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Viernes, 29 Abril 2016 06:42

PARASCHÁH QEDOSCHIM/ קדשׁים /„HEILIGE“

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 30
QEDOSCHIM/ קדשׁים /„HEILIGE“

22. Tag des ersten Monats (Avív-Nisán) des Jahres 5777
30. April 2016

Torahlesung: Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 16,1-20,27
Haftaráh: Hesekiah 22,1-16

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE WAHRE BEDEUTUNG DER HEILIGKEIT/QEDUSCHÁH, LAUT ELOHIM“

Wir haben schon einige Male über ‚Heiligkeit‘/Qeduscháh/‘abgesondert sein von der ungläubigen Welt‘ geschrieben. Dieses Jahr werden wir nun genauer untersuchen, WAS ELOHIM (nicht wir!) ZU DIESEM THEMA ZU SAGEN HAT.

In Wa’iqrá/Und rief/‘3.Mose‘ 19 heißt es:

[Wir haben lediglich das Wort ‘Gott‘ durch ‘Elohim‘ ersetzt und ‘der HERR‘ durch ‘ADONAI‘, und die ursprünglichen Namen wieder eingesetzt und einige ‘schwierige‘ Worte erklärt, (fett und/oder unterstrichen), was wir für wichtig halten. Wir werden manches davon kommentieren, und berichtigen, was nicht gut übersetzt ist].

‘3.Mose‘ 19

Ruf zur Heiligkeit

1+2 ADONAI befahl Moschéh/Mose, dass er zur ganzen Gemeinde der Israelis sprechen und sagen sollte: »Seid Heilige, denn Ich, ADONAI, euer Elohim, bin Heilig.

3 »Ein jeder respektiere/fürchte seinen Vater und seine Mutter, und beobachtet meine Schabbatót (von Sonnenuntergang am Freitag bis selbe Zeit am Samstag). Ich bin ADONAI, euer Elohim. 4 »Wendet euch nicht den nutzlosen Götzen zu, und macht euch keine aus Metal gegossenen Götter. Ich bin ADONAI, euer Elohim. 5 »Wenn ihr ADONAI ein Gemeinschaftsopfer bringt, opfert es so, daß ADONAI es mit Wohlwollen annimmt. 6 An dem Tage, da ihr es opfert, esst es, und am folgenden Tag. Was aber übrigbleibt bis zum dritten Tag, das soll man mit Feuer verbrennen. 7 Wenn jemand am dritten Tage davon isst, wird das Opfer nicht angenommen, weil das Fleisch schon verdorben ist. 8. Jeder, der davon ißt, wird die Konsequenzen seiner Sünde tragen, weil er das, was ADONAI geweiht ist, entheiligt hat. Er wird ausgerottet werden aus seinem Volk.

Soziale Beziehungen

9 »Wenn die Erntezeit kommt, erntet nicht bis an den Rand eures Ackers vollständig ab und sammelt nicht ein, was zurückgeblieben ist. 10 »Ihr sollt nicht Nachlese halten in eurem Weinberg, noch die abgefallenen Beeren auflesen. Den Armen und Fremdlingen sollt ihr es lassen. Ich bin ADONAI, euer Elohim. 11 »Stehlt nicht. »Lügt nicht. »Betrügt nicht euern Nächsten.

12 »Schwört nicht einfach um zu schwören bei Meinem Namen, entheiligt nicht den Namen eures Elohims. Ich bin ADONAI. 13 »Deinen Nächsten sollst du nicht ausnützen, noch berauben. »Des Tagelöhners Lohn sollst du nicht über Nacht bei dir behalten bis zum Morgen.

14 »Fluche nicht dem Tauben und lege dem Blinden keine Hindernisse in den Weg, sondern fürchte Elohim. Ich bin ADONAI. 15 »Du sollst das Recht nicht beugen, und du sollst weder Partei ergreifen für den Armen, noch für den Reichen, sondern du sollst alle recht richten. 16 »Du sollst nicht unter deinem Volk umhergehen und Verleumdung verbreiten! Und setze auch deines Nächsten Leben nicht aufs Spiel durch Falsch-Aussagen. Ich bin ADONAI. 17 »Du sollst keine Heimlichkeiten gegen deinen Bruder in deinem Herzen nähren. Sondern geradeheraus sollst du deinen Nächsten tadeln, damit du nicht die Folgen seiner Schuld erleidest! 18 »Du sollst nicht Rache üben an deinem Nächsten, noch Groll gegen ihn hegen. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Ich bin ADONAI.

Weitere Heiligkeits-Ansprüche

19 »Meine Satzungen sollt ihr beobachten: »Ihr sollst bei eurem Vieh nicht zweierlei Arten sich begatten lassen. »Ihr sollt euer Feld nicht besäen mit vermischtem Samen. »Ihr sollt keine Kleidung tragen, die von zweierlei Garn gewoben ist. 20 »Wenn ein Mann bei einer Sklavin liegt und sie beschläft, die einem andern zur Ehe versprochen, jedoch noch nicht losgekauft ist, und die Freiheit nicht erlangt hat, so sollen beide bestraft werden, aber sie sollen nicht sterben, denn sie ist noch nicht für frei erklärt gewesen. 21 Der Mann soll aber ADONAI einen Widder zum Schuldopfer bringen. Er soll es vor die Tür der Stiftshütte bringen, 22 und der Priester soll ihm Sühne erwirken mit dem Schuldopferwidder vor ADONAI wegen der Sünde, die er begangen hat. So wird ihm seine Sünde vergeben werden. 23 »Wenn ihr in das Land kommt und allerlei Fruchtbäume pflanzet, so sollt ihr die ersten drei Jahre ihre Früchte nicht essen, sondern für unrein achten. 24 Im vierten Jahr soll all ihre Frucht heilig sein zu einem Lobopfer für ADONAI, 25 und im fünften Jahr dürft ihr die Früchte essen. So werden eure Ernten umso größer werde. Ich bin ADONAI, euer Elohim.

26 »Ihr sollt nichts mit Blut essen. »Ihr sollt keine Wahrsagerei, keine Zeichendeuterei treiben.

27 »Ihr sollt den Rand eures Haupthaares nicht rundum schneiden, noch den Rand eures Bartes beschädigen.

28 »Ihr sollt keine Einschnitte an eurem Leibe machen wegen den Toten, noch eure Haut tätowieren! Ich bin ADONAI. 29 »Ihr sollt eure Tochter nicht entwürdigen, indem ihr sie zu einer Prostituierten macht, damit das Land sich nicht verunreinigt, und voll wird von Verderbnis!

Weitere Pflichten

30 »Beobachtet meine Schabbatót (Samstage) und verehret mein Heiligtum! Ich bin ADONAI.

31 »Ihr sollt euch nicht an die Totenbeschwörer wenden, noch sollt iht die Spiritisten befragen, auf daß ihr durch sie nicht verunreinigt werdet. Ich bin ADONAI, euer Elohim. 32 »Vor Älteren sollst du aufstehen. »Alte Leute sollst du respektieren. »Fürchte deinen Elohim. Ich bin ADONAI.

33 »Wenn ein Fremdling bei euch in eurem Lande wohnen wird, so sollt ihr ihn nicht schlecht behandeln. 34 Im Gegenteil sollt ihr euch dem Fremdling, der sich bei euch aufhält, gegenüber benehmen, als wäre er einer von euch. Liebt ihn wie euch selbst, denn Fremdlinge seid auch ihr gewesen in Ägypten/Mitzráim. Ich bin ADONAI und der Elohim Israels. 35 »Seid nicht ungerecht, indem ihr das Längenmaß, das Gewicht oder das Hohlmaß fälscht. 36 Benutzt rechte Waage, gutes Gewicht, richtige Längenmaße! Ich bin ADONAI, euer Elohim, der Ich euch aus Ägypten/Mitzráim geführt habe. 37 »Gehorcht allen Meinen Satzungen. Alle Meine Rechte beobachtet und tut. Ich bin ADONAI. »

Als erstes gibt Elohim uns eine für alle gültige Regel: „Seid ‘Heilige‘/Abgesonderte/Qadoschím, denn Ich bin ‘Heilig‘/קדשׁ/Qadósch.“ Mit anderen Worten: Er will, dass wir Ihm so ähnlich wie möglich sind. Dafür hat Er sich geopfert, indem Er ‘als Ieschúa in Fleisch gekleidet‘ kam, und um in uns zu wohnen und von da aus unser Leben zu dirigieren und uns jeden Tag Ihm ähnlicher zu machen. In Ieschaiahu/Jes.6,3 steht: „‘Heilig, Heilig, Heilig‘/קדשׁ קדשׁ קדשׁ/Qadósch, Qadósch, Qadósch ist der ADONAI der Herrschaften/Tzvaót.“

Nach den hebräischen Buchstaben des Wortes bedeutet Qeduscháh: „(Ieschúa) hereinlassen, um das Böse (in unserem tri-dimensionalen Sein: Geist, Seele und Leib [1.Tes.5,23]) zu zerstören.“ Das Qáf (ק) bedeutet: ‘erlauben‘; das Dálet (ד): ‘hereinkommen, Tür‘; und das Schin (שׁ): ‘(mit den Zähnen) zerstören‘.

Wir sind mit Defekten, mit Sünden geboren und müssen ‘Ieschúa (willentlich) herreinlassen, um zu zerstören, was nicht der Natur Elohims entspricht.‘ ‘Heiligkeit‘/Qeduscháh ist eine Kultur, ein Lebensstil, den wir uns nach und nach aneignen müssen, während wir die Toráh studieren und hören. Ganauso steht es in einem völlig übersehenen Vers in der Apostelgeschichte (Apg.15,21): „Denn Moschéh/Mose hat … wer ihn predigt in der (messianischen) Synagoge jeden Shabbát.“ Wir sagen ‘völlig übersehen‘, denn wenn wir diesen Vers mit Apg.15,19-20 verbinden, dann sehen wir, dass alle Heiden/Goím zuerst ‘das Grobe‘ ihrer alten Religion loslassen und die jüdische Kultur und Religion annehmen sollen. Auf diesen schrittmäßigen Kultur-Übernahme-Prozess, der Jahre dauert, deutet Apg.15,21 hin.

Zurück zum Text in Wa’iqrá 19,3, wo es heißt: „Ein jeder fürchte/ary seinen Vater und seine Mutter, und beobachtet meine Schabbatót (Samstage). Ich bin ADONAI, euer Elohim.“

Wir sehen, dass eines der ersten Gebote in dieser Parascháh lautet: „Ein jeder fürchte seinen Vater und seine Mutter.“ Die Eltern sind ein Symbol Elohims im Leben jedes Menschen. Deshalb verlangt Elohim, dass wir sie fürchten, was laut dem Judentum Respekt mit einschließt und sie (wenn nötig) auch finanziell zu unterstützen. In Wa’iqrá 20,9 finden wir einen namentlichen Fluch für jene, die dies nicht mit ihren Eltern tun. Es ist klar zu erkennen, dass Elohim die Dinge viel ernster nimmt, als Kinder meinen. Wenn es einem Leser finanziell nicht gut geht oder im Leben ganz allgemein, sollte er seine gegenwärtige oder vergangene Beziehung zu seinen Eltern untersuchen und um Vergebung bitten, wenn er seine Pflicht gegenüber seinen Eltern vernachlässigt hat - selbst wenn diese schon verstorben sein sollten. Ein solches Gebet richtet sich natürlich ausschließlich an Elohim, nicht an die verstorbenen Eltern.

„… und beobachtet Meine Schabbatót (Freitagabend bis Samstagabend).“ Wir haben schon wiederholt in unseren Paraschót erwähnt, wie wichtig es ist, den Schabbát (so gut wir es vermögen) zu halten, weshalb wir hier nicht weiter darauf eingehen werden. Wir wollen jedoch betonen, dass in Schemót/‘2.Mose‘ 31,14 auch auf das Nicht-Halten des Schabbát ein Fluch steht. Jene, die ihn aus Arbeitsgründen nicht halten können, sollten Elohim dafür um Vergebung bitten. Sie sollten Ihn um einen Job bitten, in dem sie dieses 4. der 10 Gebote halten können. Es ist jedoch nicht ratsam, aus diesem Grund seinen Job zu kündigen. Wir sollten vielmehr Elohim dieses Problem überlassen. Der Schabbat ist dazu da, ihn mit Elohim zu verbringen, die Toráh zu studieren, Introspektion zu halten in Bezug auf unseren Charakter, unsere möglichen Unterlassungen und Verfehlungen gegenüber unserer Familie, Elohim und Glaubensgeschwister.

4 „Wendet euch nicht den nutzlosen Götzen zu, und macht euch keine aus Metal gegossenen Götter.“ Es erübrigt sich zu sagen, dass messianische Juden sich nicht einmal einem Tempel oder Ort nähern sollte, wo es Ikonen, Götzen oder Götterdarstellungen gibt, denn Elohim gibt es nur einen und nur Ihn verehren wir. Es gibt jedoch andere ‘Götter‘, die unser Leben bestimmen, beispielsweise Macht, Geld, Ruhm, Schönheit oder unsere Arbeit. Auch vor ihnen sollten wir uns hüten, um ihnen keine Ehre zukommen zu lassen, indem wir ihnen anstelle von Elohim den Vorrang geben.

10 „Ihr sollt nicht Nachlese halten in eurem Weinberg, noch die abgefallenen Beeren auflesen. Den Armen und Fremdlingen sollt ihr es lassen.“ Im modernen Leben (für jene von uns, die keine Landwirte sind) bedeutet dies Tzedaqáh geben: den Armen und Fremden/Ausländern, die Elohim uns in den Weg stellt, Almosen zu geben, statt sie zu meiden oder abzulehnen, weil unser jüdisches Volk (wie wir im Tanach lesen können) Fremd war in Ägypten/Mitzráim. Es gibt ein paar Länder, die sehr Fremdenfeindlich eingestellt sind. Wir als messianische Juden sollten genau das Gegenteil sein: sie segnen und ihnen so gut wir können helfen. So werden wir Segen von Elohim empfangen. So steht es in den Versen 33-34. Höchstwahrscheinlich merken wir nicht, wie wichtig Tzedaqáh/Almosen für unsere Finanzen sind. In Dvarím/‘5.Mose‘ 27,19 finden wir einen Fluch für jene die dies missachten.  

11 „Stehlt nicht. Lügt nicht. Betrügt nicht euern Nächsten.“ 13 „Deinen Nächsten sollst du nicht ausnützen, noch berauben. Des Tagelöhners Lohn sollst du nicht über Nacht bei dir behalten bis zum Morgen.“

14 „Fluche nicht dem Tauben und lege dem Blinden keine Hindernisse in den Weg, sondern fürchte Elohim.“ 15 „Du sollst das Recht nicht beugen, und du sollst weder Partei ergreifen für den Armen, noch für den Reichen, sondern du sollst alle recht richten.“ 16 „Du sollst nicht unter deinem Volk umhergehen und Verleumdung verbreiten! Und setze auch deines Nächsten Leben nicht aufs Spiel durch Falsch-Aussagen. Ich bin ADONAI.“ Lesen Sie auch obige Verse 25-36.

Dies ist ein weiterer Schlüssel für unsere finanzielle Stabilität: Ehrlichkeit in unseren Geschäften und in der Behandlung anderer. In Dvarím/‘5.Mose‘ 27,17 finden wir einen Fluch Elohims darauf, diesen Anweisungen zuwider zu handeln. Dieser Fluch weicht nicht, es sei denn, wir bitten um Vergebung. Dies bedeutet in vielen Nationen eine ziemliche Kultur-Veränderung, weil Lüge und Betrug Teil ihrer Alltags-Kultur sind, und darum nicht einmal als solche wahrgenommen wird. Mit Elohim ‘funktioniert‘ dies jedoch nicht. Wir müssen die Straße überqueren und auf der moralisch und ethisch richtigen Straßenseite entlanggehen, damit es uns gut geht und wir in allem, was wir anpacken, den Segen/Bracháh Elohims empfangen. Im Judentum haben wir persönlich festgestellt, wie darauf geachtet wird, vom Kunden nicht ZUVIEL zu kassieren, oder ihm ZU WENIG Wechselgeld herauszugeben, selbst wenn er es nicht bemerken würde.

17 „Du sollst keine Heimlichkeiten gegen deinen Bruder in deinem Herzen nähren. Sondern geradeheraus sollst du deinen Nächsten tadeln, damit du nicht die Folgen seiner Schuld erleidest! 18 Du sollst nicht Rache üben an deinem Nächsten, noch Groll gegen ihn hegen. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Ich bin ADONAI.“

Diese Gebote sprechen von unserer Beziehung zu Glaubensgeschwistern und Familienangehörigen und zu Menschen, mit denen wir tagtäglich zu tun haben. In Matth.18,34-35 finden wir eine richtig harte Warnung zu diesem Thema, für jene, die diese Gebote missachten. JEDEN TAG sollten wir unseren Feinden und jenen, die gegen uns beten und uns verwünschen oder verfluchen, vergeben. Wir sollten dies hörbar aussprechen, um die geistlichen Ketten zu zerschlagen, die sich, ohne uns dessen bewusst zu sein, bilden, und damit wir wiederum Vergebung von Elohim erlangen für unsere Verfehlungen und Sünden.

26 „Ihr sollt nichts mit Blut essen. Ihr sollt keine Wahrsagerei, keine Zeichendeuterei treiben.“

In diesem Gebot gebietet Elohim uns zweierlei: Nichts zu essen, was Blut enthält (Blutwurst, Fleisch, das nicht gut durch ist, usw.) und uns nicht zu wenden an jene, die Okkultismus praktizieren; oder Teil der sogenannten ’New Age‘-Bewegung sind und einige dieser Dinge praktizieren, wie beispielsweise gewisse orientalische Kampfsportarten, die mit Dämonen arbeiten, um sich übernatürliche Kräfte anzueignen; noch an jene, die Wahrsagerei (beispielsweise mit Tarot-Karten) betreiben; noch an sonstige okkulte Praktiken. In Wa’iqrá/‘3.Mose‘ 20,6 und 20,27 finden wir einen Fluch Elohims, der jene trifft, die dies getan haben oder weiterhin tun. Wer dies getan hat und nicht freit davon ist, sollte seine messianischen Rabbiner bitten, ihn ganz zu befreien von all diesen Dingen der Vergangenheit. Diese Dinge verschwinden nämlich nicht automatisch wenn man Ieschúa annimmt, egal was man uns gelehrt hat.

28 „Ihr sollt keine Einschnitte an eurem Leibe machen wegen den Toten, noch eure Haut tätowieren! Ich bin ADONAI.“ Es ist ganz klar, dass wir uns keine Tätowierungen, (die heutzutage so in Mode sind), machen lassen sollen. Noch sollten wir unseren Kinder oder Enkeln erlauben, sich welche machen zu lassen. Es ist ratsam für denjenigen, der schon welche hat, dass er sie sich mit Laser entfernen lässt, und dass er Elohim um Vergebung bittet, weil er sie sich in Unkenntnis hat machen lassen.

Wir könnten das Buch ‘3.Mose‘/Wa’iqrá noch so weiter studieren. Wir meinen jedoch, dass unsere Leser mit dem bis hier Studierten zur Genüge etwas Grundsätzliches verstanden haben sollten: Abgesondert/Qadosch zu sein hängt davon ab, die Gebote Elohims zu erfüllen und Ihm gehorsam zu sein in allem, so gut wir können, nach und nach jeden Schabbát etwas mehr, jedes Jahr etwas mehr. Elohim hat Seine Gebote NICHT dazu gegeben, uns das Leben schwer zu machen. Im Gegenteil, Seine Gebote ermöglichen es uns, Seine Segnungen zu empfangen und jedes Jahr Ihm mehr und mehr ähnlich zu werden; uns unserer Defekte, unserer psychischen Krankheiten und unserer ererbten defekten Gene zu entledigen; und uns zu reinigen von allem, was nicht von Ihm ist. – So, wie wir es an Passah/Péssach getan haben, als wir allen Sauerteig/Chámetz der Sünde aus unserem drei-geteilten Sein [Geist, Seele und Leib] entfernt und Matzáh gegessen haben als Symbol der Reinheit und Ieschúas in uns).

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