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Jueves, 25 Febrero 2016 03:40

PARASCHÁH Nr. 21 KI TISSÁ/WENN DU (DAS VOLK) ZÄHLST!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHÁH Nr. 21
KI TISSÁ/WENN DU (DAS VOLK) ZÄHLST!

18. DES ZWÖLFTEN MONATS (ADAR א) DES JAHRES 5776
27. FEBRUAR 2016

Torahlesung: Schemót/Namen/„2.Mose” 30,11-34,35
Haftaráh: Melachím Alef/1.Könige 7:40-50

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe

Copyright © 2016 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

Shemót/Namen/„2.Mose”…31:12-13: „Und ADONAI redete mit Mosheh und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich: ‘Meine Schabbatót sollt ihr beobachten! Denn ein Zeichen ist dies zwischen euch und Mir für alle eure Geschlechter, damit man (in aller Welt) wisse, dass ich ADONAI bin, der euch heiligt.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
„DIE ESSENZ DES SCHABAT“

Diese Parascháh berührt ein im Judentum bedeutendes Thema, das voller Symbolik ist: den Schabát.

Wir schreiben diesen Artikel als geistliche und mentale Anleitung für jene, die ihr Verständnis der Feier dieses Bundes - den Elohim mit dem jüdischen Volk (nach dem Blut und dem Glauben) geschlossen hat - vertiefen und erweitern möchten.

Der Buchstabe Sáin (z), der bildhaft für die Nummer 7 im Alef-Bet steht, repräsentiert das Geistliche und den Kampf, um jene Ebene im Universum zu erreichen.

Außerdem repräsentiert die 7 (laut dem Macharal von Prag) grafisch die sieben möglichen Richtungen: Norden, Süden, Osten, Westen, oben, unten und zusätzlich in der Mitte, unser inneres Sein. Dieses letzte (unser Sein) unterliegt unseren Wünschen, Kämpfen, Träumen, Werten, Ambitionen, Gefahren, Angriffen usw. Dieser 7. Punkt (unser Sein) ist das Zentrum all dieser Kräfte, die uns angreifen, gefangennehmen oder anziehen. Das Resultat davon, wie wir mit diesen zentrifugalen und zentripetalen Kräften umgehen, ist das Resultat unseres Lebens. Dies ist in der Nummer 7 (z) repräsentiert, welche die Form eines Dolches hat und deshalb den Kampf in unserem Leben repräsentiert.

Im Falle des Schabát jedoch: hat Elohim uns den Bund angeboten - aus diversen Gründen, u.A., um uns mehr als nur eine Lektion zu erteilen. Eine dieser Lektionen ist, dass der Schabát das Auge des Tornados sein soll, in dem totale Stille herrscht. Der Tornado an sich sind die restlichen 6 Tage der Woche, die wir kämpfend verbringen, in dem Versuch, unsere Ziele zu erreichen, um uns im Auge des Tornados zu bergen: dem einzigen Tag, den Elohim „gesegnet und geheiligt hat“.

 

 

 

DIE GEOMETRIE DES SCHABÁT

Es ist sehr interessant (im Blick auf diese Bedeutung) zu verstehen, dass ein Kreis aus einem Umkreis und dem Radius - einer geraden Linie zwischen dem Zentrum des Kreises und jedem Punkt des Umkreises - besteht. Wirklich aufschlussreich ist jedoch, dass sich der Umfang aus der sechsfachen Summe des Radius ergibt (U=6R).

Das heißt, dass wir hier in geometrischer Form ein Design der Woche haben: der Kreis (die 6 Tage der Woche) und der Mittelpunkt (der Schabát). Die Distanz zwischen diesem und den Tagen der Woche ist 6 mal größer. Wenn wir uns nun eine Spirale vorstellen, die in einem Trichter aufwärts strebt, dann haben wir die perfekte geometrische Form, um die aufeinanderfolgenden Gruppen der 6 Tage der Woche in einem Jahr darzustellen.

Die Schabatót repräsentieren die gerade Linie in der Mitte des Trichters, von einer Öffnung zur anderen. Kein Schabát gleicht dem anderen, wenn wir ihn zu halten versuchen. Jeder Schabát ist höher als der vorangegangene. Jeder Schabát repräsentiert eine (in der Woche, die ihm vorangeht) zu erfüllende Absicht/Tachlít. Langsam aber sicher sollten wir im Gebet darum bitten, dass sich unsere Absicht/Tachlít für die jeweilige Woche erfüllt. Die 6-Tage-Woche mündet wie ein Fest mit Feuerwerk im Schabát.

Der Schabát und die Woche stehen unter der Spannung zwischen ’tun’ und ’sein’. Unser fleischliches Ich will ’tun’, um zu ’haben’. Unser Ich mit Ieschúa ha Maschíach in uns sollte jedoch danach streben, zu ’sein’. Es sollte dazu als erstes das ’Haben’ ablegen und dann das ’Tun‘, um sich dem ’Werden‘ als Ziel unseres kurzen Lebens zu widmen.

Der Schabát gehört Elohim und wir sollen ihn Ihm zurückgeben, damit Er uns sagt, was wir am jeweiligen Schabát tun sollen. Wir messianische Juden, die wir den Rúach ha Qódesch und Ieschúa ha Maschíach haben, sollten nicht einfach nur bei Gruppengebeten stehenbleiben. Diese sind spitze, wenn es nichts Besseres gibt. Wir jedoch sollten vorangehen, und Elohim jeden Schabát fragen, welche Absicht/Tachlít Er für den jeweiligen Schabát für jeden von uns hat, und versuchen, diese zu erfüllen. Wenn wir das nicht tun, haben wir den darauffolgenden Schabát, um uns anzustrengen, dies zu erreichen. In Pirkéi Abót/Sprüche der Väter steht, dass Elohim nicht den Erfolg, sondern die Anstrengung belohnt. Strengen wir uns also an, jeden Schabát eine Stufe der Iaakóbs-Treppe in die Himmel/le Schamáim hinaufzusteigen.

FREIHEIT, UM IHM ZU DIENEN

Dieses Fortschreiten ist auch in den Jahresfesten zu beobachten. Pessach feiert die Freiheit des Körpers aus der Sklaverei Mitzráims/Ägyptens. Von da gehen wir weiter bis Schavuót mit der Übergabe der Toráh am Sinai, das unsere Psyche (mental) befreit, um Elohim zu dienen. Ieschúas Kommen hat unseren Rúach/Geist befreit, um ADONAI mit Ieschúa in uns durch den Rúach/Geist zu folgen. FREIHEIT, UM IHM ZU DIENEN.

Dies ist das Muster der Feste von Pessach, über Schavuót und bis Sukót. An Pessach befreit Elohim unseren Körper jedes Jahr ein wenig mehr. An Schavuót gibt Er unserer Psyche Freiheit durch das Verständnis und den Gehorsam gegenüber der Toráh. An Ióm Teruáh feiern wir das bevorstehende Kommen des Messias/Maschíach, der uns schon vor 2.000 Jahren (an Pessach!) die Freiheit des Rúach/Geistes gegeben hat, damit wir ADONAI mit unserem dreidimensionalen Sein dienen.

So hat jedes Fortschreiten auf der Aufwärtspirale mehrere aufeinanderfolgende Zyklen: den der 6 Tage der Woche gefolgt vom Schabát, und den der Jahresfeste. Es gibt noch andere Zyklen: Schlaf-Arbeits Zyklus, Nacht-Tag, Tage der Reinheit - Tage der Unreinheit, usw. Jeder davon hat eine geistliche Bedeutung, auf die es, wie wir sehen werden, ankommt.

Wie die Beziehung Pessach-Sukót das Mittel ist, DIE FREIHEIT ZU ERREICHEN, UM IHM ZU DIENEN (Freiheit, um Sklave Elohims zu sein), so erfüllt die Beziehung der 6 Tage der Woche-Schabát dasselbe Ziel: freiwerden, um einmal die Woche Sklave zu sein.

Der Schabát ist ein Tag, um die Einheit mit Elohim durch Ieschúa zu suchen. Diese Einheit beginnt damit, dass wir Seinen Willen und nicht unseren tun – wie es in Ieschaiáhu/Jes.38,13 steht. Der Schabát gehört nicht uns! Das ist wie mit dem Zehnten. So, wie es Fluch bringt, sich am Zehnten zu vergreifen, so hindert es unser geistliches Wachstum, zu meinen, wir wären die Herren des Schabát. Wir sollten jeden Schabát Elohim übergeben und Ihn bitten, nach Seinem Willen darüber zu verfügt.

Wenn wir die zykische Natur des Universums verstehen, werden wir beginnen, den Schabát besser zu verstehen. So, wie Elohim die sündige Welt in den Tagen Nóachs durch eine riesige Teviláh/rituelles Bad (was wir als Sindflut/Mabúl kennen) reinigte, so ist jeder Schabát eine Teviláh für Sein Volk. Es reinigt sich darin von der Verunreinigung der Welt, indem es in der Gegenwart ADONÁIs weilt, oder dies zumindest anstrebt.

Deshalb ist es wichtig, folgendes zu verstehen: Das Wichtigste (die Essenz) des Schabát ist: die Einheit/Achdút mit Elohim zu suchen. Das gewohnte Ritual ist nur eine Fassade, das die Essenz verdeckt. Nicht mehr als das zu erreichen bedeutet, dass wir nicht weiter vorgedrungen sind als bis zur Verkleidung, ohne das Innere zu sehen zu bekommen. Die Rituale sollten nur ein Gefäß sein, um zur Einheit zu gelangen. Sie sind aber nicht das Endziel des Schabát.

Unser Rúach/Geist sollte versuchen, bis zur Essenz jeden Aspekts des Schabát durchzudringen. Wir sollten uns nicht mit den 33 Jahrhunderte lang vererbten äußeren Hüllen zufriedengeben. Die Hüllen mögen spitze sein – wenn wir dahinter blicken können. Wenn wir sie aber nur benutzen, um den Schabát herumzukriegen, laufen wir auf einem zugefrorenen Fluss herum, statt in die reinigenden Wasser desselben einzutauchen.

Die Gesetze der Nidáh/Unreinheit wegen der Menstruation der jüdischen Frau, sind Chuqím und enthalten auch eine Lehre zum Verständnis des Schabát und seines Zyklus. In der Toráh steht, dass eine Frau für 7 Tage tumáh/unrein ist, wenn sie einen Sohn oder für 10 Tage wenn sie eine Tochter geboren hat. In dieser Zeit darf sie keinen Geschlechtsverkehr mit ihrem Mann haben. Nach der Teviláh/rituellen Bad und den der Nidáh/Unreinheit entsprechenden Tagen, erlangt die jüdische Frau ihr Taharáh-/Rein-Sein zurück. Welche geistliche Lehre können wir hieraus ziehen? Elohim spricht auch hier zu uns von Zyklen, wie dem des Schabát und dem der Jahresfeste.

Die Geburt ist das größte Zeichen/Ót, das eine jüdische Frau in ihrem Leben zustande bringen kann: ein menschliches Wesen zu gebären. Dies ist ein geistliches ‘Aufsteigen‘, das von einem geistlichen ‘Absteigen‘ gefolgt ist, das durch die Chuqím der Nidáh/Unreinheit zugedeckt wird. Mit dem Schabát ist es genauso: Der Schabát ist der reinste Tag der Woche. Er erhebt sich aus den Arbeitstagen. Aber es folgt ihm ein tahor/unreiner Tag. Ihm folgt die größte Unreinheit: der Sonntag. Und gerade dies ist der von der mitraistischen Kirche auserwählte Tag, um die Geburt des Sonnen-‘Gottes‘ (Mihr/Mitra) zu feiern – gerade im unreinsten Moment der Woche. Daher ist es wichtig, dass das christliche Volk erwacht und die Wahrheit über diese beiden Tage erkennt – Einer heilig/qadósch und der andere total unrein/tahór. Der unreine Tag folgt unweigerlich auf den heiligen/qadósch, wie die Tage der Nidáh auf die Geburt eines Babys. Die Tage der Nidáh bei der Geburt eines Mädchens sind zehn, weil das Zeichen/Ót, ein Mädchen zu gebären, das wiederum Menschen gebären wird, entsprechend größer ist.

Wie der Beit haMiqdásch/Tempel Iruschaláims der heiligste/qadósch ORT im All ist, so ist der Schabát die heiligste/qadósch ZEIT der Woche, während Ióm ha Kipurím der heiligste/qadósch Tag des Jahres ist.

Uns am Schabát der weltlichen Aufgaben zu enthalten schafft uns Zeitfenster, um uns mit dem Willen Elohims für uns, für MICH an DIESEM Schabát zu füllen.

Der Freitagabend/Erev Schabát hat außerdem einen Beigeschmack physischen Todes, da der Schabát unser zukünftiges Leben im Olám haBá/der Kommenden Welt darstellt, dem der Tod vorangeht.

Und zuletzt: Der Große Schabát wird die Messianische Ära sein, die schon vor der Tür steht (viel dichter, als wir meinen). In ihr werden wir für Tausend Jahre leben, und einige werden herrschen – jene von uns, die wir hier (von Elohím) ‘beherrscht worden sind‘, d.h.: jene, die wir den Willen Elohims getan haben. Bereiten wir uns vor auf Erev Schabát und auf den Großen Schabát!
SCHABÁT SCHALÓM! wünscht Ihnen, der Rébbe Julio Dam, die Rebetzin Sarita Varzán de Dam, ihre Familie und messianisch renovierte Synagoge aus Asunción und Ayolas, Paraguay; Oberá und Corrientes, Argentinien; Lomas de Zaragoza, Apizaco; CD. Guzman, Jalisco; Yauquemecan, Tlaxcala, Sinaloa, Mexico City, Colima, Mexico; Paris, Frankreich; UND WO IMMER ELOHÍM NEUE MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGEN ERÖFFNET.
© Messianisch Renoviertes Judentum 2016. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. Beim Zitieren dieser Parascháh müssen die Identifikationsdaten miterwähnt werden.

FESTE 5777/2016
(alle Tage beginnen am Abend vorher bei Sonnenuntergang)
ROSCH HASCHANÁH 5777und Rosch Chódesch Nisán/Avív: 9. April 
PESSACH:  23. April 
CHAG HA MATZÓT (Fest der ungesäuerten Brote): 23. bis 29. April
ÓMER-ZÄHLUNG: 24. April bis 12 Juni
SHAVUÓT: 12. Juni 
IOM TERUÁH: 3. Oktober
IOM HA KIPURIM:  12. Oktober
SUKÓT: 17. bis 23. Oktober
SCHMINI HATZERET: 24. Oktober

Bücher:
In englisch: 
http://www.amazon.de/How-Become-Elohims-Friend-Julio-ebook/dp/B00OGKQA54 
http://www.amazon.com/HEBRAISMS-THE-ORIGINAL-RENEWED-COVENANT/dp/1941173128
Alle anderen Bücher nur in Spanisch. 
Erstausgabe: „PACTO RENOVADO DE ESTUDIO“ [Der „Erneuerte Bund, Studienausgabe“ (N.T.), nur in Spanisch] als Studienausgabe mit 700 Seiten und Tausenden von Kommentaren. 
Eine messianisch renovierte Übersetzung, welche die Originalsprache (Hebräisch), die Kultur Ieschúas, die des 1. Jahrhunderts (die hebräische Kultur!) mit Tausenden von Übereinstimmungen mit dem TANÁCH (A.T.) und die durch die Zurückübersetzung von Griechisch in Hebräisch und von da in Spanisch, nachdem es ca. 2000 Jahre unbeachtet geblieben war, geschafft hat, mehr als 700 Hebraismen (hebräische Redewendungen) zu enddecken, unter anderem: „gutes Auge“ = freigiebig, „böses Auge“ = geizig, habsüchtig.

Preise: Beide Bände zusammen kosten US$ 50.- plus Versandtkosten via Einschreibe-Luftpost von US$ 20.- bis 30.-, je nach dem Land, in dem Sie sich befinden.

Neuste Veröffentlichungen siehe: http://www.beitshalom.org/index.php/libros 
“EL JUDAÍSMO MESIÁNICO MUNDIAL. VOLVIENDO AL DESTINO ESTABLECIDO POR ELOHÍM” [Das Weltweite Messianische Judentum. Zurück zum von Elohím bestimmten Ziel] 
EL JASÍD ESPIRITUAL [Der geistliche Chassíd]
© Messianisch Renoviertes Judentum 2016. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved.
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