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Deutsche Parashot

Viernes, 13 Octubre 2017 08:14

PARASCHAH AM ANFANG / BERESHÍT

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 1
AM ANFANG / BERESHÍT

24. Tag des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5778
14. Oktober 2017

Torahlesung: Be‘Reschít / Am Anfang / „1.Mose" 1,1-6,8
Haftaráh: Ieschaiáhu /„Jesaja“ 42,5-43,11

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

Copyright © 2017 von Julio Dam. Wir laden unsere Leser ein, unsere Website im Internet zu besuchen: www.beitshalom.org. Dort können Sie viele kostenlose Artikel und Paraschót und Bücher in spanisch, englisch und deutsch finden. Alle Urheberrechte vorbehalten. Reproduktion, Verkauf oder Vertrieb im Internet ohne schriftliche Erlaubnis des Autors verboten. Wenn Sie die Lehre dieser Parascháh ins Internet stellen, ausdrucken oder mündlich wiedergeben, müssen Sie den Namen des Autors und die Identifikationsdaten erhalten und erwähnen. Die Missachtung dieser Rechte des Autors wird von Elohím geahndet.

Be‘Reschít/Am Anfang/„1.Mose” 2,18: “Und es sprach ADONAI, Elohim: ‘Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. Ich will ihm eine Gehilfin, ein Gegenüber für ihn‘ machen/eeséhlo Esrá kenégedló“.

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DAS GEHEIMNIS EINER GLÜCKLICHEN EHE

DIE VERVOLLSTÄNDIGUNG ZWEI GEGENSÄTZLICHER MENSCHEN

Es gibt drei Entscheidungen, welche die wichtigsten unseres Lebens sind: 1) den Elohim Israels, in Ieschúa, als unseren HERRn und Retter kennenlernen; 2) eine Karriere und einen guten und erfolgreichen Beruf haben; und 3) unseren künftigen Ehepartner kennenlernen. Lasst uns nicht vergessen, dass die Menschheit mit der Ehe von Adám und Chaváh/Eva begann, und dass das triumphale Ende der Geschichte, das uns erwartet, die Vermählung Ieschúas mit Seiner jüdischen Verlobten (Kaláh), den messianischen Juden in aller Welt (sowohl nach Herkunft, wie nach Glauben) ist.

Die Ehe ist eines der perfektesten und klarsten Symbole unserer Beziehung zu Elohim. Elohim vermählte sich mit Israel (Hes.16). Er schloss mit ihr einen Heiratsvertrag, eine Ketubáh: den TANACH („A.T.“). Und Ieschúa wird sich sehr bald mit Seiner jüdischen Braut vermählen (Jer.31,31-37), mit der auch Er eine Ketubáh abgeschlossen hat: den Erneuerten Bund („N.T.“). Im „realen“ Leben ist der Erfolg in der Ehe jedoch nicht selbstverständlich, sondern das Zusammenspiel mehrerer Faktoren.

Einer dieser Faktoren hat mit den Bünden zu tun. Die effiziente und dauerhafte Ehe ist eine Ehe, die sich auf einen Bund/Pakt/Brit gründet, genauso wie der Bund des Vaters mit Israel und der Bund Ieschúas mit den messianischen Juden nach dem Blut und/oder dem Glauben. Dieser Bund muss sowohl zwischen den Ehepartnern untereinander, wie mit Elohím geschlossen werden.

Viernes, 06 Octubre 2017 08:05

SPEZIALPARASCHÁH SUKÓT / DAS LAUBHÜTTENFEST

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

SPEZIALPARASCHÁH
SUKÓT / DAS LAUBHÜTTENFEST

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE UNERSÄTTLICHKEIT DES MENSCHEN NACH EINHEIT/ACHDÚT

Der Mensch hat in seinem Innersten, durch Elohím selbst dort hineingelegt, ein unersättliches Sehnen nach Ordnung, nach einem Sinn im Leben, nach einem Grund zu leben. Untergründig (geistlich gesehen) sind dies einfach nur materielle und mentale Äußerungen einer geistlichen Sehnsucht: die Sehnsucht, mit Elohím eins/echád zu werden. Daher kommt aller Ersatz, den Nicht-Gläubige in aller Welt:empfinden: der Drang nach Macht, Geld, einem guten gesellschaftlichen Stand und „meinem Platz in dieser Welt“, die Suche nach der Wahrheit in der Wissenschaft, der Kunst, der Literatur, usw. Im Grunde genommen hat jedoch alles seinen Ursprung in diesem (fast primitiven) unerfüllten Sehnen, den Schöpfer der Welt zu finden und mit Ihm eins/echád zu werden. Es ist jedoch Elohím selbst, der dieses Sehnen in unsere Seele und in unseren Geist gelegt hat, und dies ist möglicherweise der einzige Abschnitt des gigantischen Labyrinths unseres Lebens, der uns zu Ihm führen kann. Und wir sagen „kann“, denn die große Mehrheit erfährt nie, wer dieser Schöpfer wirklich ist – sondern meint es nur zu wissen.

Diese Einheit/Achdút mit Elohím dürfen wir aber nicht verwechseln mit  der Einheit mit unserem Nächsten (das ist nur eine Verbindung), und auch nicht mit Gleichheit. Verbindung heißt, dass man sich zeit- und versuchsweise (in diesem Fall einem Menschen) annähert, mit einem egoistischen Ziel. Sobald dieses Ziel erreicht ist oder Zwistigkeiten stärker waren als der illusorische Drang nach „Einheit“, ist es damit vorbei und der Normalzustand kehrt wieder ein: Spaltung und Ablehnung nehmen wieder ihren Platz ein. Gleichheit ist das utopische Ziel mancher Menschen und Ideologien, die so mit rein menschlichen Methoden erreichen wollen, was nur erreicht werden kann in inniger Gemeinschaft mit Elohím, unserem Schöpfer und unserem Vater, von wo wir ausgegangen sind und zu Dem wir zurückkehren werden.

Viernes, 29 Septiembre 2017 05:58

SPEZIALPARASCHÁH IÓM HA'KIPURÍM

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

SPEZIALPARASCHÁH
IÓM HA'KIPURÍM

10. des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5778
30. September 2017

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH

Das Ióm ha‘Kipurím-Fest/Moéd ist eine Feierlichkeit die uns zum letzten der drei großen Jahresfeste, Sukót (das Laubhütten-Fest), bringt und das genau zehn Tage nach dem kürzlich gewesenen Ióm Teruáh (Tag des stockenden Schofarblasens) stattfindet. Während Ióm Teruáh die Warnung Elohíms ist, unseren Wandel in Ordnung zu bringen, ist Ióm ha‘Kipurím der Tag, an dem wir, nachdem wir für unsere Sünden um Vergebung gebeten haben, Vergebung erhalten. Und im Fall der messianischen und messianisch-renovierten Juden bedeckt das von Ieschúa am Olivenbaum vergossene Blut die Sünden diesen Jahres (nicht zukünftiger Jahre), wenn wir Ihn darum bitten.

Diese zehn Tage (zwischen Ióm Teruáh und Ióm ha‘Kipurím) werden Iamím ha‘Noraím (die schrecklichen Tage) genannt, weil sie unsere geistliche Bestimmung für dieses Jahr besiegeln: Wenn wir unsere Angelegenheiten mit Elohím, unseren Familienangehörigen, Glaubensgeschwistern und anderen Mitmenschen in Ordnung bringen, vergibt Elohím uns. Wenn nicht, dann nicht. Dies sind Tage der Umkehr/Teschuváh, Tage, um „umzukehren zu Elohím und zu sein, wer wir sein sollten“.

An Ióm ha‘Kipurím darf nichts gegessen noch getrunken werden (außer im Fall von Kranken, Säugenden und Kindern unter 12 Jahren, die NICHT fasten sollten). Auch Geschlechtsverkehr ist untersagt, sowie Arbeiten, Telefon-beantworten, Internet-benutzen und Fernsehen. Dies ist DER EINZIGE von Elohím vorgeschriebene Fasten-Tag in der ganzen Toráh.

DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH
Sonderparascháh für Ióm Teruáh / Tag des stockenden

25. des siebten Monats (Tischri) des Jahres 5778
23. September 2017

Torahlesung: Wa‘iqrá / Und rief / „3.Mose" 23

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
KI BÁ MOÉD / ES NÄHERN SICH DIE FESTE

Wa‘iqrá / Und rief / „3.Mose" 23,23-25 „Und ADONÁI redete mit Moshéh und sprach: ‘Rede zu den Kindern Israel und sprich: Am ersten Tage des 7. Monats sollt ihr den heiligen Shabbát des Blasens (auf dem Schofár/Horn, es sind 9 stockende Töne) zum Gedächtnis halten, da ihr zusammenkommt (מקרא־קדשׁ); da sollt ihr keine Dienstarbeit tun und sollt ADONÁI Feueropfer darbringen.“

Iom Teruáh/Tag des stockenden Schofarblasens ist ein Tag der Freude. Laut dem Hebräisch-Englischen Ben-Yehudah-Wörterbuch bedeutet Teruáh: „Freudenschrei, Kriegsschrei, Donnern des Schofars“

Erklären wir erstmal, was es mit Schrei auf sich hat: ADONÁI schuf den Adám, den ersten Menschen, mit Seinem Atem/Neschimáh, Er erschuf so die Seele/Neschamát Adáms. Wir wissen andererseits, dass die Neschimáh Elohíms der Heilige Geist/Rúach ha’Qódesch ist. Das heisst, dass Elohím den Adám mit Luft, mit Atem erschuf. Dies ist ein Atem wie der, den man zum Blasen des Schofars benutzt. Adám wurde aus dem Nichts erweckt durch den Atem Elohíms. Mit dem Schofár, einem Schrei durch ein ganz einzigartiges Instrument, ruft Elohím, um uns vom schrägen Wandeln aufzuwecken. - So definiert die Toráh in Hebräisch „Sünde/Chatá/חטא“, siehe 1.Joh.3,4 „Sünde/Chatá/ חטא ist nicht die Toráh zu halten“.

Miércoles, 13 Septiembre 2017 12:29

PARASCHAH NITZAVÍM - VAIELÉJ / IHR STEHT - UND ER GING

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DAS MESSIANISCH RENOVIERTE JUDENTUM IN GANZ LATEINAMERIKA, DEN U.S.A. UND EUROPA VERBREITEN

PARASCHAH 51-52
NITZAVÍM - VAIELÉJ
IHR STEHT - UND ER GING

25. des sechsten Monats (Elul) des Jahres 5778
16. September 2017

Torahlesung: Dvarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 31,1-30
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 55,6-56,8

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
(aus dem Spanischen übersetzt von MK)

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Dvarím/Worte/„5.Mose" 30,1-2: “Wenn nun über dich kommt dies alles, es sei der Segen oder der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, dann wirst du sie in deinem Herzen haben in allen Ländern, wohin dich ADONÁI, dein Elohím zerstreut, und wirst zu ADONÁI, deinem Elohím zurückkehren, und Seiner Stimme gehorchen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, in allem, was Ich dir heute gebiete, dir und deinen Kindern.“ (Unterstrichen von uns).

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
KI BÁ MOÉD / ES NÄHERN SICH DIE FESTE

Wir befinden uns in einer ganz besonderen Zeit, die im Judentum bekannt ist als “Iamím ha‘Qétz“ (Dan.12), die Tage des Endes. Und in dieser Zeit selbst befinden wir uns in den besonderen Tagen der sogenannten „Iamím ha‘Noraím“/schrecklichen Tage“ dieser sich nähernden Feste. Es gibt ein inspiriertes Lied, das vom chassidischen Rabbiner Shlómoh Carlebach gesungen wird, in dem es heißt: „Ki bá Moéd/Denn es nähern sich die Feste“ (des Monats Tischri). Elohím hat ein absolut geordnetes Universum geschaffen mit einem gewissen Maß an Chaos, das erst vor ein paar Jahrzehnten entdeckt worden ist. Dies ist die neueste Wissenschaft, neuer noch als die der Biogenetik und der Fraktale (1975).

Dass es bisher nur so wenig erforscht worden ist zeigt, dass das Chaos eine „geordnete Unordnung“ ist – was absolut logisch ist, da es von Elohím selbst geschaffen und geordnet ist. Genau so erlangt in den HolyWood-Filmen am Ende alles wieder seine Ordnung: der Junge und das Mädchen finden zueinander, der Böse und seine Spießgesellen sterben in einer Explosion, und Polizei und Krankenwagen, die nicht erschienen sind, als man sie brauchte, kommen jetzt und sammeln die Reste auf. Zusammenfassend, das Chaos wird am Ende zu einem „geordneten Chaos“ – in diesem Fall natürlich nicht von Elohím, sondern von den Drehbuchschreibern des Films. Ein Happy End befriedigt uns, weil wir ein inneres Bedürfnis danach haben, dass alles nach ein und halb Stunden Chaos und Aktion wieder seine Ordnung findet. Wir haben Spaß gehabt, aber etwas in uns sehnt sich danach, dass alles seinen geordneten Platz findet, und HolyWood tut uns den Gefallen, weil das ihre Absicht ist: uns zu unterhalten! Würden die Dinge am Ende schlecht ausgehen, oder der Böse überleben, oder das Hauptdarstellerpaar nicht zueinander finden, wären wir enttäuscht. Das wäre als hätten wir einen schlechten Film gesehen, oder einen, bei dem am Ende die Ansage erscheint: „Fortsetzung folgt“. Wir wollen keine Fortsetzung, wir wollen Ordnung, wie es sich gehört.

Viernes, 08 Septiembre 2017 10:26

PARASCHAH KI TAVÓ / WENN DU KOMMT

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PARASCHAH 50
KI TAVÓ / WENN DU KOMMT

18. des sechsten Monats (Elul) des Jahres 5778
9. September 2017

Torahlesung: Dvarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 26,1-29,8
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 60,1-22

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
REICHEN SEGEN/BRACHÁH ERHALTEN VON ELOHÍM?

Diese Parascháh beinhaltet eine wichtige Lektion für uns. Sie lehrt uns, wie wir perfekten Segen/Bracháh schlemáh von Elohím bekommen können, und wie wir  KEINEN Segen, sondern Seinen Fluch auf uns bringen (oder zumindest keinen vollständigen, perfekten Segen). Es gibt wahrhaftig eine Art und Weise, vollständigen, perfekten Segen/Bracháh schlemáh von Elohím zu erhalten, so dass der Segen ein ums andere Mal zu uns zurückkehrt, immer wieder, fast unser ganzes Leben lang. Es gibt aber auch eine Art und Weise, ihn falsch zu bekommen. Und so besteht die Möglichkeit, dass wir aufhören, ihn zu bekommen, weil wir ihn nicht vervollständigt, sondern unterwegs verdorben haben. Und dann besteht noch die Möglichkeit, uns Fluch von Elohím einzuhandeln.

Es gibt einen perfekten, vollständigen Prozess, den ein Segen/Bracháh durchlaufen muss. Und es gibt viele defekte, nicht perfekte Prozesse, die wir vermeiden sollten. Fangen wir jedoch noch einmal von vorne an: Was ist eine Bracháh? Das Wort hat verschiedene Schattierungen (Untertöne). Nach dem, wie es im hebräischen Original geschrieben wird, sehen wir folgendes: Bét (ב) bedeutet „Dualität“, „zwei“ - wie das Universum aus gut und böse besteht, aus dunkel und hell, männlich und weiblich, positiv und negativ, die beiden Gesetzestafeln/Luchót und natürlich Segen/Bracháh und Fluch.  Bét (ב) ist der erste Buchstabe in der Toráh: „Be‘Reschít…“ Das Wort „Bracháh“ kommt von „Knie“/“Bérech“ und von niederknieen (sich demütigen) vor ADONÁI. Dies ist der erste Schlüssel des Prozesses: wir, Seine Geschöpfe, Seine Schöpfung, sollen niederknieen und uns vor unserem Schöpfer demütigen. Damit beginnt der Prozess des perfekten Segens/Bracháh schlemáh. Sehen wir uns nun die sieben Schritte zur Bracháh schlemáh an.

 

Viernes, 01 Septiembre 2017 11:41

PARASCHAH KI TETZÉ / WENN DU ZIEHST

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PARASCHAH 49
KI TETZÉ / WENN DU ZIEHST

11. des sechsten Monats (Elul) des Jahres 5778
2. September 2017

Torahlesung: Dvarím / Angelegenheiten / „5.Mose" 21:10-25,19
Haftaráh: Ieshaiáhu /„Jes.“ 54,1-10

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
UNSER LEBEN NACH DER TORÁH ORDENEN

Elohím hat für jede Angelegenheit und für jede Aktivität unseres Lebens eine Norm (wie wir in dieser Parascháh sehen werden, in der es um diverse Themen aus der Toráh geht), angefangen bei Untreue, Ehebruch usw., bis zu Grundstücksgrenzen, Kriegführung, verlorene Objekte und sanitäre Regeln.

Diese Normen sind Teil der ganz eigenen Ordnung/Séder Elohíms, mit der Er das Universum und jeden Teil darin geschaffen hat, bis zum kleinsten Gluon (das kleinste Teilchen des Universums, noch viel kleiner als ein Atom).

Diese Ordnung/Séder ist es, die wir erlernen und in unserem Leben anwenden sollten, statt der Ordnung und den Regeln unserer Umwelt die Elohím nicht kennt und/oder nicht beachtet. Die Relgeln und die Ordnung unserer Umwelt führen nämlich ins Chaos und aus dem Reich raus, in dem Elohím das Sagen hat.

 

Viernes, 25 Agosto 2017 09:08

PARASCHAH SCHOFTIM / RICHTER

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PARASCHAH 48
SCHOFTIM / RICHTER

4. des sechsten Monats (Elul) des Jahres 5778
26. August 2017

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 16,18 – 21,17
Haftaráh: Ieschaiáhu / „Jes.“ 51,12 – 52,12

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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KOMMENTAR DER PARASCHÁH
TAMÍM / RECHTSCHAFFEN SEIN

Dieser Torahabschnitt/Paraschah handelt davon, wie Israel – aus der Perspektive Elohims betrachtet – richtig regiert werden sollte und im Land korrekt Recht gesprochen werden sollte. Der Schlüsselbegriff in dieser Paraschah ist „tamím/ rechtschaffen“. Das Wort „tamím“ kann unterschiedlich übersetzt werden und uns so dem näher bringen, was Elohim darunter versteht: ehrlich, mit moralischen Prinzipien, rein, perfekt, vollkommen (dem nichts fehlt), mutig, ohne zu zögern“. Dies ist jedoch eine unvollständige und oberflächliche Definition. Wir sollten tiefer graben und durch Offenbarung/Hitgalút zum höchstmöglichen Niveau gelangen.

Die Paraschah gibt sich nicht damit zufrieden, zu lehren, wie ein Land verwaltet werden sollte, sondern auch und besonders, wie wir uns selber und unsere Familie verwalten sollten. Dies ist auch auf unsere Synagoge übertragbar.

 

Viernes, 18 Agosto 2017 09:54

PARASCHAH REÉH / SIEHE!

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PARASCHAH 47
REÉH / SIEHE!

27. des fünften Monats (Av) des Jahres 5778
19. August 2017

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 11,26-16,17
Haftaráh: Ieshaiáhu / „Jes.“ 54,11-55,5

Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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”Dvarím/Worte/„5.Mose” 12,1-3: „Zerstöret voll und ganz alle Orte, wo die Völker der Heiden/Götzendiener/Góim Götzendienst betrieben haben, auf hohen Bergen oder unter den Bäumen. Reißt ihre Altäre nieder und zerbrecht ihre Bildsäulen und verbrennet mit Feuer ihre Götzenbäume (Ascherah) und zerschlaget die geschnitzten Götzenbilder und tilget aus ihre Namen von demselben Ort.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
DIE TATSÄCHLICHE URSACHE VON ARMUT

Warum trägt Elohím Seinem Volk auf, nicht nur jedes Götzenobjekt umzustoßen, sondern auch alle knaanitischen Völker (Männer, Frauen und Kinder mitsamt ihrer Habe), die sich dort (im künftigen Israel und Jehudáh) befanden, zu zerstören und zu verbrennen? In unserer modernen „zivilisierten“ Welt ist dies (wie mehrere christliche Kommentatoren es ausdrücken) das Werk eines „grausamen Gottes, des Gottes der Juden“.

Das nötige Verständnis der Wege Elohíms und der dialektischen Art, in der  Elohím denkt und handelt und den Tanách geschrieben hat, fehlt nicht nur bei ein paar einzelnen Kommentatoren, sondern bei der ganzen nicht-jüdischen Menschheit. Nur das Judentum hat Dreitausend dreihundert Jahre Weisheit angesammelt und kann die Motive Elohíms besser erklären.

Dieses nicht-verstehen und diese Unkenntnis der geistlichen Welt (sowohl in Bezug auf Elohím, wie in Bezug auf den Feind/ha‘satán), sorgt dafür, dass selbst messianische Juden, die zum Großteil aus dem Christentum kommen, oft grundsätzliche Dinge nicht verstehen, wie beispielsweise die Ursachen von geistlicher, materieller, sowie mentaler Armut und Misere – bei einzelnen Menschen genauso wie bei ganzen Ländern oder Volksgruppen.

 

 

In dieser Parascháh wollen wir dem ein wenig Abhilfe schaffen. Wir wollen etwas Licht in diese Angelegenheit bringen, und unsere eigene Kondition beleuchten und die unserer Glaubensgeschwister, Arbeitskollegen, sowie der Länder, in denen wir leben, und herausfinden, warum sie oder wir, je nach Fall, geistlich, mental und/oder materiell arm oder reich sind.

Viernes, 11 Agosto 2017 10:14

PARASCHAH EQEV / DARUM WENN

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PARASCHAH 46
EQEV / DARUM WENN

20. des fünften Monats (Av) des Jahres 5778
12. August 2017

Torahlesung: Dvarím / Reden / „5.Mose" 7,12-11,25
Haftaráh:
Ieshaiáhu /„Jes.“ 49,14-51,3

Von Julio Dam
Messianisch Renovierter Rebbe
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”Dvarím/Worte/„5.Mose” 7,12: „Eqév/Darum, wenn ihr diese Rede hört (und gehorcht) und haltet sie und tut danach, so wird ADONÁI, dein Elohím, auch halten diesen Bund und die Barmherzigkeit/Chésed, die er deinen Vätern gezeigt hat.“

KOMMENTAR DER PARASCHÁH
HINAUFZIEHEN ZUM BERG TZION: SIEBEN SCHRITTE, UM SICH ELOHÍM ZU NÄHERN

Das Buch Dvarím/Reden handelt, im Gegensatz zu den vier anderen Büchern der Toráh, fast ausschließlich von den Lehren Moschéhs/Moses vor seinem Tod. Das Buch verläuft vom 1. des 3. Monats des Jahres 2488 (nach der Schöpfung – jetzt sind wir im Jahre 5778) bis zum 7. des 12. Monats desselben Jahres (2488), dem Todestag Moschéhs. Seine Absicht ist, wie bei den anderen vier, die Ehefrau Elohíms zu formen und zu erziehen, um psychische und geistliche Einheit mit Ihm zu erreichen. Sicher überrascht es viele unserer Leser, zu erfahren, dass 80% der ganzen Toráh (der 5 Bücher oder Schriftrollen/Sfarím) nur einen Zeitraum von drei von den fünfhundert Jahren Leben und Geschichte des Volkes Israel behandeln, abgesehen vom Schöpfungsabschnitt in Be‘Reschít/„1.Mose“. Dies zeigt uns, wie wichtig für Elohím diese Lehre über Einheit ist. Diese Absicht, das ganzen jüdischen Volk (nach Blut und Glauben) Einheit zu lehren, setzte sich mit dem ersten Kommen des Rébbe Ieschúa, des Messias und leiblicher Teil Elohíms, fort, und in einigen der Lehren des Erneuerten Bundes, wie wir im Anschluss sehen werden. Man könnte sagen, dass es sieben Schritte sind zur Einheit mit Elohím:

  1. Ieschúa -die leibliche Dimension Elohíms- (für jene von uns, die nicht im Orthodoxen Judentum geboren sind) kennenzulernen und zu empfangen,
  2. Das Halten der Gebote /Schmirát ha‘Mitzwót,
  3. Das Studium der Toráh/Talmúd Toráh -das für uns den Erneuerten Bund in einer zumindest annehmbaren Übersetzung einschließt-,
  4. Ahavát Elohím/es schaffen, Elohím zu lieben,
  5. Die Befreiung von Geist und Seele,
  6. Das Gebet/Tefiláh, und
  7. Die Vereinigung mit Elohím /Iechidút.

Wir werden in dieser Parascháh versuchen, kurz etwas über jeden dieser sieben Schritte zu lehren. Wir behandeln diese Themen ausführlicher in unseren Büchern, besonders den letzten Punkt.

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