden und „Mich verstehen und Mich kennen“ - immer inniger und immer tiefer, wie man einen engen Freund oder den Ehepartner oder jemanden, mit dem man das Leben teilt, kennt. Elohím wird nicht umsonst der Ehemann Israels genannt und Ieschúa der Bräutigam der Braut/Kaláh - denn in nur noch Monaten (nicht mehr in zwanzig Jahrhunderten!) wird eine Hochzeit stattfinden, und folglich eine kollektive Beziehung, die in diesen Worten und Begriffen mit einbezogen ist. 

UNUNTERBROCHENE VERÄNDERUNG: DIE ESSENZ DES GEISTLICHEN LEBENS

Der Weg zu einem geistlichen Leben ist ununterbrochene Veränderung, wie wenn man den Berg/Har Tzíon in Ieruschaláim hochsteigt. Dies ist ein fundamentales Prinzip bei uns im messianisch renovierten Judentum. Wir sollten geistliche Veränderung wirklich so wahrnehmen, als stiegen wir den Berg/Har Tzíon hoch. Ein immer gleichbleibendes geistliches Leben, ohne eine tägliche Kommunikation mit Elohím und Ieschúa durch den Heiligen Geist/Rúach haQódesch ist wie ein fließender Wasserfall, der plötzlich stockt und stehenbleibt und in dem sich darum beginnen, Moskito-Larven und Dreck anzusammeln und dann beginnt zu stinken. Genauso ist es in unserem geistlichen und mentalen Leben. Wir sollten uns vorbereiten und mental bereit sein, ununterbrochen unsere Glaubensvorstellungen zu verändern, und uns nicht zu erlauben, in ihnen zum Stocken zu kommen und jahrelang festzustecken, wie es viele Gläubige getan haben und weiterhin tun, weil sie nichts anderes kennen. 

Selbstverständlich bringt Veränderung Stress mit sich, zuviel für die meisten. Folge ist Stillstand. Und genau das sollten wir nicht zulassen in unserem geistlichen Leben. Elohím, und besonders Sein Geist/Rúach ist ein Wasserfall mit frischem Wasser, das ununterbrochen fließt, jeden Moment anders. Entweder trinken wir von diesem Wasser oder wir werden uns gezwungen sehen, abgestandenes Wasser zu trinken. 

Außerdem ist zu erwarten, dass sich in uns sogenannte „mentale Terroristen“ befinden, die alle Veränderungs-Anstrengungen unsererseits sabotieren. Man könnte sie auch „Störungen“ gegen unsere Veränderungs-Absichten nennen. Einer dieser mentalen Terroristen ist die Angst vor Veränderung und vor dem Stress, den Veränderung mit sich bringt. Die Religion zu wechseln ist sehr schwer, besonders wenn unsere Familie und Freundschaften dagegen sind. Da ist es, wo wir entscheiden müssen, was uns wichtiger ist: die ewige Wahrheit Elohíms oder unser emotionaler und mentaler Friede. Wenn wir (geistlich gesehen) genug gewachsen sind, werden wir wissen, dass die Wahrheit Elohíms– auf lange Sicht- für unser geistliches Leben das Wichtigste ist, selbst wenn dies unseren Familien-Frieden erschüttern sollte. Elohím wird sich darum kümmern, uns für unser Vertrauen in Ihn und dafür, dass wir Ihn über alles andere stellen (wie z.B.: unsere Familienangehörigen, Freunde, usw., die eine andere Überzeugung vertreten) zu belohnen. Wir behaupten hier nicht, dass dies einfach ist, denn das ist es nicht! Wir MÜSSEN es jedoch tun, wenn wir wollen, dass Elohím zufrieden mit uns sei und um in Seiner Wahrheit zu wandeln und nicht im Betrug des Feindes/ha satáns, der diese Welt wie ein schwarzes Tuch umhüllt. Mit Ieschúa an unserer rechten Seite zu wandeln, wird uns in die Ewigkeit bringen, was Sein Ziel für uns ist - dass wir für immer Seine Braut/Kaláh seien und die künftige geistliche Welt mit Ihm regieren, wo der Feind/ha satán uns für Tausend Jahre nicht mehr anrühren kann. Es ist unsere Pflicht, in den Monaten die wir bis dahin noch hier haben, uns soweit wie möglich Ihm zu nähern und all das zu lernen, was Er uns beibringen möchte, um die geistliche Art von Leben zu leben, die Er für Seine Braut bestimmt hat. Amén!/So sei es!

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