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Viernes, 14 Agosto 2015 08:19

Paraschah Nr. 47 REÉH / SIEHE!

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

Paraschah Nr. 47 REÉH / SIEHE!

30. des fünften Monats (Av) des Jahres 5776/ 15. August 2015

Torahlesung: Dwarím / Reden / „5.Mose" 11,26-16,17

Haftarahlesung: Ieshaiáhu /„Jes.“54,11-55,5

Julio Dam

Messianisch Renovierter Rebbe

(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright 2015 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

Dwarím/Worte/„5.Mose” 15,15: „Gedenke, dass du Sklave warst in Ägypten/Mitzráim und dass ADONÁI, dein Elohím, dich erlöst hat…“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH

„WAS ES HEISST, SKLAVE ZU SEIN UND WIE MAN BEFREIT WIRD“

Viele von uns sind (gesellschaftlich gesehen) Sklaven, selbst wenn wir frei zu sein scheinen, wir merken es nur nicht. Noch weniger wissen wir, wie man gerettet wird, wie man frei wird. Davon werden wir in dieser Parascháh sprechen.

Um zu verstehen, warum wir Sklaven sind, müssen wir zu allererst verstehen, was Freiheit ist. Es gibt zwei Arten von Freiheit: ‘Freiheit VON‘ und ‘Freiheit FÜR‘. Mit Elohím müssen wir die Freiheit VON erreichen und uns Ihm unterordnen, um die ‘Freiheit FÜR‘ das zu erreichen, was wir nach dem Willen Elohíms werden sollen. ‘Freiheit VON‘ heißt: frei zu sein von, nicht gebunden zu sein an Gedanken, Worte, einengende Denkschemas, und besonders nicht an Handlungen, die nicht dem Willen Elohíms noch dem unseren entsprechen. Viele Gläubige sind an Gedanken gebunden, die ihren Ursprung in ihrer Kindheit haben, in der Pubertät oder Judgendzeit, oder sogar im Erwachsenenalter, Gedanken, die sie einengen, weil sie sich vor Jahren, als sie ihren Weg mit Elohím zu wandeln begannen, nicht den grundlegenden Fragen gestellt haben.

„Was will Elohím, dass ich werde?“ „Was muss ich unterlassen, zu denken, zu sagen und zu tun, weil es Elohím nicht gefällt?“ Mit anderen Worten: „Gibt es Gedanken, Worte und Handlungen, die Elohím nicht gefallen, und die uns nicht zum geistlichen und psychisch-mentalen Erfolg verhelfen, die wir jedoch nicht einmal bemerken?“

Natürlich gibt es sie! Es gibt diese Gedanken, Worte und Handlungen die, wenn wir uns hier verändern, unseren Charakter und unser Verhalten verändern. Als Resultat wird uns dies ein gutes und erfolgreiches Leben einbringen, ‘frei VON‘ und bereit und ‘frei daFÜR‘, mit Elohím zu sein und in allem das zu WERDEN, was Er will.

HABEN VERSUS SEIN

Eines der Hauptprobleme unserer Zeit – wenn nicht das einzige – ist, dass zu haben für die Allgemeinheit wesentlich wichtiger ist, als zu sein. Für Elohím ist es genau umgekehrt. Das Resultat dieses weltweiten mentalen Ambientes ist, dass wir unser ganzes Leben damit verbringen, danach zu streben, zu haben, während Elohím will, dass wir unser Leben damit zubringen, danach zu streben, zu sein.

Eines der Hindernisse, um zu sein, ist: das übermäßige Interesse an Wertlosem, abgesehen von schädlichen Freundschaften. Interesse für Wertloses können wir definieren als das Interesse am Oberflächlichen von allem und das fehlende Interesse an Tiefgründigem. Dies kann auch auf Menschen angewandt werden: uns interessiert das Äußere, das Aussehen, aber sein Charakter, seine Eigenheiten und Interessen sind uns egal. Dieses Interesse gehört mit zum Interesse am Wertlosen. Ein Kind Elohíms sollte wissen, dass das Physische vergänglich ist, das Geistliche dagegen Bestand hat.

Weitere Probleme sind wertlose Unterhaltungen und das Interesse für wertlose Dinge, für das Banale, Unbedeutende. Wir reden über Rockgruppen (was nicht von Elohím ist), sehen uns Horror-Filme an (was auch nicht von Elohím ist) und reden Wertloses über Leute, nur weil sie berühmt sind. All das bereichert uns nicht, es bringt uns nichts.

Unsere Unterhaltungen und unsere Freundschaften sollten sich drastisch zum Geistlichen und zu geistlichen Menschen hin verändern, die Interesse haben an den Dingen Elohíms und an der Toráh. Dies sollten unsere Interessen und Freunde sein: Erbauliche, die uns zu SEIN helfen und nicht nur zu HABEN, denn das Haben vergeht wie der Wind, das Sein aber bleibt. Der jüdisch-messianische Gläubige, der sich angewöhnt, mit Elohím zu reden, wird geistliche Schätze ernten. Wer sich jedoch mit vorgefertigten Gebeten begnügt, und sich angewöhnt, Sinnloses zu schwätzen und zu denken, verplämpert sein Leben. Er weiss schließlich nicht, wie lang er leben wird. Es gibt SEHR junge Leute, die ganz unerwartet von dieser Erde scheiden, niemand hätte dies erwartet, am wenigsten die Person selbst. Was hat er/sie aus seinem/ihren kurzen Leben gemacht?

EIN ANSTRENGUNGSLOSES, SCHMERZLOSES LEBEN

Ein weiteres Hindernis zum SEIN ist, unser Leben ohne Anstrengung und Schmerz leben zu wollen. Dies ist absolut unmöglich. Selbst wer Elohím am nächsten ist, wird viel Kraftanstrengung benötigen und nicht wenig Schmerzen erleiden – vollkommen in Übereinstimmung mit dem Willen Elohíms, der uns immer etwas beibringen will.

Wir dagegen leben ein Leben mit Facebook und Internet, mit Geschwätz und wertloser Unterhaltung, die nichts zu unserem SEIN beisteuern, aber doch möglicherweise zu unserem HABEN. Lernen interessiert uns nicht, wir wollen nur die Prüfung bestehen, damit wir ein weiteres Jahr sinnlos studieren können, praktisch ohne etwas dazuzulernen.

Die heutige Gesellschaft gibt vor, ohne Anstrengung und Schmerz zu leben. Das ist unmöglich, selbst wenn wir anderer Meinung sind, oder uns bis jetzt das Leben zugelächelt hat.

Etwas zu lernen erfordert viel Anstrengung und Ausdauer. Deshalb lehnt der Mensch es ab und sucht die einfachste und bequemste Lösung: abschreiben vom neben ihm Sitzenden, oder sogar stehlen, um ohne Anstrengung zu haben - und seien es Ideen - um in unserer westlichen so anspruchsvollen Gesellschaft zu überleben, die gleichzeitig so frei ist und so viele Gelegenheiten für jeden bietet, der wenigstens ein wenig Ausdauer und Durchhaltevermögen hat.

Ohne zu merken haben wir, nach und nach, unser Leben in ein Leben verwandelt, das Sklave des HABENs ist, statt auf das SEIN ausgerichtet zu sein und auf die Essenz der Dinge.

EIN AUF DAS SEIN AUSGERICHTETES LEBEN

Die erste Regel, um Erfolg zu haben ist, sich auf etwas zu konzentrieren. Wir müssen uns darauf KONZENTRIEREN, zu SEIN, und vor allem darauf, eine innige Beziehung zu Elohím zu entwickeln. Alles andere kann warten, alles andere ist zweit- oder dritt-rangig oder viel unwichtiger. Wenn wir beginnen, unser Leben so zu sehen, werden wir anfangen, wirklich zu SEIN und wirklich voranzukommen und nicht nur zu überleben.

Wir sollten, wie gesagt, all unsere Energie, all unsere Zeit und Willen jeweils auf eine Sache richten.

Wenn wir uns für eine unter allen anderen Dingen (die wir tun oder denken oder werden können) entscheiden müssten, würden wir wählen, eins zu sein mit Elohím. Dies ist das Höchste und ewig Nützlichste, was uns im Leben passieren kann. „Gleichwie Mein Vater und Ich Eins/Echád sind“ hat Ieschúa gesagt.

Dies ist, was es heißt, die Wahrheit Elohíms zu erkennen, die uns frei macht. Wir verlassen die Sklaverei, von der wir am Anfang dieser Parascháh sprachen. Die Wahrheit Elohims zu erkennen und zu erfahren belebt uns, erneuert uns und gibt uns neue Kraft, um die alltäglichen Herausforderungen mit neuer Energie und Kraft anzupacken.

Die Wahrheit bewusst wahrzunehmen schließt alles mit ein. Es ist nicht etwas partielles, sondern es umhüllt uns ganz. Es gibt uns ein Bewusstsein des Unsichtbaren, des „Unbewussten“, von dem Freud spricht – was wir nicht hören wollen, uns jedoch ganze Erkenntnis vermittelt, die unsere eigenen Erfahrungen mit einschließt. Es geht in diesem Fall um das, was wir wissen wollen von Elohím und Seiner Macht in unserem armseligen sterblichen Leben, das für manche schon dem Ende nahe ist - für andere bleiben noch eineige Jahre, wenn auch (historisch und nicht nur menschlich betrachtet) nicht viele.

Die Wahrheit Elohíms zu kennen und Ihn und unsere Beziehung zu Ihm bewusst wahrzunehmen, rettet uns aus der Sklaverei des Feindes/ha satáns und von der Versklavung an das HABEN, das uns davon abhält, Elohím kennenzulernen, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind, zu produzieren. Und genau das ist die Absicht des Widersachers/ha satáns für jeden Menschen: ihn abzulenken, um ihn mit sich zu nehmen zu seinem eigenen ewigen Ziel: der ewigen Hölle.

Erlauben wir Elohím, uns zu retten und zu befreien? Oder wollen wir weiter Sklaven des HABENs sein, und Sklaven unseres Lebens im kümmerlichen Heute und unserer Arbeit, ohne Erkenntnis des Jenseits und eines liebevollen Elohíms, der uns erwartet wenn wir die Grenze dieses Lebens überschreiten?

Treffen Sie eine weise Entscheidung!

EINEN FROHEN UND FRIEDLICHEN SCHABÁT SCHALOM!wünscht Ihnen, der Rebbe Julio Dam, die Rebbetzin Sarita Varzán de Dam, ihre Familie und messianisch renovierte Synagoge aus Asunción und Ayolas, Paraguay; Oberá und Corrientes, Argentinien; Lomas de Zaragoza, Apizaco; CD. Guzman, Jalisco; Yauquemecan, Tlaxcala, Sinaloa, Mexico City, Colima, Mexico; Paris, Frankreich; UND WO IMMER ELOHÍM NEUE MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGEN ERÖFFNET.

© Messianisch Renoviertes Judentum 2015. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. Beim Zitieren dieser Parascháh müssen die Identifikationsdaten miterwähnt werden.

FESTE 5776/2015

(alle Tage beginnen am Abend vorher bei Sonnenuntergang)

ROSCH HASCHANÁH und Rosch Chódesch 5776: 21.März

PESSACH:  4. April

CHAG HA MATZÓT (Fest der ungesäuerten Brote): 4. bis 10. April

ÓMER-ZÄHLUNG: 5. April bis 23. Mai

SHAVUÓT: 24. Mai

IOM TERUÁH: 14. September
IOM HA KIPURIM:  23. September
SUKÓT: 28. September bis 4. Oktober
SCHMINIH ATZERET: 5. Oktober

MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM ASUNCIÓN, PARAGUAY:
REBBE JULIO DAM & RÉBETZN SARITA DE DAM,
Adresse: Cap. Carmona #659, (fast) c/Sucre,

(Stadtteil) Barrio Herrera, Asunción, Paraguay.
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Website: www.beitshalom.org

MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM AYOLAS, PARAGUAY:

Rébbe: Domingo Ruiz Díaz,

Adresse: Manzana 43ª, Lote 8, 1000 Viviendas,

Handy: (595-072) 0991535124

MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM CD. MEXICO, MEXICO:  
Rébbe: Dr. Rubén Fuentes García

Adresse:Calle José María Morelos  #19; Colonia Lomas de Zaragoza, Iztapalapa, Mexico

(Postfach) CP.09620  

Tel.: 5858 16 37
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MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM APIZACO, MEXICO:

Rébbe: Dr. Julio Manuel Meléndez y Guevara  

Adresse: Col. Loma Florida, Primera Sección.

H. Colegio Militar S/Nº, casi enfrente de Room & Hass, camino Loma Verde.

Handy: (044 ó 045) 241 1107298

Tel.: (01-241) 113 1589

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MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM COLIMA, MEXICO:

Rébbe Enrique Serrano Gamiño
Adresse: Calle Pico de Neblina #1272 fraccionamiento Nuevo Milenio II

Colima Col. Mexico.

E-mail:  Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo.

MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM CD. GUZMAN, JALISCO, MEXICO:

Rébbe Eduardo Hernández Puentes

Rébetzin Erika Azucena Velarde García

Adresse: Calle Tamazula #349ª; Colonia Solidaridad,

(Postfach) CP 49097

Tel.: (01 341) 41 0 73 51
Handy:(044) 341 10 44 122

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MESSIANISCH RENOVIERTE SYNAGOGE BÉIT SHALÓM YAUQUEMECAN, TLAXCALA, MEXICO:

Rébbe Jaim Iosef Tamayo Pintor

Adresse: Jardines del sur calle Josefa Ortiz de Domínguez 407-2;

Yauquemecan, Tlaxcala.

Tel.: 01 (241) 4175771

SINAGOGA MESIÁNICA RENOVADA BEIT SHALÓM CULIACÁN, SINALOA, MEXICO:
Rébbe: Daniel Uribe Verduzco
Rébetzin: Felipa Nohemí Noriega Román

Adresse:Pascual Ortiz Rubio, 1961, Col. Lázaro Cárdenas, Culiacán, Sinaloa
Tel. (01 667) 7492815
Handy. (044 667) 7844556
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Erstausgabe:PACTO RENOVADO DE ESTUDIO“ [Der „Erneuerte Bund, Studienausgabe“ (N.T.), nur in Spanisch] als Studienausgabe mit 700 Seiten und Tausenden von Kommentaren.

Eine messianisch renovierte Übersetzung, welche die Originalsprache (Hebräisch), die Kultur Ieschúas, die des 1. Jahrhunderts (die hebräische Kultur!) mit Tausenden von Übereinstimmungen mit dem TANÁCH (A.T.) und die durch die Zurückübersetzung von Griechisch in Hebräisch und von da in Spanisch, nachdem es ca. 2000 Jahre unbeachtet geblieben war, geschafft hat, mehr als 700 Hebraismen (hebräische Redewendungen) zu enddecken, unter anderem: „gutes Auge“ = freigiebig, „böses Auge“ = geizig, habsüchtig.

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