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Jueves, 03 Marzo 2016 11:29

PARASCHÁH Nr. 22 WAIAQHÉL/UND VERSAMMELTE

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 22
WAIAQHÉL/UND VERSAMMELTE

25. DES ZWÖLFTEN MONATS DES JAHRES 5776
5. MÄRZ 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 35,1-40,38
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7:-51-8,21

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © *|CURRENT_YEAR|* von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DEN RYTHMUS ELOHIMS ERLERNEN“

In unserem geistlichen Leben mit Elohim, (wie im mentalen und physischen), gibt es einen gewissen Rythmus, den wir erlernen und dem zu folgen wir beginnen sollten. Diesen Rythmus finden wir z.B.: in den sechs Tagen Arbeit und einem Tag Ruhe; in den Laufbahnen der Planeten; im Rythmus der Erde um die Sonne, der den Tag und die Nacht produziert; und in hunderten anderen Rythmen, die nicht so offensichtlich, aber ebenso real und gegenwärtig sind, wie etwa das Wachstum des Menschen vom Baby zum Greis, usw.

In dieser Parascháh zeigt Elohim uns diesen Rythmus in allem, was Er Moschéh (und Moschéh seinen Helfern, besonders dem Betzalél) aufträgt. So wird dem Bau des Mischkán/Stiftshütte eine Ordnung und ein Rythmus aufgedruckt, der das gesamte Universum durchdringt.

Dieser Rythmus ist, wenn auch unsichtbar, nicht nur in unserem physischen Leben gegenwärtig, sondern auch im geistlichen und mentalen. Es gibt Momente in unserem Leben, da Elohim uns drängt, vorwärtszugehen, und zwar mit Tempo. Und in anderen Momenten bleibt die ‘Wolke, die das Volk Israel am Tage leitete‘ über uns stehen, wie um uns zu verstehen zu geben: „Bleib stehen, bis Ich dir sage!“ Aber weil wir sie nicht wahrnehmen und nicht gewohnt sind, Seinem Willen zu gehorchen, beachten wir es nicht und gehen nach unserem eigenen Rythmus vorwärts, womit wir Probleme aller Art auf uns laden.

Unser Körper reflektiert diese Rythmen. Mal sind wir voller Energie und Tatendrang und tun unser Tagewerk mit ganzer Kraft. Ein anderes Mal haben wir gerade einmal die Kraft, das Nötigste ‘auf die Reihe zu bekommen‘. Dasselbe passiert in unserem mentalen und geistlichen Leben. Wir müssen diese Rythmen Elohims verstehen und uns nach ihnen richten.

Viele von uns wollen am liebsten losrennen, wenn wir eigentlich ruhen sollten und ruhen, wenn wir eigentlich mit ganzer Kraft (‘volle Kanne‘) losrennen sollten, um soviel wie möglich zu schaffen in dem Zeitfenster, das Elohim uns geöffnet hat. In Qohélet/‘Prediger‘ lesen wir schon: „…Pflanzen hat seine Zeit, und Gepflanztes ernten hat seine Zeit.“

Wenn wir wollen und Ihn darum bitten, wird Elohim uns ‘eine Wolke am Tage und eine Feuersäule in der Nacht‘ auf den Weg stellen, damit wir nie zur falschen Zeit laufen oder ruhen, sondern immer nach Seinem Rythmus vorwärtsgehen, wie Er es für uns vorgesehen hat – und nicht nach unserem Fleisch, das nichts weiss, aber trotzdem alles zu wissen meint.

Ist jetzt der rechte Moment, zu tun, was Sie im Begriff sind, anzufangen? Hat Elohim es Ihnen auf irgendeine Art oder Weise gesagt (durch Prophetie, Traum, einen Mitmenschen, die Torah)? Wenn es nicht so ist, HÖREN SIE SOFORT AUF mit allem, was Sie gerade tun. Und beginnen Sie, Elohim über ALLES zu befragen, was Sie tun oder zu tun im Begriff sind, um sich schlimmeren Schaden oder Probleme zu ersparen. Viele davon könnten nicht wieder gutzumachen sein.

Alles ist ein Problem der Synchronisation der ‘himmlischen Musik‘ mit Elohim. Wir sollten ‘Seine Musik‘ spielen, nicht unsere eigene. Wir sollten uns nach Seiner Musik bewegen, nicht nach unserer eigenen. Elohim ist der Dirigent eines riesigen Orquesters, in dem jeder von uns ein Instrument hat und eine Melodie zu spielen hat – im richtigen Moment, nicht davor, nicht danach.

Jeder muss der richtige Mensch dafür sein, mit dem richtigen Instrument, mit der richtigen Partitur, die ihn leitet, im RICHTIGEN MOMENT eines gut organisierten und dirigierten Konzertes zu spielen. So ist das Große Orquester Elohims. Und wie ein Musiker, sollten auch wir sein. Wir sollen weder vor noch nach dem spielen, was die Partitur uns angibt. Wir sollten während des ganzen Konzertes aufmerksam die Partitur begleiten, um genau zu wissen, wann wir unsere Instrumente auspacken müssen und wann, in Harmonie mit dem ganzen Orquester, unser Einsatz dran ist.

Römer 8,14 sagt es ganz klar: „Denn alle, die durch den Rúach/Geist Elohims geleitet werden, sind Kinder Elohims.“ Werden Sie vom Rúach Elohims geleitet oder von Ihren eigenen Wünschen oder dringenden Bedürfnissen?

Anders ausgedrückt: Elohim hat jedem Menschen eine ‘private‘ Melodie gegeben, die er NACH DEM RYTHMUS ELOHIMS spielen soll. Ohne uns dessen bewusst zu werden, ist unsere ‘private‘ Melodie jedoch ein Teil des riesigen Konzertes, in dem in diesem Moment ca. 7.4 Milliarden Menschen in der Welt spielen. Was wir lernen müssen ist: wann und wo wir zu spielen haben und welches Instrument Elohim uns in diesem Konzert zu spielen gegeben hat. Und dann müssen wir lernen, die Partitur zu lesen und das Instrument zu spielen, um nicht im falschen Moment zu spielen oder verstimmt zu klingen.

WIE PASSE ICH MICH DEM RYTHMUS ELOHIMS AN?

Die ‘Millionen-Dollar‘-Frage ist nun: Wie passe ich mich dem Rythmus Elohims an und spiele die Melodie, die zu spielen meine Bestimmung ist?

Hier 4 Schlüssel dazu:

Den ersten Schlüssel finden wir in Titus 1,1, wo es heißt.: „Schául/Paulus, ein Sklave Elohims, und ein Gesandter/Schelíach von Ieschúa ha Maschíach/dem Messias, nach dem Vertrauen/Emunáh der von Elohim Auserwählten und nach der Erkenntnis der Wahrheit, die (dem Rúach) der Furcht vor Elohim entspricht.“ (nach Ieschaiahu/Jes.11,2) (das Unterstrichene ist unser).

Wir sollten DIE WAHRHEIT (ELOHIMS) VERSTEHEN. Nicht irgendeine Wahrheit, wie etwa meine eigene oder Ihre oder die von irgend jemand anderem. Es geht hier um die Wahrheit, die daraus entspringt, dass wir den GEIST DER FURCHT ELOHIMS /RÚACH IR’AT ADONAI haben! Wenn wir diesen Geist haben, bekommen wir auch – wie es in Ieschaiahu/Jes. 11,2 heißt – den Geist der (geistlichen) Weisheit/Rúach Chachmáh, um viel Dinge zu verstehen, die nur durch Offenbarung von Elohim zu verstehen sind. Wenn wir hier nicht aufpassen, haben wir nur eine menschliche, mentale ‘Wahrheit‘. Und die nützt uns nicht viel, weil sie nur dazu taugt, Diskussionen mit anderen anzufangen, die auch nur ihre eigenen mentalen menschlichen ‘Wahrheiten‘ zu bieten haben.

Und das Fundament dieser Wahrheit besteht darin, einen Geist/Rúach, den Geist/Rúach der Furcht vor Elohim zu haben. Dies ist das stabilste Fundament, das wir für alles haben können, denn mit Ihm in unserem Leben gibt es keinen Betrug - wenn wir auf dieses Fundament bauen und uns nicht durch die mentalen ‘Wahrheiten‘ der Menschen manipulieren lassen.

Der zweite Schlüssel befindet sich in einem Satz im Tanach, wo Israel das ‘Licht der Heiden/Góim/Götzendiener genannt wird (viele Übersetzungen haben dies als ‘Völker‘ übersetzt). Als messianische Juden sollten wir anders sein, so, wie das jüdische Volk ‘geprägt‘ war, anders zu sein: Licht für die Góim zu sein, die nicht den Wahren Elohim hatten, noch haben.

Als messianische/messianisch-renovierte Juden sind wir die geistliche Fortsetzung des schriftmäßigen Judentums von vor über 2.000 Jahren und trachten danach, die Fortsetzung des messianischen Judentums des Rebbe Ieschúa des 1. Jahrhunderts zu sein.

Wegen der Ablehnung des ‘Auserwählten Volkes‘ hat die Welt in den vergangenen 2.000 Jahren in geistlicher Finsternis gelebt. Sogar der Ausdruck ‘Auserwähltes Volk‘ wird von vielen nicht-jüdischen Gläubigen abgelehnt oder aber sich selbst zugeschrieben. Folge dieser Ablehnung haben Betrug und geistliche und mentale Finsternis ihren Weg in die Welt gefunden. Erst seit ca. 30 Jahren ist Elohim dabei, diese zu beseitigen – in jenen, die Seine Wahrheit (nicht die der Menschen), erkennen wollen.

Dieses geistliche Licht macht den Unterschied. Viele Dinge, die verloren oder gefälscht waren, werden wiederhergestellt und restauriert: Namen, Situationen, Lehren, geistliche und mentale Wahrheiten, und vieles mehr. Alles kommt zurück an seinen Platz – für jene, die bereit sind, den Preis dafür zu zahlen: die Wahrheit nicht nur zu hören, sondern sie sogar (was noch schwerer ist) zu verbreiten.

Der dritte Schlüssel befindet sich in der Toráh. Die Gemeinde ist – selbst wenn sie dies nicht merkt –berufen, zu ihren jüdischen Wurzeln zurückzukehren, von denen sie sich durch die Lehren der ‘Kirchenväter‘ entfernt hat. Dies geschieht in Vorbereitung auf das naheliegende Zweite Kommen des Messias/Maschíach Ieschúa.

Das jüdische Volk hat (wie oben schon erwähnt) einen Rythmus. Dieser Rythmus sind die Feste Elohims, die Er Seinen Nachfolgern (sowohl den Juden nach dem Blut, wie denen, nach dem Glauben - wie Sie) hinterlassen hat. Im Judentum werden diese Feste ‘der Rythmus des Lebens‘ genannt. Dies ist ein ziemlich genauer Ausdruck (da er von Elohim selbst stammt), um uns ein Gesamtbild Seiner Absicht mit Seinem Volk, den Juden, zu geben. Dieser Rythmus ist ein Zyklus von Opfergaben, Festen, Buße, Feiern und einem Zurückkehren/Teschuváh zu dem Elohim unserer Väter, Abraham (dem ersten Heiden, der durch den Glauben Jude wurde), Itzchák und Jaakob.

In Waiqrá/‘3.Mose‘ werden die Feste ‘der Rythmus des Lebens‘ und ‘die Jahreszeiten Elohims‘ genannt. Diese Feste (welche den wöchentlichen Schabát mit einschließen), sind der Lebensrahmen, den Elohim uns gibt, damit wir in ihm leben und uns ihm anpassen, zu unserem Wohl und um Seines Segens würdig zu sein.

Der vierte und letzte Schlüssel liegt in unseren Beziehungen zu anderen. Wir müssen das ‘Timing‘, starke zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen, erkennen. Wir sollten aufhören, zu versuchen, andere zu ‘reparieren‘. Statt dessen sollten wir sie einfach nur lieben, während wir dem ‘Timing‘ Elohims und Seiner Liebe erlauben, sie zu verändern.

Jedes Mal, wenn wir versuchen, jemanden zu verändern, versuchen wir im Grunde genommen, ihn zu kontrollieren. Natürlich kleiden wir es in Worte wie: „… zu deinem Wohl“. Aber in Wirklichkeit erwarten wir ein anderes Benehmen von ihnen und versuchen, sie zu verändern, um diese Verhaltensweisen zu erreichen.

Die Kontrolle sollten wir Elohim überlassen und uns Seinem Rythmus öffnen. Elohims ‘Timing‘ ist da, wo das Leben, die Liebe, die Freude, der Friede/Schalóm, usw ohne Hindernis fließen darf.

  1. Versuchen Sie nicht mehr, die Sie Umgebenden zu verändern.
  2. Überlassen Sie die Kontrolle der Folgen Ihres Handelns und Ihre Angelegenheiten Elohim.
  3. Achten Sie auf die Rythmen Elohims in Ihrem Leben.
  4. Antworten Sie auf diese Rythmen dadurch, dass Sie die Unterbrechungen, die diese in Ihrem Leben bedeuten, lieben.
  5. Entspannen Sie sich und genießen Sie das Leben in Elohim und lassen Sie sich von Ihm lieben.

Sind Sie bereit, die Wahrheit zu hören? Sind Sie bereit, den (sehr hohen) Preis zu zahlen, sie zu verbreiten? Ich ermutige Sie, dies zu tun, zur Kavót/Ehre des Namens des Elohims Israels und des Maschíach/Messias Israels, der bald mit uns und ‘unter uns‘ (‘Imánu El‘) sein wird.

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